|
|
Der eine Gott und sein Christus – Die Trinität aus biblischer Sicht.
|
|
|
|
|
heute geht es weiter mit unserem Serien-Thema.
|
|
TEIL B – DIE SCHLÜSSELVERSE IM KONTEXT:
|
Kapitel 4: Der Wahrhaftige
|
Diese Botschaft gliedern wir in folgende Kapitel:
|
- Einleitung.
- Der Wahrhaftige – wer ist das?
- Hebräer 1,8-9.
- Johannes 1,1.
- Philipper 2,6.
- Die Einheit der ganzen Schrift.
- Zusammenfassung.
- Schlusswort.
|
|
|
1 Einleitung.
|
Heute kommen wir zum Abschluss unserer Botschaftsreihe „Der eine Gott und sein Christus – Die Trinität aus biblischer Sicht“.
|
In den vergangenen Wochen haben wir uns gemeinsam auf eine Reise durch die Heilige Schrift begeben. Unser Ziel war es nicht, menschliche Lehrmeinungen oder kirchliche Traditionen zu verteidigen, sondern Gottes Wort selbst sprechen zu lassen. Schritt für Schritt haben wir das Fundament gelegt und anschließend die entscheidenden Schlüsselverse im Zusammenhang betrachtet.
|
Dabei hat uns ein Grundsatz durch die gesamte Lehrreihe begleitet:
|
|
Ps 119,160 „Die Summe des Wortes Gottes ist Wahrheit.“
|
Keine einzelne Bibelstelle darf isoliert betrachtet oder über das gesamte Zeugnis der Heiligen Schrift gestellt werden. Vielmehr müssen wir die schwieriger verständlichen Verse im Licht der vielen klaren Aussagen Gottes auslegen. Denn Gott widerspricht sich niemals. Seine Offenbarung bildet von der ersten bis zur letzten Seite der Bibel eine vollkommene Einheit.
|
Unser aufrichtiger Wunsch während dieser gesamten Lehrreihe war und ist es, die Liebe zur Wahrheit zu fördern. Nicht menschliche Weisheit soll unser Denken bestimmen, sondern das Wort Gottes. Wer die Wahrheit wirklich liebt, wird bereit sein, jede Überzeugung an der Heiligen Schrift zu prüfen und sich von ihr korrigieren zu lassen.
|
Heute wollen wir diese Botschaftsreihe abschließen und noch einmal einige Schlüsselverse betrachten, die im Laufe der Kirchengeschichte unterschiedlich verstanden und vielfach unterschiedlich ausgelegt wurden. Dabei möchten wir auch heute nicht einzelne Aussagen isoliert betrachten, sondern sie im Licht der gesamten Offenbarung Gottes verstehen.
|
Unser Gebet ist, dass unser himmlischer Vater jedem von uns ein offenes Herz und einen demütigen Geist schenkt, damit wir den allein wahren Gott, unseren Vater, immer besser erkennen und seinen gesandten Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, in der Stellung sehen, die ihm der Vater selbst gegeben hat.
|
Möge Gott uns allen die gleiche Gesinnung schenken wie den Gläubigen in Beröa, die täglich die Schriften untersuchten, ob es sich so verhielt. Denn nur wer die Wahrheit liebt, wird sich von Gottes Wort leiten lassen und darin festen Halt finden
|
2. Der Wahrhaftige - wer ist das?
|
Oft wird der Vers 1.Joh 5,20 zitiert „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“
|
Hier wird der Verwirrer aktiv und sagt durch Menschen, schau hier steht, dass der Sohn Jesus Christus der wahrhaftige Gott ist.
|
Diese Aussage hat in diesem Vers keinerlei Grundlage und wird sofort entlarvt, wenn wir diesen Vers genau lesen und vor allem im Kontext, also der Vers davor und der Vers danach sowie im Licht des Gesamtzeugnisses.
|
|
1.Joh 5,19-21 „19 Wir wissen, dass wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt in dem Bösen.
|
|
20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
|
|
21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!“
|
Hier erkennen wir Folgendes:
|
- Wir sind aus Gott geboren, ebenso wie der Herr Jesus aus Gott hervorgegangen ist.
- Der Herr Jesus ist gekommen, um uns den wahrhaftigen Gott zu offenbaren und uns zu ihm zu führen.
- Das Erkennen des wahrhaftigen Gottes und seines Sohnes, den der allein wahre Gott, der Vater, gesandt hat, bedeutet das ewige Leben.
|
Bemerkenswert ist, dass der Apostel Johannes diesen Abschnitt unmittelbar mit der eindringlichen Mahnung abschließt: „Kinder, hütet euch vor den Götzen!“
|
Nachdem der Apostel Johannes den allein wahrhaftigen Gott und dessen Sohn klar unterschieden hat, warnt er seine Leser davor, irgendeinem anderen als dem allein wahren Gott die Ehre zukommen zu lassen, die allein ihm gebührt. Seine Mahnung erinnert daran, dass jede Verehrung eines Geschöpfes an der Stelle des Schöpfers Götzendienst ist. Deshalb lenkt Johannes den Blick seiner Leser konsequent auf den einen wahrhaftigen Gott, den der Sohn gekommen ist, zu offenbaren.
|
Genau diese Wahrheiten berichtet uns der Apostel Johannes über die Worte Jesu in Joh 17,3 „Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“
|
Hier erklärt uns der Herr Jesus persönlich, wer der allein wahre Gott ist und, dass die Erkenntnis das ewige Leben bedeutet. Somit zitiert der Apostel Johannes in seinem Brief die Worte des Herrn Jesus. Und die Worte Jesus sind mehr als eindeutig.
|
Auch der Apostel Paulus gibt die Worte Jesu wieder.
|
|
1. Korinther 8,6 „so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.“
|
Epheser 4,4–6 „Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.“
|
3. Hebräer 1,8:
|
Ein weiterer häufig zitierter Vers lautet: Heb 1,8 „aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.“
|
Aber der Vers danach wird verschwiegen, damit die Menschen mit Halbwahrheiten verführt werden. Deshalb wollen wir beide Verse lesen.
|
|
Heb 1,8-9 „8 aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.
|
|
9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«“
|
Das Zitat in Hebräer 1,8–9 stammt aus Psalm 45,7–8
|
|
Psalm 45,7–8 „Dein Thron, o Gott, ist immer und ewig; ein Zepter der Geradheit ist das Zepter deines Reiches. Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gottlosigkeit gehasst; darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit Freudenöl vor deinen Genossen.“
|
Der Hebräerbrief zitiert diese Verse nahezu wörtlich: Unmittelbar nachdem der Sohn mit den Worten „Dein Thron, o Gott“ angesprochen wird, heißt es:
|
|
„Darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt …“
|
Das bedeutet, dass dieselbe Person, die in Vers 8 angesprochen wird, in Vers 9 einen Gott über sich hat („dein Gott“). Dieser Zusammenhang gehört untrennbar zum Zitat aus Psalm 45 und sollte deshalb bei der Auslegung von Hebräer 1,8–9 mitberücksichtigt werden. Deshalb ist es wichtig, nicht nur Vers 8 isoliert zu betrachten, sondern das vollständige Zitat (Verse 8–9) und seinen alttestamentlichen Zusammenhang in die Auslegung einzubeziehen.
|
4. Johannes 1,1:
|
Joh 1,1 „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“
|
Nach allem, was wir in den vergangenen Botschaften gemeinsam betrachtet haben, können wir auch diesen Vers im Zusammenhang der gesamten Schrift einordnen.
|
Die Söhne Gottes sind Götter. Das sagt die Heilige Schrift. Im Alten Testament haben wir die letzten Sonntage studiert, dass die Söhne Gottes (Engel, Propheten, Söhne Gottes, zu denen auch der erstgeborene Sohn Jesus Christus gehört etc.) niemals als JHWH bezeichnet werden.
|
JHWH ist allein der allmächtige Gott und Schöpfer - unser Vater im Himmel.
5. Philipper 2,6:
|
Phil 2,6 „der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein;“
|
Gerade bei dieser Stelle ist es besonders wichtig, den Zusammenhang zu beachten. Deshalb lesen wir die Verse 5 und 6 gemeinsam.
|
Phil 2,5-6 „5 Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war,
|
6 der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein;"
|
|
Auch diese Stelle wird häufig angeführt, um zu behaupten, der Herr Jesus sei der allein wahre Gott. Doch bevor wir eine solche Schlussfolgerung ziehen, müssen wir – wie bei allen Schlüsselversen – den Zusammenhang sorgfältig betrachten.
|
Bereits Vers 5 zeigt uns das eigentliche Thema dieses Abschnitts:
|
|
„Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war.“
|
Der Apostel Paulus spricht also nicht in erster Linie über das Wesen Gottes, sondern über die Gesinnung des Herrn Jesus. Er stellt den Herrn Jesus den Gläubigen als vollkommenes Vorbild der Demut, des Gehorsams und der Selbsterniedrigung vor.
|
Erst danach folgt die Aussage:
|
|
„… der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein.“
|
Hier fällt das griechische Wort ἴσα (isa) auf. Es stammt von ἴσος (isos). Dieses Wort wird im Deutschen häufig mit „gleich“ übersetzt. Sein Bedeutungsumfang ist jedoch weiter. Je nach Zusammenhang kann es auch den Gedanken der Übereinstimmung oder Entsprechung ausdrücken.
|
Das erkennen wir beispielsweise in Markus 14,56 und 14,59. Dort wird dasselbe Grundwort verwendet:
|
|
Mk 14,56 „Denn viele gaben falsches Zeugnis gegen ihn, aber die Zeugnisse stimmten nicht überein. (isos)“
|
Mk 14,59 „Und auch so war ihr Zeugnis nicht übereinstimmend. (isos)“
|
|
Hier bedeutet das Wort offensichtlich nicht „identisch“, sondern „übereinstimmend“.
|
Entscheidend ist nicht eine einzelne mögliche Übersetzung des Wortes isa, sondern der gesamte Zusammenhang. Und dieser Zusammenhang beschreibt den Herrn Jesus als den, der sich selbst erniedrigte, Knechtsgestalt annahm, gehorsam wurde bis zum Tod und deshalb von Gott erhöht wurde.
|
Die Frage lautet daher nicht nur: „Wie kann man das Wort isa übersetzen?“, sondern vielmehr: „Welche Bedeutung passt zum unmittelbaren Zusammenhang und zum gesamten Zeugnis der Heiligen Schrift?“
|
Denn derselbe Herr Jesus bezeichnet den Vater als den allein wahren Gott (Joh 17,3), spricht vom Vater als „meinem Gott“ (Joh 20,17), und die Apostel nennen den Vater den „Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus“ (Eph 1,3; 1.Petr 1,3).
|
6. Die Einheit der ganzen Schrift:
|
Wenn wir die Heilige Schrift von Anfang bis Ende betrachten, erkennen wir eine vollkommene Einheit und Harmonie. Das Alte Testament verwendet den Eigennamen JHWH ausschließlich für den einen Gott Israels, den allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erde.
|
Daneben begegnet uns der Begriff Elohim, der nicht ausschließlich den höchsten Gott bezeichnet, sondern – je nach Zusammenhang – auch für andere von Gott eingesetzte Autoritäten oder himmlische Wesen verwendet wird.
|
Im Neuen Testament werden diese hebräischen Begriffe überwiegend mit dem griechischen Wort Theos wiedergegeben. Da im Griechischen – ebenso wie im Deutschen – für beide Begriffe im Wesentlichen nur das eine Wort „Gott“ verwendet wird, gehen wichtige sprachliche Unterschiede des hebräischen Grundtextes verloren. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, jede Person, die im Neuen Testament „Gott“ genannt wird, müsse automatisch der allein wahre Gott sein.
|
Doch das gesamte Zeugnis der Schrift zeigt ein anderes Bild. Die Bibel spricht einerseits von vielen Göttern und vielen Herren, andererseits bekennt sie eindeutig: „… für uns ist ein Gott, der Vater …“ (1.Kor 8,5-6).
|
Ebenso nennt die Schrift viele Söhne Gottes, sowohl den erstgeborenen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, als auch diejenigen, die durch Gottes Geist zu Söhnen Gottes geworden sind.
|
So entsteht kein Widerspruch, sondern eine göttliche Ordnung:
|
|
Es gibt viele, die in der Schrift als „Götter“ oder „Söhne Gottes“ bezeichnet werden, doch sie alle haben gemeinsam einen Gott und Vater, den allein wahren Gott, den allmächtigen Schöpfer.
|
Der Herr Jesus selbst führt uns genau zu dieser Erkenntnis, wenn er den Vater den „allein wahren Gott“ nennt (Joh 17,3), und der Apostel Paulus bestätigt dieselbe Wahrheit mit den Worten: „… für uns ist ein Gott, der Vater …“ (1.Kor 8,6).
|
So erklärt die Schrift sich selbst. Je besser wir die hebräischen Grundbegriffe JHWH und Elohim Verstehen und sie mit dem Zeugnis des Neuen Testaments verbinden, desto klarer erkennen wir die wunderbare Einheit der gesamten Offenbarung Gottes. Die Summe seines Wortes ist Wahrheit.
|
7. Zusammenfassung:
|
Am Ende dieser Botschaftsreihe erkennen wir erneut einen Grundsatz, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Heilige Schrift zieht: Gott widerspricht sich niemals. Was er durch Mose, die Propheten, den Herrn Jesus und seine Apostel offenbart hat, bildet eine vollkommene Einheit. Deshalb kann keine einzelne Bibelstelle das klare Gesamtzeugnis der Schrift aufheben oder ihm widersprechen.
|
Gerade deshalb müssen schwieriger verständliche Verse immer im Licht der vielen eindeutigen Aussagen der Heiligen Schrift ausgelegt werden und niemals umgekehrt.
|
Einzelne Schlüsselverse dürfen nicht isoliert betrachtet oder aus ihrem Zusammenhang herausgelöst werden, sondern müssen sich harmonisch in das gesamte Zeugnis Gottes einfügen.
|
- Dabei ist das Alte Testament nicht vom Neuen Testament getrennt, sondern bildet dessen unverzichtbares Fundament.
- Das Neue Testament setzt die Offenbarung des Alten Testaments nicht außer Kraft, sondern bestätigt, vertieft und erklärt sie.
Je besser wir das Alte Testament verstehen, desto klarer erschließt sich uns auch das Neue Testament. Darum bleibt für uns der Grundsatz bestehen, der diese gesamte Lehrreihe getragen hat: Die Summe des Wortes Gottes ist Wahrheit.
|
|
Nicht menschliche Traditionen, kirchliche Lehrsysteme oder einzelne herausgegriffene Verse sind unser Maßstab, sondern die gesamte Offenbarung Gottes. Nur wenn wir bereit sind, die ganze Schrift sprechen zu lassen, werden wir den allein wahren Gott, den Vater, und seinen gesandten Sohn Jesus Christus so erkennen, wie Gott sie uns in seinem Wort offenbart hat.
|
8. Schlusswort:
|
mit dieser Botschaft schließen wir zunächst diese Lehrreihe ab. Unser Bestreben war und ist es, nicht menschliche Meinungen oder kirchliche Traditionen zu verbreiten, sondern gemeinsam zu erkennen, was Gott selbst in seinem Wort offenbart hat.
|
Unser besonderer Wunsch ist, dass jeder von uns den Weg der Gläubigen in Beröa geht.
|
Apg 17,11 „Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte.“
|
|
Die Beröer wurden nicht deshalb gelobt, weil sie dem Apostel Paulus ungeprüft glaubten, sondern weil sie selbst täglich die Heilige Schrift erforschten. Genau dazu möchten auch wir euch ermutigen. Prüft alles anhand des Wortes Gottes. Lest die genannten Bibelstellen im Zusammenhang. Vergleicht Schrift mit Schrift. Bittet Gott um Weisheit, Einsicht und Erkenntnis. Denn der Vater freut sich über jeden, der ihn aufrichtig sucht und seine Wahrheit erkennen möchte.
|
|
Lasst uns dabei stets ein demütiges Herz bewahren. Wahre Erkenntnis wächst nicht aus menschlicher Klugheit oder theologischer Bildung, sondern aus der Bereitschaft, sich von Gottes Wort korrigieren zu lassen.
|
Wer die Wahrheit liebt, braucht ihre Prüfung nicht zu fürchten. Im Gegenteil: Jede neue Erkenntnis führt uns tiefer in die Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater hinein.
|
Darum wollen wir die Liebe zur Wahrheit stets höher achten als jede menschliche Überlieferung.
|
Traditionen mögen alt sein, doch allein Gottes Wort ist unfehlbar. Unser Maßstab bleibt nicht das, was Menschen über Generationen gelehrt haben, sondern das, was Gott selbst durch seinen Sohn, seine Apostel und Propheten offenbart hat.
|
|
Während dieser gesamten Lehrreihe haben wir immer wieder gesehen, dass der Herr Jesus niemals die Aufmerksamkeit von seinem Vater auf sich selbst lenkt. Sein ganzes Leben, seine Lehre, sein Dienst und seine Verherrlichung hatten ein Ziel: Menschen zum Vater zu führen. Darin wollen auch wir ihm folgen. Je besser wir den Sohn erkennen, desto tiefer führt er uns in die Erkenntnis seines Gottes und Vaters.
|
Damit endet zwar diese Botschaftsreihe, doch unser gemeinsamer Weg im Wort Gottes geht weiter. Der Reichtum der Heiligen Schrift ist unerschöpflich. Je mehr wir sie erforschen, desto mehr entdecken wir die Harmonie, Weisheit und Herrlichkeit der Offenbarung Gottes. Deshalb wollen wir auch künftig gemeinsam weiterforschen, weiter lernen und weiterwachsen – immer mit dem Wunsch, den allein wahren Gott besser kennenzulernen und ihm allein die Ehre zu geben.
|
- Möge unser himmlischer Vater jedem von uns ein demütiges Herz, einen wachen Geist und eine tiefe Liebe zur Wahrheit schenken.
- Möge er uns durch seinen Heiligen Geist immer tiefer in sein Wort hineinführen und uns bewahren vor menschlichen Irrtümern und Verführungen.
|
Ihm, unserem allein wahren Gott und Vater, sei alle Ehre, aller Dank und alle Anbetung – durch seinen geliebten Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, jetzt und in Ewigkeit.
|
Wenn diese Botschaftsreihe dazu beigetragen hat, dass wir alle die Heilige Schrift noch sorgfältiger lesen, Gottes Wort höher achten als menschliche Traditionen und den Vater und seinen Sohn besser kennenlernen, dann hat sich jede Stunde der Vorbereitung gelohnt. Dafür danken wir unserem himmlischen Vater von ganzem Herzen.
|
AMEN!
|
|
|
|
|
|
|
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
|
Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
|
Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
|
|
|
|
|
|
|