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Der Heilige Geist - Teil 8

in der vor uns liegenden Botschaftsserie studieren wir anhand des Wortes Gottes auf praktische Weise, welche zentrale Bedeutung der Heilige Geist im Leben der Kinder Gottes hat.

Unser Ziel ist es, sein Wirken tiefer zu verstehen, um dadurch in unsere Berufung und Bestimmung hineinzuwachsen und den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorbereitet hat.

Wir gliedern diese Botschaft in folgende Kategorien:
A - Die Grundlagen unseres Glaubens (Teil 1 bis Teil 6)
B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes
C - Die Gaben des Heiligen Geistes
D - Die Frucht des Heiligen Geistes

Hier die Übersicht:
Kategorie B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes.
Diese Kategorie gliedern wir in folgende Kapitel:
  • Kapitel 7 am 11.5.2025
    Der Heilige Geist als Anzahlung oder Unterpfand unseres himmlischen Erbes.
  • Kapitel 8 am 18.5.2025
    Der Heilige Geist als Freisetzer zur Freiheit von der Sünde und zum Leben aus Gottes Kraft.
  • Kapitel 9 am 25.5.2025
    Der Heilige Geist als Versiegler zum Besitztum für Gott.
  • Kapitel 10 am 1.6.2025
    Der Heilige Geist als Wegbegleiter in der Gemeinschaft mit dem Vater in Christus.
  • Kapitel 11 am 8.6.2025
    Der Heilige Geist als Offenbarer und Lehrer zur Kenntnis des Ratschluss Gottes.
  • Kapitel 12 am 15.6.2025
    Der Heilige Geist als Fürsprecher und Helfer in unserer Schwachheit und im Gebet.
  • Kapitel 13 am 22.6.2025
    Der Heilige Geist als Versicherer der Sohnschaft und Verbinder zum Vater.
  • Kapitel 14 am 29.6.2025
    Der Heilige Geist als Quelle der geistlichen Frucht in uns.
Heute nun weiter mit Kategorie B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes.
Kapitel B-8: Der Heilige Geist als Freisetzer zur Freiheit von der Sünde und zum Leben aus Gottes Kraft.

Wir wollen dieses Thema heute wie folgt studieren:
  1. Einleitung.
  2. Der Mensch ist von Natur aus gebunden.
  3. Der Geist befreit - durch das Evangelium des Christus.
  4. Die wahre Freiheit - nicht Beliebigkeit, sondern Freiheit von der alten Natur.
  5. Der Geist macht frei zum Wandel im Licht.
  6. Der Heilige Geist verherrlicht den Herrn Jesus - nicht sich selbst.
  7. Wo der Geist des Herrn ist, da ist wahre Freiheit.
  8. Die Frucht der Freiheit - Heiligung und Frieden.
  9. Von Zeichen zur Reife – Der Auftrag der Gemeinde heute.
  10. Zum Schluss.

1. Einleitung

Viel wird heute von Freiheit im Geist gesprochen. Doch oft ist damit nicht das gemeint, was der Geist Gottes wirklich bewirkt.

Es wird unter Berufung auf „Freiheit im Geist“ manches getan, was weder Christus verherrlicht noch mit der Wahrheit der Schrift übereinstimmt.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns der Frage stellen:
  • Was bedeutet Freiheit im Geist wirklich?
  • Was ist die Aufgabe des Heiligen Geistes als Freisetzer nach der Schrift?
Unser Ausgangs-Vers heute ist:
2.Kor 3,17 „Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.

Doch welche Freiheit ist gemeint? Und wie wirkt der Heilige Geist diese Freiheit konkret?


2. Der Mensch ist von Natur aus gebunden

Bevor wir die Freiheit verstehen, müssen wir die Gefangenschaft begreifen. Die Schrift zeigt klar, dass der Mensch – von Geburt an – nicht frei ist, sondern unter der Herrschaft der Sünde lebt.
Röm 6,17-18 „Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid. Freigemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.“

Ohne den Geist Gottes ist kein Mensch frei. Er mag denken, dass er selbstbestimmt lebt, aber in Wirklichkeit ist er ein Sklave der Sünde, gefangen in Rebellion, Begierde, Stolz, religiösem Ehrgeiz oder Gesetzlichkeit.

Er kann Gottes Willen nicht tun, weil er eine verdorbene Natur hat. Er kann deswegen Gottes Willen nicht tun, weil er ihn nicht tun will.
Joh 5,40 "... und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt."

Und warum will der Mensch Gottes Willen nicht tun? Weil nicht nur das Können, sondern auch das Wollen von Gott gewirkt wird:
Phil 2,13 "Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken (AÜ: das Vollbringen) zu ‹seinem› Wohlgefallen."

Wir wissen ja, dass der natürliche Mensch nichts vom Geist Gottes vernimmt und dass ihm die Weisheit und das Wort Gottes eine Torheit sind:
1 Kor 2,14 "Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird.
15 Der geistliche dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt.
16 Denn "wer hat den Sinn des Herrn erkannt, daß er ihn unterweisen könnte?" Wir aber haben Christi Sinn."

3. Der Geist befreit - durch das Evangelium des Christus.

Der erste Akt der Befreiung durch den Geist geschieht durch das Evangelium des Christus: der Heilige Geist überführt vom Zustand der Sünde, führt zur Umkehr und bewirkt den Glauben an den Herrn Jesus Christus.
Joh 16,8 „Und wenn jener (RT: Der Heilige Geist) kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.“

2.Kor 3,6 sagt „Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

Das bedeutet: Nur der Geist kann aus totem Buchstabenglauben lebendigen Glauben machen. Er öffnet die Augen für das, was Christus am Kreuz vollbracht hat. Und durch die neue Geburt wird der Mensch herausgerettet aus der Knechtschaft der Sünde und hineingestellt in die Freiheit der Kinder Gottes.

Ja, der Mensch hat mit der neuen Geburt aus dem Geist eine neue Natur bekommen. Grundsätzlich hat jeder Mensch die Natur Adams, der ein Sünder wurde, sodass alle Nachkommen Adams Sünder sind.

Wenn ein Mensch Buße tut, sich zu Gott bekehrt und sein Leben Jesus Christus übergibt, bekommt er eine neue Natur, die Natur Gottes.

Dies geschieht durch das Wort Gottes und den Heiligen Geist.
2 Petr 1,3 "Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch ‹seine› eigene Herrlichkeit und Tugend,
4. durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid"

4. Die wahre Freiheit - nicht Beliebigkeit, sondern Freiheit von der alten Natur.

Viele sagen heute: „Ich spüre Freiheit im Geist – ich habe Vollmacht im Namen Jesu und kann in seinem Namen tun, was er auch getan hat. Nämlich Zeichen und Wunder, Heilungen, Totenauferweckung und Dämonenaustreibungen“ Doch das ist nicht die Freiheit, die die Bibel meint.

Die wahre Freiheit besteht nicht darin, sich selbst zu verwirklichen, sondern dem lebendigen Gott zu dienen, frei von der Macht des Fleisches, der alten, verdorbenen Natur eines Sünders.
Gal 5,13 „Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder; nur gebraucht die Freiheit nicht als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe!“

Der Heilige Geist befreit uns also nicht zur Selbstverwirklichung, nicht zu religiösem Eigenwillen, sondern:
  • von der Sünde,
  • von der Gesetzlichkeit,
  • von Menschenfurcht,
  • von sich selbst.
Und er führt uns in den Gehorsam des Glaubens und in die Gemeinschaft mit dem Vater durch den Herrn Jesus, in der Kraft des Heiligen Geistes und auf Basis des Wortes Gottes.

Fazit: wahre Freiheit besteht nicht darin, tun zu können, was man will, sondern nicht tun zu müssen, was man nicht will!

Röm 7,18 "Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.
19 Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
20 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde."


5. Der Geist macht frei zum Wandel im Licht.

Gal 5,16 „Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen.

Wer im Geist wandelt, lebt nicht mehr unter dem Zwang der Sünde. Er ist frei, in der Kraft des Geistes das zu tun, was Gott gefällt. Das ist die wahre Freiheit!

Diese Freiheit bedeutet:
  • Freiheit zum Dienst (Gal 5,13).
  • Freiheit zum Gehorsam (Röm 6,17).
  • Freiheit zur Anbetung Gottes in Wahrheit (Phil 3,3).
  • Freiheit zur Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus und untereinander (2.Kor 13,13).
Nicht mehr der Eigenwille oder das Gesetz diktiert, sondern der Geist leitet.

6. Der Heilige Geist verherrlicht den Herrn Jesus - nicht sich selbst.

Joh 16,14 Er (RT: Der Hl. Geist) wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.“

Ein entscheidender Prüfstein für den Geist, der in jemandem wirkt, ist: Wird der Herr Jesus verherrlicht?

Der wahre Heilige Geist richtet nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst oder auf emotionale Erlebnisse – sondern auf den Herrn Jesus, auf seinen Gehorsam, auf sein Werk am Kreuz, auf seine Herrlichkeit zur Rechten Gottes.

Wenn jemand unter Berufung auf den Geist Dinge tut oder fordert, die nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmen, dann wirkt dort nicht der Geist Gottes, sondern ein anderer Geist.
1.Joh 4,1-2 Glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen. Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus im Fleisch gekommen bekennt, ist aus Gott.“

7. Wo der Geist des Herrn ist, da ist wahre Freiheit.

Zurück zu unserem Ausgangs-Vers:
2.Kor 3,17 „Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Diese Freiheit ist die Freiheit:
  • von der Verdammnis des Gesetzes (Röm 8,1-2).
  • von der Macht der Sünde (Röm 6,18).
  • vom Geist der Knechtschaft (Röm 8,15).
  • vom Einfluss des Zeitgeistes (Gal 1,4).
  • zur Gemeinschaft mit dem Vater (Eph 2,18).
Der Geist führt uns nicht zur Anbetung von sich selbst oder zur Anbetung des Herrn Jesus – denn der Herr Jesus hat niemals Menschen zur Anbetung seiner Person aufgefordert, sondern gesagt:
Joh 4,23 „Aber die Stunde kommt und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in Wahrheit; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter.“

Das ist der Dienst des Heiligen Geistes: uns zum Vater zu führen, im Namen des Herrn Jesus, zur Ehre Gottes.

8. Die Frucht der Freiheit - Heiligung und Frieden.

Ein Mensch, der wirklich durch den Geist freigemacht ist, wird nicht stolz, unordentlich oder rechthaberisch. Er wird:
  • demütig, weil er weiß, dass alles Gnade ist,
  • sanft, weil der Geist Frieden wirkt,
  • wachsam, weil er den Herrn Jesus ehrt,
  • dankbar, weil er weiß, was ihm geschenkt wurde.
Die Frucht des Geistes zeigt, ob Freiheit echt ist oder nur behauptet wird.
Gal 5,22-23 "Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit."

9. Von Zeichen zur Reife – Der Auftrag der Gemeinde heute.

Wir leben in einer Zeit großer geistlicher Sehnsucht. Viele suchen nach übernatürlichen Zeichen und Wundern. Doch was ist eigentlich der bleibende Auftrag des Herrn an seine Gemeinde?

Dazu wollen wir uns anschauen, wie der Herr Jesus und auch seine Apostel, denen er Vollmacht gab, zu Beginn seines Dienstes wirkte – mit Zeichen, Wundern und Dämonenaustreibungen – und was uns in den Lehrbriefen für unseren heutigen Auftrag anvertraut ist.

Zeichen in der Anfangszeit – Bestätigung der göttlichen Offenbarung
Markus 1,34 „Und er heilte viele … und trieb viele Dämonen aus.“

Der Dienst des Herrn Jesus begann mit sichtbaren Zeichen. Sie waren kein Selbstzweck, sondern dienten einem Ziel: zu zeigen, dass ER der Messias ist.

Auch die Apostel handelten in dieser Vollmacht, wie Apostelgeschichte 8,7 berichtet: „Unreine Geister fuhren aus vielen aus.“

Warum diese Zeichen?
  • Um die neue Offenbarung Gottes zu bestätigen, da es damals noch keine schriftliche Bestätigung durch die Bibel gab.
  • Um das Evangelium vom Reich in Kraft zu bezeugen.
Warum wurden die Dämonen so aktiv zur Zeit des Herrn Jesus und in der Apostelgeschichte?
Das hat tiefe heilsgeschichtliche Gründe, die geistlich verstanden werden müssen:

a) Der König des Reiches Gottes war gekommen
Der Herr Jesus kam, um das Reich Gottes zu verkündigen und den Zustand im 1000-jährigen Reich zu demonstrieren (Matthäus 4,17).
Sein Kommen bedeutete einen direkten Angriff auf das Reich der Finsternis.
Markus 1,24 – Dämonen schreien: Bist du gekommen, uns zu verderben?
Die Dämonen wussten, dass mit Jesus ihr Ende naht (Lukas 8,31 „Quäle uns nicht!“).
Sie wussten auch ganz genau, dass eigentlich noch nicht die Zeit gekommen war, sie für 1000-Jahre in den Abgrund zu sperren:
Mt 8,29 "Und siehe, sie schrien und sagten: Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierher gekommen, uns vor der Zeit zu quälen?"

b) Die Offenbarung des Messias brachte Licht in die Finsternis
Johannes 1,5: Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“

Wenn das wahre Licht erscheint, offenbart sich die Finsternis plötzlich sichtbar. Das erklärt, warum während des Dienstes Jesu so viele dämonische Manifestationen geschahen.

Übergang zur Gemeinde – Von Wundern zum Wort
Hebräer 2,3–4 „wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung mißachten? Sie ist ‹ja›, nachdem sie ihren Anfang ‹damit› genommen hatte, daß sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben,
4. wobei Gott zugleich Zeugnis gab (RT: Vergangenheit) durch Zeichen und Wunder und mancherlei Machttaten und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.“

In der Apostelgeschichte sehen wir noch einzelne Wunder. Doch bereits im Übergang zur Gemeinde zeigt sich: Der Fokus verschiebt sich – vom äußeren Zeichen zum inneren Wachstum.

Der Auftrag an die Gemeinde heute – Reife statt Zeichen
Epheser 4,12–13 „… zur Zurüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, zur Erbauung des Leibes Christi …“

In den 21 Apostelbriefen finden wir keinen Auftrag, Zeichen und Wunder zu wirken, oder die Vollmacht, Dämonen auszutreiben.

Stattdessen:
  • Widersteht dem Teufel (Jakobus 4,7),
  • Prüft die Geister (1. Johannes 4,1),
  • Zieht die Waffenrüstung Gottes an (Epheser 6,10–18).
Unser Weg ist nicht der spektakuläre, sondern der treue, unsichtbare Weg des Geistes.
Gott möchte, dass Christus in uns Gestalt gewinnt – das ist das wahre Wunder!

Fazit: Zeichen verblassen, aber der Auftrag bleibt
Die Anfangszeichen waren wie das Läuten der Glocke, um eine neue Zeit zu verkündigen. Nämlich das Reich Gottes auf Erden. Aber nachdem Israel den Messias verworfen hatte, wurde es als irdisches Volk Gottes beiseite gesetzt und die Aufrichtung des Reiches Gottes auf Erden wurde in die Zukunft verschoben.

Heute leben wir in der Heilszeit der Gemeinde, in der das Evangelium des Christus verkündigt wird. Heute wird nicht das Reich verkündigt, sondern das Geheimnis des Christus. Das heißt, dass sich Gott aus der Welt Menschen herausruft, die ER zu Seinen Kindern macht, die in das Bild des Erstgeborenen umgestaltet werden.

„Sucht nicht nach Zeichen – sucht nach Christus!“
Denn das größte Zeichen ist bereits geschehen: Der Herr Jesus lebt – und lebt in uns!

Da wir also heute weder das Reich verkündigen, noch Zeichen und Wunder brauchen, um neue Offenbarungen von Gott dadurch bestätigen zu lassen, ist klar, dass diese aufgehört haben.

Wer heute Zeichen und Wunder wirkt, tut dies nicht im Auftrag Gottes, mit der Vollmacht Christi, sondern im Auftrag Satans. Für den gilt folgendes:
Mt 7,22 "Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
23. Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!"

Satan wirkt am Ende der Zeit durch:
  • den Antichristen (Gesetzlosen) (2Thess 2),
  • den falschen Propheten (Offb 13),
  • dämonische Geister, die Zeichen tun (Offb 16),
  • sowie durch viele falsche Christusse und Propheten (Mt 24).

10. Zum Schluss.

Liebe Geschwister, echte Freiheit ist nicht ein Gefühl, sondern eine Frucht des Wirkens des Heiligen Geistes in uns. Der Geist macht frei – von der Sünde, von der Selbstsucht, vom Gesetz und vom toten Buchstabenglauben.

Er macht uns frei zum Gehorsam, zur Gemeinschaft, zum Wandel in Wahrheit, zur Anbetung des Vaters, und zur Verherrlichung des Herrn Jesus.

Wer also sagt: „Ich bin im Geist frei“, muss sich prüfen: Was bewirkt diese Freiheit? Führt sie zu Heiligkeit, Demut, Anbetung des Vaters? Oder führt sie zu Selbstverherrlichung, religiösem Ehrgeiz oder sogar Widerspruch zur Schrift?

Der wahre Heilige Geist wird immer:
  • den Herrn Jesus groß machen,
  • uns in die Gemeinschaft mit dem Vater führen,
  • uns freisetzen von der Macht der Sünde,
  • uns helfen, Christus immer ähnlicher zu werden,
  • und uns lehren, in Liebe zu dienen.
Wo der Geist des Herrn ist, da ist wahre Freiheit – eine Freiheit, die Gott ehrt.

AMEN!

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Reinhold Thalhofer
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Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.