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Der Böse kann uns nicht antasten, es sei denn …

Epheserbrief | Teil 9

viele Christen leben in ständiger Angst vor dem Teufel und seinen Dämonen. Sie fürchten, dass finstere Mächte ihr Leben beeinflussen, ihnen schaden oder sie gar von Gott trennen könnten.

Doch ist diese Angst wirklich begründet?

Die Schrift bezeugt klar: Als Kinder Gottes stehen wir unter seinem mächtigen Schutz!

Der Böse kann uns nicht einfach antasten – es sei denn, wir treten selbst aus Gottes Schutz heraus, indem wir fleischlich und in Sünde leben und uns von ihm entfernen.

Lasst uns heute gemeinsam aus der Schrift erkennen, wie Gott uns bewahrt, wie der Satan wirkt und wie wir in der Kraft Gottes unerschütterlich bleiben.

Die Botschaft teilen wir wie folgt auf:
  1. Wir stehen unter Gottes Schutz
  2. Der Teufel kann nur dort angreifen, wo Raum gegeben wird
  3. Der Sieg ist bereits errungen
  4. Wie wir unter Gottes Schutz bleiben
  5. Fazit: Wir haben nichts zu fürchten

1. Wir stehen unter Gottes Schutz

Die Schrift bezeugt eindeutig, dass der Böse keinen Zugriff auf uns hat, solange wir in Christus bleiben.
1 Joh 5,18 „Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern der aus Gott Geborene bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an.“

Mit dem: „der aus Gott geborene" ist der Herr Jesus Christus gemeint.

Dies ist eine zentrale Wahrheit: Wer aus Gott geboren ist, wird von IHM bewahrt!

Der Böse kann uns nicht einfach angreifen oder vernichten, denn unser Leben ist in Christus verborgen.
Kol 3,3 „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.“

Das bedeutet: Unser wahres Leben ist in Christus. Solange wir in ihm bleiben, kann der Teufel uns nicht überwältigen.

Der Apostel Paulus fordert uns auf, in ihm (Christus) zu wandeln.
Kol 2,6 „Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm.“

Wir können also in ihm wandeln, dann sind wir in Gott verborgen und der Böse kann uns nicht antasten. Wir können aber auch fleischlich, also nicht in ihm, wandeln, dann sind wir nicht mehr in Gott verborgen, so dass der Böse uns dann antasten kann.


2. Der Teufel kann nur dort angreifen, wo Raum gegeben wird

Obwohl der Teufel keinen direkten Zugriff auf uns hat, gibt es dennoch Situationen, in denen Menschen ihm unbewusst Türen öffnen.
Eph 4,27 „Gebt dem Teufel keinen Raum!“

Diese Warnung zeigt uns, dass es tatsächlich möglich ist, dem Feind einen Zugang in unser Leben zu gewähren.

Wie öffnet man dem Satan eine Tür?
2.1. Durch Sünde
Wenn wir in bewusster, unbereuter Sünde leben, dann verlassen wir den Schutzraum Gottes.
Gal 6,7-8 „Irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht verspotten. Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer für sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber für den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.“

Wenn ein Gläubiger fleischlich und in Sünde lebt, öffnet er sich selbst für die Angriffe des Feindes.

Doch das bedeutet nicht, dass der Teufel tun kann, was er will – sondern dass der Mensch selbst aus Gottes Schutz heraustritt. Das geschieht immer, weil Gott es zulässt, damit wir zur Besinnung kommen und umkehren.
1.Kor 5,5 „Einen solchen übergebt dem Satan zum Verderben des Fleisches, damit der Geist am Tag des Herrn Jesus gerettet werde.“

2.2. Durch Unversöhnlichkeit und Bitterkeit
Ein weiteres Einfallstor für den Feind ist Unvergebenheit.
2.Kor 2,10-11 „Wem ihr aber etwas vergebt, dem vergebe auch ich; denn auch ich habe, was ich vergeben habe, wenn ich etwas zu vergeben hatte, um euretwillen vergeben vor dem Angesicht Christi, damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt.“

Unvergebenheit öffnet dem Feind die Türe! Doch Vergebung setzt uns frei und hält den Feind fern.

2.3. Durch irdische Gesinnung
Der Apostel Paulus warnt davor, dass eine irdische Gesinnung den Satan in unser Leben einlädt.
Röm 8,5-6 „Denn die, die gemäß dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber gemäß dem Geist sind, auf das, was des Geistes ist. Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden.“

Leben wir in Sünde und Ungehorsam, treten wir aus Gottes Schutz heraus, und Ängste, Unfrieden und Unruhe gewinnen die Oberhand über uns.

Nur wenn unsere Gesinnung, ja unser Denken, himmlisch ist, können wir den Willen Gottes tun und bleiben unter seinem Schutz.
Röm 12,2 „Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“

3. Der Sieg ist bereits errungen

Manche Christen leben in der Angst, der Teufel könnte sie überwältigen. Doch die Schrift sagt klar und deutlich, dass der Feind bereits besiegt ist!
Kol 2,15 „Er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt und über sie triumphiert in ihm.“

Wer hat triumphiert? Gott! In wem? In Christus.

Gott, der Vater, hat durch das Werk des Herrn Jesus am Kreuz die finsteren Mächte und Gewalten (die dämonischen Herrschaften) völlig entmachtet.

Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat der Herr Jesus den Feind besiegt, und Gott hat diesen Triumph öffentlich sichtbar gemacht.

Sein Sieg ist unser Sieg, wenn wir in Christus bleiben! Dann können wir in diesem Sieg stehen und nicht in Furcht leben.
Röm 8,37 „Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.“

Der Teufel kann nur dort wirken, wo Angst und Unglaube herrschen.
Doch wir sind berufen, im Glauben zu leben und nicht in Furcht.

4. Wie wir unter Gottes Schutz bleiben

Da wir wissen, dass der Teufel uns nicht einfach antasten kann, es sei denn, wir geben ihm Raum, stellt sich die Frage: Wie bleiben wir unter Gottes Schutz?

4.1. Durch das Leben im Geist
Der Schlüssel für ein unantastbares Leben ist, im Geist zu wandeln.
Gal 5,16 „Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen.“
Solange wir im Geist leben, kann der Satan keinen Zugriff auf uns nehmen.

4.2. Durch das Wort Gottes
Das Wort Gottes ist unsere geistliche Waffe gegen die Angriffe des Feindes.
Eph 6,17 „Und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das Gottes Wort ist.“
Ein Gläubiger, der das Wort Gottes kennt und anwendet, ist für den Feind unangreifbar.

4.3. Durch Gemeinschaft des Heiligen Geistes
Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes verbindet uns mit Gott, dem Vater, mit dem Herrn Jesus und mit den Geschwistern – durch den Geist Gottes und sein Wort.

Nur in dieser Gemeinschaft sind wir geborgen und sicher.
1.Joh 1,3 „Was wir gesehen und gehört haben, verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“


5. Fazit: Wir haben nichts zu fürchten

Der Böse mag lauern, er mag versuchen, uns zu entmutigen, doch er hat keine Macht über uns, solange wir in Christus bleiben!

Unser Leben ist in und mit dem Christus in Gott verborgen, unsere Sicherheit liegt in seinem Schutz.
Kol 3,3 „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.“

Wir wollen wachsam sein und bleiben. Sünde, Bitterkeit und ein fleischlicher Wandel öffnen dem Feind die Türen.

Wer sich vom Licht abwendet, tritt in die Finsternis.
Doch Gott hat uns nicht zur Finsternis bestimmt, sondern zum Licht!
Eph 5,8 „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.“

Wenn wir aber im Geist leben, im Wort verwurzelt sind und in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes bleiben, dann sind wir unantastbar, unerschütterlich, unüberwindbar!
Röm 16,20 „Der Gott des Friedens aber wird den Satan in kurzem unter euren Füßen zermalmen.“

Lasst uns als Überwinder leben!

Überwinder zu sein, heißt, nicht in Angst und nicht in Unsicherheit zu leben, sondern in freudigem Glauben, in der Kraft Gottes und in der Zuversicht seines Sieges!

Denn der Herr Jesus hat bereits triumphiert – und in ihm sind wir mehr als Überwinder!
Röm 8,37 „37 Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.
38 Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,
39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“


AMEN!

    RT_Rund_neu_431x431
    Reinhold Thalhofer
    AK_rund
    Adnan Krikor
    Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

    Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

    Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.