Werft eure Sorgen auf ihn, ist ganz praktisch gemeint

Wir sollen uns nicht sorgen

Werft Eure Sorgen auf IHN.

Wir lesen in Gottes Wort, dass wir unsere Sorgen auf Gott werfen sollen.

Mit dieser Aussage trösten wir uns selbst, aber auch gegenseitig – mal häufiger und mal seltener.

Nachdem niemand in dieser gefallenen Welt vor Sorgen geschützt ist, sind wir als Kinder Gottes immer wieder mit Sorgen konfrontiert.

Heute wollen wir uns mit diesem Thema „werft eure Sorgen auf IHN“ näher beschäftigen, damit wir diese Aussage leben können.

Damit wir den Frieden und die Freude Gottes in unserem Leben haben und nicht nur als leere Phrase, wenn überhaupt – in den Mund nehmen und dabei doch mit unseren Sorgen weiterleben.

Wie sehen die Sorgen aus?

Oft machen wir uns Sorgen über verschiedene Dinge und merken dabei nicht, dass wir Sorgen haben. Wenn wir uns dafür nicht sensibilisieren, laufen wir Gefahr, mit Sorgen zu leben und das als normal anzusehen.

Sorgen bewirken Ängste und seelische Bedrückung, dass einem die Ruhe, der Frieden und die Freude geraubt werden.
In 1. Pet 5,8 lesen wir „Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“

Die Sorgen kommen nicht von Gott sondern vom Teufel. Diese sollen wir nicht behalten, sondern sofort auf unseren Vater im Himmel werfen. ER kümmert sich darum. ER möchte auch, dass wir unsere Sorgen auf IHN werfen.
1.Pet 5,7 „indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch.“

Hier einige Arten von Sorgen:

  • Krankheit:
    Ich (oder ein naher Angehöriger) bin krank, wie auch immer die Schwere dieser Krankheit sein mag. Mein Leben ist schon heute voller Schmerzen. Wie wird mein Leben dann später aussehen?
  • Die finanzielle Situation:
    Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Mein Bankkonto rutscht jeden Monat immer mehr in die roten Zahlen. Irgendwann wird wahrscheinlich mein Konto gesperrt.
    Ich weiß nicht, ob ich mein Haus oder meine Wohnung behalten kann.
    Oder: Momentan geht es mir gut. Wer weiß aber, wie es morgen und vor allem in 5 oder 10 Jahren sein wird.
    Was passiert, wenn ich im Alter krank bin und nicht genug Geld habe?
    Was passiert mit meiner Familie, wenn ich nicht mehr arbeiten kann?
  • Abgehängt sein:
    Ich fühle mich mit allem in dieser Welt überfordert. Alles wird digitalisiert. Die Gesetze und die Vorschriften werden jeden Tag immer mehr. Es wird von mir jeden Tag immer mehr erwartet. Ich komme heute schon nicht mehr mit. Wie soll es dann erst später sein.

Allgemeine Sorgen

  • Umweltzerstörung:
    Es ist schon heute alles so schlimm. Da kann man in den Städten kaum noch atmen. Wie soll es weiter gehen?
    Alle sagen, dass der weltweite Temperaturanstieg nicht aufzuhalten ist. Wie sollen unsere Kinder noch auf dieser Erde leben?
    Wir wollten doch, dass unsere Kinder es besser haben. Es sieht aber nicht danach aus.
  • Terrorgefahren und Verbrechen:
    Da traut man sich nicht mehr, irgendwohin zu gehen. Menschen werden auf Veranstaltungen, auf Festen, in Zügen, auf offenen Straßen, etc. ermordet bzw. schwer verletzt. Es wird immer noch schlimmer.

Vergiss nie: Du bist ein Kind des allmächtigen Gottes.

Mt 6,26-34 „Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie nicht säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel vorzüglicher als sieWer aber unter euch vermag mit Sorgen seiner Größe eine Elle zuzufügen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt?

Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: Sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. Wenn Gott aber das Gras des Feldes, das heute da ist und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet: dann nicht viel mehr euch, ihr Kleingläubigen?

So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt:

  • Was sollen wir essen?, oder:
  • Was sollen wir trinken?, oder:
  • Was sollen wir anziehen?

Denn nach all diesem trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles nötig habt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt für den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.“

Unser Herr Jesus lehrt uns, dass wir nicht besorgt sein sollen, denn unser Vater ist um uns besorgt.

Bist Du ein Kleingläubiger?

Diejenigen, die sich Sorgen machen, nennt der Herr Jesus „Kleingläubige“. Der Herr hat seine Jünger immer wieder als „Kleingläubige“ bezeichnet, wenn sie den Glauben fast verloren haben. Den Glauben daran, dass Gott sie beschützen und bewahren kann.

Wir müssen in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes (in der täglichen Gemeinschaft mit unserm Vater, unserem Herrn Jesus und mit unseren Geschwistern) bleiben, damit wir niemals vergessen, dass nie etwas in diesem Universum ohne die Erlaubnis Gottes geschieht und dass alles, was geschieht uns zum Besten dient, wenn wir Gott lieben.

Mt 10,29-31 „29 Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze verkauft? Und nicht einer von ihnen wird auf die Erde fallen ohne euren Vater. 30 Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. 31 Fürchtet euch nun nicht! Ihr seid wertvoller als viele Sperlinge.“

Rö 8,28 „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“

Lasst uns Gott lieben, damit wir in seiner Liebe bleiben und alles uns zum Besten dient.

Wie werfe ich meine Sorgen auf Gott?

Nur indem wir sagen, ich werfe meine Sorgen auf Gott, werden wir unsere Sorgen nicht los; vielleicht für die nächsten 5 Minuten. Danach sind sie wieder da. Wie kann das sein? Wollte Gott vielleicht meine Sorgen nicht haben?

Gewiss nicht.

Das Problem war, dass ich meine Sorgen nur mit den Lippen auf auf IHN geworfen habe. „Die Sorgen auf Gott zu werfen“ ist ein Glaubensakt.

Nur wenn wir glauben, dass Gott für uns besorgt ist und alles in seiner Hand hat und nicht als „Kleingläubige“ daran zweifeln, können wir unsere Sorgen auf IHN werfen.

Wir lesen in 1. Pet 5,6-9 „6 Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, 7 indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch. 8 Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. 9 Dem widersteht standhaft durch den Glauben, da ihr wisst, dass dieselben Leiden sich an eurer Bruderschaft in der Welt vollziehen!“

Gott sorgt für uns

Wenn wir unsere Sorgen auf IHN legen, dann stellen wir uns demütig unter seine gewaltige, schützende und führende Hand. Dann wird ER für uns sorgen und uns seine Weisheit schenken und befähigen, allen Angriffen des Teufels zu widerstehen.

In Phil 4,6-7 lesen wir „6 Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; 7 und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“

Wenn wir von Sorgen geplagt werden, dann dürfen wir sie auf Gott werfen und IHM unsere Anliegen durch Gebet und Flehen mit Danksagung kundtun.

Beispiel in der Krankheit: Wir bringen unser Anliegen für Heilung durch Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott, in der Gewissheit, dass alles uns zum Besten dient. Gott wird anschließend unsere Herzen und Gedanken mit Frieden erfüllen.

Das gleiche gilt für alle anderen Sorgen, die wir uns zuvor angeschaut haben, ob es um die finanziellen Situationen, um das Gefühl abgehängt zu sein, um die Umweltzerstörung, um Terror und Verbrechen oder was auch immer geht.

Zum Schluss folgende Ermutigung: Phil 4,7 „und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“

AMEN!

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