Reinhold Thalhofer

Dieses Thema: „Das einzige Evangelium für den Leib Christi – Teil 3.5“ gliedern wir in folgende Kapitel:

  1. Einleitung – Teil 1 | | KW 2
  2. Gemeinsamkeiten – Teil 2 | | KW 3
  3. Unterschiede – Teil 3.1 | KW 4
  4. Unterschiede – Teil 3.2 | KW 5
  5. Unterschiede – Teil 3.3 | KW 6
  6. Unterschiede – Teil 3.4 | KW 8
  7. Unterschiede – Teil 3,5 | KW 9

Die Unterschiede der beiden Evangelien

  • Unterschied Nr. 1: Die intime Ansprache Gottes | Teil 3.1
  • Unterschied Nr. 2: Der Zeitpunkt der Verkündigung | Teil 3.1
  • Unterschied Nr. 3: Die Gläubigen sind Teil des Christus | Teil 3.2
  • Unterschied Nr. 4: die Gläubigen sind Miterben Christi | Teil 3.2
  • Unterschied Nr. 5: Die Gläubigen sitzen auf dem Thron Jesu!
  • Unterschied Nr. 6: Den Gläubigen wurde kein irdischer Segen verheißen!
  • Unterschied Nr. 7: Für die Gläubigen gibt es keine Rituale mehr

Heute kommen wir zum

  • Unterschied Nr. 8: Was und wie beten wir?

Dieses Thema hängt natürlich in allererster Linie damit zusammen, welche Identität wir haben, d. h., wer wir sind?

Deshalb ist es wichtig, zunächst unsere Identität in Christus Jesus zu verstehen.

In diesem Zusammenhang dürfen wir aus dem Wort Gottes begreifen, dass wir, die Gemeinde, eine ganz besondere Berufung haben.

Was ist nun das Besondere an unserer Berufung im Verhältnis zu allen anderen Berufungen der Menschen im Rahmen der unterschiedlichen Heilszeiten Gottes?

Seien es die Gläubigen im Alten Testament, denen das Reich Gottes auf Erden verheißen wurde, oder die Gläubigen im neuen Testament, die das Evangelium vom Reich gehört haben oder hören werden, wenn die Heilszeit der Gemeinde durch die Entrückung abgeschlossen sein wird.

Für die Gemeinde gilt ja – wie wir wissen – eine ganz besondere Offenbarung, nämlich das Geheimnis des Christus, das in Gott verborgen war und das allen vorherigen Geschlechtern nicht bekannt gemacht wurde.

Dazu schreibt der Apostel Paulus an die Gemeinde in Ephesus folgendes:
Eph 3,8. „Mir, dem allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen
9. und ans Licht zu bringen, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von den Zeitaltern her in Gott, der alle Dinge geschaffen hat, verborgen war;

Verherrlichung
Die Unterschiede der beiden Evangelien …

Schon lange vor Grundlegung der Welt und vor aller Zeit hat uns Gott schon dazu berufen, als seine Söhne – mit dem Erstgeborenen – den Christus Gottes zu bilden.

Dazu lesen wir folgende Schriftstellen, die diese außergewöhnliche Berufung deutlich unterstreichen:

Zunächst zum Herrn Jesus:

Er sagte in seinem Gebet, dass ihn der Vater schon vor Grundlegung der Welt geliebt hat:
Joh 17,24. „Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.“

Und weiter: 1 Petr 1,20. „Er ist zwar im voraus vor Grundlegung der Welt erkannt, aber am Ende der Zeiten geoffenbart worden um euretwillen,“

Und weiter: Kol 1,15 „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.“

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