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Bin ich errettet?
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heute studieren wir anhand des Wortes Gottes folgendes Thema:
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Bin ich errettet?
Woran erkenne ich, ob ich das ewige Leben habe?
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Diese Botschaft gliedern wir über folgende Kapitel:
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- Einleitung: bin ich errettet?
- Was ist ein „Namenschrist“ nach der Schrift?
- Was ist ein wahrer Gläubiger nach der Schrift?
- Sieben biblische Prüfsteine.
- Eine ernste aber tröstliche Schlussfogerung.
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1. Einleitung: bin ich errettet?
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Woran erkenne ich, ob ich das ewige Leben habe?
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Das ist eine entscheidende und zugleich heilsame Frage. Die Heilige Schrift nimmt sie sehr ernst – und sie gibt uns auch klare Maßstäbe zur Selbstprüfung, ohne uns in Unsicherheit oder Werkgerechtigkeit zu führen.
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Diese Frage ist keine theoretische, keine religiöse und keine nebensächliche Frage. Sie berührt den Kern unseres Lebens vor Gott.
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Viele Menschen nennen sich Christen. Sie gehören einer Religion oder einer kirchlichen Organisation an, gehen regelmäßig – oder auch unregelmäßig – in die Kirche, sind Teil einer Gemeinde, kennen die Bibel, sprechen von Gott und von Jesus Christus. Äußerlich scheint vieles richtig und vertraut zu sein.
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Und doch stellt die Heilige Schrift immer wieder die ernste Frage:
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Wie lebe ich? Wie alle Welt? Oder so, wie der Herr Jesus gelebt hat? Reicht ein äußeres Bekenntnis – oder braucht es neues Leben aus Gott?
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Dabei weist Gottes Wort ausdrücklich darauf hin, dass die Gefahr nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb der Kirchen oder Gemeinden besteht. Schon die Apostel warnen davor, dass nicht jede Lehre, die christlich klingt, auch aus Gott ist.
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Der Apostel Petrus schreibt sehr deutlich:
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2. Petrus 2,1 „Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die verderbliche Irrlehren heimlich einführen werden, indem sie sogar den Herrn verleugnen, der sie erkauft hat.“
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- Nicht jeder, der scheinbar die Bibel lehrt, führt zu Christus.
- Nicht jede Gemeinde bewahrt vor Verführung.
- Nicht jede religiöse Aktivität ist ein Beweis für neues Leben.
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Der Herr Jesus selbst fordert deshalb nicht zur Selbstsicherheit auf, sondern zur ehrlichen Selbstprüfung. Nicht, um zu verunsichern, sondern um zu bewahren – und um echte Gewissheit zu schenken.
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Die Bibel warnt davor, sich lediglich Christ zu nennen und von Christus zu sprechen, und dabei ein Leben zu führen, das gottlos ist. Einen wahren Gläubigen, der aus Gott geboren ist und das ewige Leben besitzt, erkennt man daran, wie er lebt.
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Dieser Unterschied zeigt sich nicht in Perfektion, sondern in Beziehung; nicht in Leistung, sondern im Wesen; nicht in äußerer Zugehörigkeit, sondern in innerer Erneuerung.
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Diese Betrachtung lädt nicht dazu ein, andere zu beurteilen, sondern sich selbst im Licht des Wortes Gottes zu prüfen – in Demut, Wahrhaftigkeit und Hoffnung.
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Denn Gott will nicht, dass wir verunsichert sind oder uns auf Menschen und Systeme verlassen, sondern dass wir wissen, wo wir vor Ihm stehen.
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1. Johannes 5,13 „Dies habe ich euch geschrieben, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt.“
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2. Was ist ein „Namenschrist“ nach der Schrift?
Vorab zum Verständnis: der Ausdruck „Namenschrist" kommt direkt so nicht in der Heiligen Schrift vor, aber die Schrift spricht sehr deutlich über diese schreckliche Selbsttäuschung.
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Es geht um Menschen, die sich dem Namen nach zu Christus bekennen, ja, sich Christen nennen, aber nicht durch den Heiligen Geist in den Leib Christi hineingetauft wurden und somit kein neues Leben haben. Ihr Wesen entspricht nicht dem Wesen des Herrn Jesus und sie leben auch nicht so, wie er gelebt hat und wie wir nach den Geboten des Wortes Gottes leben sollen.
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Eine der klarsten Aussagen dazu finden wir in folgender Schriftstelle:
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Offenbarung 3,1 "... Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot."
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Ein Namenschrist ist jemand, der sich äußerlich zu Christus bekennt, aber innerlich nicht aus Gott geboren ist.
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Der Herr Jesus sagt sehr klar:
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Matthäus 7,21 „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut."
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Matthäus 15,8 „Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.“
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Kennzeichen eines Namenschristen:
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- Bekenntnis mit dem Mund, aber kein neues Leben.
- Religiöse Formen, aber keine innere Umkehr.
- Christliche Sprache, aber kein geistlicher Wandel.
- Sicherheit aus Zugehörigkeit („ich bin Christ“), nicht aus Glauben
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Sehr deutlich sagt der Apostel Paulus:
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Titus 1,16 „Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn.“
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3. Was ist ein wahrer Gläubiger nach der Schrift?
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Ein wahrer Gläubiger ist ein Mensch, der durch Glauben an den Herrn Jesus Christus aus Gott geboren ist.
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Die neue Geburt ist entscheidend. Der Herr Jesus sagt zu Nikodemus:
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Johannes 3,3 „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“
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Christ sein beginnt nicht mit der Wasser-Taufe, Gemeindezugehörigkeit oder Tradition, sondern mit Gottes Wirken am Herzen. Ein Christ ist jemand, der als Sünder vom Heiligen Geist überführt wurde, dass er verloren ist und in die ewige Verdammnis geht, wenn er nicht gerettet wird.
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Wenn er sich nun überführen lässt, seine Sünden Gott bekennt und das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha für sich in Anspruch nimmt, wird er von neuem geboren.
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Das bedeutet, dass Gott sein Herz reinigt, ihn mit dem Heiligen Geist erfüllt und er durch diesen Geist in den Leib Christi hineingetauft wird. Es geht also um eine Geistestaufe und nicht um eine Wassertaufe.
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Biblische Prüfsteine: Woran erkennt man einen wahren Gläubiger?
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Die Schrift fordert ausdrücklich zur Selbstprüfung auf:
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2. Korinther 13,5 „Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe!“
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Der rechte Glaube an den Herrn Jesus:
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Nicht irgendein Jesusbild, sondern der biblische Christus ist die Lösung:
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1. Johannes 5,12 „Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“
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Dieser Vers ist bewusst zweiteilig aufgebaut – positiv und negativ –, damit kein Graubereich bleibt.
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„Wer den Sohn hat …“
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„Haben“ meint Beziehung, nicht Wissen
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„Den Sohn haben“ bedeutet nicht:
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- von Ihm gehört zu haben,
- über Ihn zu reden,
- christliche Lehre zu kennen
- mit Ihm verbunden zu sein.
- Ihm im Glauben anzugehören.
- Ihn als von Gott gesandten Retter angenommen zu haben.
- Aber nicht nur als Retter sondern auch als Herrn anzuerkennen.
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Der gleiche Apostel schreibt:
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Johannes 1,12 „Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden.“ „Haben“ heißt: empfangen, nicht leisten.
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Der Sohn als von Gott gegebenes Leben
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Das ewige Leben ist nicht etwas, das Gott verteilt, sondern jemand, den Gott gegeben hat.
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1. Johannes 1,2 „Und das Leben ist erschienen …"
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Ewiges Leben ist untrennbar mit dem Sohn verbunden. Ohne den Sohn – kein Leben.
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1. Johannes 5,12 „Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“
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Johannes benutzt hier beide Bezeichnungen:
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- „den Sohn“
- „den Sohn Gottes“
Damit macht er unmissverständlich klar: Es geht nicht um irgendeinen Jesus, sondern um den Sohn Gottes, den der Vater gesandt hat.
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Die gleiche Wahrheit an anderen Stellen der Schrift:
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Die Aussage: „Wer den Sohn Gottes hat, hat ewiges Leben“ zieht sich wie eine Linie durch das Neue Testament.
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- Johannes 3,36
„Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ Glaube an den Sohn und Gehorsam = ewiges Leben Kein Glaube und kein Gehorsam = kein Leben
- Johannes 5,24
„Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.“ Auch hier: Gegenwartsform – hat.
- 1. Johannes 5,11
„Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.“
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Das ist entscheidend: Das Leben ist nicht neben dem Sohn - Es ist nicht durch den Sohn - Es ist im Sohn.
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- vertraut auf das vollbrachte Werk des Herrn Jesus.
- ruht nicht auf eigenen Leistungen.
- erkennt Ihn als den von Gott gesandten Retter und Herrn.
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Ein neues Verhältnis zur Sünde:
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Nicht Sündlosigkeit – aber ein neues Herz:
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1. Johannes 3,9 „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm.“
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- Sünde wird nicht mehr geliebt.
- Sünde wird bekannt und gerichtet.
- Ein innerer Kampf gegen die Sünde findet statt.
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Der Namenschrist rechtfertigt die Sünde – der Gläubige leidet unter ihr und kehrt um.
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Gehorsam aus Liebe, nicht aus Zwang:
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Der Herr Jesus sagt: Johannes 14,21 „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt.“ Und der Apostel Johannes ergänzt: 1. Johannes 2,3 „Daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.“ Nicht blinder Gehorsam, sondern eine neue Richtung des Lebens.
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Liebe zu den Geschwistern
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Ein sehr starkes Kennzeichen:
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1. Johannes 3,14 „Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben.“
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Ein Namenschrist kann religiös aktiv sein – aber geistliche Liebe zu den Kindern Gottes fehlt.
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Das Zeugnis des Heiligen Geistes
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Ein wahrer Gläubiger lebt nicht aus sich selbst: Römer 8,16 „Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“
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- inneres Zeugnis.
- Hunger nach Gottes Wort.
- Verlangen nach Gemeinschaft mit dem Vater im Sohn -
- und mit den Geschwistern.
4. Sieben biblische Prüfsteine.
Hier nun sieben Prüfsteine, die uns helfen, Einsicht darüber zu bekommen ob wir - oder jemand anderer - ein wahrer Gläubiger ist, der ein Glied am Leib des Christus ist und das ewige Leben hat.
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Der Prüfstein 1: Glaube an den biblischen Christus:
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1. Johannes 5,1 „Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren.“ Frage zur Selbstprüfung:
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- Vertraue ich allein auf das Erlösungswerk des Herrn Jesus?
- Oder ruht meine Sicherheit (heimlich) auf Frömmigkeit, Tradition oder religiösen Werken?
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Hinweis: Nicht die Stärke deines Glaubens rettet, sondern der Gegenstand deines Glaubens. Ein falscher Glaube rettet nicht, egal, wie stark er ist.
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Der Prüfstein 2: Umgang mit der Sünde:
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1. Johannes 1,8-9 „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst. „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt.“ Frage:
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- Beschönige ich Sünde – oder bringe ich sie ins Licht?
- Kenne ich Buße (Umkehr) als Lebenshaltung?
Ganz wichtig: Der wahre Gläubige fällt, aber er bleibt nicht liegen. Der Namenschrist rechtfertigt – der Gläubige bekennt.
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Der Prüfstein 3: Gehorsam als Frucht, nicht als Leistung:
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1. Johannes 2,3 „Daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.“ Frage:
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- Gibt es in mir den Wunsch, Gottes Willen zu tun?
- Oder suche ich Auswege, wenn mir das Wort Gottes unbequem wird?
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Es geht nicht um Perfektion, sondern um Herzensrichtung.
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Der Prüfstein 4: Beziehung zum Wort Gottes.
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1. Johannes 2,5 „Wer sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden.“ Frage:
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- Habe ich Hunger nach dem Wort Gottes?
- Redet Gott durch sein Wort in mein Leben hinein?
Ein Namenschrist kann viel über die Bibel wissen. Ein Gläubiger lebt vom Wort.
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Der Prüfstein 5: Liebe zu den Geschwistern.
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1. Johannes 2,10 „Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht.“
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1. Johannes 3,14 „Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben.“
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- Habe ich geistliche Verbundenheit mit denen, die aus Gott geboren sind?
- Oder bin ich innerlich distanziert, gleichgültig oder hochmütig?
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Diese Liebe ist nicht sentimental, sondern geistlich. Ja, sie ist eine Frucht, die der Heilige Geist in uns wirkt.
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Der Prüfstein 6: Der innere Kampf:
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1. Johannes 5,4 „Alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt.“
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- Gibt es in mir einen inneren Widerstand gegen die Welt und ihre Maßstäbe?
- Oder passe ich mich ohne inneren Konflikt an?
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Kampf ist kein Zeichen von Unglauben, sondern ein Zeichen von geistlichem Leben.
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Der Prüfstein 7: Das Zeugnis des Geistes:
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1. Johannes 3,24 „Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm; und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.“
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- Kenne ich dieses innere Zeugnis, diese kindliche Beziehung zum Vater?
- Rufe ich Ihn im Gebet an – nicht nur formal, sondern vertrauensvoll?
Zusammenfassung in einem Satz:
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- Ein Namenschrist lebt von einem Bekenntnis ohne neues Leben.
- Ein wahrer Gläubiger lebt aus neuem Leben – mit Bekenntnis, Kampf, Wachstum und Beziehung.
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Eine biblische Klarstellung:
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Wenn du bei manchen Punkten Unsicherheit oder Schwachheit wahrnimmst: Das ist kein Beweis gegen echtes Leben.
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Gefährlich ist nicht eine mögliche Unsicherheit und die Selbstprüfung, sondern Selbstzufriedenheit ohne Frucht.
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Psalm 51,19 „Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.“
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5. Eine ernste aber tröstliche Schlussfolgerung.
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Die Schrift gibt uns diese Prüfung nicht, um wahre Gläubige zu verunsichern oder sogar zu quälen, sondern um falsche Sicherheit aufzudecken und echte Gewissheit zu schenken.
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1. Johannes 5,13 „Dies habe ich euch geschrieben, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt.“
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Wer ehrlich vor Gott prüft und dabei merkt: „Mir fehlt dieses Leben“, der ist nicht verloren – sondern genau dort, wo Gott ihn haben will: am Anfang echter Umkehr.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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