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Was ist der Sinn unseres Lebens?

heute geht es um das Thema: "Was ist der Sinn unseres Lebens?“

Diese Botschaft gliedern wir wie folgt:
  1. Einleitung.
  2. Der wahre Zweck unseres irdischen Lebens.
  3. Die Welt vergeht – wir aber werden vorbereitet.
  4. Gottes Ziel mit uns.
  5. Unser irdischer Auftrag.
  6. Das Vorbild.
  7. Unsere Verantwortung.
  8. Ermutigung zum Schluss.

1. Einleitung.

Es gibt eine Frage, die im Herzen eines jeden Kindes Gottes früher oder später aufsteigt – und sie ist die entscheidende Frage in unserer gesamten Existenz:

Was ist eigentlich der Sinn unseres Lebens?

Wenn wir diese Welt verlassen, nehmen wir nur eines mit: uns selbst — und das, was wir mit der Hilfe des Heiligen Geistes geworden sind.

Nicht unser Besitz. Nicht unser Erfolg. Nicht unser Einfluss. Alles, was wir hier anhäufen, bleibt zurück.

Der Herr Jesus beginnt seine Bergpredigt mit einem geistlichen Appell:
Matthäus 6,19 „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen. 
20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. 
21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. “

Hier steht im Griechischen für „Schätze sammeln“ das Wort θησαυρίζετε (thēsaurízete) – das bedeutet nicht nur sammeln, sondern anhäufen, aufbauen, festhalten, zu seinem Lebensinhalt machen.

Was ist dein „Bestreben“? Was prägt dein Herz?

Eine weitere Frage lautet:
Wenn wir als wahre Kinder Gottes:
  • wiedergeboren aus dem lebendigen Wort Gottes, in der Wirkung des Geistes der Sohnschaft,
  • versiegelt mit dem Heiligen Geist der Verheißung,
  • angenommen als Gottes Kinder und Bürger des Himmels,
bereits jetzt ewiges Leben haben — warum sind wir dann noch auf der Erde?

Warum werden wir nicht sofort zu Gott in den Himmel geholt?

Die Schrift zeigt uns klar:
Wir sind noch hier, weil wir zugerüstet werden müssen für die Ewigkeit.

2. Der wahre Zweck unseres irdischen Lebens:

Die Bibel sagt uns nicht nur dass wir gerettet sind, sondern wozu wir gerettet sind:
Römer 8,17 „Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. 

Kinder Gottes haben eine Berufung:
Wir sollen Erben Gottes werden – Verwalter seines Reiches, Mitregenten mit Christus.

Doch wenn jemand etwas erbt, muss er für dieses Erbe auch vorbereitet sein, damit er es überhaupt antreten kann.

Das griechische Wort für „erben“ (κληρονόμοι, klēronómoi) bedeutet nicht nur „Besitz empfangen“, sondern als gereifter Sohn Verantwortung übernehmen.

Ein unreifes Kind kann ein Erbe besitzen, aber es darf es nicht verwalten.

Gal 4,1"Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, besteht zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr aller Güter ist; '
2 sondern er steht unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Zeit. 
3 Ebenso waren auch wir, als wir noch unmündig waren, den Grundsätzen der Welt als Knechte unterworfen.
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 
5 damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen. 
6 Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater! 
7 So bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus. 


Wichtige Erklärung dazu:
Wir aus den Nationen waren nie unter dem mosaischen Gesetz.
Das Gesetz wurde Israel gegeben (Röm 9,4; Ps 147,19–20). In diesem Sinn waren wir Heiden „ohne Gesetz“ (Röm 2,14) und auch „ohne Christus, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels“ (Eph 2,12).

Was meint der Apostel Paulus dann in Gal 4?

  • In Gal 4,1–5 spricht Paulus historisch und heilsgeschichtlich von denen, „die unter Gesetz waren“ (Gal 4,5)
    Das sind zunächst die Juden, die unter dem Gesetz standen und durch den Herrn Jesus daraus losgekauft wurden.
  • Gal 4,6 aber geht einen Schritt weiter: „Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt…“
Hier wechselt Paulus von der Herkunft zur Stellung.
  • Nicht: weil ihr zuvor unter Gesetz wart
  • sondern: weil ihr jetzt Söhne seid.
👉 Die Sohnschaft ist das verbindende Element, nicht das frühere Gesetzesverhältnis.

Aber, leben wir jetzt auch als Söhne Gottes? Oder leben wir als Knechte unserer Begierden, der Sünde und des Satans - so wie die verlorenen Menschen in dieser Welt?

Die Schrift zeigt eindeutig, wie Söhne Gottes leben – und wie Knechte der Begierden und der Sünde leben.
  • Der Schlüssel ist: vom Geist geleitet zu leben:
    Röm 8,12-14 „So sind wir nun, ihr Brüder, nicht dem Fleisch verpflichtet, nach dem Fleisch zu leben.
    Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben;
    wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
    Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, die sind Söhne Gottes.“
    Hier steht die eindeutige Definition: Ein Sohn Gottes ist, wer vom Geist geleitet lebt – nicht vom Fleisch - das meint von seiner alten Natur.
    Fazit:
    Wenn wir dem Geist folgen → Leben wir als Söhne.
    Wenn wir dem Fleisch folgen → sind wir Knechte der Begierden und der Sünde.
  • Der Maßstab ist: als geliebte Kinder (Söhne und Töchter) Gottes zu leben:
    Epheser 5,1–2 "Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder
    und wandelt in der Liebe, gleichwie auch der Herr Jesus uns geliebt hat.
    Fazit:
    Wer als Sohn lebt, lebt wie der Herr Jesus.
  • Kinder des Gehorsams:
    1. Petrus 1,14–16 "Als Kinder des Gehorsams
    wie der, der euch berufen hat, heilig ist, so sollt auch ihr heilig sein.“
    Fazit:
    Ein Sohn Gottes ist geprägt von Gehorsam und Heiligkeit.
    Ein Knecht der Sünde ist geprägt von Selbstbestimmtheit, Begierden, Unreinheit und Weltlichkeit.
  • Die wahre Identität der Söhne Gottes:
    1. Johannes 3,1–3 „Darum erkennt uns die Welt nicht …
    Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes …
    jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie er rein ist.“
    Fazit:
    Wer wirklich ein Kind Gottes ist, lebt in einem Prozess der Reinigung und Heiligung,
    nicht in der Unreinheit der fleischlichen Begierden und Sünde.
  • Söhne lassen sich erziehen:
    Hebräer 12,7–10 „Was ihr erduldet, dient euch zur Zucht; Gott behandelt euch als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?“
    Fazit:
    Ein wahrer Sohn empfängt Erziehung.
    Der Ungehorsame verweigert sie.
  • Das Vorbild ist der Herr Jesus selbst:
    Johannes 8,29 „… ich tue allezeit, was ihm (dem Vater) wohlgefällt.“
    Fazit:
    Das ist die Definition eines Sohnes, der seinen Vater liebt.

Zusammenfassung:

Leben wir als Söhne?
Dann leben wir:
  • geistgeleitet (Röm 8,14),
  • im Geist wandelnd (Gal 5,16–18),
  • im Gehorsam (1Petr 1,14),
  • in Reinigung (1Joh 3,3),
  • in der Nachfolge Jesu als Glieder des Leibes Christi:
    Eph 5,1 "So ahmt nun Gott nach als geliebte Kinder 2 und wandelt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch. 
    3 Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört"
  • in göttlicher Zucht (Hebr 12).

Leben wir als Knechte unserer Begierden?
Dann:
  • leben wir fleischlich (Röm 8,13),
  • dienen wir den Begierden (Gal 5,16),
  • tun wir nicht den Willen des Vaters,
  • verlieren wir einen Teil oder den gesamten Lohn (1Kor 3,15),
  • gefährden wir sogar unser ewiges Leben, wenn wir in den Begierden unserer alten Natur und der Sünde verharren (Gal 5,19–21).

Darum sind wir noch hier:
Gott rüstet uns zu, damit wir fähig werden, das zukünftige Erbe zu verwalten.


Das ist der Sinn unseres Lebens.


3. Die Welt vergeht – wir aber werden vorbereitet.

1. Johannes 2,17: Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit."

Die Welt vergeht (παράγεται - parágetal – „ist bereits am Vergehen“), aber wir werden zugerüstet.

Alles Weltliche zerfällt. Nur das, was der Geist Gottes in uns wirkt, bleibt bestehen.
Warum?
Weil es ewig ist und für das ewige Reich bestimmt.

Die Werte der Welt – Schönheit, Macht, Besitz, Einfluss – haben nur kurz Bestand.

Wir aber sind dazu bestimmt, zu bleiben – das griechische μένει (ménei) ist dasselbe Wort, das der Herr Jesus in Johannes 15 für „Bleiben in mir“ benutzt.
Nur der, der den Willen Gottes tut, bleibt.

4. Gottes Ziel mit uns.

Das klare Ziel Gottes mit uns ist, uns zu Söhnen zu machen, die - mit Christus verherrlicht - fähig sind zu regieren.
Römer 8,29 „Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Gottes Ziel ist nicht unser Wohlstand, nicht unser Erfolg, nicht unser Komfort in dieser Weltzeit, sondern unsere Verwandlung.

Das Wort συμμόρφους (symmorphous) bedeutet:
„Innen wie außen dieselbe Form und Gesinnung tragen wie der erstgeborene Sohn Gottes.“
Völlig konform mit IHM zu sein.

Gott formt nicht unser Verhalten – Er formt unser Wesen.
Hier geht es nicht um religiöse Leistung, sondern um Transformation.

Warum?

Weil wir als Teil des Christus (1Kor 12,12) — als Glieder an Seinem Leib — mit Christus einmal das Reich Gottes verwalten werden.

Nur Christusgleiche sind in der Lage und haben den Auftrag und die Vollmacht, zu herrschen.

Das Werk des Geistes – Was in der Ewigkeit wirklich Bestand hat.
Der Apostel Paulus erklärt:
1. Korinther 3,11–15 (Zusammenfassung nach SCH2000)
  • Alles wird durch Feuer geprüft.
  • Was von Gott ist, bleibt.
  • Was aus uns selbst ist, verbrennt.
Das Wort für „prüfen“ ist δοκιμάζειν (dokimázein) – und bedeutet: metallurgisch: „auf Echtheit testen“.

Das „Feuer“ ist der göttliche Maßstab. Und deshalb lautet der geistliche Grundsatz:
Nur das, was der Geist Gottes in uns gewirkt hat, wird bleiben.

5. Unser irdischer Auftrag.

Wir haben hier Talente, Gaben und Aufträge, die Gott uns gegeben hat, um:
  1. Sein Wesen sichtbar zu machen
    – als Licht (Mt 5,14),
    – als Vorbild in der Gesellschaft (Phil 2,15).
  2. Seinen Willen auszuleben
    – „Gut, angenehm und vollkommen“ (Röm 12,2).
  3. Frucht zu bringen
    – Frucht des Geistes (Gal 5,22–23),
    – bleibende Frucht (Joh 15,16).
  4. In kleinen Dingen treu zu sein,
    denn: Lukas 16,10 „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.

Gott prüft uns hier in kleinen Dingen, um uns dort große Dinge anzuvertrauen.


6. Das Vorbild.

Das Vorbild des Herrn Jesus – das Leben zur Ehre des Vaters
Der Herr Jesus erfüllte den vollkommenen Sinn des Lebens:
Johannes 8,29 „Ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt.“

Darum sagte der Vater:
Matthäus 3,17 „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“
Wohlgefallen (ἀρεστός – arestós) bedeutet:
„vollkommen angenehm, in Übereinstimmung mit meinem Herzen“.

Die Absicht unseres himmlischen Vaters ist, dass Er über dich und mich dasselbe sagen kann.

Der Maßstab des Glaubens: Nicht Worte, sondern Leben
Jakobus sagt dazu klare Worte:
Jakobus 2,18 „Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen.“

Nicht unser Bekenntnis beweist unseren Glauben, sondern unser Leben, unsere Entscheidungen, unser Umgang mit Zeit, Geld, Beziehungen, Prioritäten.

Der Kampf der Prioritäten.
Der Herr Jesus sagt:
Matthäus 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit …“

Das Wort für „trachten“ = ζητεῖτε (zeteíte) – nicht suchen, sondern: strebend suchen, verfolgend suchen, als höchste Priorität setzen.

Die Frage lautet:
  • Ist Gott für uns wirklich zuerst?
  • Oder nur ein religiöser Teil unseres Lebens?
Den Unterschied erkennen wir ganz schnell an dem Beispiel von Abel und Kain:
  • Abel gab Gott das Erste und Beste – für Kain war Gott nicht das Entscheidende, er gab Gott nur das, was übrig blieb.
  • Abel stellte Gott an die erste Stelle; Kain gab Gott einen Platz, aber nicht den Vorrang.
Gott geht es nicht um die Gabe an sich, sondern um die Stellung Gottes in unserem Herzen.

Auch der Apostel Paulus ist für uns ein wichtiges Vorbild.
Er hatte die Einstellung: Alles ist Verlust gegenüber Christus.

Paulus macht in Philipper 3 deutlich:
Philipper 3,7–9 „Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden geachtet …“

Wichtig ist das Wort „Schaden“: ζημία (zēmía) – Verlust, Schaden, Wertlosigkeit.
Alles, was früher wichtig war, ist plötzlich nichts gegenüber Christus.

Warum?
  • Weil nur Christus in uns bleibt.
  • Nur Christus unser Leben ist.
  • Nur Christus Ewigkeitswert hat.


7. Unsere Verantwortung.

Am Ende gibt es nur zwei Lebensrichtungen:

Leben für Gott und die Ewigkeit:

  • alles, was wir aus dem Geist Gottes tun, bleibt bestehen.
  • wir werden geformt in das Bild des Sohnes.
  • wir werden Erben Gottes und Miterben Christi.
Leben für uns selbst und diese Welt:
  • alles zerfällt.
  • wir verlieren, was wir unbedingt erreichen und festhalten wollten.
  • wir nehmen nichts mit.
Der Herr Jesus sagt:
Matthäus 16,25 „Wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.“

Was wir wirklich mitnehmen: UNS SELBST!
Alles Weltliche bleibt zurück.

Egal, was uns antreibt, zum Ende werden wir immer das Ergebnis unseres Lebens sein.


Niemand nimmt etwas mit — außer dem, was Gott in ihm gewirkt hat:
  1. Charakter aus Christus.
  2. Demut.
  3. Liebe.
  4. Geduld.
  5. Treue.
  6. Hingabe.
  7. Christusgleichheit.
  8. Das geformte Herz.
  9. Das erneuerte Wesen.
  10. Gehorsam.
  11. Weisheit.
  12. Fähigkeit.
Das ist das, was ewig bleibt. Alles andere verbrennt.

8. Ermutigung zum Schluss.

Der Apostel Paulus richtet unseren Blick am Ende nicht auf uns selbst, sondern auf das herrliche Erbe, das Gott für seine Söhne bereitet hat.

Lasst uns noch einmal die Worte hören, die uns der heilige Geist durch den Apostel im Epheserbrief gegeben hat – Worte, die nicht nur informieren, sondern uns erheben, stärken und ausrichten:
Epheser 1,3–6 „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen [Regionen] in Christus,
wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt,
damit wir heilig und untadelig vor ihm seien in Liebe;
und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus,
nach dem Wohlgefallen seines Willens,
zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade,
womit er uns begnadigt hat in dem Geliebten.“

Unser Stand heute:

  • wir sind auserwählt,
  • wir sind Söhne,
  • wir sind begnadigt,
  • wir sind gesegnet mit jedem geistlichen Segen,
  • wir sind für die Ewigkeit bestimmt,
  • wir leben zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade.

Das ist unsere Identität. Das ist unsere Zukunft. Das ist unser Erbe.


Epheser 1,13–14 „In ihm seid auch ihr, … versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist, bis zur Erlösung des Eigentums zum Lob seiner Herrlichkeit.“

Der Geist, der in uns wohnt, ist nicht nur unser Tröster.
  • Er ist das Siegel, dass wir dem Vater gehören.
  • Er ist das Unterpfand, dass wir wirklich Erben Gottes sind.
  • Er ist die Kraft, die uns verändert, bis wir Christus gleich sind.

Epheser 2,6–7 „… und er hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen [Regionen] in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jesus.“

Wir sind nicht auf dem Weg zu den himmlischen Örtern –
wir sind bereits dort hin versetzt, durch den Geist, als Söhne und Töchter.

Und das Ziel Gottes ist für uns schier unfassbar:
Er möchte über uns - über dir und über mir - für alle Ewigkeit den Reichtum seiner Gnade sichtbar machen, indem ER uns alles vererbt und zur Verantwortung übergibt.

Schlusswort der Ermutigung
Liebe Geschwister, wenn der Sinn unseres Lebens die Vorbereitung auf die Ewigkeit ist, dann dürfen wir mit Zuversicht vorangehen.
  • Denn Gott selbst hat uns berufen,
  • Gott selbst hat uns versiegelt,
  • Gott selbst rüstet uns zu,
  • und Gott selbst bringt uns ans Ziel.
Dies alles, weil wir in Christus sind.

Und eines Tages wird der Vater über jeden Sohn, jede Tochter sagen können: "Dies ist mein geliebtes Kind, an dem ich Wohlgefallen habe.
  • Darauf leben wir hin.
  • Das ist unser Sinn.
  • Das ist unser Erbe.
  • Das ist unsere Hoffnung.

AMEN!

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Reinhold Thalhofer
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Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.