Adnan Krikor

Diese Botschaft gliedern wir in folgende Themen:

  1. Warum die Herkunft des Sohnes entscheidend ist
  2. Der Sohn Gottes – hervorgebracht aus dem Vater
  3. Der Sohn wurde gesandt – ist nicht Ursprung und Sender
  4. Der Sohn lebt aus dem Vater
  5. Die Unterordnung des Sohnes während seines Dienstes
  6. Die Unterordnung des Sohnes nach seiner Verherrlichung
  7. Der Erstgeborene unter vielen Brüdern
  8. Die Konsequenz falscher Vorstellungen über den Sohn Gottes
  9. Schlussgedanke

Diese Botschaftsreihe, die später zu einer Lehrschrift zusammengefasst werden soll, richtet sich an die Geschwister und an alle, welche die Liebe zur Wahrheit angenommen haben, damit sie errettet werden.

Anhand der Heiligen Schrift führt uns diese Serie zur geistlichen Unterscheidung zwischen göttlicher Wahrheit und menschlichem Irrtum.

Diese Botschaftsreihe teilen wir wie folgt auf:

  • TEIL A – DAS FUNDAMENT
  • TEIL B – DIE SCHLÜSSELVERSE IM KONTEXT

Im Teil A haben wir bisher Folgendes erkannt:

  • Kapitel 1: Die Summe des Wortes ist Wahrheit
  • Kapitel 2: Ein Gott, der Vater – das eindeutige Zeugnis der Lehre Jesu Christi durch seine Apostel und Propheten in den 21 Lehrbriefen

Heute wollen wir uns in Kapitel 3 mit der nächsten entscheidenden Frage beschäftigen:

Wer ist der Sohn Gottes wirklich?

Denn genau an diesem Punkt entstand im Laufe der Kirchengeschichte große Verwirrung.

Warum die Herkunft des Sohnes entscheidend ist

Viele Menschen sprechen zwar vom Herrn Jesus Christus, haben aber völlig unterschiedliche Vorstellungen:

  • manche sehen in ihm den allmächtigen Gott selbst,
  • andere lediglich einen Propheten,
  • wieder andere nur einen guten Menschen,
  • und manche verstehen überhaupt nicht mehr, wer der Sohn Gottes wirklich ist.
Wer ist der Sohn Gottes wirklich?

Doch die Schrift spricht klar. Die zentrale Wahrheit lautet:

Der Herr Jesus Christus ist der Sohn Gottes, ja der Sohn seines Vaters.

Nicht der Vater.

Nicht ein zweiter allmächtiger Gott neben dem Vater.

Nicht eine gleichrangige Person eines sogenannten dreieinigen Gottes. Sondern:

  • hervorgebracht und gezeugt aus Gott,
  • gesandt von Gott, erhöht durch Gott,
  • und vollkommen untergeordnet unter Gott, seinen Vater.

Genau deshalb ist dieses Thema so wichtig.

Denn wenn wir die Herkunft des Sohnes falsch verstehen, dann:

  • verstehen wir seine Sendung falsch,
  • verstehen wir seine Stellung falsch,
  • verstehen wir seine Worte falsch,
  • und empfangen schließlich ein anderes Evangelium mit einem anderen Jesus und einem anderen Geist.

–er Herr Jesus fragte selbst:
Matt 16,15 „Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin?“

Und Petrus antwortete:
Matt 16,16 „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“

  • Nicht: „Du bist der eine, wahre Gott, mit dem Vater und dem Heiligen Geist.“
  • Sondern: der Sohn des lebendigen Gottes.

Der Sohn Gottes – hervorgebracht aus dem Vater

Die Schrift beschreibt den Herrn Jesus immer wieder als den Sohn Gottes, der aus dem Vater hervorgegangen ist.
Joh 8,42 „Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn nicht von mir selbst bin ich gekommen, sondern er hat mich gesandt.“

Der Herr Jesus sagt:

  • ich bin ausgegangen von Gott
  • Nicht von mir selbst gekommen, sondern von Gott
  • Das zeigt Herkunft und Abhängigkeit.

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