Anhand der Heiligen Schrift führt uns diese Serie zur geistlichen Unterscheidung zwischen göttlicher Wahrheit und menschlichem Irrtum.
Diese Botschaftsreihe teilen wir wie folgt auf:
- TEIL A – DAS FUNDAMENT
- TEIL B – DIE SCHLÜSSELVERSE IM KONTEXT
Im Teil A haben wir bisher Folgendes erkannt:
- Kapitel 1: Die Summe des Wortes ist Wahrheit
- Kapitel 2: Ein Gott, der Vater – das eindeutige Zeugnis der Lehre Jesu Christi durch seine Apostel und Propheten in den 21 Lehrbriefen.
- Kapitel 3: Wer ist der Sohn Gottes wirklich?
- Kapitel 4: Das offenbarte Geheimnis des Christus.
- Kapitel 5: Der Geist Gottes – Gottes Kraft, Gegenwart und Wirken.
| TEIL B – DIE SCHLÜSSELVERSE IM KONTEXT: |
| Kapitel 1: Warum Schlüsselverse nur im Licht des gesamten Zeugnisses der Schrift verstanden werden können. Diese Botschaft gliedern wir in zwei Teile über folgende Kapitel: TEIL 1 (KW 24): 1. Rückblick auf das Fundament 2. Die Summe des Wortes Gottes als Maßstab der Wahrheit 3. Warum einzelne Verse nicht isoliert ausgelegt werden dürfen 4. Die Bedeutung der griechischen Grundbegriffe 5. Beten (proseuchomai) – absolutiv 6. Dienen (latreuō) – absolutiv |
TEIL 1:
1. Rückblick auf das Fundament.
| Mit diesem Kapitel beginnen wir den zweiten Hauptteil unserer Lehrserie. Im ersten Teil haben wir uns mit den grundlegenden Aussagen der Schrift beschäftigt. Dabei standen nicht einzelne Verse oder schwierige Formulierungen im Mittelpunkt, sondern die Summe des Wortes Gottes. |
| Wir haben untersucht: |
- die Bedeutung der gesamten Schrift als Maßstab der Wahrheit,
- die Aussagen über Gott, den Vater,
- die Herkunft und Sendung des Sohnes Gottes,
- das offenbarte Geheimnis des Christus,
- sowie das Wirken des Geistes Gottes.
| Dabei wurde deutlich, dass grundlegende Wahrheiten der Schrift nicht auf wenigen schwer verständlichen Stellen beruhen, sondern auf einem breiten und wiederholten Zeugnis. |
| Je häufiger Gott eine Wahrheit offenbart, desto sicherer wird unser Fundament. |

2. Die Summe des Wortes Gottes als Maßstab der Wahrheit.
| Die Heilige Schrift wurde nicht in einem einzigen Augenblick gegeben. Gott sprach über viele Jahrhunderte hinweg durch Propheten, Apostel und andere von ihm berufene Menschen. |
Deshalb besteht biblische Erkenntnis nicht darin, einen einzelnen Vers herauszugreifen und daraus eine Lehre aufzubauen. |
| Vielmehr müssen wir fragen: |
- Was sagt die gesamte Schrift?
- Wie oft wird ein Gedanke wiederholt?
- Wird eine Aussage an mehreren Stellen bestätigt?
- Passt eine Auslegung zum Gesamtzeugnis Gottes?
| Eine einzelne Stelle kann missverstanden werden. Eine Übersetzung kann missverständlich sein. Ein Begriff kann unterschiedlich verstanden werden. |
Doch die Summe der Aussagen Gottes bildet ein sicheres Fundament.
| Je klarer eine Wahrheit in der gesamten Schrift bezeugt wird, desto vorsichtiger müssen wir mit Versen umgehen, die auf den ersten Blick anders verstanden werden könnten. 3. Warum einzelne Verse nicht isoliert ausgelegt werden dürfen. Viele Lehrstreitigkeiten entstanden dadurch, dass einzelne Aussagen von ihrem Zusammenhang getrennt wurden. Dabei genügt es nicht, einen Vers zu zitieren. Entscheidend ist: Wer spricht? Zu wem wird gesprochen? In welchem Zusammenhang steht die Aussage? Welche anderen Schriftstellen behandeln dasselbe Thema? Eine gesunde Auslegung beginnt daher nicht bei den schwierigsten Versen, sondern bei den klarsten. Die klaren Aussagen bilden das Fundament. Die schwierigen Aussagen werden anschließend im Licht dieses Fundaments betrachtet. Dieses Prinzip gilt nicht nur in theologischen Fragen, sondern bei jeder Auslegung der Schrift. |








