Adnan Krikor

Dieses Thema: „Die Verherrlichung“ gliedern wir in folgende Kapitel

  • Einleitung
  • Wie verherrlichen die Kinder ihren Gott und Vater?
  • Wie verherrlicht Gott, der Vater, seine Kinder?
  • Die Vollendung

Einleitung

Der Herr Jesus hat Gott, den Vater, auf der Erde geehrt und verherrlicht.

Deshalb hat Gott, der Vater, ihn im Himmel geehrt und verherrlicht.

Wenn wir Gott, den Vater, auf der Erde ehren und verherrlichen, dann wird Gott, der Vater, uns im Himmel mit der gleichen Herrlichkeit verherrlichen, mit der ER den erstgeborenen Sohn verherrlicht hat.

Unsere Herrlichkeit wird der Welt offenbar werden, wenn wir – nach der Entrückung in den Himmel – gemeinsam mit dem erstgeborenen Sohn wieder auf die Erde kommen, so dass die Menschen vor uns niederfallen und erkennen werden, dass wir der Christus, ja, die Kinder Gottes sind.

Das Gebet Jesu zu seinem und unserem Vater im Himmel gibt uns einen großen Aufschluss über diese wechselseitige Beziehung bezüglich der Verherrlichung zwischen Gott, dem Vater, und seinen Kindern.
Joh 17,1-5 „1 Dies redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen.
Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht,
2 wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, dass er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gibt!
3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. 
4 Ich habe dich verherrlicht auf der Erde;
das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte.
5 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war!“

Verherrlichung
Deshalb hat Gott, der Vater, ihn im Himmel geehrt und verherrlicht

In diesen Versen erkennen wir folgendes:

Der Herr Jesus war von Gott verherrlicht, bevor er Mensch wurde und auf die Erde kam.

Der Herr Jesus hat bei seiner Menschwerdung seine Herrlichkeit im Himmel zurückgelassen.

Auf der Erde hat der Herr Jesus Gott, den Vater, verherrlicht.

Deshalb hat Gott, der Vater, ihm seine Herrlichkeit im Himmel wieder gegeben.

Der Herr Jesus verherrlicht wieder Gott, den Vater, nachdem Gott, der Vater, ihn wieder verherrlicht hat.

Diese wechselseitige Verherrlichung prägt die Beziehung zwischen Gott, dem Vater, und seinen Kindern, bevor die Welt erschaffen war und bis in die Ewigkeit.

Der Herr Jesus, der erstgeborene Sohn Gottes, war da, ehe die Welt war.

Gott hat seinen erstgeborenen Sohn gezeugt und in ihm, auch, ehe die Welt war, all seine Kinder berufen und auserwählt, heilig und tadellos gemacht, zur Kindschaft vorherbestimmt für sich selbst, damit sie ihn wiederum verherrlichen.

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