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Unser Zeugnis in der Welt - Teil 2
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heute studieren wir anhand des Wortes Gottes folgendes Thema:
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Unser Zeugnis in der Welt - Teil 2
Diese Botschaft gliedern wir über folgende Kapitel:
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- 1. Einleitung – Was ist unser Zeugnis?
- 2. Die Verwirrung um die Wassertaufe
- 3. Das eine Evangelium für die Gemeinde
- 4. Die eine Taufe – in den Leib Christi
- 5. Der Geist der Sohnschaft – unsere neue Identität
- 6. Falsche Kompromisse und geistliche Heuchelei
- 7. Unser wahres Zeugnis: Das Wesen des Christus in uns
- 8. Licht in der Welt – sichtbar durch Frucht, nicht durch Ritual
- 9. Schluss: Treue zum Evangelium des Christus
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1. Der Geist der Sohnschaft – unsere neue Identität
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Röm 8,15 „Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!“
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Unser Zeugnis beginnt hier.
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- Nicht im Taufbecken.
- Nicht im Wasser.
- Sondern im Geist der Sohnschaft.
Wir sind nicht mehr religiöse Menschen.
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- Wir sind Söhne Gottes.
- Wir sind göttlicher Natur.
- Wir sind in einem abgeleiteten Sinn Götter, weil wir aus Gott geboren sind.
- Unser göttlicher Status ist nicht aus uns selbst, sondern aus Gott.
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Der Vater ist Gott aus sich selbst. Der erstgeborene Sohn und wir sind aus Gott geboren.
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- geschenkt
- hervorgebracht
- empfangen
- abhängig
2.Petr 1,4 "durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht,“
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Das ist unsere Identität. Und diese Identität zeigt sich nicht durch ein Ritual, sondern durch Wesen.
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6. Falsche Kompromisse geistliche Heuchelei.
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Nun kommen wir zu einem ernsten Punkt.
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Einige wenige Gläubige haben das Evangelium des Christus erkannt. Sie wissen um die eine Taufe. Sie wissen um die geistliche Wirklichkeit.
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Doch sie fürchten den Bruch der Gemeinschaft.
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Sie sagen: „Man kann sich doch zusätzlich mit Wasser taufen lassen – als sichtbares Zeugnis.“
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- Es ist ein Kompromiss.
- Es ist eine Vermischung.
- Es ist ein Zurückgreifen auf eine Heilsordnung, die für uns nicht gilt.
- Wenn Gott sagt: eine Taufe – wer sind wir, eine zweite hinzuzufügen?
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Das Argument lautet oft: „Es ist nur symbolisch.“
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Doch das Evangelium des Christus kennt keine überflüssigen Symbole. Was Gott nicht geboten hat, darf nicht geistlich angewandt und aufgewertet werden.
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Wenn wir aus Angst vor Ablehnung ein Ritual übernehmen, das nicht zu unserer Heilszeit gehört, dann ist das kein Zeugnis – sondern Unsicherheit, Verlustangst und schlussendlich eine Heuchelei. Wahre Einheit entsteht nicht durch Anpassung, sondern durch Wahrheit.
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7. Unser wahres Zeugnis: das Wesen des Christus in uns.
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Was ist also unser Zeugnis? Unser Zeugnis ist Christus in uns.
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Kol 1,27 „Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“
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Nicht Wasser auf uns. Sondern Christus in uns. Die Welt soll nicht sehen, dass wir religiös sind. Sie soll sehen, dass wir anders sind.
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- Liebe, wo Hass ist.
- Sanftmut, wo Stolz ist.
- Reinheit, wo Verderbnis ist.
- Wahrheit, wo Lüge ist.
- Standhaftigkeit, wo Kompromiss herrscht.
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Gal 5,22–23 „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit; gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.“
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Das ist unser sichtbares Zeugnis. Die Frucht des Geistes – nicht das Wasser.
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8. Licht in der Welt - sichtbar durch Frucht, nicht durch Ritual.
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Phil 2,15 „damit ihr tadellos und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter denen ihr scheint wie Lichter in der Welt.“
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Wie scheint man als Licht? Nicht durch Zeremonien. Nicht durch religiöse Inszenierung. Sondern durch Reinheit, Wahrhaftigkeit und Liebe.
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Wenn die Menschen uns beobachten, sollen sie sagen: „Der lebt als jemand, der nicht von dieser Welt ist.“
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Nicht, weil wir getauft wurden. Sondern, weil wir anders leben.
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- Geduld in Prüfungen
- Vergebung bei Verletzungen
- Klarheit in der Lehre
- Standhaftigkeit gegen Irrtum
- Demut trotz Erkenntnis
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Das ist übernatürlich. Das kann kein Ritual erzeugen. Das wirkt der Geist Gottes in uns.
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9. Schluss: Treue zum Evangelium des Christus.
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wir lassen die Welt nicht ein religiöses Ritual sehen, sondern das Licht Gottes in unserem Leben. Nicht das Wasser soll für uns sprechen – sondern unser Wesen. Nicht eine Zeremonie soll Zeugnis ablegen – sondern Christus in uns.
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Denn wir tragen nicht ein äußeres Zeichen, wir tragen den Geist der Sohnschaft. Wir gehören nicht zu einer religiösen Bewegung, wir gehören zur Familie Gottes.
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Und wenn die Welt uns begegnet, dann soll sie nicht zuerst unsere religiösen Formen wahrnehmen, sondern etwas von der Herrlichkeit unseres Gottes und Vaters erkennen.
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Lasst uns deshalb mutig sein. Lasst uns klar sein. Lasst uns kompromisslos an dem einen Evangelium festhalten. Aber lasst uns zugleich leuchten. Lichter diskutieren nicht – sie leuchten. Lichter kämpfen nicht um Aufmerksamkeit – sie vertreiben Finsternis. Lichter müssen sich nicht verteidigen – ihre Helligkeit spricht für sich.
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- Mit Liebe zur Wahrheit.
- Mit Reinheit im Wandel.
- Mit Freude im Herzen.
- Mit Standhaftigkeit im Glauben.
Und je mehr wir in der Wahrheit des Evangeliums des Christus wachsen, desto heller wird unser Licht.
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Denn wir sind Kinder Gottes. Wir sind aus ihm geboren. Wir sind versiegelt mit seinem Geist. Wir sind Glieder am Leib Christi.
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Darum: Lasst uns geistlich leben – nicht als religiöse Menschen, sondern als lebendige Zeugnisse. Nicht mit einem Ritual in den Händen, sondern mit dem Licht Gottes im Herzen. Und dieses Licht wird nicht verborgen bleiben.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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