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Vom Stall bis zum Kreuz.

heute geht es um das Thema:
"Vom Stall bis zum Kreuz - Warum der Sohn Gottes Mensch wurde

Diese Botschaft gliedern wir wie folgt:
  1. Einleitung.
  2. Die Ausgangslage.
  3. Die Konsequenz der Sünde.
  4. Gottes Initiative.
  5. Warum der Sohn Gottes Mensch werden musste.
  6. Vom Stall bis zum Kreuz.
  7. Das Werk Gottes in Christus Jesus.
  8. Das offenbarte Geheimnis.

1. Einleitung.

Weihnachten bleibt oft beim Stall stehen. Doch der Stall allein erklärt nichts. Erst vom Kreuz her wird der Stall und die Krippe verständlich.

Die Geburt des Sohnes Gottes ist kein Selbstzweck, sondern der notwendige Anfang eines Erlösungsweges, der von Gott, dem Vater, festgelegt wurde.

Ohne das Kreuz bleibt Weihnachten sentimental. Mit dem Kreuz wird Weihnachten eine wunderbare Botschaft.


2. Die Ausgangslage:

Die Schrift beschreibt den Zustand des Menschen aus Göttlicher Sicht. Nicht menschlich optimistisch, sondern realistisch. Das Grundproblem des Menschen ist nicht Unwissen, nicht mangelnde Religion, sondern Sünde.
Römer 3,23 Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes.

Sünde bedeutet Zielverfehlung: Der Mensch lebt nicht mehr zur Ehre Gottes, sondern getrennt von Ihm.
Epheser 2,1–3 „Auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gewandelt seid nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt; unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten, und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.“

Der Mensch ist:
  • geistlich tot
  • unter der Macht der Sünde
  • unter Gottes Zorn

3. Die Konsequenz der Sünde.

Gott ist gerecht. Er kann Sünde nicht ignorieren.
Römer 6,23 „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“

Hebräer 9,27 „Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.

Kein Mensch kann sich diesem Zustand selbst entziehen.
Galater 2,16 „… da wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus; so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird.“

Der Mensch braucht Erlösung – oder er bleibt verloren.


4. Gottes Initiative.

Die Erlösung beginnt nicht beim Menschen, sondern bei Gott, dem Vater.
Galater 4,4–5 „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die unter dem Gesetz loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.

Römer 5,8 „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“

Die Sendung des Sohnes ist:
  • Ausdruck göttlicher Liebe.
  • Ausdruck göttlicher Gnade.
  • Teil des ewigen Heilsplanes Gottes.

5. Warum der Sohn Gottes Mensch werden musste.

Der Sohn Gottes musste Mensch werden, weil Erlösung nur durch Stellvertretung möglich ist.
Hebräer 2,14–17 „Da nun die Kinder Anteil an Fleisch und Blut haben, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil genommen, damit er durch den Tod den zunichtemachte, der die Macht des Todes hat, nämlich den Teufel, und alle die befreite, welche durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden. Denn wahrlich, er nimmt sich nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an. Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er ein barmherziger und treuer Hoherpriester würde vor Gott, um die Sünden des Volkes zu sühnen.“

1. Timotheus 2,5–6 „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat.“
  • Ohne Menschwerdung kein Kreuz.
  • Ohne Kreuz keine Erlösung.

Gottes Gerechtigkeit verlangt einen stellvertretenden Tod.

Die Schrift macht klar: Sünde fordert Tod. Gott kann sein eigenes Wort nicht aufheben.
Römer 6,23 „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod …“

Hebräer 9,22 „… und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“
  • Wenn Schuld vergeben werden soll, muss jemand sterben.
  • Entweder der Schuldige selbst – oder ein Stellvertreter.

Der Sünder kann sich selbst nicht stellvertretend retten.

Kein Mensch kann die Sünde eines anderen sühnen – mit einer einzigen Ausnahme.
Psalm 49,8–9 Niemals kann ein Mann seinen Bruder loskaufen, nicht kann er Gott sein Lösegeld geben – denn ⟨zu⟩ kostbar ist das Kaufgeld für ihre Seele, und er muss davon ablassen auf ewig“
  • Der Sünder ist selbst schuldig.
  • Er kann kein gültiges Lösegeld bringen.

Ein Stellvertreter musste Mensch sein.

Stellvertretung setzt Gleichartigkeit voraus.
Hebräer 2,14 „Da nun die Kinder Anteil an Fleisch und Blut haben, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil genommen …“

Hebräer 2,17 „Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden … um die Sünden des Volkes zu sühnen.“
  • Nur ein Mensch konnte für Menschen sterben.
  • Gott kann nicht sterben.
  • Engel sind nicht zur Erlösung bestimmt.

Der Stellvertreter musste sündlos sein.

Ein schuldiger Mensch kann nicht stellvertretend sterben.
2. Korinther 5,21 „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht …“

1. Petrus 2,22 Er hat keine Sünde getan, es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden.“

Sündlosigkeit ist Voraussetzung für Stellvertretung.

Der Stellvertreter musste freiwillig sein Leben geben.

Ein erzwungener Tod hätte keine Erlöserkraft.
Johannes 10,17–18 „Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus.“

Stellvertretung ist freiwillige Hingabe.

Der Stellvertreter musste von Gott eingesetzt sein.

Nicht jeder Tod ist ein Sühnopfer.
Römer 3,25 Ihn hat Gott dargestellt als Sühnopfer durch den Glauben an sein Blut …“

Jesaja 53,10 „Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen; er ließ ihn leiden.“

Gott selbst bestimmt den Stellvertreter.

Der Sohn Gottes erfüllte alle Voraussetzungen.

a) Er wurde Mensch.
Galater 4,4 „… sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau …“

b) Er blieb sündlos.
Hebräer 4,15 „… in allem versucht worden wie wir, doch ohne Sünde.“

c) Er starb stellvertretend.
1. Petrus 3,18 „Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte.“

d) Sein Tod war ausreichend.
Hebräer 10,12 „Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt.“


Der eine Mittler: wahrer Mensch – von Gott gesandt.

1. Timotheus 2,5–6 „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat.“
  • Stellvertretung verlangt Menschsein.
  • Menschsein allein reicht nicht – Sündlosigkeit und göttliche Sendung sind notwendig.

Fazit – zwingende biblische Wahrheit.

Die Schrift zeigt eine unumgängliche Kette:
  1. Sünde → Tod notwendig.
  2. Der Sünder → unfähig zur Erlösung.
  3. Stellvertretung → erforderlich.
  4. Stellvertreter → muss Mensch sein.
  5. Stellvertreter → muss sündlos sein.
  6. Stellvertreter → von Gott eingesetzt.
  7. Stellvertreter → freiwillig sterben.
Darum musste der Sohn Gottes Mensch werden.
  • Ohne Menschwerdung keine Stellvertretung.
  • Ohne Stellvertretung keine Erlösung.


6. Vom Stall bis zum Kreuz.

Philipper 2,6–8
„Er, der in der Gestalt Gottes war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein; sondern entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.“

Weihnachten ist der Beginn eines Weges, dessen Ziel das Kreuz ist. Der Herr Jesus kam, um den Willen seines Vaters zu tun.


7 Das Werk Gottes in Christus Jesus.

2. Korinther 5,21 „Denn er (RT: der Vater) hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden.“

1. Petrus 3,18 „Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte, zwar getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist.“

1. Johannes 2,2 „Und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“

Das ist die Grundlage des Evangeliums des Christus:
  • Stellvertretung
  • Sühne
  • Versöhnung mit Gott

8. Das offenbarte Geheimnis.

Es wurde zuerst dem Apostel Paulus, dann auch allen Aposteln und Propheten offenbart.
Galater 1,11–12 „Ich lasse euch aber wissen, Brüder, dass das von mir verkündigte Evangelium nicht von Menschen stammt; ich habe es auch nicht von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.“

Der Apostel Paulus durfte dieses Geheimnis empfangen – nach Gottes souveränem Willen, bis hin zur Entrückung in den dritten Himmel
2. Korinther 12,2 "Ich weiß von einem Menschen in Christus, dass er vor vierzehn Jahren – ob im Leib, weiß ich nicht, oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es –, dass dieser bis in den dritten Himmel entrückt wurde."


Aber auch allen anderen Aposteln und Propheten.
Epheser 3,3–5 „… dass mir durch Offenbarung das Geheimnis bekannt gemacht worden ist, wie ich zuvor kurz geschrieben habe, woran ihr beim Lesen merken könnt, dass ich Einsicht habe in das Geheimnis des Christus, das in früheren Geschlechtern den Menschenkindern nicht kundgemacht wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geist geoffenbart worden ist.“

Ein Evangelium – ein Heilsplan – ein Christus.


9. Die Gnade Gottes heute.

Römer 1,16 „Denn ich schäme mich des Evangeliums des Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt.“

Epheser 2,8–9
„Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

10. Zusammenfassung

Vom Stall bis zum Kreuz – aus Notwendigkeit.

Der Mensch musste erlöst werden, weil er:
  • sündig ist,
  • verloren ist,
  • unter Gericht steht.

Der Sohn Gottes wurde Mensch, weil:
  • nur so ein stellvertretender Tod möglich war,
  • nur so Gottes Gerechtigkeit erfüllt wurde,
  • nur so Gottes Liebe offenbar werden konnte.
Epheser 2,8 „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es.“

Wenn wir Weihnachten vom Kreuz her verstehen, dann endet es nicht beim Staunen – sondern bei der Anbetung Gottes, des Vaters.

Er hat:
  • seinen Sohn gesandt
  • den Erlösungsweg bestimmt
  • das Geheimnis offenbart
  • durch die Lehre Jesu Christi durch seine Apostel und Propheten bezeugen lassen.

Darum bekennen wir:
Epheser 1,3 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus.“


AMEN!

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Reinhold Thalhofer
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Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.