GJC-Zeichen_800

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes ...

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Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.' Jes 30,10-11

Vom Jetzt zur Ewigkeit

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unsere Wege sind nicht Gottes Wege. Heute wollen wir uns den Weg für ein wahres Kind Gottes - gemäß Gottes Plan und Weisheit - nochmals in Erinnerung rufen.

Wir erkennen 10-Meilensteine auf dem Weg zur Ewigkeit:
  1. Berufung
  2. Gnade des errettenden Glaubens
  3. Entscheidung
  4. Empfang des Geistes der Sohnschaft
  5. Zugang zu Gott
  6. Der Tod unserer alten Natur
  7. Das neue Leben
  8. Teil des Christus
  9. Unsere Geistlichen Gaben und die Verantwortung dafür
  10. Lohn gemäß unserer Treue und unserem Eifer

1. Gott hat uns vor Grundlegung der Welt schon berufen.

Erwählung und Berufung geschieht nach der Vorsehung Gottes und völlig aus Gnaden, unabhängig von menschlichem Verdienst.
Röm 9,11. "Denn als ‹die Kinder› noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten - damit der nach ‹freier› Auswahl gefasste Vorsatz Gottes ‹bestehen› bliebe,
12. nicht aufgrund von Werken, sondern aufgrund des Berufenden -, wurde zu ihr gesagt: "Der Ältere wird dem Jüngeren dienen";

Somit ist eindeutig, dass Erwählung auf göttlicher Willensentscheidung beruht.
Joh 15,16. "Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch ‹dazu› bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe"

Dazu lesen wir folgendes im Brief des Apostels Paulus an die Epheser:
Eph 1,3. "Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus,
4. wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe,
5. und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens"

2. In Seiner Gnade bietet Er uns die Gabe des errettenden Glaubens an.

Weil Gott allwissend ist, kennt ER das Ende schon vom Anfang her. Er weiß, wer einmal das Erlösungswerk in Christus Jesus wertschätzen und annehmen wird und wer nicht.

Es ist also nicht Willkür von Gott oder sogar Ungerechtigkeit, wenn ER den einen beruft und den anderen nicht, sondern sein Vorherwissen.

Aus Seiner Gnade sind wir errettet, nicht aufgrund unserer Leistung, sondern aufgrund der Gnade Gottes.
Eph 2,4. "Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat,
5. auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr errettet!
6. Er hat uns mit auferweckt und mit sitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus,
7. damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.
8. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;
9. nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
10. Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen."

Und weiter lesen wir dazu:
Gal 2,16. "aber ‹da› wir wissen, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Christus Jesus, haben wir auch an Christus Jesus geglaubt, damit wir aus Glauben an Christus gerechtfertigt werden und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt wird."

3. Nun können wir eine Entscheidung treffen und aus der Kraft des Heiligen Geistes, Gottes Berufung folgen und zählen zu Gottes Auserwählten - ja, zu seinen Kindern.

Errettung kommt aus dem Hören des Wortes Gottes, wenn wir es im Glauben annehmen. Also, wir treffen die Entscheidung, das Evangelium des Christus anzunehmen. Wir - jeder einzelne von uns - muss sich entscheiden und kann sich auch entscheiden.
1 Kor 15,1. "Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht"

Die Berufung Gottes ist sozusagen der Startpunkt für unsere Errettung. Nun können wir entscheiden, diese Berufung anzunehmen. Dann sind wir nicht nur Berufene, sondern nun sind wir Gottes Auserwählte.
Mt 20,16. "So werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein; denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte."

Dazu lesen wir weiter im Brief des Apostel Paulus an die Christen in Rom:
Röm 8,28. "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach ‹seinem› Vorsatz berufen sind.
29. Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
30. Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.
31. Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns?
32. Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
33. Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt."

4. Durch den Geist Gottes werden wir in den Leib Christi hinein getauft. Das heißt, wir haben den Geist der Sohnschaft erhalten.

Bei der Wiedergeburt bekommt ein Gläubiger den Geist Gottes und damit die Natur Gottes und ist nun ein Kindes Gottes. Dieser Geist ist der Geist der Sohnschaft und damit erhält er die Stellung eines Sohnes Gottes.
2 Petr 1,3. "Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch ‹seine› eigene Herrlichkeit und Tugend,
4. durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid"
1 Kor 12,12. "Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus.
13. Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.
14. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele."

Gal 3,27. "Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen."

Jeder Gläubige wird in dem Augenblick, da er glaubt, in die Stellung eines Kindes versetzt und hat das Recht, ein Sohn genannt zu werden.

5. Dadurch sind wir Teil des Christus, sind mit Gott versöhnt und haben Zugang zu Gott.

Das Wort Gottes sagt, dass die Menschen, die nicht mit Gott versöhnt sind, ohne Gott in dieser Welt leben. Ohne den wahren Gott! Denn wir wissen ja, dass der Gott dieser Welt der Teufel ist. Derjenige, der das stellvertretende Opfer Jesu Christi für sich in Anspruch nimmt, ist mit Gott versöhnt. Derjenige, der dieses Opfer nicht kennt oder nicht daran glaubt, der lebt ohne den wahren Gott und ist dem falschen Gott ausgeliefert.
Eph 2,12. "zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt."

Eph 2,18. "Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater."
Joh 14,6. "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."

6. In der Kraft des Geistes Gottes haben wir im Glauben unsere alte, sündige Natur mit Christus in den Tod gegeben.

Der Erstgeborene Sohn Gottes hat sein Leben für uns hingegeben und hat unsere Schuld und Sünde auf sich genommen. Jeder, der das für sich im Glauben in Anspruch nimmt ist aus Gott von neuem geboren.

Dazu sagte der Apostel Paulus im Brief an die Galater etwas sehr eindeutiges:
Gal 2,19. "Denn ich bin durchs Gesetz ‹dem› Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt,
20. und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben ‹, und zwar im Glauben› an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat."
Röm 6,11. "So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus!"

7. Jetzt leben wir ein zunehmend geheiligtes Leben und werden dem Erstgeborenen Sohn Gottes in seinem Wesen immer ähnlicher.

Röm 6,4. "So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln."

Gal 5,16 "Was will ich damit sagen? Lasst den Geist ´Gottes` euer Verhalten bestimmen, dann werdet ihr nicht mehr den Begierden eurer eigenen Natur nachgeben."

Eph 4,22. "...dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtet,
23. dagegen erneuert werdet in dem Geist eurer Gesinnung
24. und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit."


8. Als Teil des Christus, sind wir Glieder an Seinem Leib und haben als Glied eine Funktion und Aufgabe im Leib Christi, der Gemeinde.

Eph 4,1. "Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid (...)
7. Jedem einzelnen von uns aber ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi gegeben worden.
8. Darum heißt es: "Hinaufgestiegen in die Höhe, hat er Gefangene gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben."
9. Das Hinaufgestiegen aber, was besagt es anderes, als dass er auch hinabgestiegen ist in die unteren Teile der Erde?
10. Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfüllte.
11. Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
12. zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi,
13. bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Vollmaß des Wuchses der Fülle Christi."

9. Jeder in der Gemeinde hat von Gott eine oder mehrere Geistliche Gaben. Damit haben wir eine Verantwortung vor Gott, wie wir diese Gaben einsetzen und als Teil der Gemeinde Gottes für deren Erbauung aktiv sind.

Röm 12,3. "Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher ‹von sich› zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
4. Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben,
5. so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander.
6. Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, ‹so lasst sie uns gebrauchen›: es sei Weissagung, in der Entsprechung zum Glauben;
7. es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre;
8. es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit."

10. Gemäß unserer Treue im Einsatz dieser Gaben für Gottes Gemeinde werden wir von Gott durch den Herrn Jesus - den unserer Treue und unserem Eifer entsprechenden - ewigen Lohn bekommen.

Es geht ja nicht darum, dass wir es irgendwie schaffen, in den Himmel zu kommen. Nein! Es geht um viel mehr. Es geht um unseren ewigen Lohn, den wir entweder empfangen oder der uns verloren geht, wenn wir nicht verstehen was der Plan Gottes diesbezüglich für seine Kinder ist.
Röm 12,9. "Die Liebe sei ungeheuchelt! Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!
10. In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend;
11. im Fleiß nicht säumig, brennend im Geist; dem Herrn dienend.
12. In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an;
13. an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil; nach Gastfreundschaft trachtet!"

Es geht um unseren ewigen Lohn, den jeder ganz persönlich für sich von Gott durch Jesus Christus empfangen wird, je nachdem, wie treu er mit den anvertrauten Talenten in diesem Leben hier umgegangen ist.
1 Kor 3,8. "Der aber pflanzt und der begießt, sind eins; jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen nach seiner eigenen Arbeit (...)
14. Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;
15. wenn jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer."

Und zum Schluss noch eine Ermahnung und Ermutigung an jeden einzelnen von uns:
2.Joh 1,8. "Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt!"


AMEN!

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Reinhold Thalhofer
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Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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