Abhängig mit Angst oder frei mit Liebe?

Gottes Wort ist Geist und Leben

Joh 6,63. „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben

Aus Glauben sind wir von der vollständigen Inspiration und Unfehlbarkeit der heiligen Schriften überzeugt. Deshalb wollen wir uns an die Weisheit unseres Schöpfers halten, die die menschliche Weisheit weit übersteigt.

1 Kor 1,20. „Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

21. Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten.“

Podcast | Gelesen von Christian Liese

Abhängigkeit bewirkt Angst, die Liebe vertreibt die Angst.

Die Abhängigkeit ist das Gegenteil von Freiheit. Der Sklave ist abhängig, hat Angst und lebt in Angst. Ein Kind Gottes ist frei, hat keine Angst und lebt nicht in Angst.

Dazu lesen wir in der Heiligen Schrift folgendes:
1.Kor 7,23 „Ihr seid um einen Preis erkauft. Werdet nicht Sklaven von Menschen!

Gal 5,1 „Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!“

Der Sklave gehorcht seinem Herrn, weil er Angst vor ihm hat. Ein Kind Gottes gehorcht seinem Vater, weil es IHN liebt.

Einem Kind Gottes, das sich von seinem Vater abhängig sieht oder fühlt, mangelt es an der Liebe zu seinem Vater. Dieses Kind lebt folglich in Angst, die durch das Abhängigkeitsempfinden entsteht.

Die Folge ist, dass dieses Kind seinem Vater nicht mehr aus Liebe gehorcht sondern aus Angst davor, nicht versorgt zu werden oder sogar in die ewige Verdammnis geschickt zu werden.

Somit wird seine Liebe zum Vater abnehmen und der Hass zum Vater zunehmen, weil der Vater so mächtig ist und das Kind sich so ohnmächtig vorkommt. Und das ist genau, was der Satan erreichen möchte, dass die Kinder ihren Vater nicht mehr lieben und dadurch seine Liebe verlassen, damit sie ihm, dem Satan, schutzlos ausgeliefert werden.

Unser Herr und Bruder Jesus Christus sagt uns im Auftrag unseres Vaters folgendes:
Joh 15,9 „Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!

Weiter lesen wir in 1.Joh 4, 18-19 „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. 19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“

Liebe Geschwister, lasst uns auf unser Herz Acht geben, dass wir unserem Vater nicht deshalb gehorchen, weil wir Angst vor IHM haben oder davor, dass ER uns ansonsten nichts mehr gibt.

Lasst uns unsere Herzen mit seinem lebendigen Wort reinigen und IHM aus Liebe gehorchen, weil ER uns zuerst geliebt hat. Und so bleiben wir in seiner Liebe, bekommen von IHM, was wir brauchen und werden alles erben.

Lasst uns diese feindlichen Festungen der Lüge mit der Kraft des Wortes Gottes und seines Geistes in uns zerstören und die eigenmächtig entstandenen Lügengebäude zum Einsturz bringen. Und wir sollen ganz entschlossen sein, jeden Rest von diesen Lügengebäuden konsequent zu beseitigen.

2 Kor 10, 4-6 „4 Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott ´feindliche` Festungen zu zerstören. Mit diesen Waffen bringen wir ´eigenmächtige` Gedankengebäude zum Einsturz 5 und reißen allen ´menschlichen` Hochmut nieder, der sich gegen die ´wahre` Gotteserkenntnis auflehnt. Das ganze ´selbstherrliche` Denken nehmen wir gefangen, damit es Christus gehorsam wird. 6 Und sobald sich zeigt, dass ihr ´als Gemeinde Gott` völlig gehorsam seid, werden wir allen ´dann noch verbleibenden` Ungehorsam bestrafen; dazu sind wir entschlossen und bereit.

Geschwister, lasst uns in der Liebe zu unserem Vater demütig und nicht hochmütig sein, so wie Adam und Eva. Sie wollten gleich sein wie ER. Lasst uns bereit sein, seine Kraft, seine Gnade und seine Hilfe zu empfangen, auch unsere Sorgen auf ihn zu werfen mit Liebe, Frieden und Freude, weil wir wissen, dass ER uns liebt.
1 Pet 5,6-8 „6 Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, 7 indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch. 8 Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“

Geschwister, wenn nicht Mal unser himmlischer Vater möchte bzw. toleriert, dass wir von IHM abhängig werden und Angst haben, um wie viel mehr müssen wir auf unser Herz Acht geben, dass wir von keinem Menschen abhängig werden, denn die Abhängigkeit gebärt zwangsläufig die Angst.

Wenn Du Dich ertappst, dass Du vor irgendjemandem Angst hast, dann kehre sofort um. Sogar wenn Du vor unserem himmlischen Vater Angst hast, sollst Du sofort umkehren, weil Du seine Liebe verlassen hast, in dem Du sein Wort und seine Gemeinschaft verlassen hast.

Angst ist Sünde.

Warum? Weil wir dann, wenn wir Angst haben, unsere Blicke und unsere Hoffnung nicht mehr auf Gott sondern auf die Menschen und auf die Umstände richten. Dadurch lassen wir uns vom Geist der Sklaverei treiben und geraten somit im wahrsten Sinne des Wortes in den Teufelskreis. 
2 Timotheus 1,7 „denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.“

Wir sind die Knechte Christi und in Christus die Knechte Gottes.

Jetzt könne jemand einwenden, dass wir doch nicht zur Freiheit erkauft wurden, weil wir uns die Knechte Christi und auch die Knechte Gottes nennen.

Wir haben soeben aus dem Wort Gottes erkannt, dass Gott uns seine geliebten Kinder und nicht seine Knechte nennt.
Rö 8,15-16: „Ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“

Wir haben auch erkannt, dass der Herr Jesus uns seine Brüder und seine Freunde jedoch nicht seine Knechte nennt.
John 15,15 „Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn der Sklave weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe.“

Joh 20,17 „Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!

Allerdings nennen wir uns nach dem Vorbild der Apostel Knechte Gottes und Knechte Christi als Bekenntnis unseres Gehorsams gegenüber unserem Herrn Jesus, der das Haupt des Leibes Christi ist und gegenüber unserem himmlischen Vaters, der das Haupt des Christus ist.
Röm 1,1 „Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, ausgesondert für das Evangelium Gottes.“

Tit 1,1 „Paulus, Knecht Gottes, aber Apostel Jesu Christi nach dem Glauben der Auserwählten Gottes und nach der Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottseligkeit gemäß ist.“

Obwohl Gott der Vater uns mit dem Blut seines eingeborenen Sohnes für sein Eigentum erkauft hat, nennt ER uns dennoch Kinder und nicht Sklaven.

Weil wir seine Kinder und nicht seine Sklaven sind, haben wir die Freiheit, IHN zu verlassen und aus seiner Liebe herauszutreten, so wie der verlorene Sohn es getan hat.

Furcht des Herrn

Einerseits sagt uns das Wort Gottes, dass die vollkommene Liebe die Furcht (Angst) austreibt.

Andererseits lehrt uns das Wort Gottes, dass wir in der Furcht des Herrn wandeln sollen.
1 Petrus 1,17 „Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach dem Werk jedes Einzelnen, so führt euren Wandel in Furcht, solange ihr euch hier als Fremdlinge aufhaltet.“

Apg 9,31 „So hatte denn die Gemeinde durch ganz Judäa und Galiläa und Samaria hin Frieden und wurde erbaut und wandelte in der Furcht des Herrn und mehrte sich durch den Trost des Heiligen Geistes.“

Geschwister, es ist wichtig zu verstehen, was Gott uns in seinem Wort mit „Furcht des Herrn“ beibringen möchte.

Wir dürfen nicht selbst interpretieren, sondern von Gott in seinem Wort erklären lassen.
Spr  8,13 „Die Furcht des Herrn ist das Böse hassen.“

Der natürliche Mensch lebt ohne Gottesfurcht. Er tut Böses und verabscheut es nicht.
Ps 36,2–5 „2 Ein Urteil über die Abtrünnigkeit des Gottlosen [kommt] aus der Tiefe meines Herzens: Die Gottesfurcht gilt nichts vor seinen Augen! 3 Denn es schmeichelt ihm in seinen Augen, seine Missetat zu vollbringen, zu hassen. 4 Die Worte seines Mundes sind Lug und Trug; er hat aufgehört, verständig zu sein und Gutes zu tun. 5 Auf seinem Lager brütet er Bosheit aus, er stellt sich auf einen Weg, der nicht gut ist; das Böse verabscheut er nicht.“

Der Räuber am Kreuz brachte es auf den Punkt, als sein mitgekreuzigter Kumpane sich nicht scheute, den Sohn Gottes zu lästern: „Auch du fürchtest Gott nicht?“ (Lk 23,40).

Doch wer Gott ehren möchte, scheut sich, etwas zu tun, was der Heiligkeit Gottes nicht entspricht.

Die Furcht des Herrn ist also keine Angst. Sie vertreibt die Angst. Sie bedeutet, das Gute, ja das göttliche zu lieben und zu tun, sowie das Böse zu hassen und zu unterlassen.

Das ist eine heilige Sorgfalt, die alles vermeidet, was die Ehre Gottes beeinträchtigen könnte.

Ein Leben ohne Gott (in einer Welt voller Angst) = Ein Leben in Angst

In dem Moment, wo Gottesfurcht wegbleibt, greift sofort die Angst um sich, Angst vor Verleumdung, vor der Zukunft, vor dem Verlassen sein, vor Verfolgung, vor  Verlust von Angehörigen, Geliebten bzw. Arbeitsplatz, vor Krieg, vor Krankheit und schließlich vor dem Tod. Und nicht zuletzt Angst davor, dass die Menschheit diesen Planeten durch Umweltverschmutzung zunehmend zerstört.

Die Angst ist also ein Zeichen dafür, dass wir von der Furcht des Herrn abgekommen sind und daher seinen Schutz, Frieden und Freude nicht mehr spüren.

Wir richten unsere Blicke und unsere Hoffnung nicht mehr auf Gott sondern auf die Menschen und auf die Umstände und lassen uns vom Geist der Knechtschaft treiben und geraten somit im wahrsten Sinne des Wortes in einen Teufelskreis.

2 Timotheus 1,7 „denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.“

Aller Weisheit Anfang

Die Furcht des Herrn ist die Voraussetzung für wahre Weisheit. Nicht der Menschen Weisheit, sondern vielmehr der Weisheit Gottes. Dazu lesen wir folgendes:
Ps 111,10. „Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang: / eine gute Einsicht für alle, die sie ausüben. / Sein Ruhm besteht ewig.“

Spr 1,7. „Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten ‹nur› die Narren.“

Mit Narren oder Ruchlosen bezeichnet die heilige Schrift hier nicht eine geistig beschränkte Person, sondern einen Menschen, der anmaßend und selbst zufrieden ist und sein Leben so einrichtet, als gäbe es keinen Gott.

Der reiche Mann im Gleichnis von Lk 12,16-21 war nicht unfähig zu denken, sondern er war ein „Narr“, weil er meinte, dass seine Seele von dem Reichtum in der Scheune leben könnte.

Gott mehr gehorchen als Menschen.

Wer Vater, Mutter, Mann oder Frau, oder irgendetwas mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert……

Auf wen höre ich mehr?

Auf meinen Mann, auf meine Frau, oder …? Der Herr Jesus sagte, dass wir die Prioritäten richtig setzen sollen. Er hat immerhin alles aus Liebe für uns aufgegeben. Er sagte unmissverständlich folgendes:

Matthäus 10:37 „Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.“

Jahrelang ist uns beigebracht worden, dass erst die Familie kommt, dann Gott und die Gemeinde, und dann der Beruf und schließlich die Freizeit und die Hobbys.

Aber unser Herr hat es uns anders offenbart.

Wenn wir uns an Seine Anweisungen halten und IHN an die erste Stelle setzen, bleiben wir in seiner Liebe und erst dann sind wir in der Lage, unsere Familie zu lieben.

Fazit: lasst uns IHN und unseren Vater und die Gemeinde Gottes an die erste Stelle setzen.

Denk dran, wenn Du Deinen Terminplan bearbeitest.

Noch eine wichtige Schriftstelle dazu:
Matthäus 12:47-50 „Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden! Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Seht da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter!“

AMEN!

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