Gottes Wort ist Geist und Leben

Joh 6,63. „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben

Aus Glauben sind wir von der vollständigen Inspiration und Unfehlbarkeit der heiligen Schriften überzeugt. Deshalb wollen wir uns an die Weisheit unseres Schöpfers halten, die die menschliche Weisheit weit übersteigt.

1 Kor 1,20. „Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

21. Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten.“


 

Podcast | Gelesen von Eleonore

Prüft aber alles – aber wie können wir prüfen?

Für uns, als wahre Kinder Gottes, gilt nur ein Maßstab, und das ist die Wahrheit aus der Heiligen Schrift. Wir dürfen nichts anderes zulassen, da wir sonst ganz schnell verführt werden können.

Dazu lesen wir im ersten Brief des Apostel Paulus an die Thessalonicher folgende Schriftstelle:
1 Thess 5,21 „Prüft aber alles und das Gute behaltet.“

Und gleich im nächsten Vers lesen wir, dass wir das Böse in jeder Gestalt meiden sollen:
1 Thess 5,22 „Meidet das Böse in jeder Gestalt.“

Was ist gut und was ist böse?

Gut ist nur das, was von Gott kommt. Und wenn etwas von Menschen kommt, dann ist es nur dann gut, wenn es ursprünglich von Gott kommt. Alles andere ist böse.

Der Herr Jesus selbst antwortet auf die Frage eines Menschen, was er Gutes tun soll, mit folgender Aussage:
Mt 19,17 „Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur Einer. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.“

Die Gebote zu halten bedeutet, uns nach der Heiligen Schrift zu richten. Nun wissen wir, dass die gesamte heilige Schrift von Gott eingegeben und gut ist.
2 Tim 3,16 „Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,

Was gilt für uns als Gemeinde Gottes und Braut Christi?

Aber für uns, als die Kinder Gottes, die sich Gott aus dieser Welt heraus ruft und heraus gerufen hat, gilt neben der gesamten Heiligen Schrift insbesondere die Lehre Jesu Christi für die Gemeinde. Nur dort finden wir das Geheimnis des Christus offenbart und den Plan Gottes für den Leib Christi, also für uns.

Es ist das Evangelium des Christus, das der Herr persönlich dem Apostel Paulus zuerst und schließlich allen Aposteln und Propheten offenbart hat und das vorher ein Geheimnis war, das allen Geschlechtern verborgen war.
Kol 1,26. „… das Geheimnis, das von den Weltzeiten und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen geoffenbart worden ist.“

Einige grundsätzliche Wahrheiten

Wir wissen, dass die Irrlehre der Trinität, die aussagt, dass Gott Einer ist, der aber aus drei göttlichen Personen bestünde, nämlich Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist, nicht im Wort Gottes zu finden ist.

Wenn wir uns an die Wahrheit der Heiligen Schrift halten, müssen wir davon ausgehen und es im Glauben annehmen, dass es nur einen Gott, nämlich den Vater gibt und nur einen Herrn, nämlich den Herrn Jesus Christus und nur einen Geist, nämlich den Geist des Vaters und den Geist des Sohnes, der sowohl einerseits den Sohn mit dem Vater verbindet als auch uns mit dem Vater und dem Sohn.
Eph 4,3. „Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens:
4. Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung!
5. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
6. ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.“

Sehen wir es, dass der Leib durch den einen Geist miteinander verbunden und nun jeder Einzelne von uns in den Christus hineingetauft ist und dadurch die Einheit mit dem Vater durch den Sohn haben kann?
1 Kor 12,13 „Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.“

Der Heilige Geist ist somit derjenige, der uns sowohl mit dem Vater und unserem Herrn, als auch untereinander verbindet, sodass wir im Geist Gemeinschaft haben können.

Götzendienst durch Irrlehre

Es ist somit ein verderblicher Sauerteig der Irrlehre, die uns glauben machen will, dass wir Gott in allen drei Personen anbeten können und sollten. Manch einer mag sich denken, dass es doch nicht so schlimm sein kann, wenn wir zum Heiligen Geist oder zum Herrn Jesus beten, aber das ist Götzendienst, ob wir das akzeptieren wollen oder nicht!

Wir wissen doch, dass uns der Apostel Paulus gerade aufgrund dieser Irrlehre, die er schon damals bei den Korinthern scharf korrigieren musste, folgende Warnung gibt:
2 Kor 11,3. „Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, ‹so› vielleicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber ab‹gewandt und› verdorben wird.
4. Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das ‹recht› gut.“

Wir wissen auch, dass der Satan als Engel des Lichtes auftritt und seine Diener, die Irrlehrer, ebenfalls. Diese Irrlehrer geben vor, Schafe zu sein, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.
2 Kor 11,13. „Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
14. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an;
15. es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.“

Und weiter lesen wir folgende Aussage durch unserem Herrn Jesus Christus selbst:
Mt 7,15. „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

Die Wirksamkeit des Lobpreises

Nun zu einem ganz wichtigen Thema in unseren Versammlungen. Es hat sich so eingebürgert, dass wir am Anfang des Gottesdienstes gemeinsam Gott anbeten, IHN loben und preisen, ja, IHM die Ehre geben.

Zunächst einmal muss es klar sein, dass die Texte unserer Anbetungslieder in der Wahrheit, nämlich im Wort Gottes, der Bibel, verankert sein müssen. Es kann nicht sein, dass wir unbedarft die Texte irgendwelcher Menschen übernehmen, die wir in der Regel gar nicht persönlich kennen und auch ihre geistliche Mündigkeit nicht einschätzen können. Auch wenn solche Texte unsere Emotionen stimulieren mögen, so dürfen wir sie nur verwenden, wenn Sie mit der Wahrheit übereinstimmen und aus dem Wort Gottes kommen.

Noch bevor wir die Lehre Jesu Christi und die Verkündigung des Wortes Gottes hören, sind wir in hohem Maße durch den Lobpreis beeinflusst. Wir wissen alle, dass durch die mehrmalige Wiederholung der Texte, die ansprechende Begleitmusik und die gesamte feierliche Atmosphäre eine geistliche Ausrichtung stattfindet.

Wie oft kommt es vor, dass wir im Alltag die am Sonntag gehörten Lieder nachsingen und dadurch eine weitere Prägung unserer geistlichen Ausrichtung stattfindet? Kaum jemand wird die Sonntagsbotschaft für sich persönlich in dem Maße reflektieren, wie die gemeinsam gesungenen Liedtexte.

Deshalb ist das gesamte Lobpreis-Team im Besonderen und auch die ganze Gemeinde aufgefordert, den absoluten Gehorsam dem Wort Gottes entgegenzubringen.

Sollen wir den Herrn Jesus anbeten oder zu ihm beten?

Klar, jeder von uns hat eine tiefe Dankbarkeit gegenüber dem Gehorsam des Sohnes Gottes und seiner Liebe zu uns, die ER dadurch bewiesen hat, dass ER am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist.

Deshalb zum besseren Verständnis noch ein Zeugnis von uns (Adnan und Reinhold), das wir aus unserer kürzlichen Radreise geben möchten: Es ging im geistlichen Austausch darum, dass wir verstehen, dass Gott der Vater nichts tut, außer durch seinen Sohn, der das Wort Gottes ist. Und weiterhin haben wir keinen Zugang zu unserem Vater, außer durch unser Haupt, den Herrn Jesus Christus. Jedes Glied am Leib Christi wird – genau wie im natürlichen Leib – durch das Haupt geleitet; somit ist die Wirksamkeit jedes Gliedes nur von dem Haupt und durch das Haupt gegeben.

Der Vater will, dass wir ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Was bedeutet das ganz praktisch in diesem Zusammenhang für uns? Wir wissen ja, dass Gott der Vater und der Sohn Jesus Christus in uns wohnen, durch den Heiligen Geist, den Geist des Sohnes und den Geist des Vaters und dass Jesus Christus die Wahrheit ist.

Wenn wir also den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten wollen, dann geschieht das nur durch das Haupt, unseren Herrn Jesus Christus, der die personifizierte Wahrheit ist, und der durch seinen Geist in uns wirksam ist.
Röm 8,9 „Ihr jedoch steht nicht mehr unter der Herrschaft eurer eigenen Natur, sondern unter der Herrschaft des Geistes, da ja, wie ich voraussetze, Gottes Geist in euch wohnt. Denn wenn jemand ´diesen Geist`, den Geist Christi, nicht hat, gehört er nicht zu Christus.“

Und nur dann kann und wird uns Gott der Vater hören und erhören. Wissen wir doch, dass er uns nur hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten.
1.Joh 5,14 „Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu Gott: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.“

Was wir außerhalb des Christus, also ohne das Haupt, zu Gott beten oder erbitten, wird Gott den Vater nicht erreichen, da wir zu ihm nur Zugang durch den Sohn haben.
Eph 2,18. „Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater.
Verstehen wir das?

Andererseits wird alles, was der Vater zu uns reden oder durch uns tun will, wiederum nur durch das Haupt, ja durch den Sohn geschehen. Das ist die Wahrheit aus dem Wort Gottes, an die wir uns dringend zu halten haben.
Joh 4,23 „Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter.“

Sehen wir, wen der wahre Jesus als „wahre Anbeter“ bezeichnet? Das sind diejenigen, die den Vater in Geist und Wahrheit anbeten. Und wer ist die Wahrheit? Der wahre Jesus ist die Wahrheit

Ja, Gott wird über unsere Unwissenheit gnädig hinwegsehen, wenn wir noch nicht das richtige Verständnis und Offenbarungslicht haben, aber er verlangt von uns, dass wir uns mit seinem Wort beschäftigen und in die Mündigkeit kommen.

Nur der andere Jesus lässt sich anbeten

Wir wissen aus der Heiligen Schrift, dass der Teufel von Jesus angebetet werden wollte, und das will er auch heute noch. Aber was sagte ihm der Sohn Gottes?
Mt 4,8. „Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit
9. und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.
10. Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.

Wir sehen also, dass der Herr Jesus dem Teufel nicht sagte, dass der Teufel vielmehr ihn anbeten sollte, sondern dass alle ausschließlich Gott anzubeten haben. Der Satan lässt sich als den anderen Jesus anbeten. Der wahre Herr Jesus würde niemals erlauben, dass seine Brüder ihn anbeten.

Welche Position nimmt der Sohn Gottes ein?

In der gesamten Heiligen Schrift sehen wir, dass der Sohn Gottes nichts aus sich selbst redet oder tut, sondern nur das redet und tut, was der Vater redet und tut.

Das Gleichnis vom Weinstock mag uns die Position und Wirksamkeit unseres Herrn Jesus Christus als Haupt des Leibes und der Gemeinde ganz pragmatisch verdeutlichen:

Der Weinstock und die Reben
Joh 15,1. „Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
2. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.
3. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
4. Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir.
5. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.
6. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.
7. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.
8. Hierin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Nur in Christus bringen wir viel Frucht und verherrlichen den Vater, und dadurch auch den Sohn.

AMEN!

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