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Kann ein Christ sein Heil verlieren?

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ja, das ist die Frage, die immer wieder aktuell wird: kann ein Christ sein Heil verlieren oder nicht? Dieser Frage wollen wir heute auf Basis der Wahrheit in Gottes Wort nachgehen und herausfinden was stimmt und was nicht stimmt.

Die Gliederung unseres Schriftstudiums ist wie folgt:


  1. Einleitung
  2. Warnung vor dem Abfall
  3. Die Selbstreinigung
  4. Unser Gott und Vater will niemals unseren Abfall

1. EINLEITUNG

Manche Irrlehrer predigen, dass ein wiedergeborener Christ sein Heil nie verlieren kann und stützen sich auf Gottes Wort.

Diese Irrlehrer können einen unmündigen Christen, der die gesunde Lehre nicht kennt bzw. nicht danach lebt, sehr schnell so verführen, dass dieser sich in Sicherheit wiegt und keine Notwendigkeit mehr sieht, Buße zu tun, wenn er gesündigt hat.

Die Lieblingsschriftstelle dieser Irrlehrer ist:
Joh 10, 27-28: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“

Der Satan kennt die Heilige Schrift und weiß, dass jeder Mensch, auch ein wiedergeborener Christ, immer wieder sündigt und weiß auch, dass ein Christ, der seine Sünden nicht bekennt und Buße tut, in die ewige Verdammnis geht. Und genau das ist es, was der Satan durch seine Diener bezweckt.

Deshalb verschweigen die Diener des Satans, die als Diener der Gerechtigkeit auftreten, die ganze Wahrheit.
1.Joh 1,8 „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. 10 Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“

Wenn wir jedoch nicht umkehren, dann wird der Herr uns mit der Welt richten und in die ewige Verdammnis werfen.
Off 2,5 „Denke nun daran, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, so komme ich zu dir und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust.“

Wir dachten, „niemand wird sie aus meiner Hand reißen!?!
Das wollen wir im nächsten Punkt in Gottes Wort studieren.

2. WARNUNG VOR DEM ABFALL

Was der Herr sagt, ist immer die Wahrheit. Niemand kann einen wiedergeborenen Christ aus der Hand unseres Herrn Jesus reißen, ja aus dem Christus herausreißen. Aber jeder wiedergeborene Christ kann sündigen und in der Sünde verharren.

Das ist eine bewusste Entscheidung des Einzelnen, die ihre Konsequenz hat, nämlich, dass Gott durch unseren Herrn Jesus sein Unterpfand für unsere vollkommene Errettung wieder wegnimmt.

Und wir wissen, dass dieses Unterpfand der Heilige Geist ist.
Eph 1,11. "Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt,
12. damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien, die wir vorher ‹schon› auf den Christus gehofft haben.
13. In ihm ‹seid› auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.
14. Der ist das Unterpfand unseres Erbes auf die Erlösung ‹seines› Eigentums zum Preise seiner Herrlichkeit."

Genauso, wie Gott uns durch unseren Herrn Jesus auf Grund des Glaubens den Geist der Sohnschaft gegeben und somit in den Leib Christi hineingetauft hat, so wird Gott durch unseren Herrn Jesus seinen Geist der Sohnschaft wieder wegnehmen und uns somit aus dem Christus hinauswerfen, wenn wir bewusst in der Sünde bleiben und nicht Buße tun.

Niemand anderer kann uns aus dem Christus hinauswerfen außer dem, der uns in den Christus hineingetauft hat. Gottes Gnade ist es, die uns in den Christus hineintauft, und seine Gerechtigkeit ist es, die uns aus dieser Stellung auch wieder entfernt.

Beides ist die Konsequenz unseres Handelns, entweder auf Basis unseres Glaubens, oder auf Basis unseres Unglaubens und Rebellion.
Heb 4,11 „ So wollen wir denn eifrig bestrebt sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als ein gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall kommt.“

Heb 6,5-6 „Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind
5 und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben
6 und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.“

Liebe Geschwister, leider unterschlagen die Irrlehrer die andere Hälfte der Wahrheit und verkündigen somit nur Halbwahrheiten, um die Auserwählten zu verführen und sie in die ewige Verdammnis zu stürzen.

Unser Herr Jesus und seine Apostel wurden nie müde, uns vor dem Abfall zu warnen. Wozu warnen sie uns, im Geist zu wandeln, damit wir das ewige Leben nicht verlieren, wenn wir eh das ewige Leben nie verlieren können?

Sehen wir, Geschwister, wie wichtig es ist, dass wir die Summe des Wortes kennen? Denn nur die Summe des Wortes ist die Wahrheit.
Anderenfalls würden wir den Irrlehrern auf dem Leim gehen und alles verlieren.
Jak 1,14-15 „14 Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird.
15 Danach, wenn die Begierde empfangen hat, bringt sie Sünde hervor; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.“

Sehen wir es? Niemand reißt uns aus Seiner Hand. Nur unser Handeln bewirkt es, dass wir das ewige Leben verlieren und dafür den ewigen Tod erben.


3. DIE SELBSTREINIGUNG

Das Wort Gottes fordert uns auf, uns selbst von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes zu reinigen.
2 Kor 6,17-18 | 7,1 „17 Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab!, spricht der Herr. Und rührt Unreines nicht an! Und ich werde euch annehmen 18 und werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige. 7,1 "Da wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes und die Heiligkeit vollenden in der Furcht Gottes.

1 Joh 3,1-4 „
Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es. Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
3 Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie auch jener rein ist.
4 Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“

Die Selbstreinigung ist ein persönlicher Akt. Wenn wir uns nicht selbst reinigen, sondern weiterhin unser Fleisch und unseren Geist beflecken, dann haben wir keine Entschuldigung und wir können uns nicht darauf berufen, dass niemand uns aus der Hand des Herrn reißen kann.

Denn niemand hat uns aus der Hand des Herrn gerissen. Wir waren es, die nicht in seiner Hand bleiben wollten. Gott ist treu, auch wenn wir untreu sind. Das sagen viele und das stimmt.

Lasst uns aber gemeinsam lesen, was Gott mit dieser Aussage meint.
2 Tim 2,12-13 „12 wenn wir ausharren, werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen; 13 wenn wir untreu sind - er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“

Der Lohn der Sünde ist der Tod. Das ist die Gerechtigkeit Gottes.
Gott bleibt seiner Gerechtigkeit treu, auch wenn wir untreu sind.


UNSER GOTT UND VATER WILL NIEMALS UNSEREN ABFALL

Heb 3,12-14 „12 Seht zu, Brüder, dass nicht etwa in jemandem von euch ein böses Herz des Unglaubens sei, im Abfall vom lebendigen Gott, 13 sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es "heute" heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde! 14 Denn wir sind Teilhaber des Christus geworden, wenn wir die anfängliche Grundlage bis zum Ende standhaft festhalten.“

Die Schärfe des Wortes Gottes, (schärfer als ein zweischneidiges Schwert) das den Abfall betrifft, ist mehr als eindeutig. Zugleich wollen wir uns bei aller Schärfe des Wortes immer die Liebe des Vaters vor Augen halten, der immer auf unsere Umkehr wartet, solange es „heute“ heißt.

Denn unser Gott und Vater möchte mit seinem scharfen Wort vor dem Tod bewahren und nicht uns in den Tod stoßen.

Wir wollen mit dem Gleichnis über den verlorenen Sohn abschließen, um uns die wunderbare Liebe unseres himmlischen Vaters nochmals vor Augen zu führen.
Lk 15,21-24 „21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.
22 Der Vater aber sprach zu seinen Sklaven: Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße;
23 und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es, und lasst uns essen und fröhlich sein!
24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.“


AMEN!

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Reinhold Thalhofer
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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