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Der Heilige Geist - Teil 5
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in der vor uns liegenden Botschaftsserie studieren wir anhand des Wortes Gottes auf praktische Weise, welche zentrale Bedeutung der Heilige Geist im Leben der Kinder Gottes hat.
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Unser Ziel ist es, sein Wirken tiefer zu verstehen, um dadurch in unsere Berufung und Bestimmung hineinzuwachsen und den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorbereitet hat.
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Wir gliedern diese Botschaft in folgende Kategorien:
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A - Die Grundlagen unseres Glaubens
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B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes
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C - Die Gaben des Heiligen Geistes
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D - Die Frucht des Heiligen Geistes
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Heute weiter mit: Kategorie A - Die Grundlagen unseres Glaubens.
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Diese Kategorie gliedern wir in folgende Kapitel:
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- (Teil 1 am 30.3.2025)
Ohne neue Geburt kein ewiges Leben.
- (Teil 2 am 6.4.2025)
Wir sind ganz neue Wesen geworden, nämlich himmlische Wesen.
- (Teil 3 am 13.4.2025)
Wir sind Brüder des Erstgeborenen und gehören mit ihm zum Christus Gottes.
- (Teil 4 am 20.4.2025)
Wir werden für die göttliche Verwaltung des Reiches Gottes auf Erden und für die Verwaltung der neuen Schöpfung in der Ewigkeit vorbereitet.
- (Teil 5 am 27.4.2025)
Welches Evangelium gilt für uns?
- (Teil 6 am 4.5.2025)
Wir werden durch den Geist und das Wort in unserem innersten Wesen, vollkommen erneuert, indem wir umgestaltet werden in das Bild des Erstgeborenen, seinen Charakter, sein Wollen und sein Vollbringen. Der Vater ist Gott und seine Söhne sind Götter ...
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Heute nun weiter mit Kategorie A - Die Grundlagen unseres Glaubens
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Kapitel 5: Welches Evangelium gilt für uns?
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Dieses Kapitel gliedern wir in folgende Einzelthemen:
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- Einleitung: Die Frage, die alles entscheidet
- Drei Evangelien
- Gilt der Rest der Bibel für uns nicht mehr?
- Der Betrug des Satans: falsche Diener, falsche Evangelien
- Widersprüche in der Bibel? Oder unterschiedliche Adressaten?
- Die Bedeutung der Adressaten
- Unser Auftrag
- Fazit: Das Evangelium für heute ist das Evangelium des Christus
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1. Einleitung - die Frage, die alles entscheidet.
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Wir leben in einer Zeit der großen Verwirrung, nicht nur in der Welt, sondern auch unter den sogenannten Christen.
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Eine der zentralen Fragen, die oft unbewusst gestellt wird, ist:
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Welches Evangelium gilt eigentlich für uns heute?
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Viele Christen würden sagen: "Die Bibel!". Das ist einerseits richtig – und doch nicht ausreichend. Denn die Bibel enthält nicht nur ein Evangelium, sondern drei:
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- Das Evangelium vom Reich – verkündigt vom Herrn Jesus und seinen Jüngern zunächst für das Haus Israel und später durch seine Jünger allen Nationen bis an die Enden der Erde.
- Das Evangelium des Christus – offenbart zunächst durch den Apostel Paulus und schließlich durch alle Apostel und Propheten, ein bis dahin verborgenes Geheimnis,
- Das ewige Evangelium – das einmalig in der Offenbarung erscheint.
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Wichtig ist folgende Erkenntnis: Die sogenannten vier Evangelien – Matthäus, Markus, Lukas, Johannes – sind in Wahrheit Berichte.
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Lukas selbst nennt sie einen Bericht.
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Apg 1,1 „Den ersten Bericht habe ich verfasst, o Theophilus, über alles, was Jesus anfing zu tun und zu lehren,“
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2. Drei Evangelien
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Das Evangelium vom Reich:
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Das Evangelium vom Reich ist das Evangelium, das der Herr Jesus selbst und auch seine Jünger zunächst in Israel verkündigten. Es war die Botschaft, dass das Königreich Gottes für Israel nahe ist.
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Es war in der Zeit, in der unser Herr Jesus auf Erden war, ausschließlich für Israel bestimmt und hatte zum Ziel, das Volk zur Buße zu rufen, damit das Reich Gottes auf Erden aufgerichtet werden könne.
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Matt 10,5-7 „5 Diese zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Begebt euch nicht auf die Straße der Heiden und betretet keine Stadt der Samariter;
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6 geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
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7 Geht aber hin, verkündigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!“
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Nach seiner Auferstehung gab der Herr Jesus seinen Jüngern den Auftrag, das Evangelium vom Reich allen Nationen bis ans Ende der Erde zu verkündigen. Mk16,14 "Nachher offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tisch lagen, und schalt ihren Unglauben und ihre Herzenshärtigkeit, daß sie denen, die ihn auferweckt gesehen, nicht geglaubt hatten. 15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!"
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Doch Israel verwarf seinen Messias. Und später beginnt Gottes verborgener Heilsplan:
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Gott offenbarte etwa 11 Jahre nach der Auferstehung des Herrn Jesus das Evangelium des Christus, wie der Apostel Paulus schreibt.
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Gal 1,11-12 „11 Ich lasse euch aber wissen, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt;
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12 ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.“
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Es ist das Geheimnis, das im Alten Testament, in den vier Berichten und sogar in den ersten Kapiteln der Apostelgeschichte verborgen war.
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Eph 3,2-9 „2 Ihr habt ja gewiss von der Haushalterschaft der Gnade Gottes gehört, die mir für euch gegeben worden ist,
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3 dass er mich das Geheimnis durch Offenbarung wissen ließ, wie ich zuvor kurz geschrieben habe.
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4 Daran könnt ihr, wenn ihr es lest, meine Einsicht in das Geheimnis des Christus erkennen,
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5 das in früheren Generationen den Menschenkindern nicht bekannt gemacht wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist,
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- die Heiden Miterben und
- mit zum Leib Gehörige und
- Mitteilhaber seiner Verheißung sind in Christus
- durch das Evangelium,
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7 dessen Diener ich geworden bin gemäß der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben ist nach der Wirkung seiner Kraft.
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8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, unter den Heiden den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen,
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9 und alle darüber zu erleuchten, welches die Gemeinschaft ist, die als Geheimnis von den Ewigkeiten her in Gott verborgen war, der alles erschaffen hat durch Jesus Christus,“
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Der Apostel Paulus wurde ins Paradies entrückt und erhielt dort die Offenbarung.
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2.Kor 12,1-4 „1 Das Rühmen nützt mir freilich nichts; doch will ich auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn zu sprechen kommen.
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2 Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor 14 Jahren (ob im Leib oder ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde.
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3 Und ich weiß von dem betreffenden Menschen (ob im Leib oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es),
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4 dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht sagen darf.“
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Das dritte Evangelium ist das ewige Evangelium, das nur in der Offenbarung des Johannes erwähnt wird.
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Offb 14,6-7 „6 Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk.
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7 Der sprach mit lauter Stimme:
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- Fürchtet Gott und
- gebt ihm die Ehre,
denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und
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- betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat!“
- Das Evangelium des Christus endet mit der Entrückung der Gemeinde.
- Das Evangelium vom Reich wird wieder aktuell in der Trübsalszeit und dann im 1000-jährigen Reich.
- Das ewige Evangelium ruft zur Furcht Gottes auf,
3. Gilt der Rest der Bibel für uns nicht mehr?
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Doch was bedeutet das für uns? Ist der Rest der Bibel für uns irrelevant? Nein!
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2.Tim 3,16 sagt: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit."
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Nicht jede Schrift ist an uns gerichtet. Nicht jedes Gebot, jede Verheißung, jede Anweisung gilt uns. Wenn wir sagen: "Wir lieben Gott, weil er uns zuerst geliebt hat" (1.Joh 4,19), dann hat diese Liebe eine Konsequenz: Wir halten seine Gebote.
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Aber welche Gebote? Die Gebote gemäß dem Evangelium des Christus in den 21 Briefen.
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4. Der Betrug des Satans: falsche Diener, falsche Evangelien …
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2.Kor 11,13-15: "Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel Christi verkleiden. Und kein Wunder, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts Großes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird ihren Werken entsprechend sein."
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Satan benutzt Menschen, die das Wort Gottes verdrehen.
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- Sie predigen das Gesetz Mose oder die Reichsverkündigung für heute.
- Sie reißen Bibelverse aus dem Zusammenhang, um religiös zu erscheinen.
- Sie machen die Schrift zu einem Flickenteppich, der alles sagen kann – und damit nichts mehr klar sagt.
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Die Folge: Gläubige leben in Angst und Ungewissheit und wissen nicht mehr, was nun stimmt und was nicht. Andere wiederum leben in falscher Hoffnung und Selbstsicherheit.
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5. Widersprüche in der Bibel? Oder unterschiedliche Adressaten?
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Gott schafft den Menschen nach seinem Ebenbild und vertreibt ihn aus dem Paradies. Gott gibt Israel das verheißene Land, befiehlt aber Gewalt gegen die Bewohner. Später wird Israel selbst gewaltsam zerstreut.
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Der Herr Jesus spricht vom Kommen des Reiches für Israel, sagt aber dann: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" (Joh 18,36).
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Gott schenkt Gnade im Evangelium, aber überzieht die Menschheit in der Zeit der Gerichte (Trübsalszeit) mit Zorn.
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Das sind keine Widersprüche. Das sind unterschiedliche Heilszeiten. Unterschiedliche „Verwaltungen“ des Ratschlusses Gottes. Gott handelt nicht immer gleich, aber stets gerecht.
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6. Die Bedeutung der Adressaten
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Nicht jede Verheißung ist für jeden Menschen zu jeder Zeit. Wer das missachtet, gerät in geistliche Verwirrung.
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Hier einige von vielen Beispielen:
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- Vom Vegetarismus
1.Mo 1,29 „Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen euch zur Nahrung dienen;“
- zu erlaubtem Fleisch
1.Mo 9,3 „Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben.“
- zu Verboten der unreinen Tiere
3.Mo 11, 6-8 „6 und den Hasen; denn obgleich er wiederkäut, hat er keine gespaltenen Klauen; darum soll er für euch unrein sein. 7 Ferner das Schwein; es hat ganz gespaltene Klauen, aber es ist kein Wiederkäuer; darum soll es für euch unrein sein. 8 Von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, auch ihr Aas nicht anrühren, denn sie sind für euch unrein.“
- zur Freigabe: Gott redet zu Petrus
Apg 10,15 „Und eine Stimme [sprach] wiederum, zum zweiten Mal, zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein!“
- bis zur Gewissensfrage
Röm 14,1-2 „1 Nehmt den Schwachen im Glauben an, ohne über Gewissensfragen zu streiten. 2 Einer glaubt, alles essen zu dürfen; wer aber schwach ist, der isst Gemüse.“
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Zusage in Psalm 23: "Mir wird nichts mangeln."
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Aber Paulus litt Hunger, Not und Verfolgung (2.Kor 11,23-28).
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Beides richtig– aber in unterschiedlichen Zusammenhängen zu unterschiedlichen Adressaten und unterschiedlichen Heilszeiten.
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Das Evangelium des Christus ist das Evangelium, das heute gilt. Es ist in den 21 Apostelbriefen offenbart. Dort finden wir die Gebote, die für uns heute gelten. Dort zeigt sich die Gnade, die wir empfangen. Dort wird das neue Leben in Christus beschrieben.
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7. Unser Auftrag
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Unser Herr Jesus gab den Jüngern in Mk. 16, 14-20 einen Auftrag. Sie sollen in alle Welt gehen und der ganzen Schöpfung unter Bestätigung von Zeichen und Wundern das Evangelium predigen.
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Was haben die Jünger gemacht?
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Die Jünger gingen in alle Welt und predigten das Evangelium vom Reich, das sie vom Herrn Jesus empfangen haben.
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Mk 16, 20 „Sie aber gingen hinaus und verkündigten überall; und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden Zeichen. Amen.“
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Röm 10, 18-19 „18 Aber ich frage: Haben sie es etwa nicht gehört? Doch, ja! »Ihr Schall ist ausgegangen über die ganze Erde, und ihre Worte bis ans Ende des Erdkreises.«
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19 Aber ich frage: Hat es Israel nicht erkannt? Schon Mose sagt: »Ich will euch zur Eifersucht reizen durch das, was kein Volk ist; durch ein unverständiges Volk will ich euch erzürnen«.“.
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Auch das Evangelium des Christus wurde der ganzen Welt verkündigt.
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Kol. 1, 5-6 […] von der ihr zuvor gehört habt durch das Wort der Wahrheit des Evangeliums, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt [ist]“
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Der Missionsauftrag wurde also bereits von den Aposteln erfüllt.
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Sollen wir alle Nationen zu Jüngern zu machen?
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Der Inhalt des 2. Missionsauftrages in Mt. 28, 18-20 ist es, alle Nationen zu Jüngern zu machen. Und das zu einer Zeit, zu der unserem Herrn alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden.
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Mt 28,18-20 „18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.
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19 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
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20 und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“
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Der Herr Jesus hatte weltlich keine politische Macht. Er war mit geistlicher Macht ausgestattet. Die Bibel beschreibt allerdings eine Zeit, in der Jesus Christus auf Erden alle Macht übernehmen wird (Off. 11,15; 12, 10).
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Das 1000-jährige Reich, in dem die Welt unter der absoluten Herrschaft des Christus stehen wird (Off. 20, 4).
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Bis zur Errichtung des 1000jährigen Reiches wird es keinen Zeitpunkt geben, in dem alle Nationen zu Jüngern gemacht wurden. Im Gegenteil. Wenn der Herr Jesus wiederkommt, wird es fast keine Gläubigen geben (Lk. 18,8; Mt. 24, 36-39; Lk. 17, 28-30).
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D.h. die Zeit, in der dem Christus alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist und alle Nationen zu Jüngern werden, wird erst in der Zukunft kommen.
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Und so werden die sog. Christen verführt. Die einen wollen den ersten Missionsbefehl erfüllen und das Evangelium in die ganze Welt tragen und die anderen wollen die Welt retten und alle Völker zu Jüngern machen.
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Unser Auftrag heute lautet (Darüber haben wir bereits eine separate Botschaft. Siehe Website):
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- Der Dienst vor Gott
- Der Dienst an uns selbst
- Der Dienst am Leib Christi
- Der Dienst an der Welt
8. Fazit: Das Evangelium für heute ist das Evangelium des Christus.
- Die gesamte Bibel ist von Gott eingegeben, aber nicht jede Stelle ist an uns gerichtet.
- Die Gebote für uns heute finden wir im Evangelium des Christus, offenbart in den 21 Apostelbriefen.
- Wer Gott liebt, hält seine Gebote – die Gebote, die uns gelten.
- Wer das missachtet, wird vom Feind verführt und verwirrt.
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Gal 1,8 "Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte, das außerhalb dessen liegt, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!"
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Liebe Geschwister, lasst uns deshalb mit Freimut und Dankbarkeit auf das blicken, was Gott uns heute geschenkt hat: das Evangelium des Christus – das Evangelium der Gnade, des Lebens, der Sohnschaft und der Herrlichkeit.
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Wir müssen nicht in der Ungewissheit leben, wir wissen aus der Heiligen Schrift, was für uns gilt. Gott hat gesprochen – klar und eindeutig – durch seinen Christus und durch die vom Geist inspirierten Apostelbriefe.
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Darin finden wir alles, was wir brauchen:
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- zur Rettung,
- zur Zurechtweisung,
- zur Unterweisung und
- zur Ermutigung.
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Wenn wir in diesem Evangelium des Christus bleiben, dann bleiben wir im Licht.
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Röm 16,25 "Dem aber, der euch zu befestigen vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, nach der Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war..."
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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