Wer ist Jesus? Die Geburt Jesu in Bethlehem

Wer ist Jesus Christus? An dieser Frage scheiden sich die Geister!

Wo finden wir die Antwort? Am Besten wird es sein, wir schauen, was Gott in seinem Wort sagt:
Kol 1,15. „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.

Wir sehen also als allererstes, dass er nicht Gott selbst sondern ein Abbild, ja ein Bild Gottes ist.

Weiterhin sehen wir, dass er der „Erstgeborene“ genannt wird. Das bedeutet, dass er geboren wurde.

Heute wollen wir herausfinden, wer dieser Jesus wirklich ist, was sein Auftrag war und welche Beziehung wir zu ihm haben

Dazu wollen wir gemeinsam im Wort Gottes studieren, damit wir in der Lage sind, die Wahrheit zu erkennen.

Podcast | Gelesen von Eleonore

Was ist die Wahrheit?

Immer, wenn es um die Wahrheit geht, sollten wir keinesfalls auf das hören, was die Meinung von Menschen ist. Denn wir wissen aus Erfahrung, dass, so unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind ihre Vorstellungen und ihre Meinungen. Jeder glaubt, dass das, was er sagt, richtig sei und damit die Wahrheit darstelle.

Wenn wir allerdings verstehen und auch glauben, dass der Mensch ein Geschöpf ist, und dass es dann auch logischerweise einen Schöpfer geben muss, sind wir sehr gut beraten, auf das zu schauen, was der Schöpfer zu sagen hat.

Und wo finden wir das, was der Schöpfer uns zu sagen hat? In dem Buch, das er für uns schreiben ließ! Und das ist die Bibel, das unveränderliche Wort Gottes, das ewig bleibt. Manch einer wird jetzt sagen, aber das haben doch Menschen geschrieben. Ja, das ist richtig. Aber Menschen haben genau das geschrieben, was Gott ihnen durch seinen Geist eingegeben hat, um es zu schreiben.

Dazu lesen wir:
2 Petr 1,21. „Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen Geist

Aber nicht nur geredet haben die Menschen im Auftrag Gottes, nein, sie haben es auch aufgeschrieben, was Gott ihnen eingegeben hat. Dank sei Gott! Damit können wir den Willen unseres Schöpfers erkennen und wissen, was sein Plan ist und was er für uns vorgesehen hat.

Noch eine Schriftstelle ist zu diesem Verständnis wichtig, nämlich dass es hier nicht um Menschenwort, sondern vielmehr um Gottes Wort geht:
1 Thess 2,13. „Und darum danken auch wir Gott unablässig, dass, als ihr von uns das Wort der Kunde von Gott empfingt, ihr es nicht als Menschenwort aufnahmt, sondern, wie es wahrhaftig ist, als Gottes Wort, das in euch, den Glaubenden, auch wirkt.“

Nun zurück zu der Frage: wer ist Jesus Christus?

Wir haben nun verstanden, dass wir diese Frage nur dann verbindlich beantworten können, wenn wir die Antwort auf diese Frage im Wort Gottes suchen.

Wer Jesus Christus wirklich ist, kann nur der verstehen, dem sich das „Geheimnis des Christus“ erschließt. Gott hat einen Sohn gezeugt, den Erstgeborenen unter vielen Brüdern.
Hebr 1,5. „Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: „Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt„? und wiederum: „Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein

Diese Wahrheit ist so wichtig, deshalb wird diese Stelle aus dem Psalm 2 noch einmal im Brief an die Hebräer klar gestellt:
Hebr 5,5. „So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: „Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.

Wer hier noch behauptet, dass derjenige der gezeugt hat und derjenige, der gezeugt wurde, ein und dieselbe Person sind, der muss entweder verrückt oder bösartig ignorant sein. Weil viele das Wort Gottes nicht kennen und lediglich die Aussagen von Menschen als Wahrheit angenommen haben, haben sie Jesus zu ihrem Gott gemacht.

Die Trinitarier und ihre Irrlehre

Zum Verständnis: Trinitarier sind solche irregeleiteten Menschen, die an die sogenannte „Dreieinigkeit“ glauben, die besagt, dass Gott zwar einer wäre aber in drei unterschiedlichen Personen erscheinen würde. Nämlich Gott, der Vater – Gott, der Sohn und Gott, der Heilige Geist.

Schließlich wird die heilige Schrift von den Trinitariern in der Weise falsch interpretiert, dass es egal wäre, ob wir zum Vater, zum Sohn oder zum Heiligen Geist beten. Da alle drei Personen der wahre und ewige Gott sind, können und sollen wir auch zu ihnen beten und sie anbeten.

Die Kardinalfrage für uns, den Leib des Christus, ist folgende:

In welcher Beziehung stehen wir zu Gott dem Vater, zum erstgeborenen Sohn Gottes und zum Geist Gottes? Auf diese Frage finden wir weder im alten Testament noch in den Evangelien eine Antwort, sondern insbesondere in den Briefen der Apostel.

Warum? Weil das „Geheimnis des Christus“ erst etwa acht Jahre nach der Auferstehung des Herrn, erstmalig dem Apostel Paulus und anschließend auch den anderen Aposteln und Propheten durch den Heiligen Geist offenbart worden ist. 
Eph 3,3. „Denn mir ist durch Offenbarung das Geheimnis zu erkennen gegeben worden – wie ich es oben kurz geschrieben habe;
4. beim Lesen könnt ihr meine Einsicht in das Geheimnis des Christus merken -,
5. das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht zu erkennen gegeben wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist“

Das Geheimnis besteht darin, dass der Christus aus dem Erstgeborenen als Haupt und seinen vielen Brüdern als sein Leib mit vielen Gliedern gebildet wird. Die Heilige Schrift sagt uns, dass vor diesem Zeitpunkt das Evangelium des Christus, ja, das Geheimnis des Christus der sichtbaren und unsichtbaren Welt verborgen war.

Dass die Lehre der Trinitarier der gesamten Heiligen Schrift und insbesondere den Briefen – der Lehre der Apostel – die ja die Lehre Christi ist, himmelschreiend widerspricht und entgegensteht, scheint kaum einen zu interessieren. 

Was die Schrift zur Dreieinigkeit sagt

Wir wollen uns noch einmal folgende Schriftstelle dazu anschauen:
Kol 1,15 „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung.

Er ist ein Sohn Gottes, aus Gott geboren, da er hier der Erstgeborene genannt wird. Wie kann man dies nur außer Acht lassen und den Sohn Gottes plötzlich zu Gott selbst machen? Wie kann derjenige, der aus Gott geboren ist, plötzlich zugleich auch derjenige sein, der ihn geboren hat?

Noch klarer wird es, wenn wir die folgende Schriftstelle ernst nehmen und nicht eigenwillig unsere Vorstellungen durchsetzen wollen:
Röm 8,29. „Denn die er (Gott der Vater) vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Sehen wir es? Die heilige Schrift sagt hier, dass uns Gott vorherbestimmt hat, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, der der Erstgeborene ist – unter vielen Brüdern. Wie kann man da nur zu der Auffassung kommen, dass der Sohn Gottes der ewige Gott sei? Ja, derjenige, der ihn geboren hat?

Alle zusammen – Der Herr Jesus und wir – sind der Christus Gottes.
Lk 9,20. „Er sprach aber zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes

Kol 1,18. „Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe

Hier macht uns Gott deutlich, dass der Herr Jesus nicht nur der Erstgeborene vor aller Schöpfung ist, sondern dass er vielmehr auch der Erstgeborene aus den Toten ist, so wie wir, wenn wir uns im Glauben – als mit Christus gekreuzigt und mit ihm auferstanden – sehen.

Wir sind – genau wie der Erstgeborene – aus Gott geboren, und zwar geistlich aus Gott geboren, weil Gott ja Geist ist und werden mit ihm auch auferstehen und einen verherrlichten Leib bekommen, gerade so wie unser Herr ihn nach seiner Auferstehung bekommen hat.

Der Herr Jesus ist der Anfang

Gott ist ohne Anfang und ohne Ende. Der Herr Jesus ist der Anfang der gesamten Schöpfung. Durch ihn hat Gott alles geschaffen, und in IHM besteht alles. Aber er ist der Sohn Gottes, nicht Gott.
Kol 1,16. „Denn in ihm (In Christus) ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: alles ist durch ihn (Von Gott, durch den Sohn) und zu ihm hin geschaffen

Hebr 1,2. „… hat er (der ewige Gott) am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat“

Im Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea sagt der Herr Jesus selbst über sich, dass er der Anfang der Schöpfung Gottes sei:
Offb 3,14. „Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt der „Amen“, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes

Sehen wir es? Gott hat durch den Sohn alles geschaffen. Gott hat es geschaffen. Er ist der Schöpfer. Im Wort Gottes lesen wir zur Schöpfung folgendes:
Spr 8,22. „Der HERR hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, als erstes seiner Werke von jeher.
23. Von Ewigkeit her war ich eingesetzt, von Anfang an, vor den Uranfängen der Erde.
24. Als es noch keine Fluten gab, wurde ich geboren, als noch keine Quellen waren, reich an Wasser.
25. Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln war ich geboren,
26. als er noch nicht gemacht die Erde und die Fluren, noch die Gesamtheit der Erdschollen des Festlandes.
27. Als er die Himmel feststellte, war ich dabei. Als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe,
28. als er die Wolken droben befestigte, als er stark machte die Quellen der Tiefe,
29. als er dem Meer seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen Befehl nicht übertraten, als er die Grundfesten der Erde abmaß:
30. da war ich Schoßkind bei ihm und war ‹seine› Wonne Tag für Tag, spielend vor ihm allezeit,

Der Herr Jesus ist der Weg zum Vater

Weil Gott Geist ist, und weil Gott vollkommen heilig ist, kann er von keinem Menschen, der im sündigen Leib lebt, gesehen werden. Deshalb hat Gott am Anfang – vor aller Schöpfung – einen Sohn gezeugt, der Mensch wurde, sodass wir in diesem Mensch gewordenen Sohn Gottes, Gott selbst erkennen und durch ihn auch gerettet werden können.
Joh 1,18. „Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ‹ihn› kundgemacht.

Nach dem Sündenfall im Paradies wurde der sündige Mensch vom Heiligen Gott durch die Sünde, die zu seinem Wesen wurde, von Gott getrennt. Die Konsequenz ist der geistliche Tod und die ewige Verdammnis. Aber Gott hat einen Heilsplan für uns Menschen entwickelt und in seinem erstgeborenen Sohn realisiert.

Der Herr Jesus als der Erstgeborene Sohn Gottes, ist für uns Mensch geworden und ist stellvertretend für uns den Tod gestorben, ja, den Tod am Kreuz, den jeder von uns verdient hat.

Deshalb sagt der Herr Jesus folgendes:
Joh 14,6. „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben ….“

Dieser Vers wird gerne zitiert, auch und gerade von den Trinitarier. Wenn sie nur weiter lesen würden, würden sie die ganze Wahrheit erkennen:
“ …Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“

Sehen wir es? Der Herr Jesus ist nicht der Vater, vielmehr ist er der Weg zum Vater! Aber, sie behaupten steif und fest, dass der Herr Jesus und der Vater ein und derselbe wären. 

Die Anbetung gilt allein dem Vater

Sowohl der Herr Jesus, als auch seine Apostel haben uns gelehrt, dass die Anbetung allein Gott dem Vater gebührt. Deshalb sehen wir auch in den Briefen im Neuen Testament, die die Lehre Jesu Christi abbilden und die Lehre der Apostel genannt werden, nirgendwo, dass zu Jesus gebetet worden wäre. Geschweige denn zum Heiligen Geist.

Wer hat denn ein Interesse daran, dass wir nicht den Vater sondern „einen Jesus“ anbeten? Es muss ein anderer als der wahre Herr Jesus Christus der Bibel sein. Warum? Weil uns der wahre Herr Jesus immer in die Anbetung zum Vater geführt hat.

Es gibt nur EINEN im ganzen Universum, der immer schon sein wollte wie Gott, und das ist der Satan, der Teufel selbst. Sogar vom Sohn Gottes hat er begehrt, angebetet zu werden.
Mt 4,9. „… und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.“

Und was antwortete ihm der Mensch gewordene Sohn Gottes?
Mt 4,10. „Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“

Sehen wir das? Alles andere, als die Anbetung des Vaters, ist Götzendienst! Ganz am Anfang hat Gott den Menschen schon folgendes mitgeteilt:
2 Mo 20,3. „Du sollst keine andern Götter haben neben mir.

Zum Schluss wollen wir noch den Segenswunsch des Apostel Paulus an die Christen in Rom lesen:
Röm 16,25. „Dem aber, der euch zu stärken vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, nach der Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war,
26. jetzt aber offenbart und durch prophetische Schriften nach Befehl des ewigen Gottes zum Glaubensgehorsam an alle Nationen bekanntgemacht worden ist,
27. dem allein weisen Gott durch Jesus Christus, ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit!“

AMEN!

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