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Der Heilige Geist - Teil 20
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in dieser Botschaftsserie studieren wir anhand des Wortes Gottes auf praktische Weise, welche zentrale Bedeutung der Heilige Geist im Leben der Kinder Gottes hat.
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Unser Ziel ist es, sein Wirken tiefer zu verstehen, um dadurch in unsere Berufung und Bestimmung hineinzuwachsen und den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorbereitet hat.
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Wir gliedern diese Botschaft in folgende Kategorien:
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A - Die Grundlagen unseres Glaubens (Teil 1 bis Teil 6)
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B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes (Teil 7 bis Teil 14)
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C - Die Gaben des Heiligen Geistes (Teil 15-19)
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D - Die Frucht des Heiligen Geistes (Teil 20 - 28)
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Hier die Übersicht: Kategorie D - Die Frucht des Heiligen Geistes.
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Diese Kategorie gliedern wir in folgende Kapitel:
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- Kapitel 20 am 10.8.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Liebe.
- Kapitel 21 am 17.8.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Freude.
- Kapitel 22 am 24.8.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Der Friede.
- Kapitel 23 am 31.8.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Langmut.
- Kapitel 24 am 7.9.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Freundlichkeit.
- Kapitel 25 am 14.9.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Güte.
- Kapitel 26 am 21.9.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Treue.
- Kapitel 27 am 28.9.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Sanftmut.
- Kapitel 28 am 6.10.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Enthaltsamkeit.
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Heute nun weiter mit Kategorie D - Die Frucht des Heiligen Geistes.
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Wir wollen dieses Thema heute wie folgt studieren:
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- Einleitung: Die Quelle der Liebe.
- Die Liebe als erster Teil der Frucht des Geistes.
- Das Gebot der Liebe zu Gott.
- Die Liebe zum Herrn Jesus – Ausdruck unserer Hingabe.
- Die Liebe Gottes in uns – Wirkung und Bedingungen.
- Bruderliebe als sichtbarer Beweis für echte Liebe.
- Liebe im praktischen Leben – Wandel im Geist.
- Die Liebe als bleibende Kraft in Ewigkeit.
- Fazit und Ermutigung.
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1. Einleitung: Die Quelle der Liebe.
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Gottes Wort lehrt uns in Gal 5,22: "Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit."
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Die erste Fruchteigenschaft, die hier genannt wird, ist die Liebe. Das ist kein Zufall. Denn Gott ist Liebe.
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1.Joh 4,16 „Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“
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Wenn wir den Heiligen Geist empfangen, empfangen wir nicht nur Kraft, Trost und Beistand – wir empfangen das Wesen Gottes.
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Die Liebe ist das erste, was sichtbar werden muss, wenn jemand von Neuem geboren ist.
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Röm 5,5: "Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.".
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2. Die Liebe als erster Teil der Frucht des Geistes.
Die Liebe ist kein Gefühl, keine Stimmung, kein menschliches Wohlwollen – sie ist Teil der Frucht des Geistes. Das bedeutet, sie ist nicht aus uns selbst, sondern ein Ergebnis des Wirkens des Geistes Gottes in einem geheiligten Leben.
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Gal 5,24-25: "Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
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Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns auch durch den Geist wandeln."
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Wenn wir durch den Geist leben, werden wir lieben. Und diese Liebe hat einen ganz bestimmten Inhalt, ein klares Ziel und eine praktische Auswirkung.
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3. Das Gebot der Liebe zu Gott.
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Mk 12,30-31: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft! Das zweite ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!"
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Dieses Doppelgebot der Liebe ist grundlegend. Doch die Liebe zu Gott ist das erste und größte Gebot.
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Die Liebe zu Gott zeigt sich nicht in Worten, sondern im Gehorsam.
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Joh 14,21: "Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden."
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4. Die Liebe zum Herrn Jesus - Ausdruck unserer Hingabe.
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Der Herr Jesus selbst sagt uns, was es bedeutet, ihn zu lieben.
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Joh 15,9-10: " 9 Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch;
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10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin."
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Die Liebe zu unserem Herrn Jesus ist geprüft und bewährt im Halten seines Wortes.
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Sie ist kein Gefühl, sondern eine willentliche Entscheidung zur Treue. Sie führt uns in die Nachfolge und in die Hingabe.
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5. Die Liebe Gottes in uns - Wirkung und Bedingungen.
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Nicht jeder Mensch lebt in der Liebe Gottes. Die Schrift sagt klar:
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1.Joh 4,16: "Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm."
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Wer nicht in der Liebe bleibt, ist außerhalb Gottes.
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Und wir bleiben nur dann in der Liebe, wenn wir im Geist wandeln und nicht im Fleisch. Da hilft kein Bibelwissen und keine frommen Sprüche, wenn wir die Gebote Gottes nicht halten.
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Die Werke des Fleisches und die Frucht des Geistes sind unvereinbar.
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Gal 5,19-21 „19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit;
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20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen;
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21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes (a.Ü. die Königherrschaft) nicht erben werden.“
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6. Bruder Liebe als sichtbarer Beweis für echte Liebe.
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1.Joh 4,20-21: "20 Wenn jemand sagt: »Ich liebe Gott«, und hasst doch seinen Bruder, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht?
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21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll."
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Die aufrichtige Liebe zu unseren Geschwistern im Herrn – also zu denen, die wie wir aus Gott geboren sind – ist der unverkennbare Prüfstein für unsere behauptete Liebe zu Gott. Sie ist gleichsam der Lackmustest, an dem sich unser Glaube und unsere Gottesbeziehung sichtbar und greifbar erweisen. Denn wer vorgibt, Gott zu lieben, dabei aber seinen Bruder oder seine Schwester im Glauben nicht liebt, dessen Liebe ist nicht echt. Die wahre Liebe zu Gott äußert sich konkret und praktisch in unserer Haltung und im Umgang mit den Gliedern des Leibes Christi.
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Diese geschwisterliche Liebe offenbart sich nicht bloß in freundlichen Worten oder gelegentlichen Gesten, sondern vor allem in gelebter Gemeinschaft – im bewussten Miteinander, im Teilen von Glauben, Lasten und Freuden.
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Sie zeigt sich in der Bereitschaft zur Ermahnung, wenn jemand auf Abwege gerät, ebenso wie in der Ermutigung, wenn ein Bruder oder eine Schwester schwach wird oder in Anfechtungen steht.
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Wir kennen folgenden Vers über die Liebe untereinander:
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1.Pet 4,8 „Vor allem aber habt untereinander eine anhaltende Liebe! Denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden.“
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Manche deuten diesen Vers dahingehend, dass man die Sünden eines Bruders übersehen oder verschweigen solle – dass man aus vermeintlicher Liebe nicht darüber spricht. Doch ein solches Verständnis entspricht nicht dem Willen Gottes.
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Eine Liebe, die Sünde duldet und unter den Teppich kehrt, ist keine echte, geistgewirkte Liebe, sondern ein trügerisches Gefühl, das dem Bruder am Ende schadet.
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Wahre Liebe hingegen sucht das Heil des anderen. Sie handelt nicht aus Bequemlichkeit oder Menschenfurcht, sondern in Wahrheit und mit dem Ziel der Wiederherstellung.
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Das wird deutlich in Jak 5,19–20, wo es heißt, dass derjenige, der einen Bruder von seinem Irrweg zur Umkehr bringt, „eine Seele vom Tod errettet und eine Menge von Sünden bedeckt“.
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Jak 5,19-20 „19 Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt und einer ihn zur Umkehr bringt,
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20 so erkenne er: Wer einen Sünder von der Verirrung seines Weges zur Umkehr bringt, der wird eine Seele vom Tod erretten und eine Menge von Sünden bedecken.“
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Das „Bedecken“ der Sünden geschieht also nicht durch Verschweigen, sondern durch die Zurückführung zur Wahrheit und zur Umkehr – durch liebevolle Zurechtweisung mit dem Ziel der Versöhnung mit Gott. Nur so wird eine Menge Sünden tatsächlich bedeckt – nicht durch Schweigen, sondern durch Umkehr und Vergebung.
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7. Liebe im praktischen Leben - Wandel im Geist.
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Die Liebe ist sichtbar im Alltag.
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1.Kor 13,4-7 "Die Liebe ist langmütig und gütig,
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die Liebe beneidet nicht,
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sie bläht sich nicht auf;
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sie ist nicht unanständig,
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sie sucht nicht das Ihre,
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sie lässt sich nicht erbittern,
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sie rechnet das Böse nicht zu;
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sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit,
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sie freut sich aber an der Wahrheit;
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Solche Liebe ist menschlich nicht möglich. Sie ist ein Teil der Frucht des Geistes. Nur durch den Heiligen Geist in uns können wir so lieben.
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8. Die Liebe als bleibende Kraft in Ewigkeit.
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1.Kor 13,8.13: "Die Liebe hört niemals auf ... Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe."
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Glaube und Hoffnung werden in der Herrlichkeit nicht mehr nötig sein. Aber die Liebe bleibt.
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Denn sie ist Wesen und Natur Gottes selbst.
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Darum: Wenn die Liebe nicht in uns wohnt, haben wir keinen Anteil an Gott. Nur die Liebe wird bestehen.
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9. Fazit und Ermutigung.
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Die Liebe ist sowohl der Anfang als auch das Ziel allen Handelns im Leben eines wiedergeborenen Christen. Sie ist das Wesen des neuen Lebens, das Gott selbst in uns gewirkt hat.
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Denn „die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist“ (vgl. Röm 5,5).
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Mit der neuen Geburt - durch das Wort Gottes und den Heiligen Geist - wird ein Mensch aus Gott geboren (vgl. Jak 1,18; Joh 3,5).
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Damit beginnt in ihm ein neues Leben – nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Liebe des Vaters, der seinen eigenen Sohn gesandt hat, damit wir durch ihn leben (vgl. 1.Joh 4,9).
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Diese göttliche Liebe war der Beweggrund für unsere Rettung und ist zugleich das erste Kennzeichen des neuen Lebens in uns.
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Wenn jemand von Neuem geboren wird, beginnt er, Gott zu lieben – nicht, weil er es gelernt hätte, sondern weil Gott ihn zuerst geliebt hat (vgl. 1.Joh 4,19). Und zugleich liebt er auch die anderen, die aus Gott geboren sind.
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Diese Liebe ist also nicht das Ergebnis langer geistlicher Übung, sondern das erste Lebenszeichen eines Menschen, der aus Gott lebt. Sie richtet sich
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- auf Gott, den Vater,
- auf den Herrn Jesus Christus, und
- auf die Brüder und Schwestern im Glauben.
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Das Ziel – die Liebe als Erfüllung und Vollendung in Ewigkeit
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Doch diese Liebe ist nicht nur der Anfang – sie ist auch das Ziel. Alles geistliche Wachstum, jede Erkenntnis, jedes Dienen, jede Gabe hat das eine Ziel: Dass wir in der Liebe vollkommen werden, wie unser Vater im Himmel vollkommen ist (vgl. Eph 4,15–16; Matt 5,48).
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Die Liebe ist das bleibende Element in Ewigkeit. Glaube und Hoffnung gehören zu unserer jetzigen Pilgerschaft in dieser Welt, doch die Liebe bleibt für immer (vgl. 1.Kor 13,13). Sie ist das Band der Vollkommenheit, das in der zukünftigen Herrlichkeit alles durchdringt. (Kol 3,14)
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In der Gegenwart wächst der Gläubige durch Belehrung, Zucht und Gemeinschaft in der Liebe – doch in der Ewigkeit wird es keine Trennung, keine Schwachheit und keine Sünde mehr geben. Dort wird die Liebe in ihrer vollkommenen Form gegenwärtig sein – frei von jeder Begrenzung und Unvollkommenheit.
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So ist die Liebe Gottes. Sie hat uns geboren, sie prägt unser tägliches Handeln, und sie wird uns in Ewigkeit verbinden. Wer aus Gott geboren ist, beginnt in der Liebe und wächst auf das Ziel hin, in der Liebe Gottes vollkommen zu werden – in Christus, unserem Herrn.
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Sie ist der erste Teil der Frucht des Geistes, das erste Gebot, das wichtigste Kennzeichen der Gemeinde und das bleibende Band für alle Ewigkeit.
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Wer im Geist lebt, wird durch die Liebe handeln.
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Und wer Gott liebt, wird sich vom Geist leiten lassen, um in der Liebe zu bleiben.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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