GJC-Zeichen_800

Geistliche Mündigkeit als Basis körperlicher Gesundheit.

Die Bedeutung der Selbstverleugnung

in unserer heutigen Zeit nehmen körperliche Krankheiten aufgrund psychischer (seelischer) Probleme immer mehr zu. Deshalb wird viel über Gesundheit gesprochen. Fitness, Ernährung und medizinische Versorgung stehen im Mittelpunkt vieler Diskussionen.

Aktuell und populär ist die sogenannte Longevity Philosophie. Diese Philosophie konzentriert sich auf die wissenschaftlich fundierte Verlängerung der gesunden Lebensspanne. Sie umfasst Strategien zur Verlangsamung des Alterungsprozesses und zur Vermeidung altersbedingter Krankheiten.

Neben Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf spielt auch die sogenannte geistige und soziale Gesundheit eine wichtige Rolle. Aber auch die Biotechnologie und Medizin, die Stammzellentherapie und genetische Modifikationen werden berücksichtigt. Das Ziel ist nicht nur ein längeres, sondern vor allem ein gesundes und aktives Leben.


Für uns, als Kinder Gottes, ist aber in erster Linie die Weisheit Gottes zu diesem Thema relevant, sodass wir uns heute damit beschäftigen wollen, was die heilige Schrift zu diesem wichtigen Bereich zu sagen hat.

Die Botschaft teilen wir wie folgt auf:
  1. Einleitung.
  2. Die Grundlage geistlicher Gesundheit.
  3. Die Auswirkung auf den Körper.
  4. Biblische Schritte zu geistlicher und körperlicher Gesundheit

1. Einleitung.

Das Thema Gesundheit spielt eine wichtige Rolle und es gibt gerade zu diesem Thema viele Informationen und Ratschläge. Allerdings sind wir ganz sicher gut beraten, wenn wir uns vom Schöpfer allen Lebens zu diesem Thema Weisheit geben lassen.

Wir werden gleich sehen, dass uns die Bibel dazu eine tiefere Wahrheit offenbart: wahre Gesundheit beginnt in unserer Seele, die von der Heiligen Schrift synonym auch als menschlicher Geist bezeichnet wird.

Dazu wollen wir lesen, was uns der Apostel Johannes mitteilt:
3 Joh 1,2 "Geliebter, ich wünsche, daß es dir in allem wohlgeht und du gesund bist, wie es deiner Seele wohlgeht."

Interessant ist, dass wir bereits ein paar Verse weiter das Fundament für geistliche und körperliche Gesundheit finden. Im Vers 11 schreibt der Apostel Johannes weiter dazu: "Geliebter, ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute! Wer Gutes tut, ist aus Gott; wer Böses tut, hat Gott nicht gesehen."

Diese Worte zeigen uns, dass körperliches Wohlergehen mit dem geistlichen Zustand eines Menschen verbunden ist. In dieser Botschaft wollen wir erkunden, wie geistliche Gesundheit zur körperlichen Heilung und Stärke beiträgt.

2. Die Grundlage geistlicher Gesundheit.

Der Apostel Johannes setzt in seinem Gruß die geistliche Gesundheit als Maßstab für das körperliche Wohlergehen. Das bedeutet: Wenn unsere Seele gesund ist, hat dies Auswirkungen auf unseren Körper.

Gemeinschaft mit Gott als Quelle des Lebens:
Der Herr Jesus sagt in Johannes 6,63: "Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben."
Gottes Wort ist lebensspendend. Wer geistliche Nahrung aus dem Wort Gottes bezieht und in der Gegenwart Gottes lebt, empfängt Kraft für Seele und Leib.

Friede mit Gott und innere Heilung:
Sprüche 14,30 sagt: "Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben; aber Eifersucht ist Knochenfraß."
Viele Krankheiten entstehen durch Sorgen, Bitterkeit und unvergebene Schuld. Geistliche Gesundheit bedeutet, in Gottes Frieden zu leben und sich von negativen Einflüssen zu lösen.

Die Auswirkungen des Heiligen Geistes auf den Menschen:
Dazu gibt uns das Wort Gottes folgende Information:
  • Römer 8,6: "Denn das Trachten des Fleisches ist der Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden."
  • 1 Korinther 3,17: "Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit."
  • Epheser 3,16: "Dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen."
Wichtig ist allerdings, dass wir im Geist wandeln und nicht im Fleisch. Dazu ist es erforderlich, sich nicht an dieser Welt und an den Gepflogenheiten unserer Gesellschaft zu orientieren, sondern vielmehr an der Weisheit Gottes.

Dazu nimmt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Galater wie folgt Stellung:
  • Gal 5,13 "Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur ‹gebraucht› nicht die Freiheit als Anlaß für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe!
    14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
    15 Wenn ihr aber einander beißt und freßt, so seht zu, daß ihr nicht voneinander verzehrt werdet!"

Diese Freiheit beschreibt die Freiheit von unserer alten Natur, die in ständigem Wettstreit mit den Menschen in unseren Lebenswelten liegt.

Dazu wollen wir noch weiter lesen und Weisheit daraus gewinnen, um unsere neue Natur in Christus, die ja die Natur Gottes ist, zu verstehen und unser Leben danach auszurichten.
  • Gal 5,16 "Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen.
    17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.
    18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.
    19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
    20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen,
    21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im voraus, so wie ich vorher sagte, daß die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden."

Keiner von uns kann es seelisch auf Dauer verkraften, mit unserem Umfeld im Streit und in Feindschaft, in Hader und Eifersucht, Zornausbrüchen, Egoismen und Unvergebenheit zu leben, ohne davon nicht auch körperlich beeinflusst zu werden.
Das macht einen Menschen zunächst in der Seele und dann auch seinen Leib krank.

Dagegen steht der Wandel im Geist, der unserer Seele (unserem menschlichen Geist) Frieden gibt und sehr positive Auswirkungen auf unseren Leib hat.
  • Eph 5,22 "Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte,
    23 Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht ‹gerichtet›.
    24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
    25 Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns durch den Geist wandeln!
    26 Laßt uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden!"


3. Die Auswirkung auf den Körper.

Der Zusammenhang zwischen Sünde und Krankheit - In den Psalmen schreibt David, dass sein Körper schwach wurde, solange er seine Sünde verschwieg.
Psalm 32,3. "Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine / durch mein Gestöhn den ganzen Tag.
4. Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; / verwandelt wurde mein Saft / in Sommergluten. //
5. So tat ich dir kund meine Sünde /und deckte meine Schuld nicht zu. / Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen; / und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde. //

Erst als er seine Schuld bekannte, kehrte seine Kraft zurück. Ungeklärte Schuld kann körperliche Auswirkungen haben.


Freude und Dankbarkeit als Heilmittel - Sprüche 17,22 sagt: "Ein fröhliches Herz ist die beste Medizin, aber ein betrübter Geist dörrt das Gebein aus."
Dankbarkeit und Freude stärken das Immunsystem, während Bitterkeit und Sorgen schwächen.


Glaube und Vertrauen als Stärkung für den Körper
  • Philipper 4,6-7: "Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus."
  • Jakobus 1,6: "Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin und her geworfen wird."
  • 1 Timotheus 1,7: "Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit."


4. Biblische Schritte zu geistlicher und körperlicher Gesundheit

Nun wollen wir weiter studieren und verstehen, wie wir uns Schritt für Schritt aus dieser elenden Situation der Werke des Fleisches befreien können.

Dazu 7 wichtige Schritte zu einem befreiten Leben und einem gesunden Wandel im Geist, der sich nicht nur auf unser seelisches Wohlbefinden sondern auch auf unseren Leib auswirken wird.

Schritt 1: Tägliche Gemeinschaft mit Gott suchen – Gebet, Bibellese und Anbetung stärken den Geist.
  • Römer 10,17: "So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi."
  • Hebräer 4,12: "Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert."
  • 1 Timotheus 3,16-17: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit."
Schritt 2: Vergebung üben und Sünden bekennen – Loslassen von Verletzungen befreit die Seele und schützt vor Krankheit.
  • Epheser 4,31-32: "Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich und barmherzig und vergebt einer dem anderen, gleichwie Gott euch vergeben hat in Christus."
Wichtig ist auch, zuzugeben, dass man gesündigt hat und dies auch zu bekennen und füreinander und miteinander zu beten:
  • Jakobus 5,16: "Bekennt einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet."
Schritt 3: Freude und Dankbarkeit kultivieren – Gottes Güte erkennen und dankbar zu sein, stärkt auch den Körper.
  • Kolosser 3,15-17: "Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen... und seid dankbar."
  • Philipper 4,4: "Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!"
  • Römer 12,12: "Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet."
Schritt 4: Gesunde Lebensführung pflegen – Eine gesunde Ernährung und Bewegung unterstützen sowohl das körperliche, als auch das geistliche Wohlbefinden.
  • 1 Korinther 10,31: "Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre."
  • 1 Korinther 7,1: "Weil wir nun solche Verheißungen haben, Geliebte, so lasst uns uns selbst reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in der Furcht Gottes."
Schritt 5: Den Leib als Tempel des Heiligen Geistes achten
  • 1 Korinther 6,19-20: "Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott mit eurem Leib."
  • Römer 12,1: "Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, das sei euer vernünftiger Gottesdienst."
Schritt 6: Unsere Gedanken an Gottes Wort ausrichten - Mit unserem Denken beginnt alles. Was wir denken, werden wir aussprechen und tun und schließlich wird es zu unserem Wesen, ja, zu unserem Sein!
Deshalb ist es so wichtig, unsere Gedanken zu ändern und an den Gedanken Gottes auszurichten.
  • Röm 12,2 "Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene."
Schritt 7: Gemeinschaft der Heiligen - Gegenseitige Unterstützung durch unseren Dienst und durch Ermahnung, Ermutigung und Trost.
  • Röm 12,4 "Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben,
    5 so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander.
    6 Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, ‹so laßt sie uns gebrauchen›: es sei Weissagung, in der Entsprechung zum Glauben;
    7 es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre;
    8 es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.
    9 Die Liebe sei ungeheuchelt! Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!
    10. In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend;
    11 im Fleiß nicht säumig, brennend im Geist; dem Herrn dienend.
    12 In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an;
    13 an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil; nach Gastfreundschaft trachtet!
    14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht!
    15 Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden!
    16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; sinnt nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den Niedrigen; seid nicht klug bei euch selbst!"

Fazit:
Gottes Wille ist es, dass wir sowohl geistlich als auch körperlich gesund sind. Lasst uns zuerst nach geistlichem Wachstum streben, denn dann wird es auch unserem Leib gut gehen.

Möge Gottes Wort uns täglich von unserer alten, bösen und sündigen Natur heilen und im Heiligen Geist erneuern. Dies gelingt uns am allerbesten, wenn wir an der Gemeinschaft der Heiligen regelmäßig teilhaben.

AMEN!

    RT_Rund_neu_431x431
    Reinhold Thalhofer
    AK_rund
    Adnan Krikor
    Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

    Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

    Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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