|
|
Das Wort Gottes als Same ...
|
|
|
|
heute geht es um das Thema: "Das Wort Gottes als Same – Geist, Leben und die Quelle von Gesundheit und Wohlergehen“
|
Diese wichtige Botschaft gliedern wir in folgende Themen:
|
- Einleitung.
- Das Wort Gottes – lebendig und wirksam.
- Das Prinzip des Samens.
- Gesundheit und Wohlergehen – eine göttliche Fürsorge.
- Himmlisches Erbe – und ein gütiger Vater.
- Gehorsam, Liebe und der Schutz Gottes.
- Gottes Zucht und Glaubensprüfung.
- Prüfung und Selbstbesinnung.
- Der Weg zur göttlichen Gesundheit.
- Anwendung für uns als Gemeinde.
|
|
|
1. Einleitung.
|
wir alle wissen: Unser himmlischer Vater hat uns Sein Wort gegeben, damit es uns Leben schenkt, uns leitet, uns tröstet und uns heilt.
|
Das Wort Gottes ist nicht wie jedes andere Wort – es ist Geist und Leben.
|
Der Herr Jesus sagte in Johannes 6,63: „Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.“
|
|
Wenn wir dieses Wort in unser Herz aufnehmen, dann wirkt es in uns – unsichtbar, aber kraftvoll. So wie ein Same, der in die Erde fällt und Frucht bringt, ohne dass der Mensch genau versteht, wie das geschieht.
|
Der Herr Jesus selbst gebrauchte dieses Bild, um uns das Prinzip des göttlichen Wachstums zu erklären: „So ist es mit dem Reich Gottes, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß selbst nicht wie.“ (Markus 4,26–27)
|
Dieses geistliche Prinzip gilt in allen Bereichen unseres Lebens: Wenn wir das Wort Gottes säen, dann wirkt es. Es bringt Leben hervor – in unserer Seele, und auch in unserem Leib.
|
2. Das Wort Gottes – lebendig und wirksam.
Der Apostel Paulus schreibt in Hebräer 4,12: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.“
|
Das bedeutet: Gottes Wort hat schöpferische Kraft. Es ist nicht tot, es ist nicht statisch – es ist lebendig.
|
Wenn du das Wort hörst, liest, darüber nachdenkst oder es aussprichst, dann wirkt der Geist Gottes in dir.
|
Es ist derselbe Geist, der wirkte, als Gott am Anfang sprach: „Es werde Licht“ – und es ward Licht. (1. Mose 1,3)
|
So wie das Licht durch das Wort entstand, entsteht auch heute geistliches Leben, Heilung und Erneuerung durch dasselbe Wort.
|
3. Das Prinzip des Samens.
In Lukas 8,11 erklärte der Herr Jesus das Gleichnis vom Sämann: „Der Same ist das Wort Gottes.“
|
Ein Same enthält alles Leben in sich, aber er braucht den richtigen Boden.
|
So ist es auch mit Gottes Wort: Es enthält alles, was wir brauchen – Trost, Heil, Leitung, Weisheit, Kraft. Doch es muss in ein williges Herz fallen.
|
Wenn wir das Wort Gottes in unser Herz säen, beginnt ein stilles, göttliches Wachstum. Wie ein Same, der unsichtbar in der Erde keimt, entfaltet das Wort in uns Heilung, Friede und neue Kraft.
Wenn es dort Wurzeln schlägt, beginnt es zu wachsen – manchmal langsam, meist unsichtbar, aber unaufhaltsam.
|
Sprüche 4,20–22 beschreibt dieses Prinzip eindrücklich: „Mein Sohn, achte auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden! Lass sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens! Denn sie sind Leben denen, die sie finden, und Heilung für ihren ganzen Leib.“
|
Das ist kein leeres Versprechen, sondern ein göttliches Prinzip. Wenn das Wort tief in unser Herz eindringt, verändert es nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unseren Körper, unsere Emotionen, unsere Haltung, unser ganzes Sein.
|
4. Gesundheit und Wohlergehen – eine göttliche Fürsorge.
Der Apostel Johannes drückte diese Fürsorge so aus: „Geliebter, ich wünsche dir, dass es dir in allem wohl ergehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele wohl ergeht.“ (3. Johannes 1,2)
|
Das ist ein geistliches Wort, das das göttliche Prinzip aufzeigt:
|
Geistliches Wohlergehen steht in direkter Beziehung zu körperlichem und seelischem Wohl.
|
Wenn die Seele in Ordnung ist – in Frieden mit Gott, gereinigt im Gewissen, gestärkt durch das Wort – dann strahlt dieser innere Friede auch nach außen.
|
Sünde und Krankheit stehen in der Schrift oft in einer Beziehung – nicht als eins zu eins Gleichung, aber als Hinweis: Wo Sünde ist, zerstört sie Leben; wo Vergebung ist, kann Heilung fließen.
|
5. Himmlisches Erbe – und ein gütiger Vater.
|
Es ist wichtig, dass wir unsere Berufung im Evangelium des Christus richtig verstehen. Wir sind nicht berufen, irdischen Wohlstand oder Macht zu erwarten.
|
Unser Erbe ist himmlisch.
|
Der Apostel Paulus schreibt in Epheser 1,3: „Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus.“
|
Unser Segen ist geistlich – er gehört der neuen Schöpfung an. Und doch ist der Vater für uns kein ferner Gott. Er liebt es, für seine Kinder zu sorgen.
|
|
Gott verspricht uns keinen Überfluss, sondern die Kraft, in jeder Lage zufrieden zu sein – ob im Mangel oder im Überfluss.
|
Phil 4,11–13 „Nicht, dass ich es des Mangels wegen sage; denn ich habe gelernt, worin ich bin, mich zu begnügen. 12 Sowohl erniedrigt zu sein, weiß ich, als auch Überfluss zu haben weiß ich; in jedes und in alles bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein als auch zu hungern, sowohl Überfluss zu haben als auch Mangel zu leiden. 13 Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.“
|
2.Kor 6,4 „... sondern in allem empfehlen wir uns als Gottes Diener: in vielem Ausharren, in Drangsalen, in Nöten, in Ängsten, 5 in Schlägen, in Gefängnissen, in Aufruhren, in Mühen, in Wachen, in Fasten; … 10 als Betrübte, aber allezeit uns Freuende; als Arme, aber viele Reich machend; als nichts habend und doch alles besitzend.“
|
|
Das bedeutet: Unser Vater möchte, dass wir keinen Mangel erleiden – auch nicht an Gesundheit, Friede und Kraft.
|
Doch der Weg dorthin führt nicht über falsche Erwartungen und nicht verheißene Segnungen und erst recht nicht durch Forderungen der Begierden unseres Fleisches, sondern über Vertrauen zu Gottes Wort, Gehorsam und Liebe.
|
Wenn es individuell nötig ist - lässt Gott es zu, oder verordnet es sogar in unser Leben hinein, dass wir Mangel leiden. Nicht immer deswegen, weil wir sündigen, sondern damit wir im Vertrauen und im Glauben wachsen. Wir wissen, dass auch sogar der Herr Jesus durch Leiden Gehorsam gelernt hat.
|
6. Gehorsam, Liebe und der Schutz Gottes.
In Sprüche 3,7–8 heißt es: „Sei nicht weise in deinen eigenen Augen; fürchte den HERRN und weiche vom Bösen! Das wird deinem Leib Heilung bringen und deine Gebeine erquicken.“
|
|
Allerdings gibt es für uns in der Lehre Jesu Christi für die Gemeinde - die wir in den 21 Briefen finden - keine Verheißung für irdischen Wohlstand oder vollkommene körperliche Gesundheit.
|
Aber wir sehen hier ein göttliches Prinzip: Wer in Ehrfurcht vor Gott lebt, findet Gesundheit – geistlich und in aller Regel auch körperlich.
|
Wenn wir aber bewusst gegen Gottes Gebote handeln, bewegen wir uns aus Seiner Liebe und aus Seinem Schutz heraus.
Dann kann der Feind Zugriff bekommen – durch Bitterkeit, Unversöhnlichkeit, Stolz oder Ungehorsam. Und in der Folge davon in Depression und Krankheit.
|
Doch das Ziel des Vaters ist niemals Zerstörung, sondern Wiederherstellung und Schritt für Schritt Verwandlung in das Bild des erstgeborenen Sohnes, unseres geliebten Herrn Jesus.
|
Darum ruft uns Sein Wort immer wieder zur Umkehr, zur Demut, zur Selbstprüfung.
|
7. Gottes Zucht und Glaubensprüfung.
|
Nicht jede Krankheit, nicht jedes Leid ist Folge von Sünde.
|
Manchmal prüft Gott unseren Glauben – wie bei Hiob. Er erlaubt Umstände, um unser Vertrauen zu läutern.
|
Jakobus schreibt: „Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Versuchungen fallt, da ihr erkennt, dass die Bewährung eures Glaubens Geduld wirkt.“ (Jakobus 1,2–3)
|
Und der Apostel Paulus sagt in Römer 5,3–4: „Wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis Geduld wirkt, die Geduld aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung.“
|
Manchmal lässt Gott Krankheit oder Mangel zu, damit wir lernen, Ihm tiefer zu vertrauen, Seine Liebe neu zu erfahren und unser Herz zu reinigen.
|
8. Prüfung und Selbstbesinnung.
Der Apostel Paulus gibt uns im Zusammenhang des Mahles des Herrn eine ernste Ermahnung: „Wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet. Deshalb sind unter euch viele Schwache und Kranke, und nicht wenige sind entschlafen.“ (1. Korinther 11,29–30)
|
Das bedeutet: Sünde, Unordnung und mangelnde Achtung der Gemeinschaft und Heiligkeit Gottes, haben auch körperliche Folgen.
|
Wenn wir aber uns selbst prüfen, Buße tun, vergeben und uns reinigen, dann erneuert Gott auch Leib und Seele.
|
Deshalb ist es gut, in Zeiten von Krankheit zu fragen:
|
- Vater, willst du mich prüfen?
- Gibt es etwas, das ich bekennen soll?
- Möchtest du mich auf einen neuen Weg führen?
9. Der Weg zur göttlichen Gesundheit.
Zusammengefasst lehrt uns die Schrift:
|
- Das Wort Gottes ist Geist und Leben – es bringt Heilung in uns hervor.
- Wir sollen es täglich in unser Herz säen.
- Wir sollen in Gehorsam und Liebe zu Gott bleiben.
- Wir sollen Sünde meiden, um unter Seinem Schutz zu bleiben.
- Wir sollen Prüfungen annehmen, weil sie unseren Glauben läutern.
- Wir sollen in jeder Situation unserem Vater im Himmel dankbar sein, weil wir wissen, dass uns alles zum Besten dient, weil wir Gott und sein Wort lieben.
Röm 8,28, "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach ‹seinem› Vorsatz berufen sind."
Dann gilt, was in Psalm 1,2–3 steht: „Selig ist der Mann, der seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Blatt nicht verwelkt; und alles, was er tut, gelingt.“
|
Das ist die göttliche Ordnung: Ein Herz, das am Wort Gottes hängt, wird Frucht bringen – Frucht der Geduld, des Friedens, der Stärke und auch der Gesundheit.
|
10. Anwendung für uns als Gemeinde.
|
Lasst uns das Wort Gottes konsequent und bewusst säen – täglich, im Vertrauen, dass es Frucht bringt.
|
Lasst uns einander helfen, in dieser Treue zu bleiben.
|
Und lasst uns auch im Leid, in Krankheit und in Prüfungen am Vater festhalten, der uns liebt und uns durch den Herrn Jesus in Seine Gemeinschaft berufen hat.
|
- Er prüft, aber Er trägt.
- Er erzieht, aber Er heilt, wenn es seinem Willen entspricht.
- Er lässt zu, aber Er führt zum Guten.
|
Fazit: Das Wort Gottes ist Geist und Leben. Es ist der Same, der Heilung bringt – nicht nur für den Körper, sondern zuerst für die Seele.
|
Wenn wir dieses Wort täglich lesen, darüber nachsinnen und es in unser Herz aufnehmen, dann wird es in uns wachsen, Frucht bringen, uns geistlich reifen lassen und uns dankbar machen - egal, in welcher Situation wir uns befinden.
|
Warum? Weil wir wissen, dass es alles für uns zum Besten wirken wird.
|
|
Doch dieser Segen steht unter einer Bedingung: Wir müssen in Gottes Liebe bleiben und Seine Gebote halten. Wer bewusst sündigt, entfernt sich aus Seinem Schutz.
|
Darum prüfe dich: Lebst du im Vertrauen, im Gehorsam, in grundsätzlicher Dankbarkeit, in der Liebe?
|
Ja? Dann hast du Frieden ...
|
Gott ist ein Vater, der uns heilen, stärken und bewahren will. Selbst wenn Krankheit oder Not kommt, dürfen wir wissen:
|
- Er lässt es zu,
- verordnet es in unser Leben, wenn nötig,
- Er prüft uns,
|
um unseren Glauben zu festigen und uns näher zu sich zu ziehen.
|
Sei in dieser Woche ein treuer Sämann des Wortes – lies, höre, denke nach, sprich es aus – und vertraue: Der Vater lässt das Wort in dir wachsen und Frucht bringen, zum Heil deiner Seele und zum Frieden deines Herzens.
|
Bleiben wir in Seiner Liebe, in Seinem Wort und unter Seinem Schutz.
|
Denn unser himmlischer Vater möchte, dass es uns wohl ergehe – so wie es unserer Seele wohl ergeht – im Namen unseres Herrn Jesus Christus, der Gemeinschaft des Heiligen Geistes und der Geschwister in der Gemeinde.
|
AMEN!
|
|
|
|
|
|
|
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
|
Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
|
Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
|
|
|
|
|
|
|