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Der Heilige Geist - Teil 7
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in der vor uns liegenden Botschaftsserie studieren wir anhand des Wortes Gottes auf praktische Weise, welche zentrale Bedeutung der Heilige Geist im Leben der Kinder Gottes hat.
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Unser Ziel ist es, sein Wirken tiefer zu verstehen, um dadurch in unsere Berufung und Bestimmung hineinzuwachsen und den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorbereitet hat.
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Wir gliedern diese Botschaft in folgende Kategorien:
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A - Die Grundlagen unseres Glaubens (Teil 1 bis Teil 6)
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B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes
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C - Die Gaben des Heiligen Geistes
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D - Die Frucht des Heiligen Geistes
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Hier die Übersicht: Kategorie B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes.
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Diese Kategorie gliedern wir in folgende Kapitel:
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- Kapitel 7 am 11.5.2025
Der Heilige Geist als Anzahlung oder Unterpfand unseres himmlischen Erbes.
- Kapitel 8 am 18.5.2025
Der Heilige Geist als Freisetzer zur Freiheit von der Sünde und zum Leben aus Gottes Kraft.
- Kapitel 9 am 25.5.2025
Der Heilige Geist als Versiegler zum Besitztum für Gott.
- Kapitel 10 am 1.6.2025
Der Heilige Geist als Wegbegleiter in der Gemeinschaft mit dem Vater in Christus.
- Kapitel 11 am 8.6.2025
Der Heilige Geist als Offenbarer und Lehrer zur Kenntnis des Ratschluss Gottes.
- Kapitel 12 am 15.6.2025
Der Heilige Geist als Fürsprecher und Helfer in unserer Schwachheit und im Gebet.
- Kapitel 13 am 22.6.2025
Der Heilige Geist als Versicherer der Sohnschaft und Verbinder zum Vater.
- Kapitel 14 am 29.6.2025
Der Heilige Geist als Quelle der geistlichen Frucht in uns.
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Heute nun weiter mit Kategorie B - Die Aufgaben des Heiligen Geistes.
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Kapitel B-7: Der Heilige Geist als Anzahlung und Unterpfand unseres himmlischen Erbes.
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Wir wollen uns dem Thema heute wie folgt widmen:
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- Einleitung.
- Die biblische Grundlage: Was bedeutet "Anzahlung" und "Unterpfand"?
- Was ist unser himmlisches Erbe?
- Der Heilige Geist – die göttliche Zusicherung des Erbes.
- Die Auswirkung dieser Wahrheit auf unser Leben heute.
- Die Hoffnung auf die endgültige Erlösung.
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1. Einleitung
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Der Heilige Geist ist uns gegeben als Anzahlung bzw. Unterpfand für das, was Gott uns verheißen hat – unser himmlisches Erbe in Christus.
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Diese Aufgabe des Heiligen Geistes hat eine tiefe Bedeutung für unser Glaubensleben, für unsere Gewissheit des Heils und für unsere Erwartung der zukünftigen Herrlichkeit mit dem Herrn Jesus.
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2. Die biblische Grundlage - was bedeutet „Anzahlung" oder „Unterpfand"?
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Drei Schlüsselverse sind in diesem Zusammenhang zentral.
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Eph 1,13-14 „13 In ihm ⟨seid⟩ auch ihr, als ihr
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- das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und
- gläubig geworden seid,
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versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.
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- auf unser Erbe, auf die Erlösung ⟨seines⟩ Eigentums hin
- zum Preis seiner Herrlichkeit.“
2.Kor 1,21-22 „21 Der uns aber
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- mit euch festigt in Christus und
- uns gesalbt hat,
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22 der uns auch versiegelt und die Anzahlung des Geistes in unsere Herzen gegeben hat.“
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2.Kor 5,4-5 „4 Denn wir freilich, die in dem Zelt sind, seufzen beschwert, weil wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen wird vom Leben.
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5 Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns die Anzahlung des Geistes gegeben hat.“
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Das griechische Wort für „Unterpfand“ (a.Ü. Anzahlung) ist arrabōn.
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Es wurde im damaligen Geschäftsleben verwendet und bedeutet: eine erste Zahlung, eine Anzahlung, die gleichzeitig eine verbindliche Zusicherung ist, dass der Rest folgen wird.
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Zwei Ebenen des Begriffs "Unterpfand" (griechisch arrabōn):
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- Von Gottes Seite her ist der Heilige Geist ein Unterpfand in dem Sinn, dass Gott mit der Gabe des Geistes zeigt, dass er das verheißene Erbe zur Verfügung stellt – also bereit ist, das Werk zur Vollendung zu bringen.
- Von der Seite des Menschen her ist das Unterpfand aber noch kein Besitz des ganzen Erbes, sondern ein Anrecht auf es, das
- in Treue bewahrt und
- im Gehorsam durch den Glauben ergriffen werden muss.
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Die Verantwortung des Gläubigen ist klar:
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Hebr 3,14 „Denn wir sind Teilhaber des Christus geworden, wenn wir die anfängliche Grundlage bis zum Ende standhaft festhalten.“
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Röm 8,13-14 „13 denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
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14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.“
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Es geht nicht um eine einseitige, automatische Erfüllung einer Zusage, sondern um ein geistliches Anrecht auf das Erbe, das in einem lebendigen Glauben und Gehorsam gegenüber Gott verwirklicht wird.
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Der Heilige Geist ist das Angeld dessen, was bereitliegt – aber nicht ohne Bedingungen auf Seiten des Menschen.
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3. Was ist unser himmlisches Erbe?
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Bevor wir den Wert der Anzahlung erkennen, müssen wir das Erbe verstehen, auf das sie sich bezieht.
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Unser Erbe ist untrennbar mit Christus selbst verbunden.
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Alles, was er ist, was er empfangen hat vom Vater als der Erstgeborene aus den Toten, das teilt er mit uns, den Seinen. Wir sind Miterben mit ihm.
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Röm 8,17 „Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben – Erben Gottes und Miterben Christi.“
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- Ewiges Leben in unvergänglicher Herrlichkeit
- Ein unbeflecktes, unverwelkliches Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird.
1.Petr 1,3-4 „3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch,“
- Die Verwandlung unseres Leibes zur Gleichgestalt mit dem Leib seiner Herrlichkeit.
Phil 3,20-21 „20 Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, 21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.“
- Die Gemeinschaft mit dem Vater, mit dem Herrn Jesus und untereinander in Vollkommenheit.
- Die Teilhabe an der Regierung Christi sowohl über das 1000-jährige Reich als auch über die neue Schöpfung.
2.Tim 2,12 „wenn wir ausharren, werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen;“ Offb 22,5 „Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
- Die völlige Freiheit von Sünde, Leid, Tod und Trennung
All dies liegt noch vor uns. Wir haben es nicht hier auf Erden. Aber: Wir haben den Geist, der uns heute schon innerlich Anteil gibt an dieser zukünftigen Wirklichkeit. Der Geist ist das Unterpfand – der erste Vorgeschmack auf das, was kommt.
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4. Der Heilige Geist - die göttliche Zusicherung des Erbes
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Nun verstehen wir, warum der Geist als Unterpfand gegeben ist. Er ist nicht das Erbe selbst, aber er ist das göttliche Zeugnis, dass das Erbe uns gehört.
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Röm 8,23 „Aber nicht nur sie [die Schöpfung], sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung unseres Leibes.“
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Die „Erstlingsgabe des Geistes“ bedeutet:
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Der Geist ist der erste Teil des großen Ganzen. Gott gibt uns den Anfang seiner zukünftigen Herrlichkeit – durch das Wirken seines Geistes in uns.
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Der Heilige Geist ist also:
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- Zeugnisgeber: Er bezeugt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind
Röm 8,16 „Der Geist selbst bezeugt ⟨zusammen⟩ mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“
- Siegel Gottes: Er kennzeichnet uns als Eigentum Gottes (Eph 1,13) – soeben gelesen.
- Anzahlung Gottes: Er gibt uns die Gewissheit, dass der Rest folgen wird (Eph 1,14) – soeben gelesen.
- Lebensspender: Er wirkt in uns das neue Leben aus Gott
Joh 3,6 „Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.“
- Hoffnungsstifter: Er lenkt unseren Blick auf das Zukünftige 2.Kor 5,5 – soeben gelesen.
Wenn wir also heute schon erleben, dass der Geist in uns wirkt – uns lehrt, tröstet, erfüllt, in die Anbetung führt und auch überführt – nicht zur Bekehrung wie bei Ungläubigen, sondern zur Reinigung, Korrektur und Heiligung –, dann ist das weit mehr als nur eine Hilfe für den Alltag.
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Es ist das göttliche Angeld auf ein ewiges Leben in Herrlichkeit. Was der Geist heute in uns wirkt, ist ein Vorgeschmack auf die kommende Herrlichkeit.
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5. Die Auswirkung dieser Wahrheit auf unser Leben heute
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Diese Wahrheit hat mindestens drei entscheidende Auswirkungen, die wir nun erkennen wollen:
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In den letzten 2 Wochen war ich im Gespräch mit „besonderen Geistlichen“ unabhängig voneinander.
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- Der eine sagt, dass wir zweifeln dürfen.
- Der andere sagt, dass die Gewissheit das Ende des Glaubens bedeutet.
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Dies wird von der Menschenmenge mit Halleluja bejubelt. Jesus Christus hat doch selbst am Kreuz gezweifelt und dachte, dass sein Vater ihn verlassen hätte!! So machen sie den Sohn Gottes zum Sünder! Wie traurig!
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Das Wort Gottes lehrt uns die Gewissheit und den Zweifel.
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Off 21,5 „Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.“
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Der Glaube ist das Gegenteil des Zweifelns.
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- Hebr 11,6 „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen.“
- Jak 1,6-8 „6 Er bitte aber im Glauben, ohne zu zweifeln; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin und her bewegt wird. 7 Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas vom Herrn empfangen werde; 8 er ist ein wankelmütiger Mann, unbeständig in allen seinen Wegen.“
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Weil wir den Geist haben, wissen wir, dass wir gerettet sind – nicht weil wir es fühlen, sondern weil Gott uns ein Siegel gegeben hat. Der Geist bezeugt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind (Röm 8,16).
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Das ist keine Einbildung, sondern ein inneres Zeugnis durch Gottes Geist. Wer den Geist hat, der ist versiegelt und gehört Gott.
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b) Freude und Dank im Alltag
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Der Geist erinnert uns daran, dass unser Leben hier nicht alles ist. Unsere eigentliche Hoffnung ist im Himmel. Das gibt Freude inmitten von Leid, Geduld in Prüfungen und Trost in der Bedrängnis.
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Der Apostel Paulus spricht in 2.Kor 4,16-18 davon, dass wir das Unsichtbare erwarten – weil es ewig ist.
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c) Heiligung und Wachsamkeit
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Weil wir durch den Geist zu Gott gehören und auf das Erbe warten, sollen wir auch in Übereinstimmung mit diesem Erbe leben.
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Der Geist heiligt uns – er zieht uns weg von der Welt, hin zum Vater. Und wir antworten darauf in Wachsamkeit, Reinheit und Liebe. Wir sind nicht mehr von dieser Welt, sondern auf dem Weg zu unserer himmlischen Heimat.
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6. Die Hoffnung auf die endgültige Erlösung.
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Eph 1,14 spricht davon, dass der Geist das Unterpfand ist „zur Erlösung des Eigentums“. Was bedeutet das?
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Wir sind durch den Glauben schon erlöst. Aber unser Leib ist noch der alte Leib. Die Schöpfung liegt noch in Gebundenheit. Die endgültige Erlösung – die Verwandlung unseres Leibes und die Einsetzung in die Herrlichkeit – steht noch aus.
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2.Kor 5,5 fasst das wunderbar zusammen: „Der uns aber eben dazu bereitet hat, ist Gott, der uns das Unterpfand des Geistes gegeben hat.“
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Der Geist ist also nicht nur eine Zusicherung, sondern die Anzahlung Gottes – ein Ausdruck seines Anspruchs auf uns als sein Eigentum.
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Kol 1,13-14 „13 Er hat uns errettet aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, 14 in dem wir die Erlösung haben, die Vergebung der Sünden.“
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Gott hat uns aus dem Machtbereich Satans herausgerettet und in die Herrschaft des Herrn Jesus hineingestellt. Denn der Vater, der uns aus der Herrschaft des Satans herausgerettet und zu seinen Kindern gemacht hat, hat durch die Gabe seines Geistes sein Anrecht auf unsere ewige Zugehörigkeit zu ihm bekräftigt.
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Der Satan hat somit keinen Anspruch mehr auf uns, sofern wir den Glauben und die Treue bis zum Ende bewahren.
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Schlussgedanken und Ermutigung
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Liebe Geschwister, wenn wir also den Heiligen Geist als Anzahlung oder Unterpfand unseres himmlischen Erbes erkennen, dann wächst unser Glaube, unsere Hoffnung und unsere Freude.
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- Du fühlst dich schwach und unfertig?
Der Geist ist nicht nur ein Beweis, sondern auch eine Kraft zur Veränderung – der Anfang des Himmels in dir.
- Du sehnst dich nach mehr von Gott?
Der Geist ist nicht die Endstation, sondern die Verheißung von etwas Größerem – die völlige Gemeinschaft mit dem Vater und dem Herrn Jesus.
Lasst uns also im Geist leben, im Geist wandeln und durch den Geist Gott dienen – bis der Tag kommt, an dem wir unser Erbe in Christus vollständig empfangen.
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AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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