Adnan Krikor

Diese Botschaft gliedern wir in folgende Themen:

  1. Falsche Berufung – falsche Hoffnung – falscher Glaube.
  2. Was bedeutet „Berufung“ wirklich?
  3. Der würdige Wandel – das Wesen unserer Berufung
  4. Die Einheit des Geistes – kein Menschenwerk
  5. Die siebenfache Grundlage unserer Berufung
  6. Beruf und Berufung – zwei verschiedene Ebenen
  7. Die Hoffnung unserer Berufung
  8. Ein Gott und Vater – das Ziel unserer Berufung

Falsche Berufung – falsche Hoffnung – falscher Glaube.

Ohne Hoffnung kein Glaube – und ohne Berufung keine Hoffnung. Darum wollen wir heute verstehen, was unsere Berufung wirklich ist, um entsprechend zu leben.
Heb 11,1 „Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.“

Der Glaube steht also nicht im luftleeren Raum.

Der Glaube ist gebunden an Hoffnung.

Ohne Hoffnung gibt es keinen tragfähigen Glauben. Der Glaube lebt von einer klaren Zukunftsperspektive – von dem, was Gott verheißen hat.

Und genau hier berühren wir das Thema unserer heutigen Botschaft:

Deine und meine Berufung.

Denn der Apostel Paulus spricht in Eph 4,4 von der „Hoffnung eurer Berufung“.

Unsere Hoffnung ist untrennbar mit unserer Berufung verbunden.

Wer seine göttliche Berufung nicht kennt, dem fehlt die biblische Grundlage echter Hoffnung. Und wo die rechte Hoffnung fehlt, dort wird auch der Glaube entweder schwach oder fehlgeleitet.

Denn der Glaube ist nicht ein religiöses Gefühl, sondern er gründet auf einer konkreten, von Gott gegebenen Hoffnung.

Die Schrift beschreibt Menschen ohne Gott als solche, die „keine Hoffnung“ haben.

Hoffnungslosigkeit ist somit nicht nur ein seelischer Zustand, sondern Ausdruck geistlicher Finsternis.

Doch es geht noch weiter:

Wer eine falsche Berufung annimmt, entwickelt zwangsläufig eine falsche Hoffnung. Und wer auf einer falschen Hoffnung baut, dessen Glaube richtet sich auf ein verkehrtes Ziel.

Kennst Du Deine Berufung?
Wozu bist du berufen?

Ein solcher Glaube mag religiös erscheinen, aber er ist nicht auf Gottes Offenbarung gegründet.

Darum ist die Frage nach unserer Berufung keine Nebensache. Sie entscheidet darüber, worauf wir hoffen – und damit auch darüber, woran wir glauben.

Die rechte Berufung führt zur rechten Hoffnung, und die rechte Hoffnung trägt einen lebendigen, tragfähigen Glauben.

Wer hier irrt, irrt nicht am Rand, sondern im Fundament.

Was bedeutet „Berufung“ wirklich?

Die Bibel versteht unter Berufung keinen Karriereweg, sondern einen göttlichen Ruf in eine neue Stellung vor Gott.
Heb 3,1 „Daher, heilige Brüder, Teilhaber der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohen Priester unseres Bekenntnisses, Jesus.“

Berufung ist:

  • ein Ruf Gottes
  • in eine himmlische Stellung
  • in Gemeinschaft mit Ihm
  • in Gleichgestaltung dem Bild Seines Sohnes

Im Römerbrief erkennen wir unsere Berufung: Gleichgestaltung dem Sohn.
Rö 8,29 „Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“

Unsere Berufung ist nicht:

  • Lehrer zu werden
  • Prediger zu werden
  • Missionar zu werden
  • Unternehmer zu werden

Unsere Berufung ist:

Dem Bild des Sohnes gleichgestaltet zu werden. Alles andere ist sekundär.

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