Adnan Krikor
Diese Botschaft gliedern wir in folgende Themen:
- Die Erlösung durch sein Blut
- Überströmende Gnade mit Weisheit
- Das Geheimnis seines Willens
- Der Haushaltsplan der Fülle der Zeiten
- Christus als Haupt über alles
- Die himmlische Perspektive der Gemeinde
- Ziel: Alles zur Herrlichkeit Gottes
Die Erlösung durch sein Blut
In Teil 1 haben wir den Ursprung des Geheimnisses gesehen: den ewigen Vorsatz Gottes im Christus – vor Grundlegung der Welt gefasst.
Jetzt gehen wir einen Schritt weiter.
Denn ein Vorsatz allein genügt nicht – er muss auch verwirklicht und offenbart werden.
Eph 1,7 „In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen nach dem Reichtum seiner Gnade,“
Alles beginnt hier.
- Nicht bei uns.
- Nicht bei unserer Entscheidung.
- Nicht bei unserem Wandel.
- Sondern bei dem, was Gott getan hat – im Blut seines erstgeborenen Sohnes.
Die Grundlage aller Segnungen
Ohne Erlösung gäbe es:
- keine Vergebung
- keinen Zugang zu Gott
- kein Teil am Christus
- keine himmlischen Segnungen
Die Erlösung ist das Fundament, auf dem alles ruht.
Und diese Erlösung ist nicht durch Werke, nicht durch Gesetz, nicht durch religiöse Leistungen.
Sie ist durch sein Blut.
Das Blut spricht von:
- Tod
- Hingabe
- vollständiger Zahlung
Der Herr Jesus hat nicht nur gelitten – er hat sein Leben gegeben.
Die Vergebung nach dem Reichtum seiner Gnade
Nicht: „nach seiner Gnade“. Sondern: „nach dem Reichtum seiner Gnade“
Das bedeutet:
- nicht sparsam
- nicht begrenzt
- nicht knapp
Sondern überfließend, unermesslich, göttlich reich
Unsere Sünden sind groß – aber seine Gnade ist größer.
Nicht wir bestimmen das Maß der Vergebung – sondern Gott bestimmt das Maß seiner Gnade. Und dieses Maß ist: Reichtum.

Überströmende Gnade mit Weisheit
Gott hat uns nicht nur gerettet.
Er hat uns auch verständig gemacht. Nicht nur Rettung – sondern Erkenntnis.
Eph 1,8 „die er gegen uns hat überströmen lassen in aller Weisheit und Einsicht,“
Viele bleiben stehen bei:
- Vergebung
- Rettung
- Hoffnung auf den Himmel
Aber Gott geht weiter. Er möchte, dass wir verstehen und erkennen.
Denn wir sind nicht nur Gerettete – wir sind Teil seines Planes.
Leider wird in vielen Kirchen oft genau das Gegenteil gelehrt.
Den Menschen wird gesagt, sie sollen einfach glauben, ohne verstehen zu wollen.
Dadurch wird der Glaube mystifiziert, als wäre er etwas Unverständliches oder Irrationales.
In der Folge werden die Menschen dazu gebracht, ihren Verstand auszuschalten – und genau darin liegt eine große Gefahr, denn so entsteht Raum für Verführung.
Doch die entscheidende Frage ist:
Was sollen Menschen überhaupt glauben, wenn sie nicht verstehen, was ihnen gesagt wird?
Echter Glaube setzt Verständnis voraus.
Erst wenn ein Mensch das Gehörte verstanden hat, kann er sich bewusst dafür entscheiden – entweder im Glauben oder in Ablehnung.
Matt 13,23 „Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht; der bringt auch Frucht und bringt hervor, der eine hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.“
Überströmende Gnade
Das Wort „überströmen“ zeigt:
- kein Tropfen
- kein Minimum
- sondern ein Überfluss
Gottes Gnade ist nicht nur ausreichend – sie ist überreich.








