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Der Heilige Geist - Teil 24
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in dieser Botschaftsserie studieren wir anhand des Wortes Gottes auf praktische Weise, welche zentrale Bedeutung der Heilige Geist im Leben der Kinder Gottes hat.
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Unser Ziel ist es, sein Wirken tiefer zu verstehen, um dadurch in unsere Berufung und Bestimmung hineinzuwachsen und den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorbereitet hat.
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Wir gliedern diese Botschaft in folgende Kategorien:
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A - Die Grundlagen unseres Glaubens (Teil 1 bis Teil 6)
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B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes (Teil 7 bis Teil 14)
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C - Die Gaben des Heiligen Geistes (Teil 15-19)
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D - Die Frucht des Heiligen Geistes (Teil 20 - 28)
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Hier die Übersicht: Kategorie D - Die Frucht des Heiligen Geistes.
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Diese Kategorie gliedern wir in folgende Kapitel:
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- Kapitel 20 am 10.8.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Liebe.
- Kapitel 21 am 17.8.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Freude.
- Kapitel 22 am 24.8.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Der Friede.
- Kapitel 23 am 31.8.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Langmut.
- Kapitel 24 am 7.9.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Freundlichkeit.
- Kapitel 25 am 14.9.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Güte.
- Kapitel 26 am 21.9.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Treue.
- Kapitel 27 am 28.9.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Sanftmut.
- Kapitel 28 am 6.10.2025
Die Frucht des Heiligen Geistes – Die Enthaltsamkeit.
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Heute nun weiter mit Kategorie D - Die Frucht des Heiligen Geistes.
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Kapitel D-24: Die Freundlichkeit.
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Wir wollen dieses Thema heute wie folgt studieren:
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- Einleitung: Die Frucht des Geistes als Ausdruck des neuen Lebens
- Biblische Grundlage für die Freundlichkeit
- Freundlichkeit im Wesen Gottes
- Freundlichkeit in Christus offenbart
- Freundlichkeit als Wirken des Heiligen Geistes in uns
- Praktische Ausdrucksformen der Freundlichkeit im Alltag
- Freundlichkeit im Umgang mit Geschwistern
- Freundlichkeit gegenüber Außenstehenden
- Freundlichkeit im Dienst am Evangelium des Christus
- Warnung vor einem Mangel an Freundlichkeit
- Ermutigung zur beständigen Übung
- Schlusswort: Freundlichkeit als Zeugnis der neuen Schöpfung
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1. Einleitung: Die Frucht des Geistes als Ausdruck des neuen Lebens.
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Die Apostelbriefe zeigen uns klar, dass das Leben der Kinder Gottes durch den Heiligen Geist geprägt und verändert wird. Der Apostel Paulus nennt in Gal 5,22–23 die Frucht des Geistes:
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Gal 5,22–23 „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen solche gibt es kein Gesetz.“
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Die Freundlichkeit ist eine der Eigenschaften, die der Heilige Geist in den Gläubigen hervorbringt. Sie ist keine natürliche Sympathie, kein bloß menschliches Entgegenkommen, sondern Ausdruck des neuen Lebens, das Gott uns in Christus geschenkt hat.
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Wenn wir von „Frucht“ sprechen, erkennen wir, dass es hier nicht um etwas Äußerliches geht, sondern um das Ergebnis eines inneren Lebens. Der Baum bringt die Frucht hervor, die seinem Wesen entspricht. So bringt der Geist Gottes in uns die Frucht hervor, die seinem Wesen entspricht.
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2. Biblische Grundlage für die Freundlichkeit.
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Das griechische Wort, das in Gal 5,22 mit „Freundlichkeit“ übersetzt wird, ist chrestotēs.
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Es bezeichnet Milde und Liebenswürdigkeit – also ein freundliches und mildes Wesen im Umgang mit anderen.
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Die Apostelbriefe geben uns zahlreiche Stellen, in denen die Freundlichkeit erwähnt oder gefordert wird.
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Eph 4,32 „Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“
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Kol 3,12 „So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut.“
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2.Tim 2,24–25 „Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten,
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sondern milde sein gegen alle, lehrfähig, duldsam;
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er soll mit Sanftmut (AK: Sanftheit, Milde, Freundlichkeit im Geist, Demut) die Widersacher zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit.“
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Die Freundlichkeit ist also eine Grundhaltung, die das Miteinander prägt.
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Sie entspringt der Haltung Gottes und wird durch den Heiligen Geist in uns wirksam.
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3. Freundlichkeit im Wesen Gottes.
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Um die Freundlichkeit, als Eigenschaft der Frucht des Heiligen Geistes zu verstehen, müssen wir wissen, dass sie im Wesen Gottes selbst gegründet ist.
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Tit 3,4–5 „4 Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien,
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5 da hat er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes.“
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Die Freundlichkeit Gottes ist keine oberflächliche Nettigkeit, sondern die tiefe Güte, mit der er sich uns Menschen zuwendet. Sie offenbart sich in seiner Gnade, in seiner Geduld, in seinem Retten.
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Röm 2,4 „Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte (Freundlichkeit- chrēstos) und Geduld und Langmut, indem du nicht weißt, dass die Güte (Freundlichkeit - chrēstos) Gottes dich zur Buße leitet?“
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Freundlichkeit ist also Teil des Charakters Gottes. Sie ist nicht Schwäche, sondern die starke und barmherzige Zuwendung Gottes zu uns Menschen, die uns in Umkehr und Leben führt.
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4. Freundlichkeit im Christus offenbart.
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Die Freundlichkeit Gottes ist in höchster Weise in unserem Herrn Jesus Christus sichtbar geworden. Der Herr Jesus nahm Kinder in seine Arme, segnete sie und stellte sie als Vorbild für den Glauben dar.
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Mk 10,13–16 „13 Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre; die Jünger aber tadelten die, welche sie brachten.
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14 Als das Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes!
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15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen!
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16 Und er nahm sie auf die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.“
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Er hatte Mitgefühl mit den Kranken und für die Beladenen. Er sprach gütige Worte zu den Sündern und lud sie ein zur Umkehr.
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2.Kor 10,1 „Ich selbst aber, Paulus, ermahne euch durch die Sanftmut und Freundlichkeit des Christus.“
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Die Freundlichkeit Christi war keine bloße Liebenswürdigkeit, sondern Ausdruck seiner göttlichen Liebe.
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Selbst in der Konfrontation sprach er mit Wahrheit, doch immer mit dem Ziel der Rettung. Seine Freundlichkeit war verbunden mit Wahrheit und Gerechtigkeit.
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Wenn der Apostel Paulus die Gläubigen ermahnt, freundlich zu sein, dann deshalb, weil sie Christus in ihrem Leben widerspiegeln sollen.
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5. Freundlichkeit als Wirken des Heiligen Geistes in uns.
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Das Fleisch bringt keine wahre Freundlichkeit hervor. Der natürliche Mensch mag zwar höflich und nett erscheinen, doch dies ist oft oberflächlich und kann von Eigennutz, Stolz oder Berechnung geprägt sein.
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Freundlichkeit nach dem Fleisch dient häufig dazu, etwas zurückzubekommen oder einen Vorteil zu sichern. Die Schrift macht klar, dass im Fleisch nichts Gutes wohnt.
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Röm 7,18 „Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.“
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Deshalb ist wahre Freundlichkeit nicht ein Produkt menschlicher Anstrengung, sondern Frucht des Heiligen Geistes. Sie wächst von innen heraus durch das neue Leben, das wir in Christus empfangen haben.
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Die Wiedergeburt hat uns in eine neue Schöpfung hineingestellt. Dieses neue Leben wird durch den Heiligen Geist geformt, und so entsteht in uns eine Freundlichkeit, die echt und beständig ist.
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2.Kor 5,17 „Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
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Freundlichkeit ist kein äußerlicher Zwang. Es geht nicht darum, aus Pflicht heraus immer freundlich zu wirken, während innerlich vielleicht Groll, Ärger oder Abneigung vorhanden sind. Das wäre Heuchelei.
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Gal 5,25 „Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns auch durch den Geist wandeln.“
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Das bedeutet: Die Frucht des Geistes wächst dort, wo wir unser Leben unter die Leitung des Geistes stellen. Freundlichkeit entsteht aus der Gemeinschaft mit Gott, wenn unser Herz von seiner Liebe erfüllt ist.
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Eph 5,8 „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn; wandelt als Kinder des Lichts.“
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Wahre Freundlichkeit ist also untrennbar mit dem Heiligen Geist verbunden. Sie ist Ausdruck davon, dass Christus in uns Gestalt gewinnt.
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6. Praktische Ausdrucksformen der Freundlichkeit im Alltag.
Wie zeigt sich nun diese Fruchteigenschaft in unserem Leben? Einige Beispiele:
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- In der Haltung:
Freundlichkeit ist zunächst eine innere Grundhaltung. Sie bedeutet, dem anderen Menschen mit Geduld, Verständnis und offenem Herzen zu begegnen. Dazu gehört, dass wir bereit sind zuzuhören – auch wenn uns das Gegenüber vielleicht unsympathisch ist oder wir sein Verhalten nicht nachvollziehen können. Ein freundlicher Mensch lässt sich nicht von persönlichen Abneigungen bestimmen, sondern bleibt offen und respektvoll, weil er den anderen als Geschöpf Gottes sieht. Diese Haltung bewahrt uns davor, hartherzig oder abweisend zu reagieren, und hilft uns, selbst in schwierigen Begegnungen in der Sanftmut Christi zu bleiben.
- In Worten:
Freundlichkeit zeigt sich auch in dem, wie wir reden. Worte haben große Macht – sie können zerstören oder aufbauen. Freundlichkeit bedeutet, dass wir Worte wählen, die dem anderen ermutigen, trösten und zur Erbauung dienen. Eph 4,29 „Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.“ Das heißt nicht, dass wir immer alles beschönigen oder Probleme verschweigen. Auch in der Ermahnung dürfen und sollen wir freundlich bleiben, indem wir Wahrheit in Liebe aussprechen.
- In Taten:
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Freundlichkeit geht über Haltung und Worte hinaus – sie wird sichtbar in ganz praktischen Taten.
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Sie drückt sich aus in Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft, Anteilnahme und der Bereitschaft, für andere da zu sein.
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Gal 6,10 „Also nun, wie wir Gelegenheit haben, lasst uns das Gute wirken an allen, am meisten aber an den Hausgenossen des Glaubens.“
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Praktische Freundlichkeit kann sehr vielfältig aussehen: - jemandem Zeit schenken, um zuzuhören, - praktische Hilfe bei einer schwierigen Aufgabe leisten, - eine Mahlzeit mit jemandem teilen, der einsam ist, - einen Brief oder eine Nachricht schreiben, um zu ermutigen, Wahre Freundlichkeit ist nicht passiv, sondern aktiv. Sie wird sichtbar in konkreten Handlungen, die anderen dienen und sie aufrichten.
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7. Freundlichkeit im Umgang mit den Geschwistern.
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Die Apostel legen besonderen Wert darauf, dass die Geschwister in der Gemeinde in Freundlichkeit miteinander umgehen.
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1.Thess 5,15 „Seht zu, dass niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern strebt allezeit dem Guten nach, sowohl gegeneinander als auch gegen alle.“
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Röm 12,10 „In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend.“
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Freundlichkeit im Miteinander ist ein starkes Zeugnis dafür, dass wir wirklich vom Geist Gottes erfüllt sind. Sie verhindert Bitterkeit, Streit und Spaltung.
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8. Freundlichkeit gegenüber Außenstehenden.
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Die Frucht des Geistes zeigt sich nicht nur in der Gemeinde, sondern auch im Umgang mit Menschen außerhalb.
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Kol 4,5–6 „Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, kauft die Zeit aus. Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr jedem einzelnen antworten sollt.“
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Auch gegenüber Menschen, die uns nicht wohlgesinnt sind, sind wir zur Freundlichkeit berufen.
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Röm 12,20 „Wenn nun dein Feind hungrig ist, so speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm zu trinken.“
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Die Freundlichkeit Gottes in uns macht keinen Halt vor Grenzen oder Vorurteilen. Sie ist überströmend und ein mächtiges Zeugnis für das Evangelium.
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9. Freundlichkeit im Dienst am Evangelium des Christus.
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Der Dienst am Evangelium ist geprägt von Freundlichkeit. Nicht Härte oder Überheblichkeit, sondern eine sanfte, gütige Haltung überzeugt die Herzen.
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2.Kor 6,3-6 „3 Wir geben niemand irgendeinen Anstoß, damit der Dienst nicht verlästert wird;
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4 sondern in allem empfehlen wir uns als Diener Gottes: in viel standhaftem Ausharren, in Bedrängnissen, in Nöten, in Ängsten,
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5 unter Schlägen, in Gefängnissen, in Unruhen, in Mühen, im Wachen, im Fasten;
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6 in Keuschheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe;“
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Die Verkündigung des Evangeliums soll klar und wahr sein, aber sie muss getragen sein von Freundlichkeit, damit Menschen die Liebe Gottes darin erkennen.
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10. Warnung vor einem Mangel an Freundlichkeit.
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Die Schrift zeigt auch, welche Gefahren entstehen, wenn die Freundlichkeit fehlt.
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Gal 5,15 „Wenn ihr aber einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet.“
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Ein Mangel an Freundlichkeit führt zu Streit, Bitterkeit, Abgrenzung. Es widerspricht dem Wesen Christi und raubt der Gemeinde ihr Zeugnis.
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Hebr 12,15 „Achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und viele durch diese befleckt werden.“
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11. Ermutigung zur beständigen Übung.
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Die Frucht des Geistes wächst nicht plötzlich über Nacht, sondern Schritt für Schritt in einem beständigen Prozess, wenn wir im Geist wandeln.
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Das bedeutet, dass wir unser Leben Tag für Tag bewusst unter die Leitung des Heiligen Geistes stellen und nicht unserer alten Natur Raum geben.
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Freundlichkeit ist nicht immer leicht, besonders dann, wenn wir mit Ungerechtigkeit, Verletzungen oder Ablehnung konfrontiert sind. Gerade in solchen Momenten zeigt sich, ob unsere Freundlichkeit nur oberflächlich oder wirklich eine Frucht des Geistes ist.
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Unsere eigene Kraft reicht nicht aus, um beständig freundlich zu sein. Doch der Heilige Geist, der in uns wohnt, ist unsere Quelle der Kraft. Er erinnert uns an die Gnade, die wir selbst empfangen haben, und befähigt uns, dieselbe Haltung anderen gegenüber einzunehmen.
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Unsere Freundlichkeit und Milde soll allen Menschen sichtbar werden – nicht nur den Geschwistern in der Gemeinde, sondern auch Außenstehenden, Nachbarn, Arbeitskollegen, ja sogar Menschen, die uns gegenüber feindlich gesinnt sind.
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Unser Verhalten ist ein Zeugnis. Menschen beobachten uns – und wenn sie sehen, dass wir selbst unter Druck und in Anfeindungen nicht mit Härte, sondern mit Freundlichkeit reagieren, dann könnten darin etwas von Christus erkennen. Der Herr Jesus sieht unser Verhalten, und er wird unser Tun belohnen.
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12. Schlusswort: Freundlichkeit als Zeugnis der neuen Schöpfung.
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Freundlichkeit ist ein Ausdruck dessen, dass wir in Christus eine neue Schöpfung sind.
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2.Kor 5,17 „Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
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Wenn wir in Freundlichkeit wandeln, dann strahlt durch unser Leben das Licht Christi in eine dunkle Welt hinein. Wir spiegeln das Herz unseres Herrn Jesus wider – seine Güte, seine Geduld, seine Milde – und geben dadurch Gott die Ehre.
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Darum lasst uns Freundlichkeit nicht als Nebensache sehen, sondern als ein machtvolles Zeugnis der neuen Schöpfung.
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Jede Begegnung, jedes Wort, jede Tat kann zu einem Hinweis auf Christus werden. Die Welt mag Härte, Selbstsucht und Kälte kennen – aber wenn sie an uns die Freundlichkeit Gottes erkennt, dann wird sichtbar, dass wir nicht mehr uns selbst gehören, sondern dem, der uns geliebt und sich für uns gegeben hat.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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