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Der eine Gott und sein Christus – Die Trinität aus biblischer Sicht.
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Heute geht es weiter, mit unserem Serien-Thema. Diese Serie führt uns anhand der Heiligen Schrift in die Unterscheidung zwischen göttlicher Wahrheit und menschlichem Irrtum.
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DER EINE GOTT UND SEIN CHRISTUS - DIE TRINITÄT AUS BIBLISCHER SICHT.
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Kapitel 4: Das offenbarte Geheimnis des Christus – Haupt und Leib.
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Diese Botschaft gliedern wir über folgende Kapitel:
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- Ein Geheimnis, das über Zeitalter verborgen war.
- Christus und seine Gemeinde sind eins.
- Gott machte Christus zum Haupt über alles.
- Die Gemeinde ist seine Fülle.
- Der Leib lebt aus dem Haupt.
- Ein Leib – nicht viele geistliche Organismen.
- Christus in euch – die Hoffnung der Herrlichkeit.
- Die Gefahr, Haupt und Leib zu trennen.
- Schlussgedanke – Alles zur Verherrlichung Gottes.
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1. Ein Geheimnis, das über Zeitalter verborgen war.
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Nachdem wir im dritten Kapitel gesehen haben, wer der Sohn Gottes - aus biblischer Sicht - wirklich ist, wollen wir nun das nächste entscheidende Kapitel betrachten:
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Das offenbarte Geheimnis des Christus - Haupt und Leib.
Unsere Erfahrung ist, dass dieses Geheimnis zum großen Teil - auch in den Kirchen und der Christenheit - weder verstanden noch verkündigt wird.
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Wir haben im vorigen Kapitel erkannt, dass der Herr Jesus Christus der Sohn Gottes ist, hervorgebracht aus dem Vater und gesandt vom Vater. Nun führt uns die Schrift weiter hinein in eine noch tiefere Wahrheit:
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Das Geheimnis des Christus.
Dieses Geheimnis war in früheren Zeitaltern verborgen. Die Propheten sahen vieles voraus:
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- den kommenden Messias,
- sein Leiden,
- seine Herrschaft,
- sein Reich.
Doch etwas blieb verborgen: nämlich dass Gott nicht nur den verheißenen Messias und König über sein Reich auf Erden und den Erlöser offenbaren würde, sondern einen Christus, der aus Haupt und Leib besteht.
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- Eph 3,4–5 „…das Geheimnis des Christus, das in anderen Geschlechtern den Menschenkindern nicht kundgetan worden ist, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden ist.“
- Kol 1,26 „…das Geheimnis, das verborgen war seit ewigen Zeiten und von den Geschlechtern her, jetzt aber seinen Heiligen offenbart worden ist.“
Dieses Geheimnis betrifft nicht nur den Herrn Jesus persönlich, sondern den gesamten Christus Gottes:
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- Den Herrn Jesus als Haupt und die Gemeinde der Wiedergeborenen als seinen Leib.
Das war zuvor verborgen. Nicht einmal Satan verstand vollständig, was Gott vorhatte. Denn Gott wollte durch seinen Christus eine neue geistliche Einheit hervorbringen:
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- einen neuen Menschen,
- einen geistlichen Leib,
- eine himmlische Familie aus vielen Söhnen.
Das Geheimnis des Christus wurde erst später offenbart
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Viele Gläubige gehen davon aus, dass die Gemeinde, der Leib des Christus, bereits zu Pfingsten vollständig offenbart und gebildet worden sei. Doch die Schrift zeigt einen heilsgeschichtlichen Entwicklungsweg.
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Zu Pfingsten wurde zunächst der Heilige Geist ausgegossen, damit die Apostel Kraft empfingen, das Evangelium vom Reich Gottes zu verkündigen.
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Apg 1,8 „Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein …“
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Der Schwerpunkt lag zunächst auf Israel und wurde nach der Auferstehung Jesu durch den Missionsbefehl an seine Apostel, auf alle Nationen erweitert:
Worum es ging:
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- zunächst um Israel,
- dann um die ganze Welt,
- um Buße,
- um das kommende Reich,
- und dem Zeugnis, dass Jesus der verheißene Messias, also Christus ist.
Der Apostel Petrus predigte: Apg 3,19–21 „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen und er den sende, der euch zuvor verkündigt wurde, Jesus Christus …“
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Hier steht noch die Hoffnung Israels und das verheißene Königreich im Vordergrund. Doch das Geheimnis des Christus — Haupt und Leib — war zu diesem Zeitpunkt noch nicht offenbart.
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Die Schrift sagt zu einem deutlich späteren Zeitpunkt erst: Eph 3,5 „…das in anderen Geschlechtern den Menschenkindern nicht kundgetan worden ist, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden ist.“
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Erst einige Jahre nach Pfingsten offenbarte Gott dieses Geheimnis. Dazu wurde besonders der Apostel Paulus berufen, der ein einzigartiges Offenbarungsamt empfing.
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- Gal 1,11–12 „Ich lasse euch aber wissen, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt; ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.“
- 2.Kor 12,2–4
„Ich kenne einen Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde … dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte …“
Der Apostel Paulus empfing Offenbarung über:
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- den Leib Christi,
- die himmlische Berufung,
- die Einheit aus Juden und Nationen,
- Christus in euch,
- Haupt und Leib,
- den neuen Menschen.
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Erst jetzt wurde das Geheimnis des Christus vollständig geoffenbart. Darum schreibt Paulus:
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Kol 1,25–27 „…deren Diener ich geworden bin gemäß der Haushaltung Gottes, die mir für euch gegeben worden ist, um das Wort Gottes zu vollenden, nämlich das Geheimnis, das verborgen war … Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“
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Erst mit dieser Offenbarung erkennen wir: Der Christus Gottes besteht aus:
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- dem Haupt - dem Erstgeborenen
- und seinem Leib - seinen Brüdern (und Schwestern).
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Dieses Geheimnis war zuvor allen verborgen — selbst den Propheten, und den Mächten der Finsternis.
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Darum müssen wir sorgfältig unterscheiden zwischen den Offenbarungen der jeweiligen Heilszeiten:
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- dem Evangelium vom Reich,
- und der Offenbarung des Geheimnisses des Christus, dem Evangelium des Christus.
2. Christus und seine Gemeinde sind eins.
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Die Schrift offenbart etwas Gewaltiges: Der Christus Gottes besteht nicht nur aus dem Haupt, sondern aus Haupt und Leib.
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1.Kor 12,12 „Denn gleichwie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des einen Leibes aber, obwohl es viele sind, als Leib eins sind, so auch der Christus.“
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Beachte sorgfältig: Paulus sagt nicht nur:
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Weil Gott Haupt und Leib gemeinsam betrachtet. Den Erstgeborenen und seine Brüder.
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- Der verherrlichte Herr Jesus ist das Haupt.
- Die Gemeinde ist sein Leib.
- Zusammen bilden sie den vollständigen Christus Gottes.
Eph 1,22–23 „…und hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“
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Wir wissen, wer hier gemeint ist, wenn es heißt: „die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt. "
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Der entscheidende Punkt ist hier nämlich: Paulus spricht nicht davon, dass Christus unabhängig alles in allem erfüllt, sondern dass die Gemeinde die Fülle dessen ist, „der alles in allen erfüllt“. Und der alles in allen erfüllt ist Gott, der Vater.
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Wenn man den Zusammenhang sorgfältig liest, erkennt man es: der gesamte Abschnitt beginnt so:
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Eph 1,17 „…damit der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit …“
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Der gesamte Gedankengang geht also vom Vater aus:
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- der Vater wirkt,
- der Vater unterwirft,
- der Vater erhöht,
- der Vater gibt den Sohn als Haupt,
- und Gott der Vater ist letztlich derjenige, der alles in allen erfüllt.
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Das harmoniert vollkommen mit:
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1.Kor 15,28 „Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.“,
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Hier wird es sogar ganz ausdrücklich gesagt: Am Ende wird Gott alles in allem sein. Und der Zusammenhang zeigt: Gemeint ist Gott, der Vater.
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Deshalb ist die göttliche Ordnung:
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- Alles geht aus vom Vater.
- Alles geschieht durch den Sohn.
- Alles wird vollendet zur Herrlichkeit Gottes, des Vaters.
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Hier offenbart sich ein tiefes göttliches Geheimnis: Gott selbst hat es so bestimmt, dass sich der Christus nicht unabhängig von seinem Leib vollständig darstellt.
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Mit dem Leib (der Gemeinde) gibt Gott dem Haupt (Jesus) die Fülle seiner selbst.
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- Das Haupt ist verherrlicht.
- Doch der Leib gehört untrennbar dazu.
Nicht weil Christus unvollständig wäre, sondern weil Gott beschlossen hat, seine Herrlichkeit und seine Fülle durch diese Einheit sichtbar zu machen.
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3. Gott machte Christus zum Haupt über alles.
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Die Schrift zeigt immer wieder: Der Vater ist Ursprung aller Dinge. Und der Vater ist es auch, der den Sohn erhöht hat. Der Herr Jesus nahm sich diese Herrlichkeit nicht selbst.
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Er wurde erhöht durch Gott.
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- Phil 2,9 „Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm den Namen verliehen, der über allen Namen ist.“
- Eph 1,17 „…damit der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit …“
- Eph 1,22 „…und hat alles seinen Füßen unterworfen …“
Immer handelt Gott, der Vater.
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- Er setzt den Sohn ein.
- Er erhöht den Sohn.
- Er macht ihn zum Haupt.
- Er unterwirft ihm alles.
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Dadurch erkennen wir erneut die göttliche Ordnung:
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Alles geht vom Vater aus — durch den Sohn — hin zur Vollendung aller Dinge.
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4. Die Gemeinde ist seine Fülle.
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Epheser 1,23 gehört zu den tiefsten Aussagen der gesamten Schrift. „…welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“
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Viele lesen diesen Vers oberflächlich. Doch der Apostel Paulus offenbart hier etwas Gewaltiges.
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- Der Christus Gottes stellt sich nicht unabhängig von seinem Leib vollständig dar.
- Die Gemeinde gehört zur Offenbarung seiner Herrlichkeit.
Der Sohn Gottes ist vollkommen. Doch Gott hat bestimmt, dass sich der Christus in seiner himmlischen Verwaltung gemeinsam mit seinem Leib offenbart.
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- So wie ein Haupt zu einem Leib gehört,
- so gehört Christus zu seiner Gemeinde.
Darum spricht die Schrift von:
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- einem Leib,
- einem Haupt,
- einem neuen Menschen,
- einem Christus.
Die Gemeinde ist deshalb nicht eine religiöse Organisation, sondern ein lebendiger geistlicher Organismus, der den Christus, bestehend aus dem Haupt und seinem Leib, erst vollständig macht
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5. Der Leib lebt aus dem Haupt.
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So wie der Sohn vollkommen aus dem Vater lebt, lebt die Gemeinde aus Christus.
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Joh 15,5 „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“
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Die Rebe besitzt kein unabhängiges Leben. Alles kommt aus dem Weinstock.
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Kol 2,19 „…und nicht festhält an dem Haupt, von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengehalten, heranwächst in dem von Gott gewirkten Wachstum ...“
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Das geistliche Leben der Gemeinde kommt nicht aus Menschen, nicht aus Organisationen, nicht aus theologischen Systemen, sondern allein aus dem Haupt: Jesus Christus.
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Darum ist jede wahre geistliche Entwicklung abhängig von der Verbindung mit dem Haupt. Getrennt vom Haupt entsteht:
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- Religion,
- Tradition,
- Menschenwerk.
Doch aus dem Haupt fließt:
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- Leben,
- Wahrheit,
- Liebe,
- Erkenntnis,
- Wachstum.
Das alles von Gott dem Vater kommt.
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6. Ein Leib – nicht viele geistliche Organismen.
Die Schrift spricht niemals von vielen Leibern Christi. Sie spricht von einem Leib.
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- Eph 4,4 „Ein Leib und ein Geist …“
- 1.Kor 12,13
„Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden …“
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Die wahre Gemeinde Gottes ist deshalb keine konfessionelle Konstruktion, sondern die geistliche Einheit aller Wiedergeborenen.
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Der Satan versucht seit Jahrhunderten:
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- zu spalten,
- zu zerteilen,
- zu organisieren,
- zu vermenschlichen.
Doch Gott sieht einen Leib. Jesus Christus hat nicht viele Bräute, nicht viele Leiber, nicht viele geistliche Organismen, sondern einen Leib. Und dieser Leib lebt aus einem Haupt.
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7. Christus in euch – die Hoffnung der Herrlichkeit.
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Das Geheimnis geht noch tiefer: Nicht nur wir sind in Christus — sondern Christus lebt in uns.
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Kol 1,27 „…Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“
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Das ist das große Geheimnis Gottes: Der verherrlichte Christus wohnt durch den Geist Gottes, ja, den Geist der Sohnschaft, in seiner Gemeinde.
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Dadurch wird die Gemeinde:
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- Tempel Gottes,
- Leib Christi,
- Wohnung Gottes im Geist.
Christus offenbart sich also nicht nur historisch durch sein irdisches Leben, sondern heute geistlich durch seinen Leib.
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Die Gemeinde soll deshalb den Christus sichtbar machen:
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- seine Gesinnung,
- seine Liebe,
- seine Wahrheit,
- seine Heiligkeit.
8. Die Gefahr, Haupt und Leib zu trennen.
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Eine große Gefahr besteht darin, den Christus Gottes zu zerstückeln. Viele erkennen nur den historischen Jesus, aber nicht den Leib Christi.
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Andere beschäftigen sich mit Gemeinde (Kirche), haben aber die Verbindung zum Haupt verloren.
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Wieder andere ersetzen das Haupt durch:
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- religiöse Führer,
- Institutionen,
- Traditionen,
- Hierarchien.
- Alles muss von Gott durch das Haupt kommen.
- Nur Christus ist Haupt der Gemeinde.
- Nicht Menschen.
- Nicht Systeme.
- Nicht Religion.
Sobald Menschen an die Stelle des Hauptes treten, entsteht geistlicher Schaden. Darum muss die Gemeinde stets zum Haupt zurückkehren.
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9. Schlussgedanke – Alles zur Verherrlichung Gottes.
Am Ende führt alles wieder zum Ursprung zurück: zu Gott, dem Vater.
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- Der Vater ist Ursprung aller Dinge.
- Er offenbarte seinen Sohn.
- Er setzte ihn zum Haupt ein.
- Er schuf den Leib.
- Und durch den Christus offenbart Gott nun seine Herrlichkeit und seine Fülle.
Eph 3,10 „…damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes bekanntgemacht werde.“
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Die Gemeinde dient also nicht ihrer eigenen Verherrlichung, sondern der Offenbarung Gottes.
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Eph 3,20–21 „Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag … ihm sei die Ehre (dem Vater) in der Gemeinde in Christus Jesus.“
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- Der Sohn führt immer zum Vater.
- Und der Christus — Haupt und Leib — dient letztlich zur Verherrlichung des einen Gottes: des Vaters aller Dinge.
AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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