Reinhold Thalhofer
Warum musste der Sohn Gottes sterben?
Diese Botschaft gliedern wir in folgende Themen:
- Einleitung
- Die Ausgangslage.
- Die Konsequenz der Sünde.
- Gottes Initiative.
- Warum der Sohn Gottes Mensch werden musste.
- Vom Stall bis zum Kreuz.
- Das Werk Gottes in Christus Jesus.
- Das offenbarte Geheimnis.
- Die Gnade Gottes heute.
- Zusammenfassung.
Einleitung.
Weihnachten bleibt oft beim Stall stehen. Doch der Stall allein erklärt nichts. Erst vom Kreuz her wird der Stall und die Krippe verständlich.
Die Geburt des Sohnes Gottes ist kein Selbstzweck, sondern der notwendige Anfang eines Erlösungsweges, der von Gott, dem Vater, festgelegt wurde.
Ohne das Kreuz bleibt Weihnachten sentimental. Mit dem Kreuz wird Weihnachten eine wunderbare Botschaft.
Die Ausgangslage:
Die Schrift beschreibt den Zustand des Menschen aus Göttlicher Sicht. Nicht menschlich optimistisch, sondern realistisch.
Das Grundproblem des Menschen ist nicht Unwissen, nicht mangelnde Religion, sondern Sünde.
Römer 3,23 „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes.“
Sünde bedeutet Zielverfehlung: Der Mensch lebt nicht mehr zur Ehre Gottes, sondern getrennt von Ihm.
Epheser 2,1–3 „Auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gewandelt seid nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt;
unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten, und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.“
Gott ist gerecht. Er kann Sünde nicht ignorieren.
Römer 6,23 „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“
Hebräer 9,27 „Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.
28 so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweiten Mal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.“

Die Konsequenz der Sünde:
Kein Mensch kann sich diesem Zustand selbst entziehen.
Galater 2,16 „… da wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus;
so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird.“
Der Mensch braucht Erlösung – oder er bleibt verloren.
Gottes Initiative:
Die Erlösung beginnt nicht beim Menschen, sondern bei Gott, dem Vater.
Galater 4,4–5 „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die unter dem Gesetz loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.“
Römer 5,8 „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“
Die Sendung des Sohnes ist:
- Ausdruck göttlicher Liebe.
- Ausdruck göttlicher Gnade.
- Teil des ewigen Heilsplanes Gottes.
Warum der Sohn Gottes Mensch werden musste:
Der Sohn Gottes musste Mensch werden, weil Erlösung nur durch Stellvertretung möglich ist.
Hebräer 2,14–17 „Da nun die Kinder Anteil an Fleisch und Blut haben, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil genommen, damit er durch den Tod den zunichtemachte, der die Macht des Todes hat, nämlich den Teufel, und alle die befreite, welche durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden
Denn wahrlich, er nimmt sich nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an. Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er ein barmherziger und treuer Hoherpriester würde vor Gott, um die Sünden des Volkes zu sühnen.“








