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Leben als Kinder Gottes.
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heute beenden wir unsere neue Lehrserie unter dem Titel:
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„Leben als Kinder Gottes – unsere himmlische Berufung.“
Kapitel 10: Die Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Was heute noch verborgen ist, wird einmal sichtbar werden
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Die heutige Abschluss-Botschaft zur neuen Lehrserie gliedern wir wie folgt:
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- Einleitung.
- Heute Kinder Gottes – unsere Herrlichkeit aber ist noch verborgen.
- Die Herrlichkeit bedeutet unsere Gleichgestaltung mit Christus.
- Die Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
- Erben Gottes – vorbereitet auf zukünftige Verantwortung.
- Die kommende Herrlichkeit verändert unseren Blick auf die Gegenwart.
- Die Quelle unserer Herrlichkeit ist allein Gott.
- Wir werden ihn sehen, wie er ist.
- Was heute verborgen ist, wird einmal sichtbar.
- Schluss – Von der Wiedergeburt bis zur Herrlichkeit.
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1. Einleitung.
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heute kommen wir zum letzten Kapitel unserer Serie:
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„Leben als Kinder Gottes – unsere himmlische Berufung“.
In den vergangenen Wochen haben wir einen gemeinsamen Weg zurückgelegt:
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- Von der Wiedergeburt,
- zu unserer Sohnschaft als Kinder und Erben Gottes,
- unsere Stellung und Verantwortung als Glieder des Leibes des Christus,
- über die Erziehung und Formung durch unseren Vater,
- zum Leben im Geist.
- Von der Gesinnung Christi,
- zur Frucht des Geistes,
- bis hin zum geistlichen Kampf und
- zur Hoffnung unserer Berufung.
Heute kommen wir zum Ziel dieser ganzen Entwicklung. Denn was ist das Ziel unserer Wiedergeburt und Sohnschaft?
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- Warum formt uns der Vater?
- Warum soll Christus in uns Gestalt gewinnen?
- Warum lernen wir heute, im Geist zu wandeln und im geistlichen Kampf standzuhalten?
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Die Antwort finden wir in einem gewaltigen Wort des Apostels Paulus:
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Römer 8,18 „Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.“
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Paulus stellt hier zwei Wirklichkeiten gegenüber: die jetzige Zeit und die zukünftige Herrlichkeit. Heute erleben wir noch Schwachheit, Vergänglichkeit, Kampf und Leiden. Vieles von dem, was Gott in seinen Kindern geschaffen hat, ist für die Welt noch verborgen.
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Doch es kommt ein Tag, an dem sichtbar werden wird, was Gott heute schon in uns gewirkt hat. Bemerkenswert ist dabei die Formulierung des Apostels: Er spricht nicht nur von einer Herrlichkeit, die wir sehen werden, sondern von einer Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Das ist das große Ziel unserer himmlischen Berufung.
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2. Heute Kinder Gottes – unsere Herrlichkeit aber ist noch verborgen.
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Unsere Sohnschaft beginnt nicht erst irgendwann in der Zukunft. Durch die Wiedergeburt haben wir bereits heute Leben aus Gott empfangen.
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1. Johannes 3,1–2 „Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! […] Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“
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Hier stehen zwei Aussagen unmittelbar nebeneinander: Wir sind jetzt Kinder Gottes – aber noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden.
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Genau zwischen diesen beiden Wirklichkeiten leben wir. Unsere Stellung ist bereits Wirklichkeit, ihre ganze Herrlichkeit aber ist noch nicht sichtbar. Wenn die Welt heute ein Kind Gottes betrachtet, sieht sie äußerlich einen gewöhnlichen Menschen mit einem vergänglichen Leib, mit Schwachheiten und menschlichen Begrenzungen. Sie sieht noch nicht vollständig, was Gott in uns geschaffen hat.
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Der Apostel Paulus beschreibt es so:
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Kolosser 3,3–4 „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.“
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Heute verborgen – dann offenbar in Herrlichkeit. Darauf bereitet der himmlische Vater seine Kinder vor.
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3. Die Herrlichkeit bedeutet unsere Gleichgestaltung mit Christus.
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Heute verändert Gott uns innerlich. Unser Denken wird erneuert, die Gesinnung Christi soll in uns Gestalt gewinnen und die Frucht des Geistes sichtbar werden. Doch dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Wir erleben weiterhin Schwachheit, kämpfen mit unserem Fleisch und leben noch in einem vergänglichen Leib.
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Doch das wird nicht für immer so bleiben.
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Philipper 3,20–21 „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit.“
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Unser heutiger Leib kann müde, krank und alt werden und ist schließlich sterblich. Aber er wird verwandelt werden. Gottes Erlösung betrifft am Ende den ganzen Menschen.
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Das Ziel unseres Vaters ist die Gleichgestaltung mit seinem Erstgeborenen.
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Was heute in unserem Inneren begonnen hat, wird eines Tages vollendet werden. Wir werden dem Herrn Jesus gleichgestaltet sein – nicht seiner Stellung als Haupt und Erstgeborener, sondern seinem verherrlichten Wesen entsprechend.
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Die Christusähnlichkeit, in die uns unser Vater immer mehr umgestaltet, wird dann ihre Vollendung finden.
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4. Die Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
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Der Apostel Paulus geht in Römer 8 noch einen erstaunlichen Schritt weiter:
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Römer 8,19 „Denn die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei.“
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Unsere zukünftige Herrlichkeit betrifft also nicht nur uns persönlich. Die Schöpfung wartet darauf. Sie befindet sich infolge der Sünde unter Vergänglichkeit und entspricht noch nicht dem Zustand, den Gott für sie vorgesehen hat.
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Darum schreibt Paulus weiter:
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Römer 8,21 „... dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.“
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Hier erkennen wir die gewaltige Dimension unserer Berufung. Gott rettet uns nicht lediglich aus einer verlorenen Welt heraus, damit wir anschließend ohne Aufgabe für alle Ewigkeit irgendwo existieren.
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Er bereitet Söhne Gottes vor – Kinder, Erben und Miterben mit Christus.
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Und genau diese Söhne sollen offenbar werden. Heute kennt die Welt unsere Stellung nicht. Vieles ist verborgen. Aber es kommt eine Zeit, in der Gott sichtbar machen wird, was er in seinen Kindern geschaffen hat.
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Die Schöpfung wartet deshalb nicht auf die Entstehung der Söhne Gottes. Sie sind bereits Söhne. Sie wartet auf ihre Offenbarung.
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5. Erben Gottes – vorbereitet auf zukünftige Verantwortung.
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Bereits zu Beginn unserer Serie haben wir über unsere Sohnschaft gesprochen:
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Römer 8,16–17 „Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus.“
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Diese Wahrheit bekommt am Ende unserer Serie noch einmal eine besondere Bedeutung. Wir sind Erben Gottes und Miterben des Christus. Und mit einem Erbe ist nicht nur etwas verbunden, das wir empfangen, sondern auch Verantwortung.
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2. Timotheus 2,12 „Wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen.“
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Hier verstehen wir noch besser, warum unser Vater uns heute erzieht und formt. Warum lernen wir Treue, Gehorsam und Dienen? Warum soll Hochmut weichen? Warum sollen wir die Gesinnung Christi annehmen und im Geist wandeln?
Weil unser Vater seine Kinder auf zukünftige Verantwortung vorbereitet. Die Schule Gottes findet heute statt – die vollständige Aufgabe liegt noch vor uns.
Wir verdienen uns dadurch weder unsere Sohnschaft noch unsere Errettung. Wir werden vielmehr gerade deshalb geformt, weil wir bereits Kinder und Erben sind.
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6. Die kommende Herrlichkeit verändert unseren Blick auf die Gegenwart.
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Damit kommen wir zurück zu Römer 8,18. Der Apostel Paulus sagt nicht, dass Leiden angenehm oder bedeutungslos wären. Er selbst wusste sehr genau, was Leiden bedeutet. Aber er kannte etwas, das größer war als das Leiden: das Ziel.
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Wenn wir nur auf unsere gegenwärtige Situation schauen, kann manches trostlos erscheinen. Warum muss ich das erleben? Warum verändert Gott diese Situation nicht? Warum dauert eine Prüfung so lange?
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Doch die kommende Herrlichkeit verändert unsere Perspektive. Wir erkennen: Diese Zeit ist nicht das Ende unserer Geschichte. Unser gegenwärtiger Zustand ist nicht unser endgültiger Zustand. Unser schwacher Leib ist nicht unser endgültiger Leib und unsere gegenwärtigen Kämpfe sind nicht unsere ewige Wirklichkeit.
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Darum schreibt der Apostel Paulus:
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2. Korinther 4,17 „Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit.“
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Paulus vergleicht Zeit mit Ewigkeit, Vergänglichkeit mit Herrlichkeit und das Sichtbare mit dem Unsichtbaren. Und dadurch bekommt unser heutiges Leben einen völlig neuen Maßstab.
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7. Die Quelle unserer Herrlichkeit ist allein Gott.
Bei all diesen gewaltigen Aussagen müssen wir etwas unbedingt festhalten:
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- Unsere zukünftige Herrlichkeit ist niemals Anlass zu menschlichem Hochmut.
- Wir werden nicht verherrlicht, weil wir aus uns selbst etwas Besonderes wären. Alles beginnt bei unserem himmlischen Vater.
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Er hat uns berufen. Er hat uns zu seinen Kindern gemacht. Er formt uns. Er wirkt durch seinen Geist in uns. Und er wird sein Werk vollenden.
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Römer 8,29–30 „Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. […] die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.“
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Beachten wir wiederum das Ziel: dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden.
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Darauf läuft alles hinaus. Der Vater möchte eine Familie von Söhnen, in denen das Wesen seines Erstgeborenen sichtbar wird. Der Herr Jesus bleibt dabei der Erstgeborene und das Haupt. Und wir dürfen aus unverdienter Gnade Anteil an der Herrlichkeit haben, die Gott für seine Kinder vorgesehen hat.
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Unsere zukünftige Herrlichkeit führt deshalb niemals zur Selbstverherrlichung, sondern zur Ehre unseres Vaters, der all dies beschlossen und vollbracht hat.
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8. Wir werden ihn sehen, wie er ist.
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Zu den schönsten Aussagen über unsere Zukunft gehört das Wort des Apostels Johannes:
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1. Johannes 3,2 „Wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“
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Heute kennen wir den Herrn Jesus durch das Wort Gottes und sehen ihn mit den Augen des Glaubens. Wir betrachten seine Gesinnung, lernen seinen Charakter kennen und folgen seinem Vorbild. Doch es kommt der Tag, an dem Glaube zum Schauen wird.
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Wir werden ihn sehen, wie er ist.
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Und dann wird das Werk, das heute in uns geschieht, zu seiner Vollendung kommen. Was heute noch schwach ist, wird verwandelt; was heute verborgen ist, wird sichtbar.
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Darum verbindet Johannes diese Hoffnung unmittelbar mit unserem heutigen Leben:
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1. Johannes 3,3 „Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.“
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Biblische Hoffnung macht uns nicht passiv. Sie verändert unser Leben heute. Wer weiß, was vor ihm liegt, möchte schon jetzt seiner Berufung entsprechend leben.
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9. Was heute verborgen ist, wird einmal sichtbar.
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Damit schließt sich der Kreis unserer gesamten Serie. Unser himmlischer Vater bereitet seine Kinder heute auf das vor, was vor ihnen liegt. Wenn wir lernen zu dienen, zu vergeben und treu zu sein, wenn wir unser Fleisch überwinden, im Geist wandeln, die Gesinnung Christi annehmen und im geistlichen Kampf standhalten, dann formt uns unser Vater.
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Nicht damit wir uns seine Liebe oder unsere Sohnschaft verdienen – wir sind bereits seine Kinder. Sondern weil Kinder Gottes lernen sollen, ihrer Berufung entsprechend zu leben.
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Vielleicht sehen wir heute vor allem unsere Schwachheit, unsere Kämpfe und unsere Begrenzungen. Unser Vater aber sieht nicht nur unseren heutigen Zustand. Er sieht das Ziel seines Werkes.
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Philipper 1,6 „... weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.“
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Das ist unsere Hoffnung. Nicht wir werden uns selbst vollenden. Der Vater wird vollenden, was er begonnen hat.
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Heute arbeitet er an uns. Eines Tages wird sichtbar werden, was es wirklich bedeutet, aus Gott geboren zu sein.
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10. Schluss – Von der Wiedergeburt bis zur Herrlichkeit.
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damit sind wir am Ende unserer Serie angekommen. Wir begannen mit der Frage, was es bedeutet, aus Gott geboren zu sein, und erkannten, dass wir neues Leben aus Gott empfangen haben.
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Wir betrachteten unsere Sohnschaft als Kinder und Erben Gottes, unsere Stellung und Verantwortung im Leib des Christus, die Erziehung und Formung durch unseren Vater, das Leben im Geist statt im Fleisch, die Gesinnung Christi, die Frucht des Geistes, den geistlichen Kampf und schließlich die Hoffnung unserer Berufung.
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Und heute sehen wir das Ziel:
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- die Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
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Von der Wiedergeburt bis zur Herrlichkeit zieht sich ein großer Gedanke durch diese ganze Serie:
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Unser himmlischer Vater formt seine Kinder nach dem Bild seines Erstgeborenen.
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Heute geschieht dieses Werk vielfach im Verborgenen. Aber es wird nicht verborgen bleiben. Es kommt der Tag, an dem unser Leib verwandelt und der Christus offenbar werden wird, und wir - als die Söhne Gottes - mit dem Erstgeborenen offenbar werden. Dann wird sichtbar werden, was unser himmlischer Vater in seinen Kindern gewirkt hat.
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Darum schreibt der Apostel Paulus:
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2. Korinther 4,18 „... da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“
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- Vielleicht erleben wir heute Kampf –
aber vor uns liegt Herrlichkeit.
- Vielleicht erleben wir heute Schwachheit –
aber vor uns liegt Verwandlung.
- Vielleicht erleben wir heute Erziehung und Formung –
aber vor uns liegt Verantwortung.
- Vielleicht sieht die Welt heute noch nicht, wer wir wirklich sind –
aber es kommt die Offenbarung der Söhne Gottes.
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Darum lassen wir uns weiterhin von unserem Vater formen, wandeln im Geist, lassen Christus in uns Gestalt gewinnen, stehen im geistlichen Kampf fest und halten an der Hoffnung unserer Berufung fest.
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Wir sind heute schon Kinder Gottes – aber noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden.
Heute ist unser Leben noch verborgen mit dem Christus in Gott. Doch wenn der Christus offenbar werden wird, werden auch wir mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.
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Das ist das Ziel unseres Vaters mit seinen Kindern.
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- Heute Kinder – einmal offenbar in Herrlichkeit.
- Heute in der Schule Gottes – einmal bereit für unsere Aufgabe.
- Heute Christusähnlichkeit im Werden – einmal ihm gleichgestaltet.
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Von der Wiedergeburt bis zur Herrlichkeit führt uns unser himmlischer Vater seinem Ziel entgegen.
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Und deshalb dürfen wir mit dem Apostel Paulus voller Zuversicht sagen:
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Römer 8,18 „Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.“
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Von der Wiedergeburt bis zur Herrlichkeit.
AMEN.
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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