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Der Heilige Geist - Teil 2
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in der vor uns liegenden Botschaftsserie möchten wir uns anhand des Wortes Gottes auf praktische Weise damit beschäftigen, welche zentrale Bedeutung der Heilige Geist im Leben der Kinder Gottes hat.
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Unser Ziel ist es, sein Wirken tiefer zu verstehen, um dadurch in unsere Berufung und Bestimmung hineinzuwachsen und den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorbereitet hat.
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Wir gliedern diese Botschaft in folgende Kategorien:
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A - Die Grundlagen unseres Glaubens
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B - Die Wirkungen des Heiligen Geistes
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C - Die Gaben des Heiligen Geistes
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D - Die Frucht des Heiligen Geistes
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Heute weiter mit: Kategorie A - Die Grundlagen unseres Glaubens.
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Diese Kategorie gliedern wir in folgende Kapitel:
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- Ohne neue Geburt kein ewiges Leben. (Teil 1 am 30.03.2025)
- Wir sind ganz neue Wesen geworden, nämlich himmlische Wesen.
- Wir sind Brüder des Erstgeborenen und gehören mit ihm zum Christus Gottes.
- Wir werden für die göttliche Verwaltung des Reiches Gottes auf Erden und für die Verwaltung der neuen Schöpfung in der Ewigkeit vorbereitet.
- Wir werden durch den Geist und das Wort in unserem innersten Wesen, vollkommen erneuert, indem wir umgestaltet werden in das Bild des Erstgeborenen, seinen Charakter, sein Wollen und sein Vollbringen. Der Vater ist Gott und seine Söhne sind Götter ...
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Heute nun weiter mit Kategorie A - Die Grundlagen unseres Glaubens
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Kapitel 2: Wir sind ganz neue Wesen geworden, nämlich himmlische Wesen.
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Dieses Kapitel gliedern wir in folgende Einzelthemen:
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- Kurze Zusammenfassung von Teil 1.
- Unsere Identität in Christus.
- Himmlisches Leben auf der Erde.
- Die Vollendung.
- Fazit.
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1. Kurze Zusammenfassung von Teil 1
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Die Notwendigkeit der neuen Geburt und die Frage nach dem ewigen Leben ist der zentrale Mittelpunkt im Evangelium des Herrn Jesus Christus!
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Der Herr Jesus selbst sagt in Joh 3,3: "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen."
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Dieses Wort ist klar und deutlich. Es gibt keine Alternative. Ohne neue Geburt kein ewiges Leben.
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Wir haben gemeinsam studiert, was die neue Geburt genau ist, warum sie notwendig ist und was bei der neuen Geburt geschieht.
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Weiterhin haben wir die Merkmale eines wiedergeborenen Menschen erkennen dürfen und die Folgen der neuen Geburt, nämlich ewiges Leben. Zudem wurden wir aufgerufen zur Selbstprüfung und haben den Ruf Gottes zur Umkehr und zum wahren Leben vernommen.
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2. Unsere Identität in Christus.
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Wenn ein Mensch durch den Glauben an den Herrn Jesus mit dem Heiligen Geist versiegelt wird, geschieht eine gewaltige innere Veränderung:
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Er wird ein völlig neues Geschöpf, eine himmlische Neuschöpfung. Diese Verwandlung betrifft nicht nur seinen Status vor Gott, sondern seine ganze Identität und Bestimmung.
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Der alte Mensch, der von der Erde ist, bekommt durch den Geist Gottes eine neue Natur und hat dadurch das Potenzial in sich, in einen himmlischen Menschen verwandelt zu werden.
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1. Korinther 15,48-49 „Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.“
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Dazu lesen wir eine weitere wichtige Wahrheit, die uns der Apostel Petrus offenbart: 2 Petrus 1,3 "Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch ‹seine› eigene Herrlichkeit und Tugend, 4. durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid"
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Unsere Herkunft ist nicht mehr Adam, der Irdische, sondern der Herr Jesus, der Himmlische.
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Wir sind nun himmlische Wesen in einem irdischen Leib.
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Die neue Schöpfung – Nicht mehr Adam, sondern Christus
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Durch den Geist Gottes sind wir in Christus hineingetauft und gehören nicht mehr zur gefallenen Menschheit, deren Herkunft Adam ist.
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Wir sind eine neue Schöpfung mit einer neuen Natur und einer neuen Heimat.
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2. Korinther 5,17 „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!“
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Diese Neuschöpfung ist nicht bloß eine Verbesserung des alten Menschen, sondern ein vollständiges göttliches Werk – wir sind durch den Geist Gottes himmlischer Natur teilhaftig geworden und haben das Potenzial, nun dem Herrn Jesus immer ähnlicher zu werden, sodass wir in unserem Wesen himmlisch werden.
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Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als unsere alte Natur mit Christus ans Kreuz zu bringen und im Glauben daran, dass wir mit Christus gestorben sind, unsere neue himmlische Natur anzunehmen, uns in unserem ganzen Wesen in der Kraft des Heiligen Geistes himmlisch auszurichten und vollkommen verwandelt zu werden.
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Himmlische Stellung – Mit Christus versetzt in die Himmelswelt
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Unser himmlischer Vater sieht uns bereits als Bürger des Himmels, weil wir mit Christus verbunden sind.
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Epheser 2,4-6 „Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat uns um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr errettet! – und hat uns mit auferweckt und mit versetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus.“
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Unsere eigentliche Heimat ist nicht mehr die Erde, sondern der Himmel, wo wir bereits im Geist und in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes mit Christus sind.
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Philipper 3,20 „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als Retter.“
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Wir haben ein neues Bürgerrecht bekommen. Dieses Bürgerrecht ist nicht mehr irdisch, sondern himmlisch. Wir gehören nicht mehr zu dieser Welt, auch wenn wir noch in dieser Welt leben.
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3. Himmlisches Leben auf der Erde
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Himmlische Gesinnung – Wir leben nicht mehr für das Irdische
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Ein neues Wesen bringt auch eine neue Denkweise mit sich. Wir sollen unsere Gedanken nicht mehr auf das Vergängliche richten, sondern auf das, was ewig ist.
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Kolosser 3,1-2 „Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“
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Dazu lesen wir eine weitere, wichtige Schriftstelle, die uns den Startpunkt der Wirkungskette unserer Verwandlung verdeutlicht:
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Römer 12,1 "Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. 2. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene."
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Unser Fokus liegt nicht mehr auf weltlichen Dingen, sondern in den Anforderungen des Himmels.
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Himmlische Natur – Gelebt durch die Frucht des Geistes
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Da wir nun himmlische Wesen sind, soll unser Leben auch himmlischen Charakter tragen – ein Leben, das die Frucht des Geistes widerspiegelt.
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Galater 5,22-23 „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“
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Diese Eigenschaften sind nicht das Produkt menschlicher Anstrengung, sondern Ausdruck des neuen, himmlischen Lebens.
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Himmlischer Wandel – Fremdlinge und Pilger auf Erden
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Da wir nicht mehr zur Welt gehören, sollen wir auch nicht mehr nach ihren Maßstäben leben.
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1. Petrus 2,11 „Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilger, dass ihr euch der fleischlichen Begierden enthaltet, die gegen die Seele streiten.“
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Unser Leben auf der Erde ist eine Durchreise – unsere wahre Heimat ist im Himmel.
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4. Die Vollendung
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Die Erwartung der endgültigen Verwandlung
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Obwohl wir durch den Heiligen Geist bereits eine himmlische Natur haben, tragen wir noch einen irdischen Leib. Doch Gottes Plan sieht eine völlige Verwandlung vor, die bei der Entrückung geschehen wird. Dabei gibt es zwei Gruppen:
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- Die in Christus Entschlafenen (die Toten in Christus) – Sie werden leiblich auferstehen.
- Die noch Lebenden in Christus – Sie werden unmittelbar verwandelt.
1. Thessalonicher 4,16 „Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei ‹dem Schall› der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 17. danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.“
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Zuerst werden die in Christus Verstorbenen auferweckt – mit einem neuen, himmlischen Leib. Danach werden die lebenden Gläubigen verwandelt und ebenfalls in die Herrlichkeit entrückt.
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1. Korinther 15,51-52 „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Augenblick, in einem Nu, bei der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“
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- Die Toten werden auferweckt, das heißt, sie erhalten einen neuen, unverweslichen Leib.
- Die Lebenden werden verwandelt, ihr irdischer Körper wird in einem Augenblick in einen himmlischen Leib umgewandelt.
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Philipper 3,20-21 „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit.“
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Dies ist die endgültige Vollendung unserer himmlischen Bestimmung: Wir werden im Himmel den gleichen herrlichen Leib bekommen wie unser Herr Jesus ihn heute schon hat.
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Gleichförmig dem Herrn Jesus
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Wenn der Herr Jesus in Macht und Herrlichkeit zum Gericht kommt, werden wir Ihm völlig gleich sein.
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1. Johannes 3,2 „Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber, dass wir, wenn er offenbar wird, ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“
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Unser endgültiges Ziel ist es, Christus völlig gleich zu werden – nicht nur geistlich, sondern auch leiblich.
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Der Richterstuhl Christi – Prüfung unserer Werke
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Am Richterstuhl Christi werden wir als Gläubige nicht für unsere Sünden gerichtet (denn die wurden am Kreuz getragen), sondern für unsere Werke im Dienst des Herrn. Dort wird unser Lohn entsprechend unserer Treue bestimmt, was auch Auswirkungen auf unsere Herrlichkeit in der Ewigkeit hat.
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Hier ist eine zentrale Schriftstelle, die diese Wahrheit bezeugt:
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2. Korinther 5,10 „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei Gutes oder Böses.“
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Jeder Gläubige wird vor Christus erscheinen, um Lohn zu empfangen es sei Gutes oder Böses – abhängig von seinem treuen Dienst.
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Hier geht es nicht um Verdammnis, sondern um die Beurteilung unserer Verantwortung als Gläubige, unsere Treue und unserem Gehorsam.
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Verschiedene Kronen als Lohn für die Treue
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Die Bibel spricht von verschiedenen „Kronen“, die als Belohnung für verschiedene Arten von Treue und Dienst gegeben werden:
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- Die unvergängliche Krone für ein diszipliniertes Leben
1. Korinther 9,25 – „Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene zwar, damit sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche.“
- Die Krone der Gerechtigkeit für die, die die Wiederkunft Christi lieben.
2. Timotheus 4,8 – „Fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr, der gerechte Richter, mir an jenem Tag geben wird; nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben.“
- Die Krone des Lebens für die, die in Prüfungen treu bleiben.
Jakobus 1,12 – „Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die er verheißen hat denen, die ihn lieben.“ Offenbarung 2,10 – „Sei getreu bis zum Tod, und ich werde dir die Krone des Lebens geben.“
- Die Krone der Herrlichkeit für treue Hirten und Diener. Hier geht es um die Treue im Dienst, insbesondere für die Ältesten …
1. Petrus 5,4 – „Und wenn der Erzhirte erscheint, so werdet ihr die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen.“
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Der Lohn beeinflusst unsere Herrlichkeit in der Ewigkeit.
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Dieses Prinzip sehen wir in den folgenden Gleichnissen des Herrn Jesus. Die Treue auf Erden bestimmt die Stellung im kommenden Reich und in der Ewigkeit.
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Matthäus 25,21 „Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh ein in die Freude deines Herrn!“
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Treue wird mit größerer Autorität und Verantwortung im Reich Gottes belohnt.
Lukas 19,17 „Und er sprach zu ihm: Wohl, du guter Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, so habe Gewalt über zehn Städte.“
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Die Herrlichkeit und die Aufgabe in der Ewigkeit hängt mit der Treue im Dienst für den Herrn Jesus zusammen.
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Die für uns - als Himmelsbürger - relevante Stelle finden wir hier:
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Offenbarung 19,7-8: „Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und ihr wurde gegeben, sich in feines Leinen zu kleiden, glänzend und rein; denn das feine Leinen sind die gerechten Taten der Heiligen.“
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- Das feine Leinen symbolisiert die Reinheit und Heiligkeit der Braut des Lammes, also der Gemeinde.
- Die gerechten Taten der Heiligen sind die Werke, die Gläubige in Treue und Gehorsam gegenüber dem Herrn Jesus vollbracht haben.
- Diese Taten entstehen nicht aus eigener Kraft, sondern durch das Wirken des Heiligen Geistes in uns (Eph 2,10).
- Das „Kleid“ wird uns gegeben – es ist ein Lohn für die Treue und ein Zeichen unserer Würde und Herrlichkeit in der Ewigkeit.
Unsere Werke auf Erden haben also ewige Auswirkungen! Sie bestimmen nicht unsere Errettung, aber sie tragen zu unserer Herrlichkeit in der Ewigkeit bei.
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5. Fazit – Leben als himmlische Wesen
Wir sind nicht mehr Bürger dieser Erde, sondern Himmelsbürger. Der Heilige Geist hat uns zu einer völlig neuen Schöpfung gemacht – wir gehören nicht mehr zur alten Ordnung Adams, sondern zur neuen Ordnung in Christus.
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- Von Neuem geboren – nicht mehr nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist.
- Mit Christus versetzt in die Himmelswelt – unser wahres Zuhause ist nicht hier sondern vielmehr im Himmel.
- Aufgerufen, himmlisch zu leben – in Heiligkeit, Liebe und geistlicher Gesinnung.
- Auf dem Weg zur Vollendung – bei der Entrückung werden wir einen Auferstehungsleib bekommen, so wie ihn der Herr Jesus nach der Auferstehung hatte. Im Himmel hat er dann den verherrlichten Leib bekommen, den auch wir bekommen werden.
- Die Herrlichkeit in der Ewigkeit - am Richterstuhl Christi, vor dem wir nach der Entrückung stehen werden, werden wir alles bereinigen, was wir hier auf Erden noch nicht bereinigt haben. Dann bekommen wir unseren Lohn für unser Leben hier auf der Erde, je nachdem wie treu und gehorsam wir waren. Dieser Lohn drückt sich in unserer Herrlichkeit für die Ewigkeit aus.
- Lasst uns treu und gehorsam sein - der Lohn dafür ist ewig.
AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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