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GOTTES PLAN TEIL-7

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heute wollen wir unsere Lehrschrift „GOTTES PLAN FÜR ISRAEL, DIE WELT UND SEINE KINDER“ mit dem Teil 7 fortsetzen.
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Kurze Zusammenfassung von Teil 1 bis 6:

  • Einleitung:
    welche Botschaft und welchen Auftrag hat Gott für die jeweiligen Heilszeiten und die unterschiedlichen Menschengruppen vorgesehen?
  • Evangelium vom Reich:
    dieses Evangelium verkündigt das irdische Reich Gottes auf Erden, das sogenannte 1000-jährige Reich, das zukünftig ist.
  • Evangelium des Christus:
    hier handelt es sich um das Geheimnis Gottes, das allen Geschlechtern vorher verborgen war und durch das sich Gott himmlische Kinder aus dieser verlorenen Welt heraus ruft.
  • Herrschaft auf Erden:
    Es ist immer nur einer, der auf der Erde herrscht. Bei der Schöpfung hat Gott geherrscht und hat diese Herrschaft Adam übertragen. Nachdem Adam dem Satan mehr geglaubt hat, als Gott, hat Gott die Herrschaft dem Satan überlassen, jedoch nicht ohne einen Heilsplan für die Menschen zu haben, der in und durch Christus erfüllt wird.
  • Gottes Plan für Israel:
    Wir wissen ja, dass Gott für sein irdisches Volk, Israel, einen ganz besonderen Plan und Auftrag hatte, nämlich inmitten der Nationen und Völker das Licht Gottes in dieser Welt und ein Segen für die Nationen zu sein. Die besondere Sendung, zu der Israel bestimmt war, schloss ein, ein Zeugnis für den einzig wahren Gott inmitten eines allgemeinen Götzendienstes der Nationen und Völker zu sein. Aber nachdem Israel den Messias verworfen und an die Römer ausgeliefert hatte, um ihn zu kreuzigen, wurde Israel beiseite gesetzt.
  • Der Dienst Jesu und seiner Jünger:
    Wir wissen, dass der Herr Jesus als der versprochene Messias zu Israel gesandt war, um das Friedensreich Gottes auf der Erde aufzurichten und schließlich die ganze Welt im Frieden zu regieren. Weiter lesen wir, dass der Herr Jesus die Verheißungen bestätigte, die Gott den Vätern gegeben hatte, nämlich den Messias zu senden, der sie als König regieren sollte.
  • Gottes Plan für die Welt:
    Nach der Kreuzigung und Auferstehung gab der Herr Jesus seinen Jüngern den „Missionsbefehl“ für die ganze Welt. Nun wurde es von seinen Jüngern – ausgehend von Jerusalem, über Judäa, Samarien, bis an die Enden der Erde allen Völkern verkündigt.
    Die Frage ist, welches Evangelium? Alle Welt hat also das Evangelium gehört. Aber welches Evangelium? Es ist eindeutig, dass es das Evangelium vom Reich war. Warum? Weil zu diesem Zeitpunkt das Geheimnis des Christus und damit das Evangelium des Christus von Gott noch nicht offenbart war!

        Fortsetzung mit Teil-7

        Gottes Plan für seine himmlischen Kinder

        Das Geheimnis des Christus wird in dem Evangelium des Christus offenbart. In diesem Evangelium wird offenbar, dass Gott von Anfang an – vor Grundlegung der Welt – festgelegt hatte, dass er durch seinen Sohn nicht nur die Welt retten will, sondern dass er sich auch himmlische Kinder aus dieser Welt herausrufen wird, die mit dem erstgeborenen Sohn – Jesus – den Christus bilden würden.

        Joh 3,17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

        Allerdings wird nur derjenige Mensch aus der Welt gerettet, der an den Erlöser und Heiland Jesus Christus glaubt, sein Leben Gott hingibt und im Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber lebt.

        Joh 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

        Joh 3,36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

        Der Christus besteht heute aus dem Haupt Jesus im Himmel und dem Leib Christi, der Gemeinde auf Erden.

        Das „Geheimnis des Christus“ hat Gott erst weit nach Pfingsten zuerst dem Apostel Paulus und später auch allen anderen Aposteln und Propheten offenbart. Jeder, der durch den Heiligen Geist in den Christus hinein getauft ist, ist ein Sohn Gottes, weil er den Geist der Sohnschaft empfangen hat.
        1 Kor 12,12. „Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus.
        13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.“

        Gott hat Kinder in Christus für sich auserwählt

        Schon vor Grundlegung der Welt hat Gott Kinder in seinem Vorherwissen vorherbestimmt, sie berufen und auserwählt, dem Bilde seines Sohnes gleich zu werden:
        Röm 8, 28. „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach ‹seinem› Vorsatz berufen sind.
        29 Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
        30 Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.“

        Weiter sagt das Wort Gottes dazu:
        Eph 1,5. „und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens.“

        Erben Gottes

        Im Gegensatz zum irdischen Volk Gottes, das diese Welt – die in ihrer verdorbenen Form vergehen wird - erben wird, sind wir Erben Gottes und bekommen von unserem Vater mit IHM – dem Herrn Jesus - alles geschenkt. Und dieses Reich wird niemals vergehen.
        Röm 8,17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. (…)
        32 Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?


        Die unterschiedlichen Taufen:

        Es ist immer nur eine Taufe relevant! Wir finden in der Heiligen Schrift grundsätzlich zwei Arten von Taufen:
        • Die irdische Taufe für das irdische Volk. Das ist die Taufe im Wasser im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Diese geschieht durch Menschen.
        • Die himmlische Taufe für das himmlische Volk. Das ist die Taufe mit dem Heiligen Geist in den Leib Christi hinein. Diese geschieht durch unseren erhöhten Herrn und Bruder Jesus.
        Wenn wir das unterscheiden, dann verstehen wir auch, dass die Heilige Schrift in der Lehre der Apostel – dem Evangelium des Christus - von nur einer Taufe spricht, auch wenn es zwei unterschiedliche Taufen für unterschiedliche Heilszeiten und unterschiedliche Gruppen von Gläubigen gibt.

        Dazu lesen wir im Wort Gottes folgendes:
        Eph 4,3. „Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens:
        4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung!
        5 Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, 6. ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.“

        Diese eine Taufe, nämlich die Taufe des Heiligen Geistes in den Leib Christi hinein, ist die einzige Taufe, die für uns - als Kinder Gottes, als der Leib des Christus, die Gemeinde Gottes, relevant und gültig ist.
        1 Kor 12,12. „Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus.
        13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.“


        Das andere Evangelium

        Was ist mit denen, die im Zeitalter der Gemeinde – vor allem in unserer Zeit - ein anderes Evangelium hören bzw. predigen?
        Der Apostel Paulus hat eindringlich vor einem anderen Evangelium gewarnt.
        Gal 1,6 “Mich wundert, dass ihr euch so schnell abwenden lasst von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium, 7 während es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen.
        8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!

        Das ist ein weit verbreitetes Evangelium, das in unserer Zeit verkündigt wird, das Evangelium vom Reich. Vom irdischen Reich Gottes auf Erden unter der Herrschaft des Christus. Dieses Evangelium wird verkündigt, weil es den Hörern irdischen Segen verspricht. Und zwar die Herrschaft auf Erden, Macht, Ansehen, Reichtum, Gesundheit und Wohlergehen.

        Weil die gefallene Natur des Menschen, dieses Evangelium viel lieber hört, als das Evangelium des Christus, das den himmlischen Segen verheißt und unser Erbe im Himmel beschreibt, ist dieses Evangelium bei den Menschen viel beliebter als das Evangelium der Nachfolge Christi, das uns die Herrlichkeit durch Leiden verspricht. Eine Herrlichkeit, die wir nicht sehen und nur im Glauben ergreifen können.

        Wenn nun ein von Gott berufener Mensch das Evangelium vom Reich hört und glaubt, so glaubt er ja in erster Linie an das stellvertretene Opfer Jesu Christi, durch das er von Gott gerecht gemacht wurde.
        Wir werden gerettet durch den Glauben an den Sohn Gottes, der sich selbst für uns hingegeben hat:
        Joh 3,36. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

        Wir dürfen auf Grund der Verheißungen Gottes sicher davon ausgehen, dass jeder wahre Gläubige, der an den Sohn Gottes glaubt und ihm gehorsam ist, den Heiligen Geist empfangen hat und in den Leib Christi hineingetauft wurde. Und dieser Geist wird ihn in alle Wahrheit leiten.

        Das heißt, dass dieser Gläubige die Wahrheit suchen und auch finden wird, weil ihm der Heilige Geist dabei hilft. Somit wird dieser Mensch – auch wenn er das andere Evangelium – das Evangelium vom Reich – gehört hat, doch im Wort Gottes und in der wahren Gemeinde die Wahrheit finden.
        Joh 16,13 "Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen."


        AMEN!

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        AK_rund
        Reinhold Thalhofer
        Adnan Krikor
        Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

        Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

        Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.