Adnan Krikor

Der errettende oder der verführende Glaube

Dieses Thema „Der errettende oder der verführende Glaube“ gliedern wir in folgende Kapitel:

  • Einleitung
  • Gruppe 1: Sie glauben nicht an Gott den Schöpfer
  • Gruppe 2: Schein-Gläubige und Schein-Bekennende
  • Gruppe 3: wahre Gläubige und wahre Bekenner

Wir haben uns des Öfteren an Hand des Wortes Gottes sowohl mit dem Thema „Errettung“ als auch mit dem Thema „Glauben“ beschäftigt.

Heute wollen wir den Unterschied zwischen dem errettenden und dem verführenden Glauben studieren, damit wir in der Lage sind, einerseits die listigen Angriffe des Satans und seiner Diener auf uns persönlich entlarven und abwehren können und andererseits den Menschen in unserer Lebenswelt die Wahrheit über den errettenden Glauben sagen können.

Neben der persönlichen Heiligung haben wir den Auftrag, als Botschafter an Christi Statt in unserer Lebenswelt zu agieren, so wie unser Herr Jesus als Botschafter Gottes auf der Erde lebte.

Gruppe 1:
Sie glauben nicht an Gott den Schöpfer

Zu dieser Gruppe zählen Milliarden von Menschen.

Die einen sind Atheisten, die die Existenz Gottes gänzlich ablehnen.

Die anderen sind Agnostiker, die die Frage „gibt es einen Gott?“ nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten, sondern mit „Ich weiß es nicht“, „Es ist nicht geklärt“ oder „Es ist nicht beantwortbar“.

Andere nennen sich zwar Christen, glauben jedoch nicht an die Existenz Gottes. Christ sein bedeutet für sie Tradition, Kultur, Zugehörigkeitsgefühl.

In anderen Worten:

Nicht Gott hat die Menschen geschaffen, sondern die Menschen haben Gott geschaffen, und zwar so, wie sie sich ihren Gott vorstellen und wie er in ihren Vorstellungen zu sein hat.

Der Apostel Paulus bezeichnet diese Menschen in Rö 1,21,28 wie folgt:

21 denn trotz allem, was sie über Gott wussten, erwiesen sie ihm nicht die Ehre, die ihm zukommt, und blieben ihm den Dank schuldig. Sie verloren sich in sinnlosen Gedankengängen, und in ihren Herzen, denen jede Einsicht fehlte, wurde es finster.

28 Und da die Menschen es nach ihrem eigenen Urteil nicht nötig hatten, Gott anzuerkennen, hat Gott sie ihrem Verstand preisgegeben, der zu keinem vernünftigen Urteil mehr fähig ist, sodass sie Dinge tun, die sie nie tun dürften.“

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