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Der Heilige Geist - Teil 16
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in dieser Botschaftsserie studieren wir anhand des Wortes Gottes auf praktische Weise, welche zentrale Bedeutung der Heilige Geist im Leben der Kinder Gottes hat.
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Unser Ziel ist es, sein Wirken tiefer zu verstehen, um dadurch in unsere Berufung und Bestimmung hineinzuwachsen und den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorbereitet hat.
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Wir gliedern diese Botschaft in folgende Kategorien:
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A - Die Grundlagen unseres Glaubens (Teil 1 bis Teil 6)
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B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes (Teil 7 bis Teil 14)
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C - Die Gaben des Heiligen Geistes (Teil 15-19)
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D - Die Frucht des Heiligen Geistes
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Hier die Übersicht: Kategorie C - Die Gaben des Heiligen Geistes.
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Diese Kategorie gliedern wir in folgende Kapitel:
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- Kapitel 15 am 6.7.2025
Die geistlichen Gaben – Ausdruck des göttlichen Handelns durch den Leib Christi.
- Kapitel 16 am 13.7.2025
Die geistlichen Gaben – Die Wortgaben.
- Kapitel 17 am 20.7.2025
Die geistlichen Gaben – Die Kraftgaben.
- Kapitel 18 am 27.7.2025
Die geistlichen Gaben – Die Dienst- und Aufbaugaben.
- Kapitel 19 am 3.8.2025
Die geistlichen Gaben – Anwendung der Gaben im Leib Christi
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Heute nun weiter mit Kategorie C - Die Gaben des Heiligen Geistes.
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Kapitel C-16: Die geistlichen Gaben – Die Wortgaben
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Wir wollen dieses Thema heute wie folgt studieren:
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- Einleitung: Die Vielfalt der Gaben – ein Geist
- Nach dem Maß der Gabe des Christus
- Die Gabe des Wortes der Weisheit
- Die Gabe des Wortes der Erkenntnis
- Die Gabe der Lehre
- Die Gabe der Weissagung
- Die Gabe der Ermahnung und Erbauung
- Schlussgedanken: Gott ehrt sein Wort durch den Geist
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1. Einleitung.
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Die Gaben des Heiligen Geistes sind vielfältig, aber sie alle kommen aus einer Quelle: dem einen Geist Gottes.
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1 Kor 12,4–7 „4 Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch es ist derselbe Geist;
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5 auch gibt es unterschiedliche Dienste, doch es ist derselbe Herr;
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6 und auch die Kraftwirkungen sind unterschiedlich, doch es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.
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7 Jedem wird aber das offensichtliche Wirken des Geistes zum [allgemeinen] Nutzen verliehen.“
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2. Nach dem Maß der Gabe des Christus.
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Nicht jeder hat jede Gabe, sondern der Heilige Geist teilt die Gaben aus, wie er will, und Gott gibt sie gemäß dem Maß, das er jedem zuteilt.
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1.Kor 12,11 „Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.“,
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Die Gaben entsprechen der Gnade, die Gott jedem seiner Kinder individuell gegeben hat. Niemand hat alles – und niemand hat nichts.
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Matt 25,15 „Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, dem dritten eins, jedem nach seiner Kraft, und er reiste sogleich ab.“
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Dieses Gleichnis zeigt das göttliche Prinzip: Gott teilt Gaben entsprechend dem Maß seiner Kraft des jeweiligen Einzelnen aus – aber jeder ist verantwortlich, das Empfangene zu gebrauchen.
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Eph 4,7 „Jedem Einzelnen von uns aber ist die Gnade gegeben worden nach dem Maß der Gabe des Christus.“
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Was bedeutet „nach dem Maß der Gabe des Christus“? Die Gnadengaben werden vom auferstandenen Christus so verteilt, dass sein Leib – die Gemeinde – nach seinem Maß wächst, bis er als „vollkommener Christus“ zum Vater gehen wird.
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Darum gibt Christus nach Maß:
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Nicht zufällig, nicht willkürlich – sondern mit dem Ziel, dass der Christus eines Tages
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- vollständig ist,
- bereit, über alles zu herrschen, was Gott ihm unterstellt hat.
3. Die Gabe des Wortes der Weisheit:
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1.Kor 12,8: „8 Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist;“
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Diese Gabe ermöglicht es, göttliche Weisheit in konkrete Situationen hineinzusprechen. Es handelt sich nicht um kluge Menschenworte, sondern um geistlich geoffenbarte Einsicht, die über menschliches Verstehen hinausgeht.
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Apg 6,9-10 „9 Aber etliche aus der sogenannten Synagoge der Libertiner und Kyrenäer und Alexandriner und derer von Cilicien und Asia standen auf und stritten mit Stephanus.
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10 Und sie konnten der Weisheit und dem Geist, in dem er redete, nicht widerstehen.“
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1.Kor 2,6-9 „6 Wir reden allerdings Weisheit unter den Gereiften; aber nicht die Weisheit dieser Weltzeit, auch nicht der Herrscher dieser Weltzeit, die vergehen,
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7 sondern wir reden Gottes Weisheit im Geheimnis, die verborgene, die Gott vor den Weltzeiten zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat,
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8 die keiner der Herrscher dieser Weltzeit erkannt hat — denn wenn sie sie erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt,
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9 sondern, wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben«.“
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Bei der Gabe des Wortes der Weisheit handelt sich um ein Reden, das von Gott, aus seinem Geist kommt – kein menschliches Wissen, sondern eine geisterfüllte Weisheit.
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4. Die Gabe des Wortes der Erkenntnis.
Im Folgenden schauen wir uns einige Beispiele aus der Schrift an, um zu verstehen, was das Wort der Erkenntnis bedeutet.
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Das Erkennen von Situationen und Zusammenhängen
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Joh 4,17–18 „Die Frau antwortete und sprach: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann; denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; hierin hast du wahr gesprochen.“
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Der Herr Jesus erkennt durch den Geist die Lebenssituation und den inneren Zustand der Frau und bringt ihre Lebensgeschichte ans Licht – nicht zur Verurteilung, sondern zur Offenbarung ihrer geistlichen Bedürftigkeit.
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Das Verstehen von Schriftstellen
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Luk 24,45 „Dann öffnete er ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verstanden.“
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Die Jünger kannten die Schrift, aber erst durch den Geist Jesu konnten sie sie erkennen und einordnen. Die Gabe des Wortes der Erkenntnis kann Schriftstellen lebendig werden lassen, um sie geistlich zu erfassen.
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Das Erkennen von verborgenen Herzenshaltungen
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Apg 5,3 „Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und von dem Kaufpreis des Feldes etwas beiseitegeschafft hast?“
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Der Apostel Petrus erkennt durch den Geist, dass Hananias nicht ehrlich war – eine verborgene Herzenshaltung wird durch das Wort der Erkenntnis offenbar, obwohl sie äußerlich nicht sichtbar war.
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Das Erkennen von Irrlehren, um sie zu entlarven
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Apg 13,8–10 „8 Doch Elymas, der Zauberer (denn so wird sein Name übersetzt), leistete ihnen Widerstand und suchte den Statthalter vom Glauben abzuhalten. Saulus aber, der auch Paulus heißt, erfüllt mit Heiligem Geist, blickte ihn fest an und sprach:
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O du Sohn des Teufels, voller aller List und Bosheit, Feind aller Gerechtigkeit, hörst du nicht auf, die geraden Wege des Herrn zu verdrehen?“
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Der Apostel Paulus erkennt im Magier Elymas nicht nur einen Widerstand, sondern einen aktiven Irrlehrer, der den Weg Gottes verdreht.
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Diese Erkenntnis kommt plötzlich und klar durch den Geist – und dient der Gemeinde zur Warnung und Abgrenzung.
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Geschwister in die Mündigkeit zu führen
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Kol 1,28 „Den verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen.“
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Das Ziel der Erkenntnis ist die Mündigkeit, also die geistliche Reife. Die Gabe des Wortes der Erkenntnis hilft, konkret zu erkennen, was ein Mensch braucht, um im Glauben zu wachsen.
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5. Die Gabe der Lehre
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Die Lehrgabe ist eine vom Geist gewirkte Fähigkeit, Gottes Wort systematisch, klar und treu zu vermitteln. Es geht nicht nur um Wissen, sondern darum, andere in der Erkenntnis der Wahrheit zu erbauen.
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Rö 12,7 „wenn wir einen Dienst haben, [so geschehe er] im Dienen; wer lehrt, [diene] in der Lehre;“
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Der Apostel Paulus betont, dass Älteste lehrfähig sein müssen.
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1.Tim 3,2 „Nun muss aber ein Aufseher untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfreundlich, fähig zu lehren;“
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- dem Schutz vor Irrlehren,
- der Vertiefung im Wort und
- der Reife der Gläubigen.
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Sie ist eine Wortgabe, weil sie durch Rede und Erklärung geschieht – unter Leitung des Heiligen Geistes.
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6. Die Gabe der Weissagung.
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Die Weissagung - profiteía - (wird auch als prophetische Rede – profitévo - bezeichnet) ist ein Reden Gottes durch einen Menschen zur Erbauung, Ermahnung und Tröstung.
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Die Weissagung muss gemäß dem Wort Gottes sein.
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1.Thess 5,20-21 „20 Die Weissagung verachtet nicht!
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21 Prüft alles, das Gute behaltet!"
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1.Kor 14,3: „Wer aber weissagt, redet zu den Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung.“
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Die Weissagung ist oft ein direktes geistgewirktes Zeugnis, das in das Herz trifft und dabei Erbauung, Ermahnung oder Tröstung bewirken.
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7. Die Gabe der Ermahnung und Erbauung.
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Auch das Ermahnen, Trösten, Ermutigen ist eine geistgewirkte Wortgabe.
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Es geht um geistliche Stärkung, persönliche Korrektur und ermutigende Begleitung im Glaubensleben.
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Rö 12,8 “wer ermahnt, [diene] in der Ermahnung; wer gibt, gebe in Einfalt; wer vorsteht, tue es mit Eifer; wer Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit!“
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„Wer ermahnt, diene in der Ermahnung“ bedeutet:
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- Nutze deine Gabe treu, wenn du zur Ermahnung, Ermutigung oder Auferbauung berufen bist.
- Tue es im Geist, nicht im Fleisch, nicht aus Kritiklust, sondern aus Liebe zum Bruder und zur Wahrheit.
- Deine Ermahnung soll aufrichten, nicht niederdrücken, zurückrufen, nicht verdammen.
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Diese Gabe bringt das biblische Wort zielgerichtet und liebevoll zur Anwendung – zum Beispiel in dem Mündigkeitsdienst.
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8. Schlussgedanken: Gott ehrt sein Wort durch den Geist.
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Gott handelt nicht stumm. Er ist ein redender Gott – und sein Reden ist Leben, Licht und Wahrheit.
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Heb 1,1-2 „1 Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten,
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2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen;“
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2.Kor 4,6 „Denn der Gott, der gesagt hat: Aus Finsternis soll Licht leuchten! – er ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.“
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Joh 17,17 „Heilige sie durch die Wahrheit – dein Wort ist Wahrheit.“
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Der Herr Jesus ist „das Wort Gottes“ und somit der lebendige Ausdruck des Willens und Wesens Gottes.
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Offenbarung 19,13 „Und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.“
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Der Heilige Geist ist es, der dieses lebendige Wort Gottes in unseren Herzen zur Kraft und zur Wirkung bringt.
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Die Wortgaben – wie das Wort der Weisheit, das Wort der Erkenntnis, die Gabe der Weissagung, der Lehre und der Ermahnung – sind keine menschliche Leistung, keine Frucht theologischer Bildung, sondern Zeichen göttlicher Gnade und Wirkung des Geistes.
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Sie zeigen, dass Gott spricht – durch Menschen, aber im Geist. Wenn Gott sein Volk aufbauen, reinigen, zurechtbringen und in Reife führen will, dann tut er das durch sein Wort – und dieses Wort kommt durch Menschen, die im Geist dienen.
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Diese Wortgaben sind unverzichtbar für:
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- die geistliche Reife der Gläubigen,
- das Wachstum des Leibes Christi,
- die Bewahrung vor Irrlehren,
- und die Ausrüstung für den Dienst.
Wenn sie fehlen oder unterdrückt werden, verliert die Gemeinde Orientierung, Klarheit und Leben.
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Denn der Glaube kommt aus dem Hören, und das Hören durch das Wort Gottes – und dieses Wort muss in Vollmacht, Klarheit und Liebe unverfälscht und unverkürzt gesprochen werden.
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Röm 10,17 „Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort.“
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Darum: Lasst uns das Wort Gottes gebrauchen. Nicht im eigenen Namen, nicht aus Eitelkeit oder Selbstverwirklichung, sondern in der Kraft des Heiligen Geistes, zur Ehre Gottes und zum Dienst an seinem Leib, der Gemeinde.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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