Reinhold Thalhofer
Diese Botschaft gliedern wir in folgende Themen:
- Einleitung
- Die Stellung „in Adam“ – der natürliche Zustand.
- Die große Täuschung – religiöse Sicherheit und Verführung.
- „In Christus“ – die einzige Rettung.
- Wie kommt ein Mensch „in Christus“?
- Woran erkennt man, ob jemand in Christus ist?
- Der persönliche Aufruf.
- Zum Schluss.
Einleitung
Es gibt eine große Täuschung.
- Diese Täuschung besteht darin, dass Menschen glauben, sie seien auf dem richtigen Weg – obwohl sie es nicht sind.
- Und diese Täuschung geschieht nicht zufällig. Die Schrift zeigt uns klar: Es gibt einen Feind Gottes, der auch ein Feind der Menschen ist.
- Satan wirkt – nicht nur durch offene Gottlosigkeit, sondern besonders durch Verführung.
Manche meinen, es komme am Ende doch auf das Herz an, andere sagen, man müsse einfach nur „irgendwie glauben“.
Wieder andere bauen auf ihre Herkunft, ihre Tradition oder ihre religiöse Prägung.
Doch wenn wir die Schrift studieren, dann begegnet uns eine ganz andere Wirklichkeit.
Gott sieht die Menschheit nicht in vielen Kategorien, sondern in nur zwei. „In Christus oder außerhalb von Christus“ Es gibt keinen dritten Weg.
Diese Einteilung ist nicht menschlich, sondern göttlich.
Sie ist nicht oberflächlich, sondern geht bis in das Innerste unseres Seins.
Gottes Wort zeigt uns: Jeder Mensch ist entweder in Adam – oder in Christus.
Es gibt keinen dritten Zustand, keinen Zwischenraum, keine Grauzone.
Und genau deshalb ist dieses Thema von entscheidender Bedeutung.
Es geht nicht um eine Lehrmeinung. Es geht nicht um eine theologische Nuance.
Es geht um Leben und Tod, um Ewigkeit, um Rettung oder Gericht.
Darum wollen wir heute nicht nur hören, sondern prüfen.
Nicht nur verstehen, sondern uns selbst vor Gott stellen.

Die Stellung „in Adam“ – der natürliche Zustand.
Die Schrift macht sehr klar, dass jeder Mensch in einem bestimmten Zustand geboren wird. Dieser Zustand ist nicht neutral.
Der Apostel Paulus schreibt in Römer 5,12: „Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommenist und durch die Sünde der Tod… und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben.“
Das bedeutet: Durch Adam ist etwas Grundlegendes geschehen. Die Sünde ist nicht nur ein Verhalten geworden, sondern ein Zustand.
Und dieser Zustand betrifft jeden Menschen von Geburt an.
Wenn wir also geboren werden, dann sind wir nicht zuerst „gute Menschen, die manchmal sündigen“, sondern wir sind Menschen, die in Adam sind – und deshalb sündigen.
Das bedeutet, dass jeder Mensch, der in diese Welt hineingeboren wird, als Sünder geboren wird.
Wir werden nicht zu Sündern, weil wir sündigen, sondern wir sündigen, weil wir Sünder sind.
Der Tod, von dem hier die Rede ist, ist nicht nur der leibliche Tod, sondern vor allem die Trennung von Gott, dem Vater: DIE EWIGE VERDAMMNIS!
Der Apostel Paulus bringt es in 1. Kor 15,22 auf den Punkt: „Denn gleichwie in Adam alle sterben…“
Dieses „alle“ lässt keinen Spielraum. Es umfasst jeden Menschen. Es macht keinen Unterschied, ob jemand religiös ist oder nicht, ob er moralisch lebt oder nicht, ob er viel weiß oder wenig versteht.
In Adam zu sein bedeutet: ein Sünder zu sein, unter der Sünde zu stehen, unter dem geistlichen und damit ewigen Tod zu stehen und von Gott getrennt zu sein.








