Gottes Wort ist Geist und Leben

Joh 6,63. „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben

Aus Glauben sind wir von der vollständigen Inspiration und Unfehlbarkeit der heiligen Schriften überzeugt. Deshalb wollen wir uns an die Weisheit unseres Schöpfers halten, die die menschliche Weisheit weit übersteigt.

1 Kor 1,20. „Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

21. Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten.“

Podcast | Gelesen von Elli

Was ist die Grundlage?

Wir lesen in der Heiligen Schrift, dass der Apostel Paulus als ein weiser Baumeister den Grund gelegt hat, auf den er selbst und jeder von uns weiter baut. Nun ist die Frage, wer oder was ist dieser Grund bzw. die Grundlage?

Dazu wollen wir in der Heiligen Schrift nachforschen. Wir lesen dazu folgendes:
1 Kor 3,10. „Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.

Nun ergibt sich aus diesem Text die Frage, was denn der Apostel meint, wenn er sagt, dass er den Grund gelegt hat? Die Antwort finden wir in der folgenden Schriftstelle im Brief an die Römer:
Röm 15,20. „So aber setze ich meine Ehre darein, das Evangelium zu verkündigen, nicht da, wo Christus genannt worden ist, damit ich nicht auf eines anderen Grund baue;“

Damit wird klar, dass er mit dem „Grund legen“ die Verkündigung des Evangeliums des Christus meint.

Aber nochmals zurück zu der Aussage im 1 Kor 3,10, wo er sagt: „jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.

Der Apostel Paulus ermahnt hier jeden, darauf zu achten, wie er auf diesen Grund baut. Wir sind somit herausgefordert, etwas zu tun. Aber was? Es geht darum, dass wir auf diesem Grund weiterbauen, und zwar so, wie es Gott wohlgefällig ist.

Warum?

Weil davon unser ewiger Lohn abhängig sein wird. Das werden wir gleich noch feststellen. Aber zunächst müssen wir erkennen, auf welche Grundlage wir aufzubauen haben.

Die einzige Grundlage ist Jesus Christus

Dieser Grund ist weder eine religiöse Organisation, noch ein Gebäude oder irgendwelche menschlichen Vorstellungen, sondern vielmehr eine Person.
1 Kor 3,11. „Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

Wir haben immer wieder und sehr ausführlich studiert und erkannt, dass unsere Errettung ausschließlich auf der Grundlage des Erlösungswerkes unseres Herrn Jesus Christus am Kreuz von Golgata basiert. Er hat unsere Sünden auf sich genommen und hat uns durch sein Opfer mit Gott versöhnt.

Aber heute geht es uns nicht um die Erlösung und Errettung, sondern vielmehr um unseren Lohn, ja, unseren ewigen Lohn. Die Errettung basiert alleine auf der Gnade Gottes, die wir im Glauben empfangen; aber unser Lohn wird uns durch unseren Gehorsam Gott gegenüber, seinem Wort und seinem Auftrag gegenüber zuteil.

Das Werk eines jeden wird einmal geprüft

Wir lesen in der Heiligen Schrift, dass es zwei Arten unseres Dienstes und des Lohnes dafür gibt.
1 Kor 3,14. „Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;
15. wenn jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.

Wir sehen also hier, dass es nicht um unsere Errettung geht, sondern vielmehr um den ewigen Lohn. Verstehen wir das?

Dazu müssen wir noch mehr Informationen aus der Heiligen Schrift bekommen. Wir lesen in den Versen davor folgendes:
1 Kor 3,12. „Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, 13. so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer geoffenbart wird. Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, das wird das Feuer erweisen.

Was bedeutet das? Das ist nicht so ohne weiteres zu verstehen. Es geht ganz offensichtlich um geistliche Dinge, die durch Gold, Silber und kostbare Steine repräsentiert sind. Wogegen Holz, Heu und Stroh unsere eigenen Werke bezeichnen, die wir aus unserer eigenen Weisheit, unserem eigenen Willen und unserer eigenen Kraft getan haben.

Alle Weisheit kommt von Gott

Wenn wir diesen Gedanken weiter verfolgen, indem wir diesen Schrift-Absatz weiter lesen, dann verstehen wir, was der Heilige Geist durch den Apostel sagt:
1 Kor 3,16. „Wißt ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

Damit wird uns klar, dass wir die Weisheit, auf den Grundstein richtig aufzubauen, von Gott durch seinen Geist bekommen, der in uns wohnt. Wir sind ja Gottes Tempel.

Nun lesen wir weiter, um noch besser zu verstehen, wie uns das Wort Gottes hier leiten will.
1 Kor 3,18. „Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, so werde er töricht, damit er weise werde. 19. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: „Der die Weisen fängt in ihrer List.“ 20. Und wieder: „Der Herr kennt die Überlegungen der Weisen, dass sie nichtig sind.“

Sehen wir es, dass wir uns betrügen, wenn wir uns an die Weisheit der Welt halten? Deshalb ist alles menschliche Sinnen und Trachten bezüglich dem Bau der Gemeinde Gottes vollkommen irrelevant. Die Weisheit dieser Welt ist nicht geeignet, um das Haus Gottes zu bauen. Sie dient lediglich dazu, das eigene Ego zu befriedigen und den eigenen Ruhm zu suchen. 

Weiterhin sagt uns der Apostel Paulus im nächsten Vers, dass wir uns auch nicht an Menschen binden dürfen, denn wir gehören zu Christus und damit zu Gott.
1Kor 3,21. „So rühme sich denn niemand ‹im Blick auf› Menschen, denn alles ist euer.
22. Es sei Paulus oder Apollos oder Kephas, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer, 23. ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.“

Der Herr Jesus Christus wird das Verborgene ans Licht bringen

Der Apostel Paulus macht in den nächsten Versen klar, dass er lediglich ein Diener Christi und ein Verwalter der Geheimnisse Gottes ist und dass keiner das Recht hat, ihn zu verurteilen, außer der Herr Jesus Christus.
1 Kor 4,1. „Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes.“

Im nächsten Vers betont er seine Treue gegenüber seinem Herrn, seinem Auftrag und gegenüber Gott und der ihm anvertrauten Geheimnisse.
2. „Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, dass einer treu befunden werde.“

Weiter sagt er, dass es ihn nicht weiter kümmert, wenn ihn Menschen beurteilen, da er sich auch selbst nicht rechtfertigen kann, sondern vielmehr vom Herrn beurteilt wird. Das muss jedem von uns auch ebenso bewusst sein.
3. „Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch oder von einem menschlichen ‹Gerichts-›Tag beurteilt werde; ich beurteile mich aber auch selbst nicht. 4. Denn ich bin mir selbst nichts bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr.

Wir sollen nicht vor der Zeit verurteilen:
5. „So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird! Und dann wird jedem sein Lob werden von Gott.“

Niemand darf darüber hinausgehen, was geschrieben steht:
6. „Dies aber, Brüder, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, nicht über das hinaus ‹zu denken›, was geschrieben ist, damit ihr euch nicht aufbläht für den einen gegen den anderen.“

Alles, was wir von und über Gott wissen, haben wir von ihm empfangen:
7. „Denn wer gibt dir einen Vorrang? Was aber hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?“

Schließlich gibt er seiner Enttäuschung Raum, die er durch die Korinther erfahren hat:
1 Kor 4,8. „Schon seid ihr satt, schon seid ihr reich geworden; ihr seid ohne uns zur Herrschaft gekommen. Oh, dass ihr doch ‹wirklich› zur Herrschaft gekommen wäret, damit auch wir mit euch herrschen könnten!

Und er schüttet sein Herz noch weiter aus, aber immer in Liebe zu Ihnen:
1 Kor 4,9. „Denn mir scheint, dass Gott uns, die Apostel, als die Letzten hingestellt hat, wie zum Tod bestimmt; denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als Menschen. 10. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr geehrt, wir aber verachtet. 11. Bis zur jetzigen Stunde leiden wir sowohl Hunger als Durst und sind nackt und werden mit Fäusten geschlagen und haben keine bestimmte Wohnung 12. und mühen uns ab und arbeiten mit unseren eigenen Händen. Geschmäht, segnen wir; verfolgt, dulden wir; 13. gelästert, reden wir gut zu; wie Auskehricht der Welt sind wir geworden, ein Abschaum aller bis jetzt.“

Er will sie nicht beschämen sondern als geliebte Kinder ermahnen:
14. „Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies, sondern ich ermahne euch als meine geliebten Kinder. 15. Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister in Christus hättet, so doch nicht viele Väter; denn in Christus Jesus habe ich euch gezeugt durch das Evangelium.“

Er bittet sie, seine Nachahmer zu sein, so wie er Christus nachahmt:
1 Kor 4,16. „Ich bitte euch nun, seid meine Nachahmer! 17. Deshalb habe ich euch Timotheus gesandt, der mein geliebtes und treues Kind im Herrn ist; der wird euch erinnern an meine Wege in Christus, wie ich überall in jeder Gemeinde lehre.“

Der Herr kommt bald und wird seinen Lohn mitbringen

Die letzte Botschaft der Bibel ist sehr ermutigend für uns, deshalb wollen wir Sie zum Schluss gemeinsam lesen:
Offb 22,6. „Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss. 7. Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt! 8. Und ich, Johannes, bin der, welcher diese Dinge hörte und sah; und als ich ‹sie› hörte und sah, fiel ich nieder, um anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge zeigte. 9. Und er spricht zu mir: Siehe zu, ‹tu es› nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an!
10. Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung dieses Buches! Denn die Zeit ist nahe. 11. Wer unrecht tut, tue noch unrecht, und der Unreine verunreinige sich noch, und der Gerechte übe noch Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich noch! 12. Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“

AMEN!

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