Reinhold Thalhofer
Diese Botschaft gliedern wir in folgende Kapitel:
- Einleitung.
- Heute Kinder Gottes – unsere Herrlichkeit aber ist noch verborgen.
- Die Herrlichkeit bedeutet unsere Gleichgestaltung mit Christus.
- Die Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
- Erben Gottes – vorbereitet auf zukünftige Verantwortung.
- Die kommende Herrlichkeit verändert unseren Blick auf die Gegenwart.
- Die Quelle unserer Herrlichkeit ist allein Gott.
- Wir werden ihn sehen, wie er ist.
- Was heute verborgen ist, wird einmal sichtbar.
- Schluss – Von der Wiedergeburt bis zur Herrlichkeit.
Einleitung.
Heute kommen wir zum letzten Kapitel unserer Serie:
„Leben als Kinder Gottes – unsere himmlische Berufung“.
In den vergangenen Wochen haben wir einen gemeinsamen Weg zurückgelegt:
- Von der Wiedergeburt,
- zu unserer Sohnschaft als Kinder und Erben Gottes,
- unsere Stellung und Verantwortung als Glieder des Leibes des Christus,
- über die Erziehung und Formung durch unseren Vater,
- zum Leben im Geist.
In den vergangenen Wochen haben wir einen gemeinsamen Weg zurückgelegt:
- Von der Gesinnung Christi,
- zur Frucht des Geistes,
- bis hin zum geistlichen Kampf und zur Hoffnung unserer Berufung.
Heute kommen wir zum Ziel dieser ganzen Entwicklung. Denn was ist das Ziel unserer Wiedergeburt und Sohnschaft?
- Warum formt uns der Vater?
- Warum soll Christus in uns Gestalt gewinnen?
- Warum lernen wir heute, im Geist zu wandeln und im geistlichen Kampf standzuhalten?
Die Antwort finden wir in einem gewaltigen Wort des Apostels Paulus:
Römer 8,18 „Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.“

Paulus stellt hier zwei Wirklichkeiten gegenüber: die jetzige Zeit und die zukünftige Herrlichkeit.
- Heute erleben wir noch Schwachheit, Vergänglichkeit, Kampf und Leiden.
- Vieles von dem, was Gott in seinen Kindern geschaffen hat, ist für die Welt noch verborgen.
Doch es kommt ein Tag, an dem sichtbar werden wird, was Gott heute schon in uns gewirkt hat.
Bemerkenswert ist dabei die Formulierung des Apostels:
Er spricht nicht nur von einer Herrlichkeit:
- die wir sehen werden,
- sondern von einer Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Das ist das große Ziel unserer himmlischen Berufung.
Heute Kinder Gottes – unsere Herrlichkeit aber ist noch verborgen.
Unsere Sohnschaft beginnt nicht erst irgendwann in der Zukunft. Durch die Wiedergeburt haben wir bereits heute Leben aus Gott empfangen.
1. Johannes 3,1–2 „Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! […] Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“
Hier stehen zwei Aussagen unmittelbar nebeneinander: Wir sind jetzt Kinder Gottes – aber noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden.








