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Damit sie meine Herrlichkeit sehen - und an ihr teilhaben.
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heute studieren wir anhand des Wortes Gottes folgendes Thema:
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Damit sie meine Herrlichkeit sehen - und an ihr teilhaben.
Diese Botschaft gliedern wir über folgende Kapitel:
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- Einleitung.
- Der Herr Jesus betet für sich selbst.
- Der Herr Jesus betet für seine Jünger.
- Der Herr Jesus betet für uns.
- Teilhabe an der Herrlichkeit Christi.
- Die Vollendung.
- Schlusswort.
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1. Einleitung.
Heute wollen wir uns mit einem ganz besonderen Kapitel des neuen Testamentes beschäftigen, nämlich mit dem Kapitel 17 im Bericht des Johannes über das Leben Jesu.
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Ein ganz besonderes Kapitel, das meines Erachtens in der gesamten Bibel einzigartig ist.
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Weil wir in diesem Kapitel, das oft auch als das sogenannte „Hohepriesterliche Gebet" bezeichnet wird, das einzigartige, einmalige und ausführlichste überlieferte Gebet des Herrn Jesus an seinen Vater finden.
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In diesem Gebet öffnet der Sohn Gottes sein Herz und offenbart den ganzen Heilsplan Gottes – von seiner ewigen Herrlichkeit vor Grundlegung der Welt bis zur zukünftigen Herrlichkeit des gesamten Christus, der heute aus dem Haupt und seinem Leib besteht und schließlich nach der Entrückung in den Himmel eine vollkommene Einheit sein wird.
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Hier hören wir den Herrn Jesus nicht lehren, nicht diskutieren, nicht Gleichnisse reden – sondern beten. Er hebt seine Augen zum Himmel auf und spricht zu seinem Vater. Was wir hier hören, ist nicht zufällig, nicht situativ, nicht fragmentiert.
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Es ist das ausführlichste und vollständigste überlieferte Gebet des Herrn Jesus.
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Und dieses Gebet lässt sich klar in drei Bereiche gliedern:
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- Der Herr Jesus betet für sich selbst (Verse 1 bis 5)
- Der Herr Jesus betet für seine Jünger (Verse 6 bis 19)
- Der Herr Jesus betet für uns – die zukünftigen Gläubigen (Verse 20 bis 26)
In diesem einmaligen Gebet entfaltet sich der ganze Heilsplan Gottes:
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- von der Verherrlichung des Sohnes,
- über die Bewahrung der Gesandten,
- bis hin zur Vollendung der Gemeinde in Herrlichkeit.
2. Der Herr Jesus betet für sich selbst.
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Dazu lesen wir folgende Schriftstelle:
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Johannes 17,1 "Dies redete Jesus und hob seine Augen zum Himmel empor und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit auch dein Sohn dich verherrliche."
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Bisher hat der Herr Jesus immer wieder gesagt: „Meine Zeit oder meine Stunde ist noch nicht gekommen ... Johannes 2,4 "Jesus spricht zu ihr: Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen!"
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Johannes 7,6 "Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht da; aber eure Zeit ist immer bereit."
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Johannes 8,20 "Diese Worte redete Jesus bei dem Opferkasten, als er im Tempel lehrte; und niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen."
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Der Herr Jesus lebte und handelte vollkommen nach dem Zeitplan seines Vaters. Solange seine Stunde nicht gekommen war, konnte niemand ihn ergreifen.
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Als die Stunde kam, ging er freiwillig den Weg zum Kreuz – zur Verherrlichung des Vaters und zur Erlösung der Seinen.
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Der Herr Jesus spricht von der Stunde.
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Diese Stunde ist kein punktuelles Ereignis, kein Moment der Niederlage – sie ist der Höhepunkt der Heilsgeschichte. Hier ist ein besonderer Zeitabschnitt gemeint,
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- das Kreuz,
- den Tod,
- die Auferstehung,
- und die Erhöhung zur Rechten Gottes.
Der Herr Jesus bittet nicht um Bewahrung vor dem Kreuz. Er bittet um Verherrlichung.
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Weil das Kreuz der Ort ist, an dem:
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- die Liebe Gottes sichtbar wird,
- die Gerechtigkeit Gottes erfüllt wird,
- und der Wille Gottes vollkommen ausgeführt wird.
Hier zeichnet sich der größte Sieg der Gerechtigkeit Gottes ab, die durch seine Liebe und durch die Liebe seines erstgeborenen Sohnes für diese Welt geschehen ist.
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Dann sagt der Herr Jesus: Johannes 17,2 "— gleichwie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, damit er allen ewiges Leben gebe, die du ihm gegeben hast."
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Wir sehen hier, dass der Vater dem Sohn Vollmacht gegeben hat, allen denen das ewige Leben zu geben, die ihm vom Vater gegeben wurden. Das Leben, das er vom Vater bekam und in diese Welt brachte.
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Das ewige Leben - wie kann man das bekommen?
Die einfachste und eindeutigste Antwort auf diese Frage lesen wir im Vers 3 dieses Kapitels: Johannes 17,3 "Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."
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Der Herr Jesus sagt nicht:
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- das führt zum ewigen Leben,
- das ist ein Teil des ewigen Lebens,
sondern: „Das ist das ewige Leben“. Das ist eine klare Definition.
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Ewiges Leben ist hier nicht zuerst zeitlich gemeint (endlose Existenz), sondern qualitativ:
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- eine bestimmte Art von Leben.
- Ewiges Leben = Leben aus Gott, in Gemeinschaft mit Gott.
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„… dass sie dich erkennen …“
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Das Wort erkennen (gr. ginōskō) bedeutet:
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- nicht bloß Wissen,
- nicht nur richtige Lehre,
- sondern persönliche, erfahrbare Beziehung.
Biblisch ist „erkennen“ immer:
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- Beziehung,
- Gemeinschaft,
- Teilhabe.
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Ewiges Leben ist Beziehung nicht nur Zeit ...
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Ewiges Leben ist nicht zuerst endlose Existenz, sondern Leben aus der Gemeinschaft mit Gott.
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Der Herr Jesus definiert ewiges Leben als die Erkenntnis des Vaters, des allein wahren Gottes, und die Erkenntnis Jesu Christi als des von Gott Gesandten. Wer den Vater durch den Sohn erkennt, hat ewiges Leben.
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Und dann spricht der Herr Jesus diese gewaltigen Worte:
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Johannes 17,4 „Ich habe dich verherrlicht auf Erden; das Werk habe ich vollendet.“
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Noch steht das Kreuz bevor – aber im Ratschluss Gottes ist das Werk unwiderruflich vollendet.
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Unsere Rettung gründet in erster Linie auf dem vollendeten Werk des Herrn Jesus.
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3. Der Herr Jesus betet für seine Jünger.
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Dies ist der Teil, den wir in den Versen 6-19 finden. Dabei geht es ihm um Bewahrung und Heiligung in der Welt.
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Nun richtet sich der Blick des Herrn Jesus auf die Jünger: Johannes 17,6 "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt."
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Die Jünger gehören dem Vater, sie sind dem Sohn anvertraut, und sie bleiben in der Welt.
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Und nun kommt ein entscheidender Satz:
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Joh 17,15 "Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen."
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- missverstanden,
- angefeindet,
- abgelehnt,
- und verfolgt.
Johannes 17,16 "Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin."
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Johannes 17,14 "Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasst sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin."
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Hier liegt ein ganz wichtiger Grundsatz: So wie der Herr Jesus von der Welt nicht erkannt wurde, so werden auch seine Jünger nicht erkannt.
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Darum ist auch die wahre Identität der Gemeinde jetzt noch verborgen.
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Und deshalb betet der Herr Jesus: Johannes 17,17 "Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit."
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- Absonderung für Gott,
- Vorbereitung auf das, was kommt,
- Leben aus dem Wort Gottes,
- und der Kraft des Heiligen Geistes.
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Die Jünger sind Gesandte – aber noch nicht verherrlicht.
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4. Der Herr Jesus betet für uns.
Hier sind alle die zukünftigen Gläubigen gemeint, die sich aus dieser Welt heraus retten lassen und Teil des Christus werden.
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Diesen Abschnitt lesen wir in den Versen 20-26.
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Nun erweitert sich das Gebet von den Jüngern Jesu zu allen zukünftigen Gläubigen. Der Herr Jesus betet nun: Johannes 17,20 "Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden,"
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Wir glauben durch das Wort der Apostel, nämlich die Lehre Jesu Christi für die Gemeinde durch seine Apostel und Propheten in den 21 Lehrbriefen.
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Nun spricht der Herr Jesus von Einheit:
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Johannes 17,21 "auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast."
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- real,
- geistlich,
- in Christus.
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Aber sie ist noch nicht sichtbar für die Welt.
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Weil der Herr Jesus selbst sagt:
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Johannes 17,25 "Gerechter Vater, die Welt erkennt dich nicht; ich aber erkenne dich, und diese erkennen, dass du mich gesandt hast."
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Und weil die Welt ihn (den Vater) nicht kennt, kann sie auch die Seinen jetzt noch nicht erkennen. Und erst recht nicht die Einheit, von der hier die Rede ist.
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WICHTIG: Die Einheit, die die Welt überzeugen wird, wird erst bei der Offenbarung des Herrn Jesus mit seiner verherrlichten Gemeinde sichtbar.
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Das sehen wir, wenn wir den nächsten Vers noch gemeinsam lesen. Hier heißt es nämlich:
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Johannes 17,22 "Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind ..."
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Diese Herrlichkeit werden wir erst bekommen, wenn wir in den Himmel entrückt sind und die Hochzeit stattgefunden hat. Somit Ist klar, dass der Herr Jesus hier über die Zukunft spricht.
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5. Teilhabe an der Herrlichkeit Christi.
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Nun kommen wir zum Höhepunkt dieses Gebetes aus unserer Perspektive. Wie wir gerade gelesen haben, schaute der Herr Jesus bei diesem Gebet schon über das Kreuz hinaus, bis zu dem Zeitpunkt, in dem er seine Brautgemeinde in den Himmel holt und mit ihr Hochzeit feiert.
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Deshalb lesen wir diesen Vers noch einmal, aber auch deshalb, weil er so gewaltig ist.
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Johannes 17,22 "Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben ...
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- Der Vater gibt dem Sohn Herrlichkeit.
- Der Sohn gibt diese Herrlichkeit der Gemeinde.
- Nicht nur zum Anschauen – sondern zur Teilhabe.
Weitere Schriftstellen bestätigen das:
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- Kolosser 3,4 "Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit."
- Römer 8,17 "(...) damit wir auch mit ihm verherrlicht werden.
- mit Christus erscheinen,
- mit Christus regieren,
- mit Christus die Herrlichkeit teilen.
Römer 8,29 "Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern."
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6. Die Vollendung.
Was der Herr Jesus in Johannes 17 erbittet, wird uns in der Offenbarung enthüllt.
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- Die Hochzeit des Lammes (Offb 19)
- Das Zelt Gottes bei den Menschen (Offb 21)
- „Sie werden sein Angesicht sehen“ (Offb 22)
Dann wird alles der Welt offenbar:
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- der Sohn verherrlicht,
- die Gemeinde verherrlicht,
- Gott alles in allem.
Offenbarung 21,1-5 "1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.
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2 Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
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3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
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4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
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5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!"
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Offenbarung 22,3-5 "3 Und es wird keinen Fluch mehr geben; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen;
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4 und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.
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5 Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit."
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7. Schlusswort.
- jetzt leben wir im Glauben.
- Jetzt sind wir verborgen.
- Jetzt erkennt die Welt uns nicht.
Der Herr Jesus ist jetzt zur Rechten Gottes und tritt aufgrund seines vollbrachten Werkes für uns ein.
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Getragen durch den lebendigen Hohenpriester – Zusammenfassung.
- Der Herr Jesus betete auf Erden und tritt heute für uns ein:
- Johannes 17 zeigt sein Gebet auf Erden - Hebräer zeigt seine fortwährende Fürbitte im Himmel
- Immerdar lebend und wirksam:
- Er lebt, um für uns einzutreten (Hebräer 7,25) - Sein Opfer ist einmalig, seine Fürsprache ist fortwährend.
- Er Kennt unsere Schwachheit:
- Er wurde in allem versucht wie wir, doch ohne Sünde (Hebräer 4,15) - Deshalb kann er uns wirksam bewahren, heiligen und führen.
- Von ihm getragen bis zur Herrlichkeit:
- Wir werden nicht nur bewahrt, sondern zur Herrlichkeit geführt (Johannes 17,22; Hebräer 2,10) - Wir sind Teilhaber seiner Herrlichkeit, nicht nur Betrachter.
- Freimütiger Zugang zu Gott:
- Wir dürfen mit Freimütigkeit zum Thron der Gnade treten (Hebräer 4,16) - Weil der lebendige Hohepriester uns trägt und schützt.
Zusammenfassung: Wir gehen nicht allein durch diese Welt. Getragen vom lebendigen Hohepriester, der für uns eintritt, bewahrt, heiligt und zur Herrlichkeit führt, sind wir sicher in Gott und Teil seiner verherrlichten Gemeinde, in der Kraft seines Geistes und auf Basis seines ewigen Wortes.
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Der Tag kommt, an dem der Herr Jesus sein Gebet vollendet sieht.
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Johannes 17,24 "Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt."
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Aber nicht nur seine Herrlichkeit sehen, sondern an ihr teilhaben ...
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Unsere Hoffnung der Herrlichkeit kommt im folgenden Vers zum Ausdruck:
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1 Johannes 3,2 "Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
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Das ist genau der Vers, der Johannes 17,24 vollendet.
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Philipper 3,20 "Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter,
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21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann."
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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