Gottes Wort ist Geist und Leben

Joh 6,63. „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben

Aus Glauben sind wir von der vollständigen Inspiration und Unfehlbarkeit der heiligen Schriften überzeugt. Deshalb wollen wir uns an die Weisheit unseres Schöpfers halten, die die menschliche Weisheit weit übersteigt.

1 Kor 1,20. „Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

21. Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten.“

Podcast | Gelesen von Gunter Sotier

Grundsätzliches …

Es ist schon sehr erstaunlich, wie es der Teufel durch fromme Begriffe, insbesondere wie „Gebet und Anbetung“ auf subtile Art und Weise geschafft hat, sich von vielen Menschen anbeten zu lassen …

Im folgenden werden wir ganz eindeutig aus der Schrift erkennen, dass

  • Gebete vom ersten bis zum letzten Buch der Bibel ausschließlich an Gott den Vater gerichtet werden.
  • Gebet bedeutet: jede direkte Anrede jeglicher Form (sprechen, bitten, ehren, loben, preisen, danken, anflehen, etc.) von Menschen auf der Erde ins Jenseits (Himmel).

Anderseits haben wir mit der Milch gesogen, dass wir Jesus, den Heiligen Geist, Maria, Petrus, etc. ansprechen, anbeten, loben, preisen, bitten, danken, etc.

Lasst uns fragen, wer uns dies beigebracht hat?

Die Bibel? Das kann sicher nicht sein, denn in der Bibel lehrt uns Gott, dass wir allein zu IHM beten sollen. Das haben uns die Propheten des Alten Bundes, der Herr Jesus und auch seine Apostel gelehrt und vorgelebt.

Menschen waren es und nicht die Bibel, die uns beigebracht haben, so zu singen und zu beten:

Jesus (Heiliger Geist, etc.):

  • Komm und erfülle mich
  • Komm und stärke mich
  • Wir erheben Dich
  • Wir loben Dich
  • Wir preisen Dich
  • Wir danken Dir
  • Wir beten Dich an
  • Wir bitten Dich, etc.

Es ist überhaupt nicht geistlich, sondern völlig menschlich und somit gemäß Jakobus irdisch und satanisch, wenn wir so beten, wie wir wollen und nicht wie Gott will und wie Gott uns in seinem Wort offenbart hat.

Jetzt liegt es an uns:

  • ob wir unserem Herrn Jesus nachfolgen und sagen: „Vater, nicht wie ich will, sondern wie Du willst“.
  • oder ob wir dem Satan nachfolgen und sagen: „ich will“.

Der Herr Jesus lehrt uns, zum Vater zu beten. Aber wir hören lieber auf das, was uns andere Menschen lehren und was unserem Fleisch begehrlich ist. Ist es doch für unsere alte Natur viel, viel attraktiver im Namen Jesu Vollmacht zu haben und Befehle zu erteilen, anstatt im Namen Jesu den Vater zu bitten.

Wir wissen doch alle, dass der Satan als Engel des Lichts auftritt und seine Diener ebenfalls. Welcher Jesus hinter dieser falschen Lehre steht, wissen wir nur zu gut, da er sich von jeher über Gott erheben und angebetet werden wollte.

Wir dürfen uns nicht mehr durch jede beliebige Lehre von Menschen vom Kurs abbringen lassen wie ein Schiff, das von Wind und Wellen hin und her geworfen wird, und dürfen nicht mehr auf die Täuschungsmanöver betrügerischer Menschen hereinfallen, die uns mit ihrem falschen Spiel in die Irre führen wollen.

Es ist die höchste Zeit aufzuwachen und Buße zu tun.

Eph 4,14 „Denn wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum.

Beten

Das Gebet in der Bibel ist immer eine transzendente (was jenseits des Bereiches der Sinneswahrnehmung liegt, also von der Erde zum Himmel) Zuwendung und beinhaltet wohl alles, was wir hier auf der Erde als Anrede Richtung Himmel senden, d.h. dass das Gebet auch Dank, Bitte und Lobpreis beinhaltet.

Wichtig: Die Person auf der Erde betet zur Person im Himmel und nicht umgekehrt.

Beispiele: Das Gebet des Herrn Jesus zu seinem und unserem Vater, Gebete der Apostel und auch unsere Gebete zu unserem Vater im Himmel.

Sprechen

Beten ist etwas ganz Anderes als miteinander zu sprechen. Also wenn Personen auf der Erde miteinander oder Personen bzw. ihre Seelen in der Ewigkeit miteinander sprechen.

Manch einer könnte sagen, dass er gern zu seinem Herrn Jesus beten möchte. 

Die Frage ist nur: 

Betest Du, wie Du möchtest oder wie der Herr Jesus persönlich uns gelehrt hat zu beten und wie seine Apostel gebetet haben?

Wenn Du der Knecht Jesu Christi bist, so wie sich seine Apostel bezeichnet haben, dann wirst Du nicht so beten, wie Du möchtest, sondern wie er möchte.

Ist allerdings Jesus Dein Knecht, dann darfst Du so beten, wie Du es für richtig hältst und dieser Jesus hat gefälligst Deine Gebete so anzunehmen. Dieser Jesus ist dann allerdings ein anderer Jesus, der von Menschen gemachte Jesus, vor dem der Apostel Paulus warnt.

Der wahre Jesus sagt: Lk 6,46 „Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr!, und tut nicht, was ich sage?

Mt 7,22-23 „22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? 23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

Lasst uns mündig werden und dann aber auch mündig bleiben und das tun, was der Herr sagt und nicht was wir gern möchten, obwohl es gegen den Willen Gottes verstößt, damit wir nicht so enden, wovor der Schreiber an die Hebräer warnt.  

Heb 6,4-6 „4 Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben 6 und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.

AMEN!

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