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Der Reichtum des Christus - Teil 5
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heute schließen wir anhand des Wortes Gottes unsere fünfteilige Serie ab:
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Der Reichtum des Christus - Teil 5
Das Gebet des Apostels – Erkenntnis der himmlischen Berufung.
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Diese Botschaft gliedern wir über folgende Kapitel:
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- Dank für Glauben und Liebe.
- Der Geist der Weisheit und Offenbarung.
- Erleuchtete Augen des Herzens.
- Die Kraft Gottes in der Auferweckung.
- Christus erhöht über alles.
- Christus als Haupt über alles – für die Gemeinde.
- Die Gemeinde: sein Leib - die Fülle des Christus.
- Abschließende Ermutigung.
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1. Dank für Glauben und Liebe.
Der Epheserbrief und insbesondere Kapitel eins gehört zu den tiefsten und herrlichsten Abschnitten der gesamten Heiligen Schrift. Der Apostel Paulus zeigt uns hier nicht nur einzelne Segnungen, sondern die gesamte Stellung der Gläubigen in Christus – von Ewigkeit her geplant und bis in die Ewigkeit hinein wirksam.
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Eph 1,15–16 „Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken…“
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Der Apostel beginnt dieses gewaltige Gebet nicht mit einer Bitte – sondern mit Dank.
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- Glauben an den Herrn Jesus,
- und Liebe zu allen Heiligen
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Das sind nicht einfach religiöse Eigenschaften – das ist die sichtbare Frucht des neuen Lebens. Der Glaube richtet sich auf den Herrn Jesus. Die Liebe richtet sich auf die Geschwister.
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- Das Leben Gottes ist in uns wirksam.
- Wo echter Glaube ist, da bleibt er nicht verborgen.
- Und wo das Leben Gottes ist, da zeigt es sich in Liebe.
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Bevor der Apostel für mehr Erkenntnis betet, erkennt er an, was Gott bereits gewirkt hat.
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DENN: Derjenige, der an den Herrn Jesus glaubt, hat diesen Glauben als Gnadengabe von Gott empfangen: Eph 2,8 "Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;"
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Das bedeutet, er ist von Gott berufen und auserwählt: Röm 8,30 "Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt, die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht."
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2. Der Geist der Weisheit und Offenbarung.
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Eph 1,17 „…dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst.“
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Hier beginnt nun das eigentliche Gebet. Der Apostel bittet nicht zuerst um bessere Umstände, mehr Kraft im Alltag, oder äußeren Segen, sondern um etwas viel Tieferes:
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- Nämlich die Erkenntnis Gottes.
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Das ist entscheidend. Denn alles geistliche Leben steht und fällt mit dieser Frage: Kennen wir Gott?
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Nicht nur Wissen über ihn, Lehre über ihn, Biblische Inhalte ... Sondern: Erkenntnis seiner selbst.
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Das bedeutet: ein inneres Erfassen, ein geistliches Sehen, ein persönliches Kennen.
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- Den Geist der Weisheit → um Zusammenhänge zu verstehen,
- Die Offenbarung → damit Gott selbst sich zeigt.
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Denn ohne Offenbarung bleibt die Bibel für den natürlichen Menschen ein verschlossenes Buch. Ja, toter Buchstabe.
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Die Lehre Jesu Christi für die Gemeinde - den Leib des Christus - durch seine Apostel und Propheten in den 21 Lehrbriefen ist eindeutig und klar – aber sie muss durch den Geist aufgeschlossen werden.
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3. Erleuchtete Augen des Herzens.
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Eph 1,18 „…erleuchtete Augen eures Verständnisses (Herzens), damit ihr wisst…“
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Hier geht es noch tiefer. Nicht der Verstand allein – sondern das Herz muss erleuchtet werden. Warum?
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Weil man vieles wissen kann – und doch innerlich blind bleibt. Es geht nicht um Information, sondern um Erleuchtung.
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Und dann nennt der Apostel drei zentrale Erkenntnisse:
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a) Die Hoffnung seiner Berufung: Das ist die Zukunftsperspektive, die Gott uns gegeben hat. Unsere Berufung ist nicht irdisch. Sie ist nicht zeitlich. Sie ist himmlisch und ewig.
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Diese Hoffnung trägt durch Schwierigkeiten, gibt Richtung im Leben, löst vom Irdischen. Wer diese Hoffnung erkennt und glaubt, lebt anders.
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b) Der Reichtum seines Erbes in den Heiligen:
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Hier knüpft der Apostel direkt an das an, was wir in Teil 3 betrachtet haben.
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Es geht nicht nur darum, dass wir ein Erbe haben, sondern: wie reich dieses Erbe ist. Und bemerkenswert: Es heißt nicht nur „unser Erbe“, sondern „sein Erbe in den Heiligen“.
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Das bedeutet: Gott sieht in uns etwas Kostbares. Die Gemeinde ist nicht nur Empfänger – sie ist auch Gegenstand göttlicher Wertschätzung.
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c) Die überragende Größe seiner Kraft:
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Und jetzt kommt der dritte Punkt – vielleicht der praktischste: Die Kraft Gottes ist nicht nur eine Lehre. Sie ist Realität.
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Und diese Kraft wirkt: in uns, die wir glauben. Wie? Durch seinen Geist in uns.
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4. Die Kraft Gottes in der Auferweckung.
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Eph 1,19–20 „…was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke, die er wirksam werden ließ in dem Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte…“
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Hier beschreibt der Apostel diese Kraft näher. Und er sagt etwas Gewaltiges: Es ist dieselbe Kraft, die den Christus aus den Toten auferweckt hat.
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Das bedeutet: Die größte Demonstration göttlicher Macht in der Heilsgeschichte wirkt heute in den Gläubigen. Nicht eine abgeschwächte Kraft. Nicht eine symbolische Kraft. Sondern: Auferstehungskraft.
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Das verändert die Perspektive komplett. Wir kämpfen nicht aus eigener Kraft. Wir leben nicht aus eigener Energie. Sondern das Leben des auferstandenen Christus wirkt in uns.
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5. Christus erhöht über alles.
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Der Christus ist auferweckt und erhöht über alles. Es gibt keine Macht, keine Autorität, die über ihm steht.
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Und doch zeigt uns die Schrift gleichzeitig die göttliche Ordnung:
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1 Kor 11,3 „…Gott aber ist das Haupt des Christus.“
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Das bedeutet: Der Christus steht in höchster Autorität – über jede Macht, über jede Autorität, über jede sichtbare und unsichtbare Wirklichkeit. Es gibt nichts, was über ihm steht. Das ist entscheidend für unseren Glauben. Der, in dem wir sind, steht über allem. Aber nicht unabhängig, sondern in vollkommener Ausrichtung auf Gott, den Vater.
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Und das Ziel dieser Ordnung sehen wir hier:
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1 Kor 15,28 „…damit Gott alles in allen sei.“
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Der Christus führt letztlich alles zurück zu Gott.
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6. Christus als Haupt über alles - für die Gemeinde.
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Eph 1,22 „…und hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben.“
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Und genau hier wird es für uns persönlich und praktisch: Dieser erhöhte Christus – der unter Gott, seinem Haupt steht – ist uns gegeben als Haupt über alles.
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Das bedeutet, die göttliche Ordnung ist:
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- Gott → Haupt des Christus,
- Christus → Haupt über alles,
- Christus → Haupt der Gemeinde -
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Und jetzt kommt das Entscheidende: Dieses Hauptsein ist „für die Gemeinde“.
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Das heißt: Alles, was Christus ist, alles, was ihm unterworfen ist, alle Autorität, die er hat, steht in Beziehung zu seiner Gemeinde und wird durch die Einheit des Christus - im Auftrag Gottes - ausgeführt.
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Die geistliche Tragweite:
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- Das ist nicht nur eine Stellung –
- das ist eine lebendige Verbindung.
- Denn ein Haupt ist niemals losgelöst vom Leib.
- Wir sind nicht nur „unter seiner Herrschaft“ –
- sondern mit ihm verbunden.
- Seine Stellung ist die Grundlage unserer Stellung.
- Seine Autorität ist die Basis unseres Lebens.
Und gleichzeitig bleibt die Ordnung bestehen:
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- So wie Christus in vollkommener Ausrichtung auf den Vater lebt,
- so leben auch wir in Ausrichtung auf Gott –
- durch den Christus.
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Ein wunderbarer Zusammenhang:
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Wir sehen hier eine durchgehende Linie: Alles kommt von Gott, dem Vater. Alles ist gegeben in dem Christus. Alles wirkt hinein in die Gemeinde. Und am Ende wird alles wieder zu Gott zurückgeführt.
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Das ist göttliche Ordnung, göttliche Harmonie, göttliche Zielsetzung. Und genau aus dieser lebendigen Verbindung heraus kann der Apostel nun den nächsten Schritt zeigen:
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- Die Gemeinde ist nicht nur unter dem Haupt –
- sie ist sein Leib.
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1Kor 3,23 "... ihr aber gehört Christus an, Christus aber gehört Gott an."
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7. Die Gemeinde: sein Leib - die Fülle des Christus.
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Eph 1,23 „…die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“
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Hier kommen wir zu einem der tiefsten Gedanken des ganzen Neuen Testaments. Die Gemeinde ist nicht nur eine Versammlung von Gläubigen. Sie ist nicht nur eine Gemeinschaft Gleichgesinnter.
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Die Schrift sagt: Die Gemeinde ist sein Leib. Das bedeutet: eine lebendige Verbindung, eine organische Einheit, eine untrennbare Zugehörigkeit zum Christus.
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Der Christus ist das Haupt – und die Gemeinde gehört zu ihm wie der Leib zum Haupt. Das ist nicht ein Bild unter vielen – das ist geistliche Realität.
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Und dann fügt der Apostel etwas hinzu, das wir kaum fassen können:
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- „die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt“
- Christus ist das Haupt,
- aber die Gemeinde ist die Fülle.
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Die Gemeinde ist nicht etwas Äußeres, nicht etwas Hinzugefügtes, sondern sie steht in einer so engen Verbindung mit dem Christus, dass sie in dieser Einheit als seine Fülle bezeichnet wird.
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Das zeigt: Gott sieht den Christus nicht isoliert, sondern in Verbindung mit seinem Leib. Haupt und Leib gehören zusammen.
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Zusammen sind wir der Christus Gottes. Dies macht der Apostel Paulus eindeutig klar, indem er schreibt:
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1 Kor 12,12 "Denn gleichwie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des einen Leibes aber, obwohl es viele sind, als Leib eins sind, so auch der Christus."
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Der Apostel sagt nicht: „so auch die Gemeinde“, sondern: „so auch der Christus“ Warum? Weil der Christus hier nicht nur als Haupt allein gesehen wird, sondern in der Einheit mit seinem Leib.
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Das bedeutet: Der Herr Jesus ist das Haupt, und wir als Gemeinde sind sein Leib. Und diese beiden gehören untrennbar zusammen.
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Und daraus ergibt sich – ganz schlicht und doch gewaltig:
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Die Einheit von Haupt und Leib bezeichnet den gesamten Christus. Nicht zwei Dinge, nicht zwei getrennte Bereiche, sondern: eine göttliche Einheit.
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Dabei bleibt die göttliche Ordnung vollkommen bestehen:
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- Gott ist das Haupt des Christus.
- Der Christus ist das Haupt der Gemeinde.
- Und die Gemeinde ist sein Leib.
Das bewahrt uns vor jeder falschen Erhöhung des Menschen – und zeigt zugleich die unermessliche Gnade Gottes.
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Denn wir sind nicht der Christus als Person. Aber wir sind mit ihm verbunden. Wir gehören zu ihm. Wir sind Teil seines Leibes und damit Tel des Christus Gottes. Oder wie es der Apostel sagt:
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1 Kor 12,27 „Ihr aber seid der Leib des Christus, und jeder ist ein Glied daran.“
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Was bedeutet das nun praktisch für uns? Es bedeutet, dass unser Leben nicht unabhängig ist. Unser Platz ist nicht isoliert. Wir stehen in lebendiger Verbindung mit dem Haupt. Sein Leben ist unsere Quelle. Seine Kraft wirkt in uns. Seine Stellung bestimmt unsere Stellung.
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- So wie der Christus in vollkommener Ausrichtung auf Gott, den Vater lebt,
- so leben auch wir in Ausrichtung auf Gott – durch ihn.
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Wenn wir das erkennen, dann verändert das alles: Wir sehen uns nicht mehr als Einzelne, nicht mehr als isolierte Gläubige, sondern als Teil von etwas Größerem: als Teil des Leibes des Christus.
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Und noch mehr: als Teil dieser wunderbaren Einheit, die die Schrift nennt: „Der Christus“ – Haupt und Leib.
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Die Gemeinde ist sein Leib. Sie ist untrennbar mit ihm verbunden. Und in dieser Einheit wird der ganze Christus gesehen: Haupt und Leib – in göttlicher Ordnung und vollkommener Harmonie.
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8. Abschließende Ermutigung.
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Liebe Geschwister, liebe Freunde unserer Gemeinde,
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wenn wir nun dieses Gebet des Apostels zum Abschluss unserer Predigtserie betrachten, dann wird eines ganz deutlich:
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- Es geht nicht darum, dass wir mehr bekommen –
- sondern dass wir erkennen, was Gott bereits gegeben hat.
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Der Apostel betet nicht: „Vater, gib ihnen mehr Kraft, mehr Segen, mehr Möglichkeiten…“
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Sondern: „Vater, öffne ihnen die Augen.“
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- die Hoffnung der Berufung,
- der Reichtum des Erbes,
- die überragende Größe seiner Kraft.
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Aber es muss erkannt und geglaubt werden.
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Und genau hier liegt auch heute unsere Herausforderung:
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Wir leben oft, als wären wir auf uns selbst gestellt, als müssten wir geistlich „alleine zurechtkommen“, als wären wir einzelne Gläubige ohne tiefere Verbindung.
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Aber die Schrift zeigt uns etwas ganz anderes: Wir sind nicht isoliert. Wir sind nicht unabhängig. Wir sind Glieder seines Leibes. Wir gehören zu dem, was die Schrift in seiner ganzen Tiefe nennt: Den Christus – Haupt und Leib.
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Das bedeutet: Dein Leben ist eingebunden in etwas Größeres. Dein Glaube steht nicht für sich allein. Du bist verbunden mit dem Haupt im Himmel. Sein Leben ist deine Quelle. Seine Kraft wirkt in dir. Seine Stellung gibt dir Halt.
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Und gleichzeitig führt alles – durch den Christus – zurück zu Gott, dem Vater.
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Die eigentliche Tragik ist nicht Armut – sondern Unkenntnis. Nicht Mangel – sondern fehlende Sicht.
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Darum: Bitte Gott um erleuchtete Augen des Herzens. Suche die Erkenntnis seiner selbst. Richte deinen Blick auf den Christus. Und dann wird etwas geschehen: Dein Leben wird sich verändern – nicht durch äußeren Druck, nicht durch eigene Anstrengung, sondern durch das, was du erkennst.
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Du wirst anfangen zu leben - aus dem, was Gott dir bereits gegeben hat. Und genau das führt zu dem Ziel, das über allem steht:
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Eph 1,12 „…damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit seien…“
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- Lebe nicht unter deinem Stand.
- Lebe nicht im Schatten deiner Umstände.
- Lebe aus deiner Stellung im Christus.
- Lebe als Teil seines Leibes.
- Lebe in dieser wunderbaren Einheit von Haupt und Leib.
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Und lass dein ganzes Leben eines werden: Ein Lob seiner Herrlichkeit.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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