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Der biblische Weg zur Bekehrung und Wiedergeburt - Teil 2

Der biblische Weg zur Bekehrung und Wiedergeburt - Teil 1
Die 7 Wegweiser zur Selbsterkenntnis des verlorenen Sünders.

so viele unterschiedliche Kirchen und Glaubensgemeinschaften es gibt, so viele unterschiedliche Meinungen, Irrtümer und falsche Lehren bezüglich der Bekehrung und Wiedergeburt gibt es.

Deshalb wollen wir heute fortfahren und Gottes Wort zu diesem ernsten Thema weiter studieren, um die Wahrheit zu erkennen, die darüber entscheidet, wo wir die Ewigkeit verbringen.

Diese Botschaft gliedern wir wie folgt:
  • Teil 1: 26.01.2025:
    • Einleitung.
    • Die 7 Wegweiser zur Selbsterkenntnis des verlorenen Sünders.
  • Teil 2: 02.02.2025
    • Die 8 Irrtümer zur Bekehrung und Wiedergeburt im Gegensatz zur biblischen Wahrheit.
    • Die 7 Schritte zur biblischen Bekehrung und Wiedergeburt.

Zusammenfassung Teil 1:

Einleitung:
Durch unser gemeinsames Studium des Wortes Gottes durften wir erkennen, dass alle Menschen als Sünder in diese Welt hineingeboren werden. Als Sünder sind wir von Gott getrennt und gehen aufgrund unserer Sünden in die ewige Verdammnis.

Fazit: Jeder Mensch hat den Tod verdient, da er ein Sünder ist; aber aufgrund seiner Vorhersehung, Liebe und Gnade bietet Gott den von ihm berufenen Menschen das Erlösungswerk an, das durch seinen Sohn Jesus Christus am Kreuz von Golgatha geschehen ist.
Wir sehen also, dass die Errettung zunächst von Gott ausgeht, wobei allerdings jeder Mensch, der dieses Gnadenangebot von Gott bekommt, diese Errettung annehmen oder auch ablehnen kann.

Die 7 Wegweiser zur Selbsterkenntnis des verlorenen Sünders.
Nun wollen wir die 7 Wegweiser aus dem Wort Gottes - die wir im Teil 1 ausführlich studiert haben - zusammen fassen und uns noch einmal bewusst machen und verstehen, wie ein Mensch erkennen kann, dass er ein verlorener Sünder ist und einen Erlöser und Retter braucht.
  1. Wegweiser: Durch das Gesetz und das Wort Gottes!
  2. Wegweiser: Durch die Verkündigung des Evangeliums!
  3. Wegweiser: Durch den Heiligen Geist!
  4. Wegweiser: Durch das Gewissen!
  5. Wegweiser: Durch das Wissen um Gottes Heiligkeit!
  6. Wegweiser: Durch die Realität der Vergänglichkeit und des Gerichts!
  7. Wegweiser: Durch Gottes Liebe und Geduld!
Die Selbsterkenntnis geschieht durch:
  • Das Wortes Gottes: Die Bibel zu lesen oder zu hören, ist entscheidend, damit der Mensch durch den Heiligen Geist von seiner Sünde überführt wird (Römer 10,17).
  • Die Predigt: Eine klare Verkündigung von Gottes Heiligkeit, dem Gericht und der Gnade ist notwendig, um Menschen zu erreichen.
  • Das Gebet: Gläubige sollten dafür beten, dass der Heilige Geist Menschenherzen erweicht und ihre Augen für die Wahrheit öffnet (2. Korinther 4,4).


Nun zu Teil 2:

1. Die 8 Irrtümer zur Bekehrung und Wiedergeburt im Gegensatz zur biblischen Wahrheit.

Es gibt sicherlich noch viel mehr Irrtümer als nur acht, aber wir wollen uns hier die acht wichtigsten Irrtümer anschauen:
  1. Irrtum: Bekehrung ist nur eine intellektuelle Entscheidung
    Verführerische Lehre:
    Manche behaupten, dass eine einfache, intellektuelle Zustimmung zu biblischen Wahrheiten („Ich glaube, dass Gott existiert“) ausreicht, um errettet zu werden. Es wird wenig Gewicht auf Buße oder eine echte Herzensveränderung gelegt.
    Biblische Realität:
    Glaube, der rettet, ist mehr als eine bloße intellektuelle Zustimmung. Er beinhaltet Vertrauen, Umkehr, Hingabe und eine völlige Abhängigkeit von Gott in Jesus Christus. „Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust recht daran! Auch die Dämonen glauben – und zittern!“ (Jakobus 2,19).
  2. Irrtum: Wiedergeburt geschieht automatisch durch äußere Rituale
    Verführerische Lehre:
    Manche lehren, dass die Wiedergeburt durch die Wasser-Taufe und andere kirchliche Rituale und Sakramente geschieht, unabhängig von Glaube und Buße.
    Biblische Realität:
    Die Wiedergeburt ist ein Werk des Heiligen Geistes und geschieht durch Glauben an das Evangelium, nicht durch äußere Zeremonien. „Nicht aus Werken der Gerechtigkeit, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit rettete er uns durch das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung des Heiligen Geistes“ (Titus 3,5).
  3. Irrtum: Bekehrung ohne Buße
    Verführerische Lehre:
    Manche behaupten, dass eine Umkehr von der Sünde nicht notwendig ist, da Gott ohnehin alle Sünden vergibt. Dies wird als „Billige Gnade“ bezeichnet.
    Biblische Realität:
    Buße (Umkehr vom bisherigen falschen Weg) ist ein wesentlicher Bestandteil der Bekehrung. Der Herr Jesus selbst sagt: „Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!“ (Matthäus 4,17).
    "Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle überall Buße tun sollen." (Apostelgeschichte 17,30)
    Ohne echte Buße gibt es keine wahre Bekehrung.
  4. Irrtum: Einmal gerettet, immer gerettet – unabhängig vom Lebensstil
    Verführerische Lehre:
    Manche lehren, dass ein Mensch nach einem einmaligen Bekenntnis des Glaubens immer gerettet ist, unabhängig davon, ob er weiterhin im Gehorsam gegenüber Gott lebt.
    Biblische Realität:
    Wahre Rettung zeigt sich in einem Leben, das durch den Heiligen Geist verändert ist und Frucht bringt. „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut“ (Matthäus 7,21).
  5. Irrtum: Emotionale Erfahrungen sind gleichbedeutend mit Bekehrung
    Verführerische Lehre:
    Es wird vermittelt, dass eine emotionale Erfahrung, wie ein Gefühl der Ergriffenheit oder Freude, automatisch eine echte Bekehrung bedeutet.
    Biblische Realität:
    Gefühle können eine Begleiterscheinung sein, aber sie sind nicht das Fundament des Glaubens. Wahre Bekehrung zeigt sich in einem bleibenden Vertrauen auf Christus und in der Gemeinschaft mit ihm im Heiligen Geist, sowie einem veränderten Leben. „Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; untersucht euch selbst!“ (2. Korinther 13,5).
  6. Irrtum: Universelle Errettung ohne persönlichen Glauben
    Verführerische Lehre:
    Manche verkünden, dass alle Menschen letztlich errettet werden, unabhängig davon, ob sie Buße getan oder an den Herrn Jesus geglaubt haben (Universalismus).
    Biblische Realität:
    Der Herr Jesus sagt klar, dass nur diejenigen errettet werden, die an ihn glauben und ihm gehorsam sind: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Johannes 3,36).
  7. Irrtum: Menschliches Bemühen kann die Wiedergeburt bewirken
    Verführerische Lehre:
    Manche lehren, dass Menschen durch gute Werke oder Selbstverbesserung die Wiedergeburt aus eigenem Bemühen bewirken können.
    Biblische Realität:
    Die Wiedergeburt ist allein ein Werk Gottes. „Die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“ (Johannes 1,13).
  8. Irrtum: Errettung ohne Herrschaft Christi
    Verführerische Lehre:
    Es wird gelehrt, dass man den Herrn Jesus lediglich als seinen Retter annehmen und ihn einladen soll, in das eigene Herz zu kommen, ohne ihn auch als Herrn anzunehmen und ihm zu gehorchen.
    Biblische Realität:
    Der Herr Jesus muss sowohl Retter als auch Herr sein, dem man gehorcht und seine Gebote hält. „Was nennt ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich sage?“ (Lukas 6,46).
Erkennungsmerkmale von Verführern
  • Sie verkündigen ein Evangelium, das den Weg leicht macht und wenig fordert (Matthäus 7,13-14).
  • Sie umgehen die Themen Sünde, Gericht und Buße, um Menschen nicht zu „verletzen“ (2. Timotheus 4,3-4).
  • Sie verdrehen die Schrift, um ihre Lehren zu stützen (2. Petrus 3,16).


2. Die 7 Schritte zur biblischen Bekehrung und Wiedergeburt.

  1. Schritt: Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit.
    Der Apostel Paulus betont die universelle Schuld des Menschen vor Gott:
    Röm 3,23 „Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes“
  2. Schritt: Glaube an Jesus Christus
    Joh 3,18 „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat“
    Der Apostel Paulus erklärt, dass der Glaube ein Geschenk Gottes und die Grundlage der Rettung ist.
    Eph 2,8 „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es“
  3. Schritt: Buße und Umkehr.
    Der Apostel Paulus betont, dass Buße durch Gottes Wirken möglich ist.
    Röm 2,4 „Die Güte Gottes leitet dich zur Buße“
    2 Kor 7,9-10 „Denn die Traurigkeit nach Gottes Willen bewirkt eine Buße zum Heil, die niemand bereut, die Traurigkeit der Welt aber bewirkt den Tod.“
  4. Schritt: Lebens-Übergabe an Jesus Christus als Herrn und Retter.
    Der Herr Jesus fordert uns auf, unser eigenes Leben aufzugeben, um ihm nachzufolgen.
    Mt 16,24 "Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach!"
    Gal 2,19 „Denn ich bin durchs Gesetz ‹dem› Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt 20 und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir;“
  5. Schritt: Wiedergeburt und Taufe in den Leib Christi durch den Heiligen Geist.
    Der Apostel Paulus erklärt, dass die Wiedergeburt ein übernatürliches Werk Gottes ist.
    Tit 3,5 „Er hat uns errettet ... durch das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung des Heiligen Geistes“
    Zugleich mit dem Empfang des Hl. Geistes der für uns der Geist der Sohnschaft ist, werden wir im Geist in den Leib Christi hinein getauft und sind damit ein Teil des Christus Gottes.
    1 Kor 12,12-13 "Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus. Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden"
  6. Schritt: Bekenntnis des Glaubens.
    Unser Bekenntnis geschieht nicht durch die Wassertaufe, die im Übrigen gar nicht für den Leib Christi bestimmt ist, sondern durch unseren Mund.
    Röm 10,10 „Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil“
  7. Schritt: Ein neues Leben in Christus führen.
    Wir haben im Glauben unser altes Leben mit Christus ans Kreuz gebracht und in den Tod gegeben. Wir haben den Preis bezahlt indem wir unser altes Leben aufgegeben haben! (Leben für Leben)
    2 Kor 5,17 „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“
    2 Korinther 5,15 „Und er ist für alle gestorben, damit die, die leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.“

    Zusammenfassung der 7 Schritte zur Bekehrung und Wiedergeburt:

    1. Die Erkenntnis, ein Sünder zu sein, mit der Hilfe des Heiligen Geistes.
    2. Glauben an den Herrn Jesus und sein Erlösungswerk.
    3. Buße, also Umkehr von unseren falschen Wegen.
    4. Lebens-Übergabe an den Herrn Jesus als Erlöser.
    5. Die Wiedergeburt und die Taufe in den Leib Christi durch das Wort Gottes und den Heiligen Geist.
    6. Das öffentliche Bekenntnis unseres Glaubens.
    7. Ein neues Leben in Christus, indem wir unser altes Leben in den Tod geben.
    Die Heilige Schrift macht deutlich, dass Wiedergeburt nicht ohne die Übergabe unseres alten Lebens an Christus geschehen kann.

    Es ist ein Akt der Buße und des Glaubens, durch den der alte Mensch im Glauben in den Tod gegeben wird und ein neues Leben in Christus beginnt.

    Dieses neue Leben ist ein Geschenk der Gnade, das wir mit der Hilfe des Heiligen Geistes, auf Basis des Wortes Gottes verwirklichen.

    AMEN!

    RT_Rund_neu_431x431
    Reinhold Thalhofer
    AK_rund
    Adnan Krikor
    Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

    Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

    Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.