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Unsere Wertigkeit und unsere Identität
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heute wollen wir uns mit einem Thema beschäftigen, das uns alle betrifft: unsere Wertigkeit – ja, unsere Identität.
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- Woher kommt sie?
- Was macht uns wertvoll?
- Und warum neigen wir oft dazu, unseren Wert an äußeren Maßstäben zu messen?
Dieses Thema gliedern wir in folgende Kapitel:
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- Unsere Wertigkeit kommt von Gottes Liebe.
- Unsere Wertigkeit gründet sich auf das Werk Jesu Christi.
- Unsere Wertigkeit zeigt sich in unserer Berufung.
- Unsere Wertigkeit zeigt sich in der Gemeinschaft der Heiligen.
- Unsere Wertigkeit wird durch den Heiligen Geist bestätigt.
- Unsere Wertigkeit wird in der Herrlichkeit erfüllt, die unsere Hoffnung ist.
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1. Einleitung
Wir leben in einer Welt, die uns ständig dazu auffordert, uns zu beweisen. Der Wert eines Menschen wird oft danach beurteilt,
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- wie viel er leistet,
- wie gut er aussieht,
- welche Macht er hat oder
- was er besitzt.
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Es scheint, als sei unsere Würde davon abhängig, wie wir uns präsentieren und welchen Eindruck wir bei anderen hinterlassen.
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Wenn wir in unserer Familie, unter Freunden, bei der Arbeit oder in der Öffentlichkeit auftreten, tragen wir bewusst oder unbewusst eine Maske. Wir wollen etwas darstellen und zeigen, wer wir sind – oder, wer wir sein möchten.
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Jeder Mensch hat seine eigene Art und Weise, diese Selbstpräsentation zu gestalten.
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Manche betonen ihre äußere Erscheinung, andere ihre beruflichen Erfolge, ihre Schlagfertigkeit oder Bildung. Wieder andere präsentieren stolz ihren Besitz, ihre Netzwerke oder ihre Demut.
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Einige Beispiele für das Streben nach Anerkennung und Wert sind:
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- Wie gut jemand aussieht und sich kleidet.
- Was jemand leistet und erreicht.
- Wie gebildet oder intelligent jemand erscheint.
- Welche Kontakte jemand zu einflussreichen Persönlichkeiten hat.
- Wie bescheiden oder altruistisch (selbstlos, uneigennützig, aufopfernd) jemand wirkt.
- Und vieles mehr ...
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Doch all diese äußeren Dinge, so beeindruckend sie auch sein mögen, werfen eine fundamentale Frage auf: Ist das wirklich das, was unseren Wert als Kinder Gottes ausmacht?
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Sind wir wertvoller, weil wir mehr haben, besser aussehen oder intelligenter sind? Und was passiert, wenn wir in diesen Bereichen scheitern? Verliert unser Leben dann an Bedeutung?
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Das Wort Gottes gibt uns eine andere Perspektive. Es offenbart, dass unser Wert nicht an äußeren und somit vergänglichen Kriterien gemessen wird, sondern allein von Gott kommt. Das Wort Gottes spricht von einer Wertigkeit, die unabhängig von Leistung, Aussehen oder Besitz ist. Sie zeigt uns, dass unsere Identität, unsere Würde und unsere Bestimmung tief in Gottes Wesen und Plan für unser Leben verwurzelt sind.
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Um diese lebenswichtige Wahrheit zu verstehen, wollen wir uns heute mit dem Wort Gottes beschäftigen. Das Wort Gottes spricht von unserer wahren Identität in Christus, von der unermesslichen Liebe Gottes und von dem Werk, das Jesus Christus für uns vollbracht hat. Es zeigt uns, dass unsere Wertigkeit nicht schwankt, sondern in Gott fest verankert ist – ein fester Anker, selbst in den Stürmen des Lebens.
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Lasst uns also gemeinsam in die Schrift eintauchen, um herauszufinden, woher wir unsere Wertigkeit bekommen und was das für unser Leben bedeutet.
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2. Unsere Wertigkeit kommt von Gottes Liebe
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Der Apostel Paulus vermittelt uns im Römerbrief eine grundlegende Botschaft.
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Rö 5,8 „Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren“.
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Unsere Wertigkeit ist nicht von uns selbst abhängig. Wir sind wertvoll, weil Gott uns liebt. Seine Liebe ist der Ursprung all dessen, was uns Bedeutung gibt.
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In Eph 2,4-5 schreibt der Apostel Paulus: „Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Übertretungen, mit Christus lebendig gemacht.“
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Der Apostel Johannes ergänzt diese Wahrheit in 1.Joh 3,1: „Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!“
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Unsere Wertigkeit liegt darin, dass Gott uns in seiner unendlichen Liebe zu seinen Kindern gemacht hat.
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3. Unsere Wertigkeit gründet sich auf das Werk Jesu Christi
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Die Apostelbriefe betonen immer wieder, dass unsere Würde nicht auf unseren Werken, sondern auf dem Werk Jesu Christi basiert.
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In Gal 2,16 heißt es: „[doch] weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird.“
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Im Kolosserbrief erklärt der Apostel Paulus, dass wir in Christus eine neue Identität haben. Kol 2,10 „und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist.“
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Wir sind vollständig in Christus, der das Haupt jeder Herrschaft ist.
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Gott hat alles dem Christus unterworfen, außer sich selbst, da er derjenige ist, der die Autorität übertragen hat.
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1.Kor 15,27 „Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen«. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.“
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Der Hebräerbrief erinnert uns daran, dass Jesus durch seinen einmaligen Opfertod unsere ewige Erlösung bewirkt hat.
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Heb 10,14 „Mit einem Opfer hat er auf immer die vollkommen gemacht, die geheiligt werden“.
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Unsere Wertigkeit ist also nicht verhandelbar, denn sie wurde mit dem kostbarsten Preis erkauft – dem Blut Jesu Christi.
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4. Unsere Wertigkeit zeigt sich in unserer Berufung
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Der Apostel Paulus spricht in den Korintherbriefen und im Philipperbrief über unsere Berufung als Kinder Gottes.
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1.Kor 1,26-31 schreibt er: „26 Seht doch eure Berufung an, ihr Brüder! Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme;
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27 sondern das Törichte der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen;
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28 und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist,
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29 damit sich vor ihm kein Fleisch rühme.
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30 Durch ihn (AK: Gott den Vater) aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist
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31 damit [es geschehe], wie geschrieben steht: »Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn!«“
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Gott gibt uns unsere Wertigkeit, indem er uns beruft, Teil seines Christus zu sein.
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Wir sind Werkzeuge in seinen Händen, wie der Apostel Paulus in 2.Kor 5,20 sagt: „So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!“
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Unsere Würde liegt darin, dass wir berufen sind, seine Botschafter zu sein.
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Im Philipperbrief zeigt der Apostel Paulus, dass diese Berufung uns Kraft und Elan verleiht.
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Phil 3,14 „Ich jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus“.
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Unsere Wertigkeit wird also nicht nur durch Gottes Liebe und Jesu Werk definiert, sondern auch durch die einzigartige Berufung, die er uns gibt.
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5. Unsere Wertigkeit zeigt sich in der Gemeinschaft der Heiligen
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Die Apostel betonen die Bedeutung der Gemeinschaft für unser Verständnis von Wert.
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Rö 12,4-5 „4 Denn gleichwie wir an einem Leib viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder aber dieselbe Tätigkeit haben,
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5 so sind auch wir, die vielen, ein Leib in Christus, und als einzelne untereinander Glieder.“
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Der Wert eines Gliedes ist nur im Leib vorhanden. Außerhalb des Leibes ist das Glied tot und wertlos.
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Unsere Wertigkeit ist also in der Gemeinschaft und soll sichtbar sein, in dem wir einander dienen und ergänzen.
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1.Pet 2,9 „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht.“
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Wir sind Teil eines größeren Ganzen, ja des Christus, den Gott zu seiner Ehre geschaffen hat.
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6. Unsere Wertigkeit wird durch den Heiligen Geist bestätigt
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Das Wort Gottes sagt uns, dass der Heilige Geist, ja der Geist der Sohnschaft in uns wohnt und wir mit ihm versiegelt sind. Das ist ein Zeichen unserer Würde.
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2.Kor 1,21-22 „21 Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat,
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22 er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.“
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Gal 4,6-7 „Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!! 7 So bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus.“
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Der Geist der Sohnschaft in uns, den alle seine Kinder haben, bestätigt, dass wir Gottes Kinder sind, und gibt uns damit eine unerschütterliche Würde.
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Der Heilige Geist ist das Unterpfand dafür, dass wir zu Gott gehören und somit unvorstellbar wertvoll sind.
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7. Unsere Wertigkeit wird in der Herrlichkeit erfüllt, die unsere Hoffnung ist.
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Unsere Wertigkeit wird nicht nur in diesem Leben sichtbar, sondern sie findet ihre endgültige Erfüllung in der Herrlichkeit Gottes.
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Rö 8,18 „Denn ich halte dafür, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“
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1.Kor 15,47-49 „47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel.
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48 Wie der Irdische beschaffen ist, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische beschaffen ist, so sind auch die Himmlischen.
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49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.“
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Wir tragen bereits das Wesen Gottes in uns, aber eines Tages wird unsere Wertigkeit vollkommen sichtbar, wenn wir die Herrlichkeit Gottes haben, die der erstgeborene Sohn Gottes, Jesus Christus, jetzt schon hat. Jeder, der an das Evangelium des Christus glaubt, wird die Herrlichkeit Gottes und damit die Herrlichkeit Jesu Christi erlangen.
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2.Thess 2,14 „wozu er euch berufen hat durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus erlangt.“
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Wir brauchen unseren Wert nicht länger durch äußere oder vergängliche Dinge definieren. Unsere wahre Wertigkeit liegt darin, dass wir Gottes Kinder sind – hier und jetzt geprägt durch den Geist der Sohnschaft, der uns als Sein Eigentum kennzeichnet, und mit der herrlichen Hoffnung, in Ewigkeit an seiner Herrlichkeit teilzuhaben.
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Woher bekommen wir unsere Wertigkeit? Das Wort Gottes beantwortet diese Frage eindeutig:
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- Unsere Wertigkeit kommt von Gottes Liebe.
- Sie gründet sich auf das Werk Jesu Christi.
- Sie zeigt sich in unserer Berufung.
- Sie wird in der Gemeinschaft der Heiligen sichtbar.
- Sie wird durch den Heiligen Geist bestätigt.
- Sie findet ihre Erfüllung in der Herrlichkeit, die unsere Hoffnung ist.
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Unser Wert ist unerschütterlich, weil er nicht auf unseren Leistungen oder Äußerlichkeiten beruht, sondern auf dem, was Gott in seiner unendlichen Liebe für uns getan hat.
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Unsere wahre Wertigkeit liegt darin, dass wir Gottes geliebte Kinder sind – hier und heute erfüllt vom Geist der Sohnschaft und getragen von der lebendigen Hoffnung, eines Tages die Herrlichkeit Gottes zu empfangen und an seinem Tisch und mit IHM auf seinem Thron zu sitzen.
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Lasst uns diese wunderbare Wahrheit fest im Herzen tragen, sie in unserem Leben tagtäglich widerspiegeln und sie voller Freude mit anderen teilen.
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Nur so werden wir von den vergänglichen Maßstäben und der Suche nach äußerer Anerkennung befreit und leben als wahrhaft freie Kinder Gottes.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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