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Der Reichtum des Christus - Teil 3
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heute studieren wir anhand des Wortes Gottes folgendes Thema:
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Der Reichtum des Christus - Teil 3
Das Erbe – wir sind Erben Gottes im Christus.
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Diese Botschaft gliedern wir über folgende Kapitel:
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- Alles verloren, alles aus?
- Das Erbe im Christus.
- Vorherbestimmt nach Gottes Vorsatz.
- Ziel: Lob seiner Herrlichkeit.
- Das himmlische Erbe im Unterschied zu Israel.
- Christus uns gemacht – Gottes Vorsatz im Sohn.
- Abschließende Ermutigung.
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1. Alles verloren, alles aus?
Liebe Geschwister, liebe Freunde unserer Gemeinde, der Herr Jesus erzählt uns in Lukas 15 die bekannte Begebenheit vom verlorenen Sohn.
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Ein Sohn verlässt das Haus seines Vaters, fordert sein Erbe ein und zieht in ein fernes Land. Dort lebt er unabhängig, selbstbestimmt, losgelöst vom Vater – bis er schließlich alles verliert.
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Am Ende sitzt er hungrig und verarmt da. Und dann heißt es: "Er ging aber in sich…"
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Um es noch einmal deutlich zu sagen:
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- Der Sohn hat sein Erbe bereits bekommen.
- Und er hat es vollständig vergeudet.
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Er kommt nicht zurück als jemand, der sagen kann: „Vater, ich habe noch einen Anspruch.“
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Ganz im Gegenteil: Er hat alles verloren, was ihm zustand. Aus menschlicher Sicht müsste man sagen:
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- Das Erbe ist weg.
- Die Beziehung ist beschädigt.
- Es gibt keinen Anspruch mehr.
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Und genau das ist auch seine Haltung:
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Lukas 15,19 „Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!“
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Aber zurück zu der Geschichte:
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Plötzlich erkennt er: Im Haus seines Vaters ist Überfluss.
Und hier liegt ein entscheidender Punkt, den wir leicht übersehen: Dieser Sohn war die ganze Zeit Sohn – aber er lebte wie ein Fremder.
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- Er hatte einen Vater.
- Er hatte ein Zuhause.
- Er hatte ein Erbe.
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Und doch lebte er, als hätte er nichts.
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Als er zurückkehrt, kommt er zurück ohne Anspruch!
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- ohne Forderung,
- ohne Erwartung.
Und jetzt offenbart sich das Herz des Vaters:
Was jetzt geschieht, ist entscheidend:
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- Der Vater nimmt ihn nicht als Knecht auf.
- Er stellt ihn wieder als Sohn her.
- das beste Kleid
- der Ring
- die Schuhe
- Der Vater gibt ihm nicht nur „etwas zurück“,
- sondern stellt ihn wieder vollständig in die Sohnschaft und Würde ein.
Der geistliche Kern dieser Wahrheit
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Hier liegt eine tiefe geistliche Linie:
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Der Sohn hatte das empfangene Erbe verschwendet – aber er hat die Sohnschaft nicht zerstört.
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- Weil sie nicht auf seiner Leistung beruhte,
- sondern auf der Beziehung zum Vater,
- und weil er zum Vater zurück gekehrt ist.
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WICHTIG: Er hätte die Sohnschaft verloren, wenn er nicht umgekehrt und zum Vater zurückgekehrt wäre! Er hatte den Vater in Eigensinn verlassen und ist seine eigenen Wege gegangen.
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Letztlich ist er bei den Schweinen gelandet ...
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Das Gleichnis vom verlorenen Sohn:
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Lk 15,11 "Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngere von ihnen sprach zum Vater: Gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt, Vater! Und er teilte ihnen das Gut. 13 Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land, und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben. 14 Nachdem er aber alles aufgebraucht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und auch er fing an, Mangel zu leiden. 15 Da ging er hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seine Äcker, die Schweine zu hüten. 16 Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen; und niemand gab sie ihm. 17 Er kam aber zu sich selbst und sprach: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber verderbe vor Hunger! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, 19 und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! 20 Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater."
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Verbindung zu Epheser 1
Und genau hier wird es für uns heute so kostbar: Auch unser Erbe im Christus ist nicht gegründet:
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- auf unseren Verdienst,
- auf unserer Stärke,
- auf unserer Leistung,
- auf Gottes Vorsatz
- auf Gottes Gnade
- auf unserer Stellung im Christus
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"…die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens."
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- Unser Erbe ist sicher – selbst dann, wenn wir schwach sind oder wanken,
- weil es in Gott verankert ist, nicht in uns.
Eine wichtige Klarstellung
Das heißt nicht, dass unser Leben keine Konsequenzen hat. Der verlorene Sohn hat echten Verlust erlebt:
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Klar ist, die Sünde hat Folgen.
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Nochmals: wäre er nicht umgekehrt, hätte er alles verloren, auch die Sohnschaft. Wir sehen in diesem Gleichnis, dass der Vater ihm keine Care-Pakete sandte, ihn auch nicht bat, zurück zu kommen. Aber er wartete jeden Tag sehnsüchtig darauf, dass sein Sohn umkehren würde und nach Hause käme, weil er ihn liebte.
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Der Vater wartete, bis er bei den Schweinen gelandet war und dann eine Entscheidung traf.
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Das ist unsere Verantwortung: uns zu entscheiden! Dafür hat uns unser Schöpfer einen freien Willen gegeben. Wir können uns entscheiden:
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- kann nicht das zerstören,
- was Gott in seiner Gnade gegründet hat.
Das kann nur unsere rebellische Entscheidung - im Eigensinn - gegen die Gnade Gottes.
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Aber die eigentliche Tragik in diesem Gleichnis ist nicht nur, dass der Sohn sein Erbe verschwendet hat…
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- sondern dass er dachte,
- er könne nicht mehr Sohn sein.
Und genau das ist die Lüge, die viele Gläubige glauben:
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- „Ich habe versagt.“
- „Ich bin nicht würdig.“
- „Ich habe meinen Platz verloren.“
Aber das Wort Gottes sagt:
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- Du bist im Christus,
- und dein Erbe ist in ihm gesichert.
Genau darin liegt auch eine geistliche Parallele zu uns heute. Viele Gläubige leben wie geistlich Arme, obwohl sie reich sind. Nicht, weil sie nichts hätten – sondern weil sie nicht erkennen, was ihnen im Christus gehört.
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Darum ist Epheser 1 keine Theorie – sondern eine gewaltige Zusage:
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- Wir haben ein Erbe,
- und dieses Erbe ist nicht infrage gestellt,
- weil es im Christus verankert ist.
2. Das Erbe im Christus.
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Der Apostel schreibt: „In ihm haben auch wir ein Erbteil erlangt…“
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Diese zwei Worte sind entscheidend: „in ihm“.
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Gott gibt uns nichts außerhalb von Christus. Alles, was wir empfangen haben, ist untrennbar mit seiner Person verbunden. Das bedeutet: Wir haben nicht einfach Segnungen „von Gott“, sondern wir haben Anteil an dem, was dem Christus selbst - und damit uns als Kinder Gottes - gehört.
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Der Christus ist der Erbe über alles – und wir sind in ihm - dem Erstgeborenen - als Nachgeborene - zu Miterben gemacht, denn wir gehören zum Christus Gottes …
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Das ist eine Wahrheit von gewaltiger Tragweite. Wir sind nicht nur errettet von Sünde und Gericht, nicht nur begnadigt – sondern hineingenommen in die Stellung des Sohnes, sodass wir Anteil haben an seinem Erbe.
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Dieses Erbe ist nicht irdisch. Es ist kein Land, kein sichtbares Reich, kein vergänglicher Besitz. Es ist himmlisch. Es umfasst alles, was Gott seinem Sohn gegeben hat:
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- die himmlischen Örter,
- die zukünftige Herrlichkeit,
- die Gemeinschaft mit dem Vater,
- ja, die gesamte Schöpfung Gottes.
- Vom Reich Gottes auf Erden in den 1000 Jahren,
- und danach der neue Himmel und die neue Erde, bis in alle Ewigkeit.
Der Apostel schreibt an anderer Stelle: Röm 8,17 "Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus…"
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Das bedeutet: Gott selbst ist unser Teil.
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Liebe Geschwister, liebe Freunde, wir können das kaum erfassen – aber es ist die Wahrheit Gottes: Wir sind in Christus unermesslich reich.
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3. Vorherbestimmt nach Gottes Vorsatz.
Der Text in Kapitel 1 des Epheserbrief fährt fort: Eph 1,11 „…die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens.“
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Hier wird uns gezeigt, dass dieses Erbe nicht zufällig ist und auch nicht von uns abhängt. Es ist gegründet in Gottes ewigem Vorsatz.
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Noch bevor die Welt bestand, hat Gott beschlossen, uns in Christus dieses Erbe zu geben. Es ist nicht das Ergebnis unseres Wandels, nicht die Belohnung unserer Treue – sondern Ausdruck seines souveränen Willens.
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Und deshalb ist dieses Erbe auch vollkommen sicher.
Gott wirkt alles nach dem Ratschluss seines Willens. Nichts geschieht außerhalb seiner Kontrolle. Nichts kann seinen Plan vereiteln. Was er beschlossen hat, das führt er auch aus.
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Das gibt uns eine tiefe Ruhe. Unser Erbe hängt nicht an unserer Schwachheit, nicht an unseren Umständen, nicht an dieser Welt – sondern allein an Gott.
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Der Psalmist sagt: Ps 33,11 "Der Ratschluss des HERRN bleibt ewig bestehen…“
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Wenn Gott etwas bestimmt hat, dann bleibt es. Das bedeutet: Unser Erbe ist so sicher wie Gottes Wille selbst.
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4. Ziel: Lob seiner Herrlichkeit.
Dann kommt der Zielpunkt: Eph 1,12 „…damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit seien, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben.“
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Hier öffnet sich uns die eigentliche Absicht Gottes. Warum hat Gott uns erwählt? Warum hat er uns erlöst? Warum hat er uns dieses Erbe gegeben
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- Damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit sind.
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Das Zentrum ist nicht der Mensch – sondern Gott. Es geht nicht in erster Linie darum, dass wir glücklich sind, sondern dass Gott verherrlicht wird. Unser ganzes Heil, unsere Stellung, unser Erbe – alles dient diesem einen Ziel: dass seine Herrlichkeit sichtbar wird.
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Das betrifft unser ganzes Leben. Nicht nur den Sonntag. Nicht nur geistliche Momente. Sondern unseren Alltag:
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- wie wir denken,
- wie wir reden,
- wie wir handeln.
Der Apostel schreibt: 1. Kor 10,31 "Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut – tut alles zur Ehre Gottes!“
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Unser Leben soll ein Ausdruck davon sein, wer Gott ist. Und dann heißt es: „die wir zuvor auf den Christus gehofft haben“.
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Das zeigt die Haltung der Gläubigen: Sie sind Menschen der Hoffnung. Ihr Blick ist nicht auf diese Welt gerichtet, sondern auf den Christus. Sie erwarten ihn, sie leben in Ausrichtung auf ihn.
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5. Das himmlische Erbe im Unterschied zu Israel.
An dieser Stelle ist es wichtig, klar zu unterscheiden: Israel hat ein irdisches Erbe:
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- ein Land
- ein Reich
- sichtbare Segnungen
Die Gemeinde hingegen hat ein himmlisches Erbe:
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- im Christus
- in den himmlischen Örtern
- geistlich und ewig
Das sind zwei unterschiedliche Berufungen in Gottes Heilsplan. Wir als Gemeinde sind nicht auf das Irdische ausgerichtet, sondern auf das Himmlische. Unsere Heimat ist nicht diese Welt – unser Platz ist im Christus.
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Zusammenfassung:
Was durften wir heute verstehen?
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- Wir haben ein Erbe – im Christus.
- Dieses Erbe ist nicht irdisch, sondern himmlisch und ewig.
- Es ist gegründet im ewigen Vorsatz Gottes und deshalb vollkommen sicher.
- Und das Ziel dieses Erbes ist: dass wir zum Lob seiner Herrlichkeit leben.
6. Christus uns gemacht – Gottes Vorsatz im Sohn.
Die Heilige Schrift zeigt uns, dass Christus nicht nur für uns gekommen ist, sondern dass er uns von Gott her „gemacht“ ist – das heißt: alles, was wir vor Gott sind und haben, ist in der Person des Christus begründet.
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a) Christus ist uns von Gott gemacht:
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1. Korinther 1,30 „Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung.“
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- Christus ist nicht nur ein Vorbild
- sondern unsere Stellung vor Gott selbst
- Weisheit,
- Gerechtigkeit,
- Heiligung,
- Erlösung,
ist in ihm bereits gegeben.
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b) Der Erstgeborene – Mittelpunkt von Gottes Vorsatz:
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Die Schrift nennt den Herrn Jesus den „Erstgeborenen“ – das spricht von Vorrang, Stellung und Zielsetzung Gottes.
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Kolosser 1,15 „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.“
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- der Sichtbare Ausdruck Gottes
- der Erste in Rang und Ziel
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c) Ziel: Gleichgestaltung mit dem Sohn
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Gottes Vorsatz geht noch weiter:
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Römer 8,29 „Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“
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- Christus ist der Erstgeborene,
- und wir werden ihm gleichgestaltet.
- eine Familie von Söhnen,
- mit Christus als dem Erstgeborenen.
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d) Der Christus – Haupt und Leib:
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Die Schrift zeigt, dass Christus nicht allein gedacht ist, sondern in Verbindung mit seiner Gemeinde:
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Epheser 1,22–23 „…und hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“
Hier wird etwas sehr Tiefes deutlich:
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- Christus ist das Haupt,
- die Gemeinde ist sein Leib,
zusammen bilden sie den „Christus“ in seiner Fülle (Haupt und Leib)
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- Christus ist uns von Gott gemacht – er ist alles für uns.
- Er ist der Erstgeborene – der Mittelpunkt von Gottes Vorsatz.
- Wir sind bestimmt, ihm gleichgestaltet zu werden.
- Und als Gemeinde gehören wir zu ihm als sein Leib.
7. Abschließende Ermutigung
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Liebe Geschwister, liebe Freunde,
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die eigentliche Tragik im Leben vieler Gläubiger ist nicht, dass sie zu wenig haben – sondern dass sie nicht wissen, was sie haben.
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- gebunden an das Sichtbare,
- belastet von Umständen,
- beschäftigt mit dem Vergänglichen.
- Wir sind Erben Gottes im Christus.
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Der Herr Jesus wurde arm, damit wir reich würden. Nicht äußerlich – sondern in einer Tiefe, die diese Welt nicht kennt.
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- Richte deinen Blick neu auf den Christus.
- Lebe aus dem, was dir gehört.
- Und lass dein Leben ein Lob seiner Herrlichkeit sein.
AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!
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Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
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Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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