Gottes Wort ist Geist und Leben

Joh 6,63. „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben

Aus Glauben sind wir von der vollständigen Inspiration und Unfehlbarkeit der heiligen Schriften überzeugt. Deshalb wollen wir uns an die Weisheit unseres Schöpfers halten, die die menschliche Weisheit weit übersteigt.

1 Kor 1,20. „Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

21. Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten.“

Podcast | Gelesen von Francesca Krikor

Mitversetzt in himmlische Regionen

Dazu sagt der Apostel Paulus im Brief an die Epheser folgendes: Eph 2,6. „… und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen [Regionen] in Christus Jesus

Eine grundsätzliche Frage:

Liebe Geschwister,
wir sind mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus.
Merken wir etwas davon?
Wenn ja, was?
Auf Antworten würde ich mich freuen. Diese können uns alle vorwärts bringen

Daraufhin eine grundsätzliche Antwort:

Hallo Ihr Lieben,
wenn sich niemand meldet, darf ich antworten?

Ich glaube nicht, dass wir das so verstehen sollten, dass wir irgendwie eine mystische Zweitexistenz im Himmel hätten.
Nein, ich glaube, die Auflösung finden wir im Kolosser:

Kol 3,1-4 „Da ihr nun also zusammen mit Christus auferweckt worden seid, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten, in der Christus ´auf dem Ehrenplatz` an Gottes rechter Seite sitzt. Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist , nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. Denn ihr seid ´dieser Welt gegenüber` gestorben, und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. Jetzt ist dieses Leben den Blicken der Menschen verborgen ; doch wenn Christus, euer Leben, in seiner Herrlichkeit erscheint, wird sichtbar werden, dass ihr an seiner Herrlichkeit teilhabt.“ NGÜ

Übrigens eine andere Übersetzung gibt Eph 2,6 so wieder:

Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind.“ NGÜ

Dazu sollten wir noch den nächsten Vers lesen:
Eph 2,7 „Bis in alle Ewigkeit will er damit zeigen, wie überwältigend groß seine Gnade ist, seine Güte, die er uns durch Jesus Christus erwiesen hat.“

Ist unser Vater im Himmel nicht überwältigend gnädig, großzügig und voller Liebe. ER sieht uns schon mit Christus verherrlicht, wenn die Zeit gekommen ist.
Aber weil wir in Christus jetzt schon einen Platz im Himmel haben und in IHM sind, kann der der Fürst der Finsternis uns nicht mehr antasten:

Eph 2,1-2 „Auch euch hat Gott zusammen mit Christus lebendig gemacht. Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund der Verfehlungen und Sünden, die euer früheres Leben bestimmten. Ihr hattet euch nach den Maßstäben dieser Welt gerichtet und wart dem gefolgt, der über die Mächte der unsichtbaren Welt zwischen Himmel und Erde herrscht, jenem Geist, der bis heute in denen am Werk ist, die nicht bereit sind, Gott zu gehorchen.“ NGÜ

Dazu die Antwort:

Hi,
Du hast auf jeden Fall den ersten Platz bekommen 😊😊. Vielleicht meldet sich noch jemand.
Ich wollte in ein paar Sätzen hören, was wir (die mit unserem Herrn in die himmlischen Regionen versetzt sind) für einen Unterschied in unserem Leben merken, im Vergleich zu den natürlichen Menschen, die eben nicht mitauferweckt und nicht in himmlische Regionen versetzt sind.
Oder merken wir keinen Unterschied?

Leben wir anders?
Wenn ja, wie würde der eine oder der andere diesen Unterschied praktisch beschreiben?

Diese Beschreibungen dienen zugleich als Zeugnis

Die erste Antwort auf die grundsätzliche Frage:

Hallo Ihr Lieben,
danke für Eure Anregung 😍

Wenn ich über diesen Vers (Epheser 2:6) nachsinne, dann werden mir einige (die Aufzählung ist bestimmt unvollständig) Situationen klar, wo ich geistlich in himmlische Regionen versetzt bin (was ich früher als natürlicher, nicht wieder geborener Mensch nicht erlebt habe und natürliche Menschen auch nicht erleben können):

  • beim Lesen der Bibel und dem Nachsinnen über Gottes Wort,
  • beim Austausch mit Geschwistern (… in Christus Jesus …)!über das Wort Gottes,
  • beim Gebet zu unserem lieben Vater im Himmel, besonders wenn ich mich durch SEIN Wort wieder auf IHN ausrichte, IHN um Erkenntnis SEINES Willens bitte
  • wenn ich in herausfordernden Alltagssituationen Frieden, Freude, Zuversicht durchs Gebet erhalte
  • wenn ich durch den Heiligen Geist den Impuls erhalte, umzukehren von einem falschen, nicht SEINEM Willen entsprechenden Weg (wenn sich Werke des Fleisches anbahnen oder zeigen)
  • wenn ich Gott die Ehre gebe und nicht mir
  • beim Lobpreis,
  • bei unseren Versammlungen, insbesondere wenn mir der im Wort Gottes offenbarte Wille Gottes klarer wird,
  • beim Abendmahl und der vorhergehenden Prüfung sowie – wo nötig – Umkehr im Herzen

LG 

Nun eine weitere Antwort darauf:

Da schließe ich mich an … Mein Erleben des Unterschiedes zwischen Menschen in der Welt und uns ist das Gedankengut und somit die Gesinnung der Menschen

Röm 12,2. „Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“

Dies zeigt sich in persönlichen Gesprächen, in der Art wie sie mit Problemen und Herausforderungen umgehen und welchen Sicherheiten und Motiven sie „vertrauen“ . Sie haben letztendlich kein wirkliches Lebensfundament und kompensieren dies mit Ablenkung, Verdrängung und menschlicher Hilfe.

Und es zeigt sich immer, und das sehr deutlich, dass der natürliche Mensch nichts von Gott wahrnehmen kann 😢. Ich erlebe es so, dass ich auf einem unverrückbaren Fundament stehe, welches nicht erschüttert werden kann.

Die Sicherheit die uns unser Vater durch die Gabe des Glaubens geschenkt hat, in allen Situationen des Lebens von ihm gestützt und geführt zu werden, ist unübertroffen! Die himmlische Herrlichkeit offenbart sich hier sehr deutlich 😊.

Der Mensch in der Welt hat dies nicht und kann es, wenn überhaupt, nur ansatzweise nachvollziehen. Es geht gar nicht so sehr um unser explizit, „ christlich kontrolliertes“ Verhalten in der Welt, denn dies wirkt unecht und aufgesetzt.

Wenn die Frucht des Geistes entwickelt wird, oder entsprechend entwickelt ist, verhalten wir uns sowieso anders.

Die Menschen nehmen dies teilweise sehr positiv, aber auch manchmal sehr befremdlich war. ich will damit sagen: Wir müssen durch unsere „moralische Anstrengung“ keinen Unterschied zwischen der Welt und uns erzeugen.

Dies geschieht, wenn wir durch das Wasserbad im Wort gereinigt und erneuert sind, automatisch. Manche Menschen empfinden diese Äußerung der himmlischen Herrlichkeit verstörend und ärgern sich darüber. Manche nehmen es sehr positiv auf und werden neugierig. Dies ist aber leider die Minderheit.

Die nächste Antwort:

Ich denke, dass die meisten Menschen es nicht wirklich merken, wenn wir anders sind, sich aber in unserer Nähe wohl fühlen.

Aber am meisten tut es uns gut, wenn wir eben nicht lästern müssen, nicht immer Recht haben wollen und uns auch mal zurückhalten können.

Dann kommt die Zufriedenheit von ganz allein.

Ein interessantes Gespräch

Liebe Geschwister,
mir wird gerade bei dem Gespräch des Herrn Jesus mit dem reichen Jüngling nochmals folgendes bewusst:

Nicht die Verteilung seines Vermögens an die Armen verschafft ihm das ewige Leben, sondern die Nachfolge Jesu.

Wobei offensichtlich die Abgabe seiner bisherigen (vermeintlichen) Sicherheit die Voraussetzung dafür war, allein auf Jesus Christus zu vertrauen.

Lk 18,22 „Als Jesus dies hörte, sprach er zu ihm: Eins fehlt dir noch: Verkaufe alles, was du hast, und verteile es an die Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach!

Leider ging er daraufhin traurig weg und folgte dem Herrn Jesus nicht und ging verloren …

Darauf wurde wie folgt ergänzt:

Danke, so ist es.
Mk 8,34 „Und er rief die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sprach zu ihnen: Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!

Ein Morgengruß

Guten Morgen, liebe Geschwister,
ich finde es so schön, wie aktiv dieser Chat nun genutzt wird.

Hier ein wichtiges Wort von unserem himmlischen Vater, von dem ich Euch allen herzliche Grüße übermittle ….

1 Joh 2,18-17 „Liebt nicht diese Welt und hängt euer Herz nicht an irgendetwas, das zu dieser Welt gehört. Denn wer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben. Was gehört nun zum Wesen dieser Welt? Selbstsüchtige Wünsche, die Gier nach allem, was einem ins Auge fällt, das Prahlen mit Wohlstand und Macht. All dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern gehört zur Welt. Die Welt aber mit ihrer Unersättlichkeit wird vergehen. Nur wer tut, was Gott will, wird ewig leben.“ HfA

Darauf eine Stimme aus Südamerika

🤗🌎🙏🌻danke sehr die schone Gottes wort, sind die saule mein leben und halt mich fest! In diese verlorene und verdobene welt, ich wunsche euch einen gesegnete Tag! Aus Quito 🗺🌞🙏

Zum Schluss

Liebe Geschwister, ist es nicht wunderschön, gemeinsam über das lebendige und ewige Wort Gottes nachzusinnen und sich auszutauschen?

Eph 5,8. „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber ‹seid ihr› Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts 9 – denn die Frucht des Lichts ‹besteht› in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit -, 10. indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.
11. Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß!
12. Denn was heimlich von ihnen geschieht, ist selbst zu sagen schändlich.
13. Alles aber, was bloßgestellt wird, das wird durchs Licht offenbar;
14. denn alles, was offenbar wird, ist Licht. Deshalb heißt es: „Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten! und der Christus wird dir aufleuchten!“
15. Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise!
16. Kauft die ‹rechte› Zeit aus! Denn die Tage sind böse.
17. Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist!
18. Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist,
19. indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt!
20. Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!
21. Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi,

Ich habe mir gedacht, das ist so schön, dass ich dafür das Wort der Woche durch diesen geistlichen Austausch ersetze.

Ist das in Ordnung für Euch?

Auf Euer Feedback freue ich mich …

AMEN

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.