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Die Schöpfungsordnung Gottes
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wir sind herausgefordert, anhand der Heiligen Schrift alles zu prüfen, da sie der einzige Maßstab für uns sein kann, wenn es darum geht, die Wahrheit zu erkennen.
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Immer wieder werden wir vom Geist Gottes auf fundamentale Irrtümer hingewiesen, die sich auch bei uns verfestigen konnten und uns herausfordern, diese konsequent in Frage zu stellen.
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Die einzige Grundlage für den christlichen Glauben – die Bibel – ermahnt uns, menschliche Überlegungen und Schlussfolgerungen als Quelle der geistlichen Offenbarung abzulehnen. Das Neue Testament warnt Christen immer wieder vor Menschenlehre, vor vermeintlicher menschlicher Erkenntnis, Klugheit und Weisheit.
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Wir wollen heute den Ratschluss Gottes bezüglich seiner Schöpfungs-Ordnung und insbesondere die Ordnung für das Verhältnis von Mann und Frau, deren Verantwortung, Aufgaben und Autorität erkennen, um vorgefasste Meinungen zu diesem Thema anhand der Wahrheit des Wortes Gottes zu prüfen und wenn nötig, abzulegen und die gesunde Lehre anzunehmen.
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Wir sind herausgefordert, uns vom Zeitgeist dieser Welt konsequent abzusondern und zur Erkenntnis des gesamten Ratschlusses Gottes zu kommen.
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Röm 12,2 „Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene."
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Wir wollen nun gemeinsam den Ratschluss Gottes zur Frau in der Gemeinde studieren und verstehen, was der Wille Gottes für die Gemeinde-Ordnung zu diesem Thema ist. Wir wollen offen sein für die Führung durch den Geist Gottes - auf dem Fundament der Heiligen Schrift.
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Um zu verstehen, was der Heilige Geist insbesondere durch den Apostel Paulus sagt, müssen wir ganz an den Anfang zurück.
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Wir wollen den Schöpfungswillen Gottes zu Adam als Bild des Mannes und zu Eva als Bild der Frau und ihre Verantwortungen, Aufgaben und Autoritäten studieren und verstehen, damit wir mehr Licht zu diesem wichtigen und sehr umstrittenen Thema unter den Gläubigen von Gott bekommen.
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Dieses Thema haben wir aufgrund verschiedener Fragen in der Gemeinde aufgegriffen und gliedern es wie folgt:
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- Die entscheidenden Schriftstellen.
- Die Bedeutung der wichtigsten Schriftstellen zum Thema.
- Die Schöpfungsordnung Gottes.
- Der Sündenfall.
- Die Gemeindeordnung damals und heute.
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1. Die entscheidenden Schriftstellen.
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Zunächst wollen wir uns die wichtigsten und entscheidenden Schriftstellen zur Rolle der Frau in der Gemeinde, aber auch die grundsätzliche Schöpfungsordnung Gottes bezüglich Mann und Frau vor Augen führen.
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Hier eine Übersicht über alle relevanten Schriftstellen im neuen Testament, die wir anschließend detailliert betrachten wollen:
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Galater 3,28: Dieser Vers hebt die Gleichheit aller Gläubigen in Christus hervor, unabhängig von ethnischen, kulturellen, sozialen oder geschlechtsspezifischen Unterschieden. Diese Gleichheit bezieht sich auf die Zugehörigkeit und den Wert aller Menschen im Leib Christi.
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Epheser 5,22-33: Hier wird die Ehe als Abbild der Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde dargestellt. Die Rolle der Frau in der Ehe wird als ein Bild der gegenseitigen Liebe und Unterordnung im Verständnis der Göttlichen Schöpfungsordnung beschrieben.
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1 Korinther 11,2-16: Dieser Abschnitt behandelt das Thema der Kopfbedeckung beim Beten und Weissagen und bringt die Schöpfungsordnung als Grundlage dafür. Hier wird eine Hierarchie beschrieben, die jedoch auf Basis des gegenseitigen Respekts und der Ehre verstanden werden sollte. Wichtig ist, dass hier kein Bezug zur Gemeindeversammlung gemacht wird!
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1 Petrus 3,1-7: Hier wird die wechselseitige Beziehung betont: die Frauen sollen in Ehrfurcht vor Gott in Liebe und Reinheit leben, während Männer auf ihre Frauen Rücksicht nehmen und sie ehren sollen.
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1 Korinther 14,34-35: Dieser Text wurde und wird unterschiedlich ausgelegt und wird grundsätzlich mit der Frage der Ordnung und des Respekts innerhalb der Gemeindeveranstaltungen verstanden. Manche Ausleger interpretieren das „Schweigen“ als eine Begrenzung auf spezielle Situationen oder als kulturell bedingten Hinweis.
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1 Timotheus 2,11-14: Diese Passage ist ein weiteres, häufig diskutiertes Beispiel. Sie wird oft auf den Grundsatz bezogen, dass Frauen durch Lehren nicht die Autorität über Männer in der Gemeinde ausüben sollen, was verschiedene Interpretationen und Anwendungen hervorgebracht hat.
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2. Die Bedeutung der wichtigsten Schriftstellen zum Thema.
- Unterordnung und das Verhalten bei Gebet und Weissagung
1 Kor 11,3 „Ich will aber, daß ihr wißt, daß der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott. 4 Jeder Mann, der betet oder weissagt und <dabei etwas> auf dem Haupt hat, entehrt sein Haupt. 5 Jede Frau aber, die mit unverhülltem Haupt betet oder weissagt, entehrt ihr Haupt; denn sie ist ein und dasselbe wie die Geschorene.“
In diesem Abschnitt geht es um das private oder öffentliche Gebet und die Weissagung von Männern und Frauen. Hier ist kein Bezug zur Gemeinde gemacht, in der vom Heiligen Geist durch den Apostel Paulus an anderer Stelle besondere Ordnungen aufgestellt werden. Hier geht es also nicht um das Verhalten in der Gemeinde, das uns der Apostel Paulus im 1. Korinther, Kapitel 14 schildert.
Nun ist die Frage, ob die Frau sich beim Beten und Weissagen verhüllen soll, so wie es zunächst hier verstanden werden kann. In Vers 5 steht das griechische Wort für „unverhüllt“ akatakaluptos, das bedeutet durchaus nicht unverhüllt, sondern unbedeckt. Es geht also nicht darum, dass sich die Frau verhüllt, also einen Schleier um das Haupt legt. In Vers 6 steht das griechische Wort für „sich nicht verhüllt“ katakaluptō, das bedeutet: sich bedecken oder sich bedecken lassen. In beiden Fällen geht es also nicht darum, dass die Frau einen Schleier oder ein Kopftuch tragen müsste.
In Vers 10 haben wir gelesen: 1 Kor 11,10 "Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen." Dieses Wort Macht ist im griechischen Urtext das Wort exousia und bedeutet Gewalt, Recht, Obrigkeit oder eben auch Macht. Hier geht es also ganz offensichtlich darum, dass sich die Frau in ihrem Verhalten ständig an die Schöpfungsordnung hält und versteht, dass sie sich ihrem Haupt, nämlich ihrem Mann, unterordnen soll und nicht, wie das Eva in Rebellion gegen Gott und ihren Mann getan hat, indem sie die Autorität, die Gott Adam gegeben hatte, an sich gerissen hat.
- Rolle der Frau in der Gemeinde
1 Kor 14,34-35: „Wie in allen Gemeinden der Heiligen sollen die Frauen schweigen in den Gemeinden; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen.“
Diese Stelle gehört zu den am häufigsten umstrittenen und herausfordernden Passagen bezüglich der Rolle der Frau im Gottesdienst. Wichtig ist hier, worum es grundsätzlich geht, wenn in dieser Schriftstelle davon die Rede ist, dass die Frauen in der Gemeinde schweigen sollen.
Wir werden dies noch besser verstehen, wenn wir im nächsten Absatz den 1. Timotheus Brief zu diesem Thema betrachten und feststellen, dass es darum geht, dass der Apostel Paulus nicht erlaubt, dass die Frauen durch die Lehre über die Männer herrschen, was entgegen der Schöpfungsordnung Gottes wäre.
- Lehrverbot der Frauen in der Gemeinde damals
Die entscheidende Schriftstelle dazu wollen wir gemeinsam lesen: 1. Tim 2,11-14: „Eine Frau lerne in der Stille, in aller Unterordnung. Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren oder über den Mann zu herrschen, sondern sie soll sich still verhalten. Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und geriet in Übertretung.“
Hier noch eine andere Übersetzung, die den Sinn des hier gesagten noch mehr verdeutlicht: 1. Tim 2,11 „Eine Frau soll still und mit ganzer Bereitschaft zur Unterordnung auf das hören, was ´im Gottesdienst` gelehrt wird. 12 Ich gestatte es einer Frau nicht, ´vor versammelter Gemeinde` zu lehren und sich ´damit` über die Männer zu stellen; sie soll sich vielmehr still verhalten.“
3. Die Schöpfungsordnung Gottes.
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Wir lesen in der Schöpfungsgeschichte, dass der Mann zuerst geschaffen wurde, danach wurde die Frau aus dem Mann heraus geschaffen, indem Gott dem Mann eine Rippe entnahm und daraus die Frau bildete.
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Wir erkennen weiter, dass der Mann nicht für die Frau geschaffen wurde, sondern vielmehr die Frau für den Mann. 1 Korinther 11,8. „Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; 9. denn der Mann wurde auch nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.“
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Der Mann erhielt Gottes Auftrag und Gebot: Im Schöpfungsbericht erkennen wir eindeutig, dass Gott dem Mann seinen Auftrag und sein Gebot gab, bevor die Frau existierte.
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Bevor Gott die Frau für den Mann erschuf, setzte er ihn in den Garten Eden und gab ihm folgendes Gebot: 1 Mose 2, 15. „Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren. 16. Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; 17. aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du sterben!“
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4. Der Sündenfall
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Nun ist es wichtig, zu erkennen, was genau und wie geschehen ist, um zu verstehen, wie die Frau eine Autorität ausgeübt hat, die ihr gar nicht zustand.
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Obwohl Gott Adam das Gebot gab, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen und ihm auch die Verantwortung dafür übertrug, hat sich die Frau über dieses Gebot, das Gott dem Mann und nicht ihr gegeben hatte, einfach hinweggesetzt und hat für sich und für ihren Mann entschieden, was ihr gar nicht zustand.
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Als der Teufel sie betrog, hat sie im Dialog mit dem Teufel agiert und die Entscheidung getroffen, das Gebot, das Gott ihrem Mann gab und nicht ihr, zu brechen. Und zwar hat sie diese Entscheidung nicht nur für sich, sondern auch gleich für ihren Mann getroffen, der bei ihr war.
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Daraus leitet der Apostel Paulus in seinem 1. Brief an Timotheus ab, dass der Mann von Gott die Verantwortung übertragen bekam und auch die entsprechende Autorität ausüben soll.
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1 Tim 2,13. „…denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva; 14. „und Adam wurde nicht betrogen, die Frau aber wurde betrogen und fiel in Übertretung.“
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Die Konsequenz nach dem Sündenfall war die gleiche, wie vor dem Sündenfall, da hat Gott nichts geändert. Dazu lesen wir:
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1 Mose 3,16b „Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen!“
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Hier ist nicht gemeint, dass sich die Frau nach dem Manne sehnen wird, sondern vielmehr, dass sie versuchen wird, von ihm Besitz zu ergreifen, bzw. ihm seine Autorität abzunehmen, wie es beim Sündenfall ja ganz praktisch geschehen ist.
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Nun wollen wir noch das Wort herrschen aus dem Kontext heraus verstehen und erkennen, was gemeint ist: Dieses Wort „herrschen“ hebr. mâshal wird hier im Zusammenhang als regieren, Autorität ausüben, Herr sein, verwalten etc. verwendet.
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Wie es das Gesetz sagt: Nun gibt es eine Aussage im 1. Brief des Apostel Paulus an die Korinther, die schon für viel Kopfzerbrechen gesorgt hat. Dazu lesen wir:
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1 Korinther 14,34. „…sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.“
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Die Frage ist, welches Gesetz hier gemeint ist. Wenn hier von Gesetz die Rede ist, müssen wir unterscheiden. Ganz grundsätzlich wird über die 5 Bücher Mose von der Thora gesprochen. Thora bedeutet wörtlich Lehre oder Unterweisung und bezieht sich auf die ersten 5 Bücher Mose, die auch als "Pentateuch" bezeichnet werden. Die grundsätzliche biblische Bezeichnung dafür ist „Das Gesetz.“
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Der Apostel Paulus meint hier nicht das Gesetz, das Gott Israel am Sinai gab und das nur für Israel galt, sondern er meinte das Gesetz, das Gott Adam und Eva stellvertretend für den Mann und die Frau gab und das auch heute noch gilt, da es eben der Apostel Paulus in den Lehrbriefen ausdrücklich betont.
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5. Die Gemeindeordnung damals und heute.
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Was nun noch zu klären ist, ist das Lehrverbot der Frau in der Gemeinde. Alles andere konnten wir nun anhand des Ratschluss Gottes aus seinem Wort aufklären.
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Wir wissen aus der Heiligen Schrift, dass es einen Zeitpunkt gab, an dem die „Wort-Offenbarung“ durch den sogenannten 5-fältigen Dienst, nämlich Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer, durch die "Schrift-Offenbarung" abgelöst wurde. Die Schrift-Offenbarung ist das Neue Testament der Bibel, das aus 27 Büchern besteht.
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Der Herr Jesus hat diesen 5-fältigen Dienst gegeben, der übrigens nur aus Männern bestand, um die Offenbarungen Gottes zu verkündigen und schließlich nach und nach in den 27 Büchern auch niederzuschreiben.
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Wir wissen auch, dass Gott die Verkündigung dieser berufenen Männer, die die Offenbarungen Gottes weitergaben, durch Zeichen und Wunder bestätigte, damit alle sicher sein konnten, dass dies Offenbarungen des allmächtigen Gottes waren. Die durch den Heiligen Geist bevollmächtigten und ausgerüsteten Männer Gottes hatten in den Gemeinden die Autorität über die Offenbarungen und den Ratschluss Gottes, die sie durch ihre Lehre ausübten.
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Somit haben diejenigen, die in den Gemeinden lehrten, die geistliche Autorität über die Gemeinden ausgeübt. Nachdem aber die Frau keine Autorität über die Männer haben darf, hat eben der Apostel Paulus, inspiriert durch den Heiligen Geist, den Frauen nicht erlaubt, zu lehren.
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Nachdem das vollkommene Wort Gottes in der Form der 27 Bücher des neuen Testamentes da ist, gibt es keine Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer mehr, die etwas verkündigen können, was es nicht bereits im geschriebenen, vollkommenen Wort Gottes gibt. Deshalb sind auch die Zeichen und Wunder nicht mehr nötig, um die Träger dieser Gaben zu bestätigen.
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Seitdem das Vollkommene da ist, gibt es eine alleinige Autorität, und zwar die des vollkommenen Wortes Gottes, das auch als das „Vollkommene“ bezeichnet wird.
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1 Kor 13,9 „Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; 10 wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.“
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Daher ist es seit dieser Zeit völlig gleich, ob ein Mann oder eine Frau in der Gemeinde lehrt, da jeder gleichermaßen unter der Autorität des Vollkommenen steht.
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Darüber haben die Ältesten zu wachen. Niemand darf eine Lehre in der Gemeinde bringen, die nicht vollständig unter der Autorität des Vollkommenen steht und immer von den Ältesten geprüft werden muss.
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Fazit: Die Autorität in der Gemeinde hat einzig und allein das Wort Gottes. Und wir wissen, dass das Wort Gottes ein Synonym für den Herrn Jesus Christus ist und sogar sein Name als das Wort Gottes bezeichnet wird.
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Deshalb können auch Frauen heute in der Gemeinde lehren, da ihnen durch die Verkündigung keinerlei Möglichkeit mehr gegeben ist, über die Männer Autorität auszuüben oder gar über sie zu herrschen, was gemäß der Schöpfungsordnung von Gott nicht erlaubt ist.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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