Adnan Krikor
Diese Botschaft gliedern wir in folgende Themen:
- Einleitung
- Der Wahrhaftige – wer ist das?
- Hebräer 1,8-9
- Johannes 1,1
- Philipper 2,6
- Die Einheit der ganzen Schrift
- Zusammenfassung
- Schlusswort
1. Einleitung:
Heute kommen wir zum Abschluss unserer Botschaftsreihe „Der eine Gott und sein Christus – Die Trinität aus biblischer Sicht“.
In den vergangenen Wochen haben wir uns gemeinsam auf eine Reise durch die Heilige Schrift begeben. Unser Ziel war es nicht, menschliche Lehrmeinungen oder kirchliche Traditionen zu verteidigen, sondern Gottes Wort selbst sprechen zu lassen.
Schritt für Schritt haben wir das Fundament gelegt und anschließend die entscheidenden Schlüsselverse im Zusammenhang betrachtet.
Dabei hat uns ein Grundsatz durch die gesamte Lehrreihe begleitet:
Ps 119,160 „Die Summe des Wortes Gottes ist Wahrheit.“
Keine einzelne Bibelstelle darf isoliert betrachtet oder über das gesamte Zeugnis der Heiligen Schrift gestellt werden.
Vielmehr müssen wir die schwieriger verständlichen Verse im Licht der vielen klaren Aussagen Gottes auslegen. Denn Gott widerspricht sich niemals.
Seine Offenbarung bildet von der ersten bis zur letzten Seite der Bibel eine vollkommene Einheit.
Unser aufrichtiger Wunsch während dieser gesamten Lehrreihe war und ist es, die Liebe zur Wahrheit zu fördern. Nicht menschliche Weisheit soll unser Denken bestimmen, sondern das Wort Gottes.
Wer die Wahrheit wirklich liebt, wird bereit sein, jede Überzeugung an der Heiligen Schrift zu prüfen und sich von ihr korrigieren zu lassen.
Heute wollen wir diese Botschaftsreihe abschließen und noch einmal einige Schlüsselverse betrachten, die im Laufe der Kirchengeschichte unterschiedlich verstanden und vielfach unterschiedlich ausgelegt wurden.
Dabei möchten wir auch heute nicht einzelne Aussagen isoliert betrachten, sondern sie im Licht der gesamten Offenbarung Gottes verstehen.

Unser Gebet ist, dass unser himmlischer Vater jedem von uns ein offenes Herz und einen demütigen Geist schenkt, damit wir den allein wahren Gott, unseren Vater, immer besser erkennen und seinen gesandten Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, in der Stellung sehen, die ihm der Vater selbst gegeben hat.
Möge Gott uns allen die gleiche Gesinnung schenken wie den Gläubigen in Beröa, die täglich die Schriften untersuchten, ob es sich so verhielt.
Denn nur wer die Wahrheit liebt, wird sich von Gottes Wort leiten lassen und darin festen Halt finden.
Der Wahrhaftige – wer ist das?
Oft wird der Vers zitiert:
1.Joh 5,20 „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“
Hier wird der Verwirrer aktiv und sagt durch Menschen, schau hier steht, dass der Sohn Jesus Christus der wahrhaftige Gott ist.
Diese Aussage hat in diesem Vers keinerlei Grundlage und wird sofort entlarvt, wenn wir diesen Vers genau lesen und vor allem im Kontext, also der Vers davor und der Vers danach sowie im Licht des Gesamtzeugnisses.
1.Joh 5,19-21 „19 Wir wissen, dass wir aus Gott sind, und die ganze Welt liegt in dem Bösen.
20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!“








